RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 19. September 2010

Selbsthilfegruppe: AMSEL
Samstag, 25. September 2010 - 15:46 Uhr

Immer mehr Menschen erkranken an der unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose. Viele von ihnen halten das geheim oder ziehen sich aus Scham und Angst vor den Reaktionen ihrer Mitmenschen vollständig aus ihrer Umgebung zurück. Doch das muss nicht sein - denn Selbsthilfegruppen wie die Reutlinger Amsel können MS-Betroffenen Halt geben.
Auch er ist von MS betroffen: Uwe Rehrmann. Er will aber anderen Mut machen. Vor rund 13. Jahren bekam er vom Arzt die Diagnose Multiple Sklerose kurz MS gestellt. Ein Schock für ihn und seine Familie, erinnert sich Rehrmann. Denn das erste, an was er denken musste, war, dass er schon bald im Rollstuhl sitzen werde. Was in seinem Fall dann schließlich auch zu traf. Denn die Krankheit betrifft das zentrale Nervensystem im Gehirn und Rückenmark - so der Belegarzt Volker Malzacher - was zu schweren behinderungen führen kann. Mut machte Uwe Rehrmann dann schließlich seine Frau. Sie bemerkte dass ihr Mann sich langsam von der Außenwelt zurück zog. Deswegen ergriff sie die Initiative und meldete ihn bei einem Ausflug der Selbsthilfegruppe "AMSEL“ an. Denn dort sollte er Gleichgesinnte treffen und Erfahrungen austauschen. Inzwischen sind die Eheleute Rehrmann Kontaktgruppenleiter der Reutlinger AMSEL. Aber nicht nur das - sie wohnen auch dem Gremium bei, in dem wichtige Themen wie Ausflüge oder andere Treffen besprochen werden. Dabei sind nicht nur MS-Patienten bei der Gruppe willkommen. Sondern auch die, die sich über die Krankheit einfach nur informieren wollen. So besteht auch das Gremium nicht nur aus direkt Betroffenen. Denn das Ziel ist es die Menschen aufzuklären und Betroffenen helfen.
Hilfe und Trost wollen sie jetzt auch anderen zukommen lassen. Denn schon seit einiger Zeit suchen immer seltener junge Menschen mit MS die AMSEL auf. Deswegen wollte Uwe Rehrmann mit seinem Auftritt Jugendlichen Mut und Selbstvertrauen geben.

Mein Hund - Partner auf vier Pfoten
Samstag, 25. September 2010 - 15:35 Uhr

Sie gelten als die treuesten Begleiter. Zudem haben neue Studien nachgewießen: Hunde gehören zu den intelligentesten Lebewesen. Und auch in Reutlingen dreht sich seit heute alles rund um die Vierbeiner. Denn in der Listhalle gastiert noch bis Morgen die diesjährige Hundemesse unter dem Motto: Mein Hund - Partner auf vier Pfoten. Dabei präsentieren zahlreiche Aussteller die aktuellen Trends rund um den besten Freund des Menschen. Von Leckereien über Assecoirs bis hin zu modischen Kleidern - mit all dem können die Hundefreunde ihre Vierbeinder zu Messepreisen verwöhnen.
Doch eigentlich steht die Schau unter einem ganz anderem Leitgedanken: Ausbildung und richtige Führung des Hundes - so der Veranstalter Michael Piesch.
Neben den zahlreichen Ständen - können sich die Besucher auch zahlreiche Bühnenshows anschauen. Beispielsweise zeigte heute die Reutlinger Malteser e.V., wie der Vierbeiner zum Rettungshund erzogen wird.
Zudem ist auf der diesjährigen Messe das Wohlbefinden des Hundes ein großes Thema.
Dabei können die Hundehalter nicht nur für jedes Alter sondern auch für jegliche Rasse etwas entdecken. Und während die Besitzer die Stände bewunder, haben ihre Hunde Zeit sich einmal so richtig zu beschnuppern und Freundschaften zu schließen.






Fachkongress "Demografischer Wandel“
Samstag, 25. September 2010 - 15:27 Uhr

Den Demografischer Wandel als Chance, haben heute zahlreiche Experten auf dem Fachkongress "Anforderungen an eine zukunftsorientierte städtebauliche Entwicklung“ in den Pfullinger Hallen gesehen. Dort gaben Vertreter der Bereiche Flächenmanagement, Ortskerngestaltung und Interkommunalen Kooperation kommunalen Entscheidungsträgern Denkanstöße, wie sie der Veränderung in der Bevölkerung entgegen wirken können. Zudem konnten die Teilnehmer der Fachtagung sich an zahlreichen Ständen zusätzlich zu dem Thema informieren.

Projekt Handschlag
Samstag, 25. September 2010 - 15:26 Uhr

Zum 25.jährigen Jubiläum hat gestern das Projekt Handschlag der "Hilfe zur Selbsthilfe e.V.“ geladen. In Vorträgen erzählten Experten über ihre jahrelange Erfahrung mit dem Täter-Opfer-Ausgleich. Darin ermöglicht das Projekt Handschlag seit 1985, in Zusammenarbeit mit dem Jugenamt, der Staatsanwaltschaft Tübingen und den Jugendgerichten, Menschen, die in einer Straftat verwickelt waren, das Geschehene zu verarbeiten. Gleichzeitig bekommen die Täter die Möglichkeit ihre Tat bei ihren Opfern wieder gut zu machen.

Landwirtschaft landesweit stark im Wandel
Freitag, 24. September 2010 - 17:33 Uhr

Die Landwirtschaft im Land und die bäuerlichen Betriebe befinden sich inmitten eines starken Strukturwandels. Dies hat die sogenannte Landwirtschaftszählung 2010 ergeben, die Daten von über 50 000 land- und forstwirtschaftlichen Betrieben ermittelt hat. Vorläufige Ergebnisse wurden
heute von Carolea Brenner, der Präsidentin des Statistischen Landesamt der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese besagen, dass seit der letzten Zählung 1999 die Zahl der Betriebe um ein Viertel auf rund 45 000 zurück gegangen ist.

