RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 19. Dezember 2010

Abriss des Tübinger Foyers an der Blauen Brücke
Samstag, 25. Dezember 2010 - 13:42 Uhr

Schon im nächsten Jahr soll Tübingens berühmteste Bauruine - das Foyer an der Blauen Brücke - abgerissen werden. Dies hat Oberbürgermeister Boris Palmer jetzt sichtlich gut gelaunt verkündet. Nach elf Jahren Stillstand ist dies der erste Durchbruch bei den Verhandlungen um die Zukunft des Rohbaus. Es sei längst Fünf vor Zwölf, wenn es um die Bauruine gehe, so Palmer. Erzielt habe die Stadt einen Kompromiss, mit dem sie Leben könne. Der Preis für das Grundstück sei mit rund 2 Millionen Euro zu hoch - der Kauf sei aber richtig. Diese Ruine sei hässlich und verleihe Tübingen ein scheussliches Image - so Palmer. Deswegen glaubt er, die Stadt müsse ausnahmsweise Geld in die Hand nehmen, um die Attraktivität des Handels und des Lebens in Tübingen zu verbessern. Elf Jahre lang war der Beton der Bauruine der Witterung ausgesetzt. Dies habe der Bau-substanz stark zugesetzt und mache den Rohbau für eine Nachnutzung unbrauchbar. Für rund 400 000 Euro soll das Foyer abgerissen werden. Geplant sei dann eine Mischnutzung aus Wohn- und Gewerbeflächen - auch ein Hotel ist im Gespräch. Schon bald also könnte Tübingen einen seiner größten Schandflecke verlieren. Vermissen wird ihn aber sicher kaum jemand.

Barbara Bosch unterwegs an Heilig Abend
Samstag, 25. Dezember 2010 - 13:30 Uhr

Gerade an Weihnachten sollte den hilfsbedürftigen Menschen gedacht werden. Deswegen organisierte die Reutlinger Arbeiterwohlfahrt gestern ihre alljährliche kostenlose Weihnachtsfeier im Cafe Nepomuk für einsame, arme oder obdachlose Menschen. Auch Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch ließ es sich nicht nehmen gemeinsam mit denen das Fest zu begehen, die sich kein schönes Weihnachtsfest leisten können. Neben einem warmen Mittagessen konnten die Menschen durch musikalische Klänge ihren Alltag für einen Augenblick vergessen und sich auf die spätere Beschehrung freuen.

Pontifikalgottesdienst in Rottenburg
Samstag, 25. Dezember 2010 - 13:29 Uhr

Wegen der vielen Skandale war das vergangenen Jahr für die katholische Kirche eher hart. Doch der traditionelle Pontifikalamt in Rottenburg hat auch diesmal wieder zahlreiche Menschen in den St. Martins Dom gezogen. Denn gerade in der Weihnachtszeit gilt es für viele, sich auf auf die eigentliche Weihnachtsbotschaft und die Ursprünge eines der höchsten Feste der Christenheit zu besinnen.
Deswegen haben sich auch dieses Jahr hunderte von Gläubigen zu einem Weihnachtsgottesdienst im Rottenburger Dom St. Martin eingefunden. Für die richtige Weihnachtsstimmung sorgten die im Inneren der Kirche aufgestellten und mit zahlreichen Kerzen geschmückten Tannenbäume. Doch das sollte die Menschen nicht ablenken. Mit den Worten - wenn Sie sich gesegnete Weihnachten Wünschen, dann wünschen Sie sich das Christkind ins Herz hinein, erinnerte Bischof Gebhard Fürst die Gläubigen an den eigentlichen Sinn von Weihnachten: die Geburt Jesu. Zudem sollen sie sich an die Taten erinnern, die der Sohn Gottes vollbracht hat. Mit dem würzigen Geruch von Weihrauch und musikalischen Klängen breitete sich schließlich eine andächtige und besinnliche Stimmung unter den Gläubigen aus.

Medizinunternehmen Gambro baut Hauptstandort in Hechingen-Stetten aus
Freitag, 24. Dezember 2010 - 13:47 Uhr

Das Medizintechnikunternehmen Gambro baut seinen Haupt-standort in Hechingen-Stetten weiter aus. Bis 2013 soll ein Neubau für die Herstellung von Dialysatoren entstehen -für jährlich 8 Millionen Bluteinigungs-Dialysatoren. Laut Gambro würde das 120 neue Arbeitsplätze bedeuten. Mit rund 1400 Beschäftigten ist das global agierende Unternehmen der größte Arbeitgeber in Hechingen. Mit dem Neubau soll 2013 begonnen werden

Polizei: Warnung vor Dieben in der Weihnachtszeit
Freitag, 24. Dezember 2010 - 13:45 Uhr

Die Polizei warnt vor Langfingern in der Weihnachtszeit. Die macht nämlich nicht nur Käuferscharen mobil, sondern auch Diebe. Besondere Gefahren drohen in dicht gedrängten Mengen oder in Schlangen vor den Kassen. Auch herrenlos herumstehende Taschen sind für Diebe eine Herausforderung. Oft wird das Verkaufspersonal durch Komplizen abgelenkt. Die Polizei rät deshalb, Geld und Ausweispapiere stets in verschlossenen Taschen an der Kleidung zu verstauen, Handtaschen nicht aus den Augen zu lassen sowie auf scheinbar unbeabsichtigte Rempeleien zu achten.

