RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 19. Oktober 2008

Viktoria Aschaffenburg - SSV Reutlingen 0:0
Samstag, 25. Oktober 2008 - 17:53 Uhr

Tore gab es im heutigen Regionalliga-Fußballspiel des SSV Reutlingen keine zu sehen. Bei Viktoria Aschaffenburg hieß es nach neunzig Minuten 0:0. Die Zuschauer sahen ein Spiel ohne viele Höhepunkte. Ken Asaeda sah von Victoria Aschaffenburg sah in der 86. Minute wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte.

Viel Getöse: Stadtgarde tauft erste Reutlinger Kanone seit mehr als 100 Jahren
Samstag, 25. Oktober 2008 - 17:52 Uhr

Eine neue Salut-Kanone befindet sich im Besitz der Stadtgarde Reutlingen. Auf der Achalm hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Ernst-Reinhard Beck sie heute getauft. Mit einem dreifachen Salut wurde sie dann in Betrieb genommen. Was ein wenig militärisch aussieht, hat mit Soldaten und ähnlichem nichts zu tun. Die Reutlinger Stadtgarde hatte schon im 19. Jahrhundert rein repräsentative Aufgaben. Bis heute hat sich das trotz zeitweiliger Auflösung und Neugründung nicht geändert. "Die Stadtgarde Reutlingen ist bei offiziellen Anlässen der Stadt Reutlingen beauftragt, die Veranstaltung zu sichern, aber nicht militärisch, sondern optisch", sagte Kommandant Harald Sautter. Eine große Aufgabe kommt im kommenden Jahr auf die Stadtgarde zu. Dann finden in Reutlingen die baden-württembergischen Heimattage statt. Also musste eine Kanone für Salutschüsse her. "Wir haben zwei rudimentäre Kanonen im Heimatmuseum gefunden", sagte Sautter. "Aber wir konnten sie nicht reaktivieren, weil sie gegen die Sicherheitsbestimmungen verstoßen hätten.' Also bot ein Gardist an, eine neue zu bauen. Nicht ganz originalgetreu. Das würden die Sicherheitsbestimmungen nicht zulassen. Aber dafür rummst die Kanone ordentlich. Ihr Taufname ist übrigens Klarilene. Als Taufpate hatte die Stadtgarde Reutlingen den Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Reservistenverbandes Ernst Reinhard Beck gewinnen können. Dieser zeigte sich von der Kanone und von der Stadtgarde so begeistert, dass er die Mitgliedschaft beantragte. So ganz klappte es aber am Anfang noch nicht. Die neue Kanone zeigte ihre Tücken. Aber Pannen bei der Generalprobe gelten als gutes Zeichen. Vielleicht gilt das auch für Kanonen. Und am Ende klappte es dann doch noch.

Schwarz-grün am Stammtisch: Oberbürgermeister Boris Palmer bei der CDU Sonnenbühl
Samstag, 25. Oktober 2008 - 17:43 Uhr

Die Diskussion um Schwarz-Grün hat jetzt auch die Stammtische im ländlichen Raum erreicht. Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer war gestern Abend beim CDU-Gemeindeverband Sonnenbühl in die Skihütte in Undingen eingeladen. "Die Grünen würden wie bereits in anderen Ländern auch hier mal der CDU nahe stehen", sagte der Gemeindeverbandsvorsitzende Rudi Schrade. "Und mit Herrn Palmer haben wir eine Persönlichkeit, die nicht ganz hinter dem Parteibuch der Grünen steht.' Trotzdem: Palmer und die CDU Sonnenbühl ist eine ungewöhnliche Kombination, hatte der Oberbürgermeister doch zuvor mehrfach gesagt, die CDU’ler von der Alb würden ihm mit der Mistgabel hinterherlaufen. So überreichte ihm der Gemeindeverband eine goldene Mistgabel, und nach zweistündiger Diskussion hatte Palmer seine Meinung schon ein wenig geändert. "Die Auseinandersetzung auf der Alb ist rauer, und da würde auch gerne mal jemand zur Mistgabel greifen", sagte Boris Palmer und fügte hinzu: "Die hier oben sollten mehr grün wählen, wenn sie jetzt auch schon anfangen, grün zu denken.' Die Sonnenbühler nahmen in der Diskussion tatsächlich kein Blatt vor dem Mund. Angriffsziel war aber nicht nur Palmer, sondern alle Politiker - auch Karsten Ammann, der als Vertreter des CDU-Kreisverbandes eingeladen war. Einer schwarz-grünen Koalition steht er skeptisch gegenüber. "Auch wenn Boris Palmer und wir in vielen Punkten übereinstimmen, dann spricht Boris Palmer erst mal für sich und nicht für seine Partei", sagte Ammann. Am Ende des Abends haben die Sonnenbühler und Boris Palmer viele Gemeinsamkeiten gefunden. Dem Befürworter von schwarz-grün Boris Palmer ist es gelungen, Vorurteile abzubauen. Es bleibt die Erkenntnis: Die Bewohner der Alb und grüne Realpolitiker stehen sich näher, als viele vermutet hätten.