Das heisst konkret: vor allem kleinere Betriebe geben wegen der schwierigen Wirtschaftslage auf. Gleichzeitig wachsen die Flächen der verbliebenen Bauern, die freie Flächen kaufen - oder aber meistens pachten - und damit jetzt je rund 45 Hektar Fläche oder 45 Fußballfelder bearbeiten. Ein zunehmendes Problem für viele ist offenbar die Hofnachfolge. So gab 1999 nur jeder Fünfte an, keinen Nachfolger zu haben. Jetzt trifft dies auf jeden Dritten zu.

Oft sind dies Milch-, Rinder- oder Schweinebauern, die sich wegen niedriger Preise um ihre Zukunft sorgen. In 10 Jahren wurden dort 20 Prozent der Betriebe geschlossen. Andere reagieren mit einer Neuausrichtung: Vor allem der Anbau von Mais hat deshalb seit 1999 um 15 Prozent zugenommen. Den dieser eignet sich zur Verwertung in Biogasanlagen und damit zur Produktion von begehrter umweltfreundlicher Energie.

Fest der Weiterbildung in Reutlingen
Freitag, 24. September 2010 - 17:18 Uhr

Experten befürchten, dass der demografische Wandel und ein steigender Mangel an Facharbeitern die Wirtschaft in Zukunft empfindlich schwächen könnten. Beim heutigen bundesweiten Tag der Weiterbildung wollten Veranstaltungen - auch in der Region - genau dagegen ankämpfen. Auf dem Reutlinger Marktplatz präsentierten daher 20 Aussteller, was man bei ihnen so alles lernen kann.

Stein für Stein die Bildung aufbauen - eine Bildung die Spaß macht und kreativ ist. Unter diesem Motto stand heute der Marktplatz in Reutlingen. Die Bildungslandschaft in der Region Neckar-Alb steche hervor durch ihre Vielseitigkeit, so Ulrich Bausch, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für berufliche Fortbildung. Wer hier lebe, habe großartige Möglichkeiten. Alle ziehen an einem Strang, so Bausch. Man verstehe sich als eine Qualitätsgemeinschaft, die sicherstellt, dass Mindeststandards eingehalten werden. Außerdem sei es wichtig, dass die Teilnehmer transparent über die Bildungslandschaft informiert werden und sich orientieren könnten.

In der Mitte des Marktplatzes: das Haus aus Bildungsbausteinen. Es spielte hier heute eine besondere Rolle. Das Haus der Weiterbildung haben über 5000 Kursteilnehmer zusammen gebaut und in ihrem Kurs gestaltet. Die einzelnen Bausteine repräsentieren die Kurse. Die Idee stammt vom Leiter des Regionalbüros der Arbeitsgemeinschaft, Achim Kühne-Henrichs, und hat der Stadt Reutlingen etwas besonderes ermöglicht: Eine Live-Schaltung an den Deutschen Bundestag. Denn dort fand heute die Auftaktveranstaltung zum Tag der Weiterbildung statt. Die Idee habe die Jury des deutschen Weiterbildungstag offensichtlich so begeistert, dass Reutlingen aus rund 600 Bewerbern ausgewählt worden sei für die Live-Schaltung zum Bundestag, so Kühne-Henrichs. Bald war es soweit, doch nicht immer klappt alles so, wie es geplant ist - Beim dritten Versuch stand die Leitung nach Berlin zwar, doch beim Bundestag kam nur ein Standbild an. Davon unbeirrt ging das umfangreiche Rahmenprogramm weiter - und die Helfer bauten weiterhin fließig am Haus der Weiterbildung.

Renovierungsarbeiten am Turm der Stiftskirche
Freitag, 24. September 2010 - 16:39 Uhr

Vertreter der Tübinger Stiftskirchen-Gemeinde haben gestern Bauspenden in Höhe von 25.000 Euro entgegengenommen.
Damit sollen die derzeit laufenden Renovierungsarbeiten am Turm finanziert werden. Seit rund eineinhalb Jahren verstellen dort Gerüste den Blick für Einheimische und Touristen. Die Sanierung wurde notwendig, weil die Flacheisen in den Fugen und der Ringanker von der letzten Turmsanierung 1934 mittlerweile rostig und brüchig sind und das Mauerwerk von innen aufgesprengt haben. Auch die Stiftskirchenkanzel von 1490 wird noch gereinigt, so dass die alten Farben wieder für viele Jahre in neuem Glanz erstrahlen.

Kunstausstellung im Bindhof
Freitag, 24. September 2010 - 16:37 Uhr

Vom 19. bis zum 29. September stellt Gaby Staudinger ihre Aquarelle im Bindhofkeller in Metzingen- Neuhausen aus.
Ortsvorsteherin Lilli Reusch begrüßte die Künstlerin der diesjährigen Bindhofausstellung vor Ort. Die mitgebrachten Kostproben ihrer Werke gaben einen Vorgeschmack auf die Ausstellung. Durch ihre Aquarelle versucht Staudinger dem Betrachter einen neuen Blick auf die alltäglichen Dinge des Lebens zu schenken.

Gemeinderat besichtigt Klosterkirche
Freitag, 24. September 2010 - 16:35 Uhr

Der Pfullinger Gemeinderat hat jetzt die örtliche Klosterkirche besucht. Der Grund dafür war eine Dauer-ausstellung zur Geschichte der Klarissen. Historiker Raimund Waibel begleitete den Gemeinderat durch die Ausstellung und führte in die Geschichte und Ideale der heiligen Klara ein. Das ehemalige Klarissenkloster mit dem Sprechgitter ist einzigartig in Europa, so die Stadt.
Aus diesem Grund habe der Gemeinderat bereits vor über zwei Jahren beschlossen, eine Präsentation über die Lebenswelt und die Geschichte der Klarissen im Waschhaus der Kirche einzurichten.