Amtseinführung neuer Direktorin an der Hofschule in Reutlingen-Altenburg.
Freitag, 24. Dezember 2010 - 11:30 Uhr

Sie ist die neue Schuldirektorin der Hofschule im Reutlinger Stadtteil Altenburg: Martina Grabowski. Gestern wurde sie feierlich in ihrem Amt begrüßt. Und noch etwas ist neu: Räume für die Kernzeitbetreuung und eine neue Mensa wurden ebenfalls feierlich eingeweiht. Der Umbau an der Schule hat rund 480 000 Euro gekostet. 91 000 davon stammten vom Land, der größte Anteil aber von der Stadt, so Reutlingens OB Barbara Bosch. Mit neuer Schulleiterin und mehr Platz haben die Kinder hier jetzt das optimale Lern-umfeld.

Weihnachtsbäckerei für den guten Zweck in der Kerschensteinschule Reutlingen
Freitag, 24. Dezember 2010 - 11:28 Uhr

Plätzchen für den guten Zweck haben die Schüler der Kerschensteinschule in Reutlinger auch dieses Jahr wieder gebacken. Die zahlreichen verschiedenen Naschereien sind für die ökomenische Feier "Weihnachten gemeinsam feiern" bestimmt. Die wird jedes Jahr unter anderem von Diakonie und Caritas veranstaltet. Oberbäcker Gottlob Munz hatte die Schüler beim Teig kneten, Förmchen ausstechen und Dekorerieren fachkräftig unterstützt.

Rekordzahlen für RTF1
Donnerstag, 23. Dezember 2010 - 17:05 Uhr

Brandneue Mediendaten sagen: die Zahl der RTF1-Zuschauer hat sich in den vergangenen Jahren fast verdoppelt. Über 150 000 Menschen sehen uns jetzt täglich.

Am 15. November 1999 fiel der Startschuss für ein neues Medienprojekt: RTF1, das Reutlinger-Tübinger Fernsehen geht auf Sendung. Damals noch tatsächlich als Fernsehen nur für Reutlingen und Tübingen. Der Zollernalbkreis kam als Sendegebiet erst später hinzu. Der erste RTF1-Bericht beschäftigte sich mit einem Jubiläum: die Reutlinger Nachrichten wurden damals 50 Jahre alt.

Seither sendet RTF1 täglich aus Eningen bei Reutlingen. Ab 18 Uhr schicken von hier aus die RTF1-Mitarbeiter jede halbe Stunde Nachrichten, Sport und eine tägliche Magazin-Sendung auf Sendung. Seit den Anfängen hat sich viel verändert. Ursprünglich, so RTF1-Gründer Stefan Klarner, sei in der Region überhaupt kein regionales Fernsehen geplant gewesen. Deshalb ging es über 5 Jahre vor Gerichte. Die Anfänge waren bescheiden - mit einem Kameramann und einem Schnittcomputer. Kein Vergleich also mit heutigen Verhältnissen.

Nicht nur bei der personellen Besetzung mit einstmal 3 Redakteuren in der Redaktion und im Studio hat sich seither einiges geändert. Auch die Anzahl derer, die RTF1 schauen, ist beständig gewachsen: 2006 hatte RTF1 78 000 offiziell gemessene tägliche Zuschauer. Den brandaktuellen jetzigen Daten zu Folge schauen jetzt über offiziell über 150 000 Menschen in der Region Neckar-Alb täglich RTF1.

Mit über 150 000 Zuschauern hätten die Zuschauer RTF1 einen Spitzenwert beschert, so Klarner. Solche Zahlen würden bei anderen Regionalsendern nicht erreicht.

Rund 40 Mitarbeiter sorgen täglich in verschiedenen Funktionen dafür, dass es mit den RTF1-Sendungen rundläuft. Und auch in Zukunft soll sich der Sender weiterentwickeln: In diesem Jahr habe RTF1 bereits ein Feuerwerk neuer Formate auf Sendung gebracht, so Klarner. In der Zukunft wolle man den Zollernalbkreis weiter und intensiver in die Berichterstattung integrieren als bisher.

RTF1 kennen mittlerweile 93 Prozent aller Kabel-Zuschauer in der Region Neckar Alb. Und damit das auch so bleibt, werden wir auch zukünftig weiter täglich für Sie auf der Suche nach den aktuellsten Nachrichten und den wichtigsten Themen für Sie ausschwärmen.

Reutlinger Weihnachtszirkus mit großer Premiere gestartet
Donnerstag, 23. Dezember 2010 - 16:53 Uhr

"Manege frei" - hieß es gestern Abend wieder für die Premiere des Reutlinger Weihnachtscirkus. Und bereits zum siebten Mal in Folge ging das farbenfrohe Event in Kooperation mit RTF.1 über die Bühne. Der Sender hatte im Vorfeld hunderte Karten an begeisterte Zirkusfans verlost - und so waren die Publikumsränge bis auf die letzten Plätze voll belegt. Und nicht nur das: RTF.1-Chef Stefan Klarner wagte mit Talkmoderator Roland Steck todesmutig den Ritt auf den Dickhäutern. Bei dem bunten und abwechslungsreichen Programm war für jeden etwas dabei - besonders beliebt bei Groß und Klein: Die vielen tierischen Artisten. Hier hab es Pferde, die elegant durch die Manege gallopierten, Hunde, die tanzten und Elefanten, die Kraft und Macht ausstrahlten.
Doch auch die menschlichen Artisten konnten die Zuschauer begeistern - sowohl in luftiger Höhe als auch im Sand der Manege. Akrobaten, Schlangenfrauen und waghalsige Trapeznummern hoch unter der Zirkuszeltdeckeb brachten das Publikum zum Staunen. Wer auch noch Teil des bunten Treibens sein will - oder wer gestern noch nicht genug bekommen hat, kann noch bis zum sechsten Januar den Reutlinger Weihnachtszirkus besuchen. Bis dahin gibt es täglich zwei Vorstellungen pro in der Tübinger Straße nahe dem Festplatz Bösmannsäcker.

Tauwetter zu Weihnachten weckt gemischte Gefühle
Donnerstag, 23. Dezember 2010 - 16:52 Uhr

Das Tauwetter verwandelt jetzt kurz vor Weihnachten die schöne Winterlandschaft in Matsch und Pfützen. Auf den Wiesen blitzen immer wieder Erde und Grashalme durch die schmelzende Schneedecke hervor. Und in den Städten erinnern nur noch kleine Schneehaufen an die weißen Häuser und Straßen der vergangenen Tage.

Die Meinungen über die derzeitigen Wetterkapriolen gehen auseinander: Viele Bürger finden es schade, dass kurz vor Weihnachten keinen Schnee gibt. Der Schnee kam zu früh. Zwar freuten sich viele darüber, dass man endlich wieder "matschfrei" die Straße überqueren könne. Doch Weihnachten und Winter gehörten nach Meinung vieler zusammen.

Doch manche lassen sich vom Matsch- und Regenwetter nicht abschrecken und sind froh über die Abwechslung und die steigenden Temperaturen. Angenehm seien die Temperaturen, besser als die eisige Kälte, sagten einige.

Auch wenn es jetzt in den Städten nicht winterlich weiß ist - es ist noch nicht aller Tage Abend. Laut den Meteorologen soll genau am Abend des 24. Dezembers der Schnee wieder rieseln. Also pünkltlich zu Heilig Abend. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, sollte die Schwäbische Alb besuchen - dort können Schneefans bei einem Weihnachtsspaziergang noch immer die traumhafte Winterlandschaft genießen. Denn wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann fahren wir halt zum Schnee.

Durchbruch bei den Verhandlungen um Tübingens Bauruine "Foyer"
Donnerstag, 23. Dezember 2010 - 16:46 Uhr

Tübingens wohl berühmteste Bauruine, das Foyer an der Blauen Brücke, könnte nach Angaben der Stadt schon im nächsten Jahr endlich fallen: Nach vielen Gesprächen habe man sich jetzt mit der Gläubigerbank geeinigt, so Oberbürgermeister Boris Palmer. Derartige Verhandlungen benötigten Zeit, denn die eine Seite wolle möglichst viel Geld herausholen, die andere möglichst wenig bezahlen.

Im Frühjahr soll die Stadt dann das Grundstück für 2 Millionen Euro kaufen. Laut Palmer seien mit der Investition zwar finanzielle Defizite verbunden. Doch Tübingen müsse diese Verluste in Kauf nehmen, um die Altstadt attraktiver zu machen. Baubürgermeister Soehlke könne sich für das Gelände eine Nutzmischung aus Wohn- und Gewerbeflächen vorstellen.

Streit um Reutlinger Landtagswahl-Podiumsdiskussion
Donnerstag, 23. Dezember 2010 - 16:43 Uhr

Um eine Reutlinger Landtagswahl-Podiumsdiskussion gibt es Streit. Sie findet ohne den CDU-Staatssekretär im Sozialministerium, Dieter Hillebrand statt. Dabei geht es um Stuttgart21. Der Veranstalter "Sonnenenergie Neckar-Alb", der für regenerative Energieerzeugung eintritt, will über Stuttgart21 diskutieren. Komme Stuttgart21, so rücke die Finanzierung der Reutlinger Stadtbahn in weite Ferne. Hillebrand und die Landesregierung verweisen hingegen darauf, dass die Bundes- und Landeszuschüsse für Stuttgart21 zweckgebunden sind und nicht für andere Projekte zur Verfügung stehen. Das, so Hillebrand, zeige: hier sei offenbar keine faire Diskussion geplant.

Hohe Fördergelder für das "Landesprogramm Plenum" der Schwäbischen Alb
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:49 Uhr

Aus dem "Landesprogramm Plenum" im Biosphärengebiet Schwäbische Alb stehen jetzt 443 000 Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Davon sollen Vermarktungs- und Werbemaßnahmen finanziert werden. Die verschiedenen Projekte können sich ab jetzt bewerben. In einer Förderrunde im April werden die ersten Maßnahmen bestimmt, die Unterstützung bekommen sollen. In diesem Jahr betrugen die Fördergelder 375 000 Euro.

Palmer zeichnet Schulen aus
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:49 Uhr

Tübingen macht schon lange blau - und jetzt hat Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer deshalb neun Schulen und Kindergärten für Strom- und Wärme-Einsparungen ausgezeichnet.
Im Rahmen des Sparprojekts 50/50 der Universität Tübingen hatten die Institutionen Strom und Wärme im Wert von umgerechnet 24 000 Euro gegenüber dem Vorjahr eingespart. Das was dadurch an Geld eingespart wurde, dürfen Schulen und Kindergärten selbst behalten. Die restlichen 12 000 Euro entlasten die Finanzen der Stadt.