Mobile Verkehrsschule in Gomaringen
Freitag, 24. September 2010 - 16:21 Uhr

Jugendverkehrserziehung gilt immer mehr Experten als wichtig. Einen Beitrag dazu soll auch die neue mobile Jugendverkehrsschule in Gomaringen leisten.
Diese wurde gestern auf dem Verkehrsübungsplatz bei der Sport- und Kulturhalle dem Landkreis Tübingen zur Nutzung übergeben.
Fahrräder, Verkehrsschilder und Utensilien für den Verkehrsunterricht befinden sich in dem Lastwagen im Wert von 88 500 Euro, die von zahlreichen Sponsoren wie der Kreissparkasse Tübingen und dem Landkreis finanziert wurden.
Der Verkehrserziehungsdienst der Polizei fährt damit von Schule zu Schule, um die Kinder von der 2. bis 4. Klasse in der Fahrradausbildung zu unterweisen.

Wieder da: Der Fußgängersteg zum Parkhaus Metropol in Tübingen
Donnerstag, 23. September 2010 - 17:08 Uhr

Seit heute Morgen ist der historische Fußgängersteg zum Parkhaus Metropol in Tübingen wieder an seinem Platz. Ein großer Mobilkran hat ihn in der vergangene Nacht eingesetzt. Mitte Juli war die 22-Tonnen schwere Konstruktion entfernt worden, um sie zu sanieren. Jetzt ist der Steg nach Auskunft der Tübinger Stadtwerke wieder ausreichend gegen Rost geschützt. Er wurde im Jahr 1912 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Nach seiner ursprünglichen Funktion als Übergang beim Bahnbetriebswerk führt der 25-Meter lange Steg seit 1996 über die sechsspurige B28.

Abschlussfeier am Europainstitut Reutlingen
Donnerstag, 23. September 2010 - 17:05 Uhr

Das Europainstitut Reutlingen hat gestern Abend den erfolgreichen Abschluss von 78 frisch-gebackenen Europasekretären und Auslandsreferenten gefeiert. Unter dem Motto "Black & White" und im eleganten Ambiente bot die Management- und Sprachschule ein vielfältiges Abendprogramm. Neben feierlicher Zeugnisübergabe durch Institutsleiter Max Kramer erwartete die Gäste auch ein großes Buffet - eine Feuershow und eine Live-Jazzband rundeten den Abend ab.

Ortsumfahrung B28 neu um Metzingen
Donnerstag, 23. September 2010 - 17:04 Uhr

Der Neubau der B28 bringt für die Stadt Metzingen eine Ortsumfahrung mit sich, die einige Vorteile mit sich bringen soll. Bei einer Begehung der Baustelle stellten Metzingens Oberbürgermeister Ulrich Fiedler, Vertreter der Kommunalpolitik und die Bauleitung den Fortschritt des Projekts vor.

Outletstadt Metzingen - rund zweieinhalb Millionen Besucher kommen jedes Jahr allein zum Shoppen in die Stadt - und die meisten davon mit dem Auto. Deswegen soll sie den Verkehr in der Metzinger Innenstadt beruhigen und die Stadt besser an die umliegenden Gemeinden anbinden - Die B28 neu - Ortsumfahrung um Metzingen. Die klaren Vorteile spüre man schon jetzt nach der Teilfertigstellung des Projekts, so Fiedler. Im Ort gebe es deutlich weniger Verkehr auf der B28 alt, aber natürlich spüre man im Moment noch den Umleitungsverkehr, den es Ende nächsten Jahres aber Gott sei Dank auch nicht mehr geben werde. Insgesamt werde die Umfahrung die verkehrliche Anbindung der Stadt an den überörtlichen Verkehr deutlich verbessern, so Fiedler weiter. Die Ortsumfahrung wird spätestens Ende 2011 komplett fertig gestellt sein, so die Verantwortlichen. Der Bau ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt: Die Bereiche südlich und nördlich der Eisenbahnlinien, außerdem gibt es die Bahnbrücken, für die aber die Deutsche Bahn zuständig ist. Die Bauarbeiten der einzelnen Teilabschnitte laufen auf Hochtouren und lassen auf baldige Ergebnisse hoffen. Die Straßenbauarbeiten Süd sollen in diesem Jahr fertig werden, sodass die Umfahrung auf der südlichen Seite Metzingens von Urach nach Reutlingen mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Verkehr genommen werden könne, so Cornelia Lecke, Projektleiterin der B28 neu um Metzingen. Wenn auch der sogenannte Straßenbau Nord steht, könne der Verkehr in zwei Richtungsfahrbahnen auf die B312 fließen. Dann gelte das Bauprojekt als erfolgreich abgeschlossen, so Lecke. Und das hat dann auch Geld gekostet: allein der Abschnitt um Metzingen koste 37 Millionen, so Fiedler. Aber es lohne sich: die bessere Anbindung fördere die Wirtschaft und: wer nicht mehr nach Metzingen reinfahren wolle, müsse das dann auch nicht mehr tun.

40 Jahre Städtepartnerschaft Reutlingen - Bouaké
Donnerstag, 23. September 2010 - 16:59 Uhr

Die Stadt Reutlingen feiert ab kommender Woche ihr 40-jähriges Jubiläum ihrer Städtepartnerschaft mit Bouaké einer Stadt an der Elfenbeinküste. Das Jubiläums-programm haben gestern Vertreter des Kulturamtes, des Städtepartnervereins und der Volkshochschule Reutlingen vorgestellt.
Sabine Gross die erste Vorsitzende des Städtepartnerschafts-vereins berichtete, dass die Highlights die der Städtepartnerschaftsverein zu bieten hätte, unter anderem ein Reisebericht und eine Ausstellung wären.
Auch die VHS ist am Programm beteiligt. Sie konzentriert sich neben einem Deutschl-ehreraustausch auch auf einen Bildungsvortrag einer Ethnologin der Universitärt Basel. Dabei wird das Licht auf die kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Probleme geworfen, die zur Zeit in Bouaké herrschen.
Der Abteilungsleiter Allgemeinbildung und Kultur an der VHS Reutlingen, Thomas Becker sagte, dass die Expertin dann beschreiben könne, wie im Verhältnis von Kolonialgeschichte und der ethnischen Struktur Westafrikas viele Probleme dann nicht mehr so rätselhaft erscheinen würden, wie es heute vielleicht manchmal erscheinen möge.
In Europa gibt es nur wenige Städte, die mit Afrika eine Städtepartnerschaft haben. Die Verbindung zwischen Reutlingen und Bouaké sei dabei etwas besonderes, so der Kulturamtsleiter Werner Ströbele. Denn trotz des Bürgerkrieges und der schwierigen Situation in Bouaké gibt den den Kontakt bereits seit 40 Jahren.
Dr. Werner Ströbele´der Leiter des Kulturamts
meinte, dass auf Wunsch von Afrika von Bouake der damalige Bürgermeister den Wunsch geäußert hätte mit einer Stadt in Deutschland eine Städtepartnerschaft zu haben.
Am 29. September beginnt das vielseitige Programm der Partnerschaftsfeier. Dabei haben die Besucher die Möglichkeit, viel über Land und Leute zu erfahren.

Kampagne "Der Sozialstaat gehört allen"
Donnerstag, 23. September 2010 - 16:02 Uhr

Bundesweit hat in dieser Woche die Kampagne "Der Sozialstaat gehört allen!' begonnen - so auch in Reutlingen. Die Aktion ist eine Initiative des Wohnungslosenhilfe- Vereins in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt.
Die Sozialorganisationen reagieren damit auf die - aus ihrer Sicht - deutschlandweit seit Jahren zunehmende Wohnungsnot und eine immer schlechtere Gesundheitsversorgung, die besonders die sozial Schwächsten betreffe. Giesela Steinhilber von der Arbeiterwohlfahrt Reutlingen sagte dazu, ohne Arbeit könne man sich keine Wohnung leisten, würde auf der anderen Seite ohne Wohnung aber auch keine Arbeit bekommen. Das zweite sei das sehr aktuelle Thema "junge Erwachsene" und was mit Menschen unter 25 passiere, wenn sie von zu Hause auszögen ohne eine Zustimmung des Arbeitsamtes bzw. des Jobcenters und das dritte Thema seien Gesundheitförderung und Gesunderheitsvorsorge. Deshalb sollen auch im Kreis Reutlingen bis Ende September 10 Plakatwände die Bürger auf diese Probleme aufmerksam machen.
Was verspricht sich die AWO von dieser Aktion?
Steinhilber erklärte,sie erwarteten, dass mehr Menschen der sogenannten "Normalbevölkerung" aufmerksam würden auf dieses Thema, das ein sehr brisantes für sie als Sozialdienste sei. Die Zahl der Wohnungslosen steige und mit der entsprechenden Gesetzgebung werde sie weiter steigen. Es sei eine politische Forderung, die sie hier stellten.
Reagiere die Politik hier nicht, dann habe dies durchgreifende Konsequenzen für die Betroffenen - aber besonders für die Menschen ohne Wohnung. Eine weitere Mitarbeiterin der AWO Reutlingen, Rita Wilde, sagte, die AWO habe für diese Personen einen Fonds gegründet. Sie würden zum Arzt begleitet. Vor Ort könne dann durch diesen Fonds die Praxisgebühr gezahlt werden. Sie stünden zudem auch in Verbindung mit einigen Apotheken, wo ihre Klienten ihre Medikamente bekämen und die AWO dann die Zuzahlung für sie leisten würde. Gäbe es für die Bedürftigen keine finanzielle Unterstützung duch Sozialdienste wie die AWO, würde sich der gesundheitliche Zustand immens verschlechtern. Die Hilfe in der Situation sei wesentlich kostenaufwändiger und komplizierter, als wenn die Probleme von Anfang an verhindert würden, so Giesela Steinhilber.



Tübinger Biotechnologie-Firma "Immatics" testet Impfstoff gegen Nierenkrebs
Mittwoch, 22. September 2010 - 17:05 Uhr

Die Tübinger Biotechnologie-Firma "Immatics" hat nach eigenen Angaben rund 54 Millionen Euro für die Weiterentwicklung eines Krebsimpfstoffs eingeworben. Das Geld stammt laut "Immatics" von zahlreichen europäischen Investoren, die Projekte im Bereich Biotechnologie finanzieren. In einer klinischen Studie soll der Impfstoff gegen Nierenkrebs jetzt an Patienten getestet werden. Ergebnisse werden Im Jahr 2013 erwartet.

Regionale Landtagsabgeordnete pro und contra "Stuttgart21"
Mittwoch, 22. September 2010 - 17:04 Uhr

Die Reutlinger Landtagabgeordnete Beate-Müller Gemmeke vom Bündnis90/die Grünen hat das Bahnprojekt Stuttgart 21 scharf kritisiert. In einer Presseerklärung rief sie die Reutlinger Bürger zum Streik auf. Das Stuttgart zu weit weg sei und man daher nicht dagegen tun könne, sei eine eklatante Fehleinschätzung. Die Tübinger CDU-Abgeordnete Monika Bormann nennt Stuttgart21 indessen eine Jahrhundertchance für das Land und die Region. Das Projekt werde den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg stärken.