Mössingens Haushalt für 2011 mit geringerem Haushalt
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:47 Uhr

Der Haushalt der Stadt Mössingen für 2011 ist im Vergleich zum Vorjahr um 30% geschrumpft. Der Etat beinhaltet damit rund 45 einhalb Millionen Euro - und rund ein Drittel weniger Investitionen. Oberbürgermeister Michael Bulander verteidigte den ersten Haushalt in seiner Amtszeit. Er beruhe auf Sicherheit und drohe nicht bei jeder Belastung zu platzen. Am meisten Geld soll im kommenden Jahr unter anderem die Sanierung von Schulen und der neuen Stadtbücherei in der Tonnenhalle fließen. Ein weiterer Punkt ist das Belsener Hochwasserschutz-Rückhaltebecken.

Weihnachtsgeschenke aus der DDR
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:46 Uhr

Im Heimatmuseum in Reutlingen sind derzeit typische Weihnachtsgeschenke aus dem ehemaligen deutschen Osten zu sehen. Den Heiligen Abend feierten die Menschen in der DDR insgesamt gleich wie hier im Westen. Jedoch war eines anders - Die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Während die Westbürger sich gegenseitig oft mit Kaffee, Schokolade und Kosmetikartikeln beschenkten, lagen in der DDR Nussknacker und Räuchermännchen und bunte Püppchen unter dem geschmückten Bäumchen. Dementsprechend sah dann auch die Geschenke-Post an die Freunde und Familien im Westen aus. Voll gepackte Päckchen mit allerhand Holzschnitzereien und Weihnachtsschmuck erreichten unter anderem Reutlingen.
Eine originale Auswahl solcher Geschenke aus dem Osten Deutschlands zeigt das Heimatmuseum noch bis zum 16. Januar kommenden Jahres.
Mehr Informationen gibt es unter: www.reutlingen.de

Bau des Kohlekraftwerks Brunsbüttel verzögert sich
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:46 Uhr

Der Bau des Kohlekraftwerks Brunsbüttel muss erstmal warten. Darauf verständigten sich jetzt die beteiligten Stadtwerke - unter anderem die Tübinger Südweststrom GmbH. Der Grund: das neue Energiekonzept der Bundesregierung. Die längere Laufzeit von Atomkraftwerken beispielsweise benachteilige die Stadtwerke, außerdem sei keine Rede mehr vom Bau modernerer Kohlekraftwerke wie in Brunsbüttel, so Südweststrom-Chefin Bettina Morlok. Die Gegner wie die bundesweit agierenden Klimapiraten feiern die Entscheidung bereits als den "Anfang vom Ende" des drei Milliarden teuren Kraftwerks.

Spendenübergabe für die Reutlinger Vesperkirche
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:44 Uhr

Die Vertreter der Reutlinger Vesperkirche haben gestern einen Scheck über 1000 Euro entgegengenommen. Die Summe wurde von der Mercedes-Benz Niederlassung Reutlingen/Tübingen gespendet. Mit dem Geld wollen der Geschäftsführer des Diakonieverbandes, Günter Klinger, und der Initiator der Vesperkirche, Klaus Kuntz, die 14. Auflage der Reutlinger Vesperkirche finanzieren. Vom 16. Januar bis zum 13. Februar sollen in der Nikolaikirche für jeweils 1 Euro rund 350 Mahlzeiten an Hilfsbedürftige ausgegeben werden. Laut Matthias Willy, dem Verkaufsleiter der Mercedes-Niederlassung, sei das Projekt eine sehr unterstützenswerte Sache, denn das Geld komme ohne Umwege an.

Landesregierung stellt Klimaschutzkonzept 2020PLUS vor
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:42 Uhr

Die Durschnittstemperatur in der Region und in ganz Baden-Württemberg wird bis zum Jahr 2050 um mehr als ein Grad ansteigen, bis 2100 sogar um mehr als zweieinhalb Grad. So aktuelle Berechnungen zum Klimawandel. Für die Landesregierung Grund genug, um verstärkt einzugreifen. Sie hat gestern den Entwurf für das neue Klimaschutzkonzept 2020PLUS vorgestellt.

Umweltministerin Tanja Gönner will die Hände nicht in den Schoß legen und warten, bis die internationalen Verhandlungen zum Klimaschutz Ergebnisse vorbringen. Im Hinblick auf die voranschreitende Erderwärmung müsse deshalb das aktuelle Konzept, das aus dem Jahr 2005 stammt, ausgebaut werden - mit konkreten Zielen.

Laut Gönner schaffe das Klimaschutzkonzept 2020PLUS Klarheit über die Ziele der Landesregierung und über deren Umsetzbarkeit. Mit dem Zwischenschritt 2020 wolle man eine Reduktion des CO2 um 30% erreichen. Bis 2050 sei das Ziel, den CO2-Ausstoß auf 2 Tonnen pro Person zu reduzieren.

Dies bedeute eine Reduktion um 80 Prozent. 145 Einzelmaßnahmen sollen greifen, um dieses Ziel zu erreichen.