Reutlinger OB-Wahl am 6.Februar 2011
Mittwoch, 22. September 2010 - 17:02 Uhr

Die Reutlinger Oberbürgermeisterwahl soll am 6. Februar 2011 stattfinden. Das hat gestern der zuständige Gemeinderatsausschuss beschlossen. Die bisherige Amtsinhaberin Barbara Bosch tritt auch in der kommenden Wahl wieder an. CDU und Grüne haben noch keinen Kandidaten genannt.

Erholung mit Riesenschritten - Wirtschaft wächst stark
Mittwoch, 22. September 2010 - 16:34 Uhr

Nicht nur in der Region mehren sich die Anzeichen auf wirtschaftliche Erholung. Auch die Wirtschaft des Landes eilt mit Riesenschritten aus der Krise. Dies gab Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart bekannt. Halte das Wachstum der Wirtschaft wie im ersten Halbjahr an, so Pfister, werde Baden-Württemberg schon Ende diesen Jahres die Einbrüche seit 2009 komplett überwunden haben. Das Wachstum ist dabei stärker als in jedem anderen Bundesland.

Das neue Halbleiter-Werk von Bosch in Reutlingen: Hier werden täglich rund eine Million Siliciumscheiben hergestellt.Die braucht es für Mikrochips beispielsweise für Elektro- und Hybridmotoren von hochmodernen Elektro- und Brennstoffzellenautos. Ein stark exportorientiertes Geschäft - jetzt endlich wieder mit stark steigender Nachfrage. Der Gesamtkonzern Bosch meldet für 2010 ein überraschendes Umsatzplus von 20 Prozent und 46 Miliarden Euro.

Bosch steht deshalb für eine Entwicklung, die Ernst Pfister als Trend für die stark exportoriente Wirtschaft des ganzen Landes sieht. Die Industrie im Land sei deswegen
schneller und tiefer in den Keller gerauscht als anderswo, sp Pfister, komme jetzt aber dafür im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften umso schneller auch wieder aus dieser Krise.

Im Vorkrisenjahr 2008 hatte die Wirtschaft im Land Güter und Dienstleistungen für 150 Milliarden Euro verkauft. Den historischen Absturz mit Minus 8 Prozent gab es dann durch die weltweite Krise - und dazu viel Kritik von außen, wegen der Exportorientierung. Jetzt steuere die Wirtschaft des Landes wieder auf diesen Vorkrisenstand zu - und gelte nicht
nur national wieder als Vorzeigemodell, so Pfister. Dies habe mit der technologischjen Leistungsfähigkeit, der Innovationskraft und der Schnelligkeit der Unternehmen zu tun. Deshalb habe man jetzt europaweit die Nase voran.

Vor allem das Know How im High-Tech Bereich - wie beispielsweise bei der Umwelttechnologie - sowie Paketlösungen von der Produktinstallation bis hin zur Ingenieursberatung - so Experten - machen den weltweiten Erfolg der Wirtschaft im Ländle aus. Und dies soll durch Kooperation zwischen der Politik und Außenhandelsplatt-formen wie der Messe- und Konferenzvereinigung "Connect“ noch besser werden.

Dies will auch Michael Hagenmeyer von der "Baden-Württemberg Internal"-Außenhandeslpattform. Er habe noch nie eine solch hohe Wettbewerbsintensität gesehen, wie sie derzeit auf den globalen Märkten herrsche. Deshalb sei koordiniertes Vorgehen heute unumgänglich.

Als Märkte für Baden-Württembergische Waren und High-Tech-Dienstleistungen gelten dabei derzeit vor allem der asiatische Raum, infrastruturschwache Schwellenländer und die osteuropäischen Staaten direkt vor der Haustür.


Deutscher Suchtkongress Uni Tübingen
Mittwoch, 22. September 2010 - 16:23 Uhr

Alkohol, Zigaretten, Marijuana - dass diese Stoffe süchtig machen können, ist weithin bekannt. Doch der Wandel der Zeit bringt auch neue Suchtmittel mit sich. Welche das sind, soll jetzt beim Deutschen Suchtkongress geklärt werden. Ihn gibt es seit 2008 und ab heute geht er zum ersten Mal an der Universitätsklinik in Tübingen über die Bühne.

Es ist die größten wissenschaftliche Veranstaltung zu Themen der Suchtforschung und Suchtkrankenversorgung - der Deutsche Suchtkongress. Aktuelle Zahlen machen seine Bedeutung deutlich: Circa 2,5 -3,5% der Bevölkerung werden Alkohol- und Zigarettenabhängig und die Tendenzen steigen. Bei den "Neuen Süchten" also z.B der exzessiven Nutzung des Internets, sei das aber relativ schwer abschätzbar, so Experten. Das sei ganz schwer zu beantworten, weil es diese epidemologischen Daten noch nicht gäbe. Sie wüssten noch nicht genau, wieviele es sind, sie schätzen 3 Prozent derjenigen, die regelmäßig spielen, bei Alkohol und Tabak seien die Zahlen viel besser untersucht, so Pfofessor Dr. Anil Batra. Beispielsweise wisse man genau, dass etwa 60% aller Raucher von der Zigarette auch abhängig werden. Die Kernthemen beim Kongress: warum wird ein Mensch süchtig und was passiert dann mit ihm? Und vor allem: Was sind die sogenannten "Neuen Süchte"? Die in Anführugszeichen "Neuen Süchte" seien häufig nicht stoffgebundenen Abhängigkeiten, d.h. es gehe darum, das Glücksspiel beispielsweise aber auch der exzessive Internet- oder Computerspielkonsum süchtig entarten könne und gegebenenfalls als Behandlungsproblem zunehmend auf sie zukomme, so Batra. Ein Ziel des Kongresses ist es, den neuen Süchten auch entsprechende Therapiemöglichkeiten entgegenzustellen. Diese müssten laut Batra sehr genau an den Patienten angepasst werden, um Früchte zu tragen. Vor allem bei Jugendlichen sei das essentiell.
Ein Aspekt sei sicherlich die Motivationsarbeit, die hier anders laufen müsse, und auch das Interesse beim Jugendlichen für Therapie überhaupt sei sicherlich ein anderes als bei einem Erwachsenen, der vielleicht schon viel mehr soziale Nachteilen habe hinnehmen müssen aufgrund seiner Abhängigkeit, so Professor Batra.
Beim diesjährigen Suchtkongress werden insgesamt etwa 450 Gäste erwartet. Noch bis Samstag werden hier nationale und internationale Expertin ihre Ergebnisse der Suchtforschung präsentieren.