Jürgen Schipek von der Klimaschutzagentur Reutlingen ist erfreut über das Umwelt-Engagement von Land - und hält das Konzept für sinnvoll und umsetzbar. Die Ziele seien realistisch, nur müsse sich die Landesregierung in bestimmten Zeitabschnitten fragen, ob die Umsetzung erfolgreich ist. Der Zollernalb-Kreis sei bereits sehr gut aufgestellt - schon bald würde man selbst ein Klimaschutzkonzept aufstellen, das dann auch sogenannte "Controlling Benchmarks" habe.

Das Land hat das Klimaschutzkonzept in sieben zentrale Bereiche unterteilt und diese gezielt untersucht. Einer davon ist der private Sektor:

Dieser zeige sich laut Tanja Gönner für ein Viertel der CO2-Emissionen im Land verantwortlich. Der Löwenanteil entfalle dort auf die Erwärmung der Gebäude - rund 75% seien auf Raumtemperatur und Warmwasserversorgung zurückzuführen. Baden-Württemberg sei in der Bundesrepublik bereits Vorreiter mit dem erneuerbaren Wärmegesetz, insbesondere bei der Nutzung im Altbaubereich.

Grundsätzlich gelte es, das Zeitalter der erneuerbaren Energie zu etablieren, so Gönner. Aber für die Brücke der Kernkraft sei man besonders dankbar, vor allem, um langfristige Versorgungs-sicherheit und Bezahlbarkeit zu gewährleisten.

Fördergelder für das Biosphärengebiet
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:40 Uhr

Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb kann im kommenden Jahr mit neuen Fördergeldern rechnen. 443.000 Euro stehen dem Sphärengebiet 2011 dann zur Verfügung. Die Gelder kommen vom Landesprogramm Plenum. Die Investition soll dann Vermarktungs-projekte im Gebiet unterstützen. In diesem Jahr flossen rund 375.000 Euro in die Projekte des Biosphärengebiets.

Oliver Schill wird wiedergewählt
Mittwoch, 22. Dezember 2010 - 16:37 Uhr

Oliver Schill ist gestern mit großer Mehrheit wieder zum Geschäftsführer des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim gewählt worden. Das Gremium des Studentenwerks hatte zuvor gegen eine Ausschreibung der Stelle gestimmt. Studentenvertreter waren gegen die Wiederwahl und hatten eine öffentliche Ausschrei- bung der Stelle gefordert. Denn wegen Mietpreiserhöhungen in Wohnheimen war es in der Vergangenheit zwischen den Studenten und Geschäftsführer Schill immer wieder zu Streitigkeiten gekommen. Die Klage der Studenten vor dem Verwaltungsgericht in Sigmaringen hatte jedoch keinen Erfolg gebracht.

25 Jahre Boxenstop in Tübingen
Dienstag, 21. Dezember 2010 - 15:16 Uhr

Das Tübinger Museum "Boxenstop" feiert sein 25-jähriges Jubiläum. Ab dem 25. Dezember zeigt eine Präsentation innerhalb der bestehenden Ausstellungen die Entwicklung von der Tischeisenbahn zur modernen Modelleisenbahn. Es ist die Erfolgsgeschichte der Firma Märklin. Diese gehört ebenfalls zu den Jubilaren. Das Modell H0 trägt siebeneinhalb Jahrzehnte auf dem Buckel.
Doch bis Märklin Landschaften, Eisenbahnen und Menschen naturgetreu in Miniaturform umformte, bot die Firma die ersten 30 Jahre lang Spielzeug für Mädchen an. Erst ab 1891 kam die Technik für Jungen dazu. Mittlerweile hat Märklin unzählige Modelle in seiner Firmengeschichte geschaffen. Ein paar davon sind hier im Musem zu sehen:
Rainer Klink vom Museum Boxenstopp in Tübingen sagt, dass sie vor 25 Jahren das Museum eröffnet hätten. Damals hätten sie nie dran geglaubt, dass sich das Ganze so entwickle. Es gehöre heute zu den ältesten privaten Spielzeugmuseen, und im Jubiläumsjahr würden sie etwas besonderes bieten wollen und hätten diese Sonderausstellung: "25 Jahre Märklin H0" auf den weg gebracht.

Auch private Sammler gaben ihre Besten Stücke für die einmalige Schau frei. Kleine und große Modell-Eisenbahn-Fans können die Sonderausstellung bis zum 9. Januar von 10 bis 17 Uhr besuchen. Ab dem 12. Januar gelten geänderte Öffnungszeiten.

Öffnungszeiten:

Vom 25. Dezember 2010 bis zum 9. Januar 2011:

Montag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

Ab dem 12. Januar 2011:

Mittwoch bis Freitag 10 bis 12 Uhr
14 bis 17 Uhr

Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr

Mehr Infos unter:
www.boxenstop-tuebingen.de

Gemeinde Kusterdingen gewinnt Klage gegen Kultusministerium
Dienstag, 21. Dezember 2010 - 15:03 Uhr

Die Gemeinde Kusterdingen im Kreis Tübingen hat gegen das Land geklagt - und gewonnen. Das könnte jetzt landesweite Folgen für das Modell der Werkrealschule haben. Die Vorgeschichte: Kusterdingen wollte gemeinsam mit den Nachbargemeinden Wannweil und Kirchentellinsfurt eine solche Schule führen - allerdings an unterschiedlichen Standorten. Das Kultusministerium war strikt dagegen. Doch das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat dem alternativen Schulmodell gestern zugestimmt. Ein Stimmungsbild aus Kusterdingen.