"Wilde Tiere" protestieren in Tübingen
Mittwoch, 22. September 2010 - 16:12 Uhr

Vor einem Tübinger Kosmetikladen haben heute Mitarbeiter auf die Tierhaltung im Zirkus aufmerksam gemacht. Im Rahmen der europaweiten Kampagne "Zirkus ja, Tiere nein!' ver-kleidete sich die Belegschaft als Tiere und protestierte gegen Vorführungen mit wilden Tiern im Zirkus. In der Tübinger Innenstadt versuchten Elefanten, Affen und Co. die Passanten für das Thema zu sensibilisieren und mit Flyern zu informieren. Mit der Spendenkation "Free Eli"- einer Seife in Form eines Elefanten - unterstützt die Ladenkette den Tierschutzverein zusätzlich durch die Einnahmen aus diesem Verkauf.

29. Jugendkartslalom in Betzingen
Mittwoch, 22. September 2010 - 13:11 Uhr

Am Sonntag ist der Startschuss zum 29. Reutlinger Jugendkartslalom bei der Daimler-AG in Betzingen gefallen. Veranstalter war der Automobil Club Reutlingen.
Insgesamt traten 108 Fahrer in sieben Klassen an; davon starteten 27 für den AC Reutlingen.
Die Wettkampfergebnisse zählten gleichzeitig als Lauf für die Alb-Donau-Schwarzwald-Meisterschaft des ADAC und für den Neckar-Filder-Cup.
In der ältesten Jahrgangsstufe gab es einen Dreifacherfolg für den ACR. Den ersten Platz belegte Tobias Reich, Zweite wurde Anja Kaszun vor Andreas Lange.

Umfrage nach Amoklauf in Lörrach
Dienstag, 21. September 2010 - 16:31 Uhr

4 Tote und 18 Verletzte - dies ist die Bilanz des Amoklaufs einer 41jährigen Rechtsanwältin in Lörrach. Wie nach dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen hat mittlerweile auch wiederin der Landespolitik die Diskussion um schärfere Waffengesetze eingesetzt. Wir wollten wissen, was die Menschen auf den Straßen denken.

Lörrach einen Tag nach dem Amoklauf. Eine Stadt auf der Suche nach dem "Warum“. Warum hat die 41jährige Sabine W. drei Menschen, darunter hinter diesen Fenstern ihren EX-Partner und ihren 5 jährigen Sohn getötet? Und warum hatte sie die Möglichkeit dazu? Denn mittlerweile ist bekannt: Sabine W. war Sportschützin. Sie besaß die Tatwaffe, eine die kleinkalibrige Sportpistole und 300 Schuss Munition. Ganz legal.
Der Bund deutscher Kriminalbeamter und die Grünen fordern deshalb eine Verschärfung des Waffenrechts.
Auch Sportschützen sollen ihre legalen Waffen nicht zuhause lagern dürfen.Schusswaffen gehörten in die beaufsichtigten Waffenkammer der Schützenvereine. Die Meinungen dazu bei den Bürgern sind wie hier in Tübingen geteilt.

Eine Tübingerin sagt:"Also ich denke unser Waffengesetz funktioniert eigentlich schon ganz gut, ist schon vorhanden, viel mehr muss man am Gesetz nicht machen. Viel mehr muss man sich wahrscheinlich überlegen, was man an der Umsetzung noch ändern kann.“

Anders ein anderer Passant:"Des sollt ma schon länger verschärfen, unbedingt, weil was muss jeder ne Waffe daheim liegen haben, frag ich mich schon seit Jahren. Wir sind doch nicht im wilden Westen.“

Indessen hat sich Innenminister Heribert Rech in der ARD gegen die Verschärfung des Waffenrechts ausgesprochen. Die bestehenden Gesetze seien gut und umfänglich. Ähnlich äüßerte sich die gewerkschaft der Polizei. Ministerpräsident Stefan Mappus sagte gestern: Zunächst müssten alle Informationen gesammelt werden. Letztendlich sei aber auch die Politik machtlos: letzlich könne nie vollständig ausgeschlossen werden, dass so etwas wie der Amoklauf in Lörrach passiere.

Mountainbikerennen im Zollernalbkreis
Dienstag, 21. September 2010 - 16:24 Uhr

Das erste Sparkassen-TRANS Zollernalb Mountainbike Etappenrennen hat die Teilnehmer in der vergangenen Woche quer durch den Zollernalbkreis geführt.
Die Tour war sowohl für Hobbyfahrer also auch für Lizenzfahrer geeignet. Gestartet wurde in Bad Imnau. Die Route erstreckte sich dann über Balingen und Albstadt bis nach Hechingen.
Insgesamt mussten die Teilnehmer rund 200 Kilometer mit etwa 4500 Höhenmetern bewältigen. Bei den Damen gewann die Niederländerin Anne Terpstra. Der Sindelfinger Hannes Genze hat das Herrenrennen ganz knapp für sich entschieden.