Werkrealschulen sind eine baden-württembergische Sonderform der Hauptschule. Ausreichend begabte Schüler können hier in einem zusätzlichen zehnten Schuljahr die mittlere Reife erlangen. Aber für die Jugendlichen hier an der August-Lämmle-Schule in Kusterdingen hätte das bedeutet: ein Schulwechsel und längere Wege in die Nachbargemeinden.

Kusterdingens Bürgermeister Jürgen Soltau hat daher umgedacht: Gemeinsam mit Kirchentellinsfurt und Wannweil habe man ein Modell entwickelt - das sogenannte "Bürgermeistermodell". Dieses ziele darauf ab, die Fahrbewegungen zwischen den Schulen möglichst gering zu halten. Konkret bringe der Vorschlag den Schülern den Vorteil, dass die Klassen 5 bis 9 und gegebenenfalls auch Klasse 10 den Unterricht an ihrer eigenen Schule in gewohntem Umfeld absolvieren können, so Soltau.

Laut Kultusministerium sei es im Schulgesetz nicht vorgesehen, dass beispielsweise eine Klasse 8 an mehreren Standorten unterrichtet wird. Für Soltau eine schwerwiegende Fehleinschätzung - mit Folgen:

Das Modell, das jetzt umgesetzt werde, bringe gar keine Vorteile für die Gemeinden, so Soltau. Die Sorge dabei sei, dass langen Wege zur Schule die Eltern dazu verleiteten, ihre Kinder woanders hinzuschicken. Tatsächlich sei es ja bereits so, dass die Hälfte der Kinder, die eine Werkrealschulempfehlung erhalten hätten, jetzt an anderen Schulen eingeschult worden sind.

Umso mehr begrüßt Soltau die gestrige Entscheidung des Sigmaringer Verwaltungsgerichts. Dennoch: die Sache ist noch nicht ausgestanden. Das Kultusministerium geht in Berufung, zum Leidwesen Soltaus. Denn die Schüler bräuchten jetzt Klarheit über ihre schulische Zukunft. Sein Wunsch an die Politik: Nicht die Gesetzesbücher, sondern die Wünsche der Schüler in den Fokus nehmen.

Schwäbisches Weihnachtskonzert in der Stadtkirche Balingen
Dienstag, 21. Dezember 2010 - 14:54 Uhr

Bei einem sogenannten "Schwäbischen Weihnachtskonzert" in der Stadtkirche Balingen haben am vergangenen Sonntag der Schwäbischen Albvereins und der Chor der Volkstanzgruppe Frommern traditionelle schwäbische Lieder, Musik und Brauchtum zur Adventszeit präsentiert. Dabei wurde den Besuchern auch optisch etwas geboten: Die Mitwirkenden waren altertümlich gekleidet - und entführten so die Zuhörer in vergangene Zeiten.

RTF.1 - Preis im Adventstürchen des Reutlinger Weihnachtsmarkt
Dienstag, 21. Dezember 2010 - 14:52 Uhr

Im Rahmen des traditionellen Adventskalenders auf dem Reutlinger Weihnachtsmarkt hat sich auch gestern wieder ein Türchen geöffnet. Der Preis, der sich hinter dem zwanzigsten Fenster verbarg, hat - wie in jedem Jahr - RTF.1 gestiftet. Glücksengel Leonie zog aus der Lostrommel den Namen der glückliche Gewinnerin: Julia Baldermann erfuhr dann telefonisch von ihrem Gewinn: 8 Karten für das Krimi-Dinner im "Alten Forsthaus" in Lichtenstein. RTF wünscht viel Spaß dabei.

Wegfall der Zivildienstleistenden
Montag, 20. Dezember 2010 - 16:13 Uhr

Ab Mitte kommenden Jahres soll die Wehrpflicht abgeschafft werden. Das bedeutet gleichzeitig auch den Wegfall der Zivildienstleistenden. Viele Wohlfahrtsverbände und soziale Einrichtungen sind jedoch auf diese Kräfte angewiesen. Welche Auswirkungen der Verlust von Zivis hat, haben Stastsekretär Dieter Hillebrand und Dr. Lisa Federle heute in Mössingen diskutiert.

Die Körperbehindertenförderung KBF in Mössingen ist eine der größten sozialen Ein-richtung in Deutschland und hat bisher mit rund 600 Zivis und FSJ-lern zusammengearbeitet. In Zukunft werden 2/3 dieser Stellen nicht mehr besetzt werden können.
Das macht auch Dieter Hillebrand und Lisa Federle betroffen. Trotzdem: der Staatssekretär aus Stuttgart sieht keinen Grund für Panikmache:

Dieter Hillebrand sagte, dass es bei der Politik angekommen sei, dass diese Freiwilligendienste in irgendeiner Form weitergeführt werden müssten. Und, dass der Bund sich bereiterklärt hätte, weiterhin Gelder zur Verfügung zu stellen.

Das hörte man auch bei der KBF gern. Denn ohne Zivis als günstige Arbeitskräfte seien soziale Aufgaben kaum zu stemmen. Preiserhöhungen - so heisst es dort - würden folgen müssen. Um Jugendliche auch weiterhin für soziales Engagement zu gewinnen, plädiert man dort deshalb für neue Wege:

Der Geschäftsfüher der KBF Thomas Seyfarth meint, dass es Anreize für die Freiwilligenleistungen brauche. Solche wären beispielsweise ein Bonus für das Abitur oder eine Studienplatzsicherung.

Im übrigen proitierten davon nicht nur Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen, sondern auch die Zivis selbst. Denn die Jugendlichen hätten so die Chance, sich so mit sozialen Themen auseinanderzusetzen. Viee entdeckten so ihr Interesse an einer Pfleger-Ausbildung. Und gerade Pflegekräfte seien doch, was die Gesellschaft immer stärker benötige.

Bürgerzentrum Weiler in Rottenburg eingeweiht
Montag, 20. Dezember 2010 - 16:06 Uhr

Nach 14-monatiger Bauzeit ist das neue Bürgerzentrum in Weiler bei Rottenburg fertig gestellt. Gestern wurde es feierlich mit einem Gläschen Sekt eingeweiht. Zahlreiche Besucher kamen vorbei und schauten sich die neuen Räumlichkeiten an. In einem Komplex auf dem Areal des alten Ratsgebäudes sind jetzt das Rathaus, die Feuerwehr und der Bürgersaal miteinander vereint. Das neue Bürgerhaus bietet mehr Platz für Veranstaltungen und ist zudem Dank regenerativem Heizsystem auch umweltfreundlich.

Reutlinger Weihnachtszirkus öffnet am Mittwoch
Montag, 20. Dezember 2010 - 16:02 Uhr

Am Mittwoch hat der Reutlinger Weihnachtszirkus seine diesjährige Premiere. Wie jedes Jahr zeigen hier die Artisten und Artistinnen spektakuläre Shows. Aber nicht nur mit körperlichen Darbietungen lockt der Zirkus. Vor allem die Kleinen Zuschauer erfreuen sich immer wieder an den tierischen Kunststücken. Ob niedliche Stachelschweine, die Hochleistungen der Artisten, oder die wilden Raubkatzen - Hier ist für jeden etwas dabei.

Noch bis zum 6. Januar 2011 hat der Weihnachtszirkus beim Festplatz Bösmannsäcker seine Zelte aufgeschlagen.

Weiter Infos unter: www.reutlinger-weihnachtscircus.de

"Wirtschaft macht Schule" - Kooperation zwischen Tübinger Kreissparkasse und Schule
Montag, 20. Dezember 2010 - 15:52 Uhr

Nach der Schulzeit in die Arbeitswelt zu wechseln ist für viele eine große Umstellung und nicht immer leicht. Die IHK-Kampagne "Wirtschaft macht Schule" will Jugendlichen diesen Schritt erleichtern. In diesem Rahmen haben jetzt die Kreissparkasse Tübingen und die Wilhelm-Schickard-Schule einen sogenannten Kooperationsvertrag abgeschlossen - und sichern sich so gegenseitig eine langfristige Zusammenarbeit zu.

Sie sollen schon bald von der Zusammenarbeit ihrer Schule mit der Tübinger Kreissparkasse profitieren: Für Schüler der Tübinger Schickard-Schule gab es im Gebäude der KSK viel zu diskutieren. Viele verknüpfen mit der im Land einzigartigen IHK-Initiative ganz konkrete Hoffnungen: So erhofften sich die Schüler von der Kooperation mit der Kreissparkasse wichtige und lehrreiche Gespräche, die den Jugendlichen Türen öffnen könnten. Auch hoffte man, einen Einblick in die Berufswelt zu bekommen.

Davon könnte dann - in Zeiten drohenden Fachkräftemangels - auch die Kreissparkasse profitieren - in Form von neuen Azubis, die sich nach den Praktika für eine Berufsaus-bildung in der Bank entscheiden.

Laut Eberhard Köhler, dem Personalleiter der KSK Tübingen, habe die Kreissparkasse ein Interesse daran, Schüler für den Beruf des Bankkaufmanns zu gewinnen. Themen wie der demographische Wandel oder die mangelnde Attraktivität des Berufsfeldes würden die KSK dazu zwingen, aktiv auf Schüler und Schulen zuzugehen.

Mit der Unterzeichnung des Vertrags werde jetzt aus einer ohnehin guten Partnerschaft eine feste Beziehung, so die Vertreter beider Seiten. Laut stellvertretendem Schulleiter Dieter Kamka könnte den Schülern derzeit kaum etwas Besseres passieren: Den Schülern nutze die Kooperation sehr, da diese oft sehr unerfahren seien. Wenn ein Lehrer über die Berufswelt erzähle, würden ihn Schüler oftmals nicht so ernst nehmen wie einen erfahrenen Bankkaufmann, der direkt aus der Wirtschaft kommt.

Die Schüler der Wilhelm-Schickard-Schule sollen dann bereits ab dem Frühjahr 2011 in die Finanzwelt schnuppern. Durch Berufspraktika können sie dann selbst entscheiden, in welche Richtung es in der Zukunft gehen soll.

Unterwegs mit Fernsehköchen - VOX dreht "Die Küchenchefs“ in Albstadt-Ebingen
Sonntag, 19. Dezember 2010 - 15:21 Uhr

In ihrer VOX-Show "Die Küchenchefs" stehen sie hilfesuchenden Gastronomen mit Rat und Tat zu Seite. Ralf Zacherl, Martin Baudrexl und Mario Kotaska. Und jetzt ging auch ein Hilferuf aus der Region bei den Kochprofis ein - nämlich vom Restaurant Rosa in Albstadt. Wir waren mit dabei, als die Küchenchefs hier nach dem Rechten sahen.