Tag der offenen Tür im Gesundheitszentrum in Betzingen
Dienstag, 21. September 2010 - 16:21 Uhr

Zum Tag der offenen Tür hat das Gesundheitszentrum der Volkshochschule Reutlingen-Betzingen eingeladen.
In der ehemaligen Meisterschule konnten die Besucher ein vielseitiges Programm aus Schnupperkursen und Mitmachangeboten ausprobieren. Seh- und Hörtests bot das Gesundheitsamt an und informierte über seine Arbeit.
Auch Blutdruck- und Blutzuckermessungen gehörten zum Gesundheitscheck, den die Betzinger Apotheke durchführte.
Durch Gesundheitsmassagen, gesunde Snacks, Obst und Gertänke wurde das Programm abgerundet. Wer wollte, konnte sich dann auch direkt für die entsprechenden Kurse an der VHS anmelden.

Gesundheitsparcours in der IHK Reutlingen
Dienstag, 21. September 2010 - 16:19 Uhr

Wer kennt es nicht! Nach einem langen Tag im Büro schmerzt der Rücken und der Snack in der Mittagspause war auch nicht wirklich gesund. Doch wie kann man seinen Arbeitsalltag besser gestalten? Tipps und Anregungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung gab es heute beim Gesundheitsparcours in der IHK Reutlingen.

Die Industrie- und Handelskammer in Reutlingen hat heute versucht, regionalen Unternehmen den Einstieg in die Gesundheitsförderung zu erleichtern. Auf einem Gesundheitsparcours stellten sich 12 Gesundheitsdienstleister vor. An den 12 Stationen des Parcours gab es die Möglichkeit verschiedenes auszuprobieren.
Lars Christiansen von der IHK sagt, dass sie sowohl die Führungsverantwortlichen, die Personalverantwortlichen, Unternehmer, Geschäftsführer ansprechen würden, als auch die Mitarbeiter im Betrieb. Diejenigen, die heute eingeladen wären, könnten sich die verschiedenen Stationen anzuschauen, und dann für sich entscheiden, was man im Betrieb annehmen kann.
Auf Grund des demographischen Wandels nahm sich die IHK dem Gesundheitsthema an. Die Belegschaften werden älter, die Anforderungen an die Mitarbeiter steigen. Ein erfolgreiches Unternehmen braucht gesunde und fitte Fachkräfte. Auch die einzelnen Betriebe erkennen dies, und beginnen damit, in die Zukunft zu investieren.
Petra Lohmüller die Personalreferentin der KSK Tübingen meinte, dass ihnen die Gesundheit der Mitarbeiter der KSK Tübingen sehr wichtig sei. Und da würden sie sich gerne Anregungen holen, für ihre Gesundheitstage oder auch für die Angebote, die sie dann bei ihnen im Unternehmen anbieten können.
Die Vielfalt der Gesundheitsangebote war groß. Von Ernährungstipps über Bewegungs-möglichkeiten am Arbeitsplatz bis hin zur Stressbewältigung gab es praxisnahe Anleitungen. Viele Teilnehmer nutzen auch die Möglichkeit, einen Gesundheits-oder Fitness-Check durchführen zu lassen. So können sie am Arbeitsplatz in Zukunft noch gesünder und leistungsfähiger erscheinen, so die IHK.

Spatenstich am Österberg in Tübingen
Dienstag, 21. September 2010 - 15:34 Uhr

Am Tübinger Österberg ist heute der erste Spatenstich für ein neues Quartier gesetzt worden.Auf dem Grundstück des ehemaligen Pflegeheimes der Samariterstiftung entstehen im ersten Bauabschnitt 43 Eigentumswohnungen und fünf Eigenheime. Träger ist das Stuttgarter Siedlungswerk. Das Besondere: Die hier entstehenden Gebäudewerden durch eine gemeinsame Heizanlage und Holzpellets umweltfreundlich sein. Zudem gibt es Möglichkeiten für alters- und familiengerechtes Wohnen.
Die Gesamtkosten liegen bei rund 16 Millionen Euro. Im Juli 2012 können die neuen Wohnungen voraussichtlich bezogen werden.

17. Tübinger Stadtlauf
Montag, 20. September 2010 - 16:26 Uhr

Rund 2700 Läufer sind gestern Mittag bei der 17. Auflage des Tübinger Stadtlaufs angetreten.Start und Ziel der Strecke war das Zinser- Dreieck in der Friedrichstraße.
Bei besten Wetterbedingungen liefen die Teilnehmer entweder eine Strecke von 7,5 Kilometern über drei Runden oder 5 Kilometer über zwei Runden.
Am Ende setzte sich der Kenianer Titus Kosgei vom SSV Ulm gegen die Konkurrenten durch.
Bei den Frauen triumphierte die zweifache Siegerin der Vorjahre, Simret Restle.

Einen ausführlichen Bericht gibt es morgen Abend im Sport.

Tag der Industrie Bad Urach
Montag, 20. September 2010 - 13:25 Uhr

Fünf Bad Uracher Unternehmen haben gestern zum zweiten Mal im Rahmen des "Tages der Industrie 2010“ ihre Pforten für Gäste geöffnet. Die beteiligten Industriebetriebe organisierten für mehrere Tausend interessierte Besucher Führungen durch ihre Produktionshallen. Daneben sortgten Schauvorführungen für Unterhaltung. Doch dieses Jahr stand vor allem das Ausbildungsangebot der Betriebe im Mittelpunkt. Insbesondere junge Menschen kamen, um sich über die verschiedenen Berufsfelder zu informieren.