Das RoSa Restaurant im Schlossbergcenter in Albstadt-Ebingen. Der Gatronomiebetrieb von Inhaberin Kerstin Raile hat ein Problem, bei dem die VOX-Küchenchefs helfen sollen.
"Bei uns passt es einfach nicht mit den Zahlen", sagte Kerstin Raile. "Am Ende des Monats stimmt der Umsatz nicht, und wir wussten nicht genau, wie wir weitermachen sollten.'

Deswegen hatte sich Raile per E-Mail bei den Küchenchefs beworben. Auf Schritt und Tritt wird die Restaurant-Inhaberin jetzt vom Kamerateam verfolgt. Denn anders als bei vielen anderen Formaten ist hier alles echt - ein Drehbuch gibt es nicht. "Die Sendung kann gar nicht von einem Drehbuch gesteuert werden", sagte Martin Baudrexel gegenüber RTF.1. "Zum einen sind wir Köche und keine Schauspieler, zum anderen ist jeder Fall anders. Wir wissen nicht genau, was uns erwartet, also können wir uns auch nicht richtig ein Storyboard überlegen.'

Kerstin Raile im Interview mit dem Fernsehteam. Es ist gerade der zweite Drehtag. Die Küchenchefs haben inzwischen analysiert, wo das Hauptproblem liegt: Die Küchenleistung ist schwankend, denn die Speisekarte ist zu lang.

Und das bedeutet dann auch viel Stress in der Küche. Deshalb packt Küchenchef Mario Kotaska auch selbst mit an. Es geht darum, Handlungsabläufe zu optimieren. An diesem Tag ist das besonders wichtig, denn es haben sich für den Abend per Reservierung zahlreiche Gäste angekündigt. Das Restaurant ist auf Grund der Vorweihnachtszeit ausgebucht.

Inzwischen bespricht VOX-Küchenchef Ralf Zacherl zusammen mit Inhaberin Kerstin Raile die Vorreservierungen. Die Kameras sind die ganze Zeit dabei. Für die Gastronomin eine ungewohnte Erfahrung. "Ich bin nervös, ich finde es anstrengend, aber ich bin froh, dass sie da sind", so Raile. "Es geht was, es bewegt was, und das ist doch positiv.'

Können also die drei Tage mit den Fernsehköchen dem RoSa Restaurant helfen? Das wird die Zukunft zeigen. Es ist am Team des Restaurants, die Tipps der Küchenchefs auch umzusetzen, denn Zacherl, Baudrexel und Kotaska verstehen sich nur als Helfer für die Selbsthilfe.

Besinnliches zum Advent - Traditioneller Auftritt der Posaunenchöre auf dem Reutlinger Marktplatz
Sonntag, 19. Dezember 2010 - 15:13 Uhr

Zum traditionellen Adventsliederblasen auf dem Reutlinger Marktplatz haben sich gestern Nachmittag wieder die Posaunenchöre versammelt. Die Musikgruppen des Evangelischen Kirchenbezirks Reutlingen, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Süddeutschen Vereinigung Reutlingen stimmten mit Advents- und Weihnachtsliedern auf das heilige Fest ein. Nachdem sie zunächst in den Außenbezirken Reutlingens sowie in den Altenheimen und am Krankenhaus gespielt hatten, gaben sie am Schluss ihr Abschlusskonzert auf dem Marktplatz. Passanten konnten nicht nur zuhören - sie waren auch zum Mitsingen eingeladen.

Bluten für die Tafel
Sonntag, 19. Dezember 2010 - 15:12 Uhr

Die Junge Union Tübingen blutet für die Tübinger Tafel. Die Jugendorganisation hat Mitglieder und Nichtmitglieder zum Blutspenden in den Kliniken auf dem Schnarrenberg aufgerufen. Mit dem Geld, das die Teilnehmer dafür bekommen, wollen sie Konserven und Grundnahrungsmittel kaufen und diese am 4. Januar der Tübinger Tafel übergeben. Die Aktion soll den Auftakt einer geplanten Zusammenarbeit zwischen Junger Union und Tübinger Tafel bilden.

LKW-Maut auf B 27
Sonntag, 19. Dezember 2010 - 15:11 Uhr

Vierspurige Bundesstraßen werden ab Mitte des kommenden Jahres für Lastwagen mautpflichtig - so auch die B27 zwischen Tübingen und Stuttgart. Die Bundesregierung hatte die neue Mautpflicht beschlossen. So soll verhindert werden, dass LKW die gut ausgebauten Bundesstraßen nutzen, um den Gebühren für Autobahnen zu entgehen.

Wohngruppe für Hirngeschädigte in Mössinger Forsthaus
Sonntag, 19. Dezember 2010 - 15:11 Uhr

Der Tübinger Verein CERES will in einem ehemaligen Forsthaus in Mössingen eine Wohngruppe für Hirngeschädigte gründen. Beispielsweise sollen hier Wachkoma-Patienten unterkommen und von ambulanten Diensten versorgt werden. Der Umbau des Forsthauses kostet den Verein rund eine Million Euro, erste Patienten könnten bereits in einem Jahr einziehen. CERES engagiert sich seit 1986 für eine bessere Versorgung von Wachkoma-Patienten.

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