Häslacher Kirbe
Montag, 20. September 2010 - 13:24 Uhr

In Walddorfhäslach im Landkreis Reutlingen haben sich am vergangenen Wochenende wieder Jung und Alt bei der traditionellen Häslacher Kirbe getroffen.
Mit Akkordeon, Gitarre und Schlagzeug unterhielten unter anderem das "Stimmungsfetzer-Trio" die Besucher im Festzelt. Für die Gaumenfreuden der Gäste sorgte der Verein TV Häslach mit einem Weißwurstfrühstück und anderen Leckereien. Anschließend konnten Groß und Klein am Wurfstand ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen, oder sich von seinem Liebsten mit einem Lebkuchenherz beschenken lassen.

Reutlinger Spendenmarathon 2010
Montag, 20. September 2010 - 13:17 Uhr

Am Wochenende ist der Startschuss zum alljährlichen Reutlinger Spedenmarathon gefallen. Anlässlich des 10 jährigen Jubiläums des Spendenparlaments hatten sich die Teilnehmer auf der Rennwiese, vor der Listhalle eingefunden.
Nachdem sich die Läufer im Vorfeld einen Sponsor organsiert hatten, wurde fleissig Runde für Runde gedreht. Ob Jogger, Walker, Spaziergänger oder Rollstuhlfahrer jeder konnte mithelfen. Ganz im Sinne des Spendenparlaments, dass seit nunmehr 10 Jahren für Benachteiligte und Ausgegrenzte kämpft.




Rente ab 67 - Eine Umfrage der IG Metall Reutlingen Tübingen gibt Diskussionsstoff
Sonntag, 19. September 2010 - 15:02 Uhr

Die Bundesregierung fordert, dass die Menschen länger arbeiten. Eine aktuelle Umfrage der regionalen IG Metall zeigt aber: dieser Plan stößt in der Region auf wenig Gegenliebe.

Arbeiten bis 67 - viele sehen in dieser Forderung eine versteckte Rentenkürzung.
So auch die IG Metall in Reutlingen Tübingen. Viele Berufe können laut ihr gar nicht bis zu einem so hohen Alter ausgeübt werden. Deswegen haben sie in einer aktuellen Umfrage mal reingehört in 35 Betriebe in der Region. Und diese Umfrage hat Zahlen ergeben, die laut Gert Bauer von der IGM für sich sprechen. Wenn jemand arbeitslos werde und älter als 50 sei, habe er in der Metall- und Elektroindustrie eine Beschäftigungschance von nur 4,4%. Das heiße, so Bauer, dass nicht mal jeder Zwanzigste wieder einen JOb bekommen würde. Zahlen, die auch der IHK Reutlingen bekannt sind. Hier steht man der Rente ab 67 aber positiver gegenüber. Denn es handle sich bei der Umfrage lediglich um eine Momentaufnahme in einer zugegeben schwierigen Zeit. Der Arbeitsmarkt werde sich wieder verbessern. Laut IHK müsse man sich jetzt vor allem den aktuellen Gegebenheiten stellen. Das deutsche Rentensystem müsse finanzierbar bleiben - in Zeiten, in denen die gesetzliche Rente nicht mehr reiche, müsse man ohnehin privat vorsorgen. Hier plädiert HauptgeschäftsführerWolfgang Epp auf mehr individuelle Entscheidungen. Wir müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in die Lage versetzen, sehr viel individueller Lebensarbeitszeiten auszuhandeln, so Epp. Die müssten sich nämlich auch an den Bedürfnissen der einzelnen Menschen orientieren. Die einen wollten länger arbeiten, die anderen nicht. Das müsse in Verhandlungen konkret gesehen werden, so Epp weiter. Bauer von der IGM können diese Argumente nicht überzeugen. Er bleibe dabei, bis 67 zu arbeiten sei den Menschen nicht zuzumuten. Mit den Ergebnissen der Umfrage richtet er sich vor allem an die Regierung. Er wolle sich erstens an die Politik wenden, und zwar an die Politik hier vor Ort, an die Bundestagsabgeordneten. Er wolle ihnen sagen: Das sind unsere Ergebnisse, jetzt werdet tätig gegen die Rente ab 67. Außerdem, so Bauer, wolle man die Öffentlichkeit mobilisieren. Individuelle Entscheidungen, Rente ab 67 für jeden oder für niemanden - wie die Politik mit den Umfrageergebnissen der IG Metall umgehen und das Rentensystem in Deutschland künftig aussehen wird, werde die kommenden Monate zeigen.

Schlüsselübergabe für neues Kinderhaus in Mössingen
Sonntag, 19. September 2010 - 14:32 Uhr

Feierlich und mit musikalischer Untermalung haben gestern rund 60 Kinder in Mössingen den Schlüssel zu ihrem neuen Kinderhaus erhalten. Überreicht bekamen sie ihn vom Mössinger Oberbürgermeister Werner Fifka. Bereits seit langem hätten kommunale Politiker über die Dringlichkeit dieser Betreuungseinrichtung diskutiert, so Fifka. Denn diese Ganztagsbetreuung mache die Stadt familienfreundlicher. Für eine große Überraschung sorgte der Elternbeirat mit einer Spende von über 1500 Euro.

Last-Minute Stellenbörse im BIZ Reutlingen
Sonntag, 19. September 2010 - 14:31 Uhr

Gestern hat das Berufsinformationszentrum in Reutlingen, kurz BIZ, wieder zur traditionellen Last-Minute-Stellenbörse eingeladen. Angesprochen waren junge Menschen, die noch für diesen Herbst einen Ausbildungsplatz suchen.
Sie hatten hier den ganzen Vormittag die Möglichkeit, mit Berufs- und Ausbildunsgberatern zu sprechen. Die Berater gaben Tipps und informierten über noch offene Stellen auf dem Ausbildungsmarkt. Nach Auskunft des BIZ gibt es in Bad Urach, Münsingen, Reutlingen und Tübingen derzeit rund 130 vakante Stellen.

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