Morgen ist Bürgermeisterwahl in Bad Urach
Samstag, 25. Oktober 2008 - 17:23 Uhr

Morgen wird in Bad Urach ein neuer Bürgermeister gewählt. Vier Kandidaten bewerben sich in der Kurstadt um den höchsten städtischen Posten: der Unternehmer Axel Wilhelm, der Rechtsanwalt und stellvertretende Bürgermeister Axel Leiss, der Gomaringer Hauptamtsleiter und Mittelstädter Bezirksbürgermeister Elmar Rebmann und der rechtsradikale Lastwagenfahrer Axel Heinzmann. Eine Neuwahl vor Ende der regulären Amtszeit von Markus Ewald war notwendig geworden, weil der 43-jährige zum Oberbürgermeister der Stadt Weingarten gewählt worden war.

DRK-Ortsverband Reutlingen weiht neue Räumlichkeiten an
Samstag, 25. Oktober 2008 - 17:22 Uhr

Der Reutlinger Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes hat gestern Abend seine neuen Räumlichkeiten in der Lederstraße feierlich eröffnet. In dem Gebäude war früher ein Heizwerk der Stadt Reutlingen untergebracht. Größtenteils in Eigenleistung hatten die Mitglieder des Ortsverbandes die neuen Räume renoviert. So entstanden ein Schulungsraum, ein Aufenthaltsraum und im ersten Stock ein Archiv mit Funkzentrale.

Neuer Fahrradweg bei Weilen unter den Rinnen eingeweiht
Samstag, 25. Oktober 2008 - 16:58 Uhr

Landrat Günther-Martin Pauli hat gestern bei Weilen unter den Rinnen einen neuen Radweg eingeweiht. Der Weg verbindet die Gemeinde im Zollernalbkreis mit der Stadt Schömberg. 17 Jahre lang hatten die Bewohner der Gemeinde Weilen unter den Rinnen auf die Radverbindung gewartet. Die Kosten von 345.000 Euro teilen sich das Land, der Zollernalbkreis, die Stadt Schömberg und die Gemeinde Weilen unter den Rinnen.

Glutenfreier Erlebnistag in Trochtelfingen
Samstag, 25. Oktober 2008 - 16:57 Uhr

Zu einem glutenfreien Erlebnistag hat gestern das Alb-Gold Kundenzentrum in Trochtelfingen eingeladen. Hier konnten sich die Besucher nicht nur beraten lassen, sie konnten auch selber glutenfreie Lebensmittel probieren. Immer mehr Menschen sind von Allergien und Unverträglichkeiten gegenüber dem Klebereiweiß betroffen. Gluten kommt in zahlreichen Getreidearten vor.

"HSI-Project" der Tübinger Hauptschule Innenstadt stellt CD "Stolen Dreams" vor
Freitag, 24. Oktober 2008 - 16:46 Uhr

"HSI-Project“ - eine Band aus 11 Schülerinnen und Schülern der Tübinger Hauptschule Innenstadt - hat heute ihren neuen Song "Stolen Dreams“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Inhalt des Lieds liegt den Schülern am Herzen. Es geht um die hoffnungslose Situation von Kindersoldaten in Afrika.
Kindersoldaten seien ja Kinder die für andere Leute kämpfen müssten. Wenn sie es nicht machten, dann würden sie getötet, so die Band-Mitglieder. Ihr ganzes Leben bestehe aus permanenten Zwängen. Deshalb würden ihnen auch die Träume gestohlen, die jedes Kind habe. Denn diese Kinder hättennicht einmal die Zeit, über Träume und Wünsche überhaupt nachzudenken.
Melodie und Text des Liedes stammen von den Band-Mitgliedern. Kopf des Schulprojekts ist der Lehrer Hans Weiblen. Die Band bietet elf Schülern Platz. Mit der Schulband hat Weiblen seine eigene musikalische Leidenschaft mit einer weiter reichenden pädagogischen Idee verbunden: Mit diesem Projekt versuche man, den Kindern die Möglichkeiten zu verschaffen, in Bereichen aktiv zu werden, wo sie etwas könnten, wo sie stark seien und wo sie wachsen könnten, so Weiblen.
Das Projekt der Tübinger Hauptschule hat längst große Wellen geschlagen. Zwei Einladungen beim Bundespräsidenten im Schloß Bellevue folgte die Bitte des amerikanischen Botschafters, "HSI-Project“ auch in den USA vorzustellen. Das Projekt zeige auf, wie Integration und Gewaltfreiheit an Schulen funktionieren könne. Dies sei ein Problem von weltweitem Interesse und deshalb wohl auch in den Vereinigten Staaten, so Weiblen.
Die Band-Mitglieder selbst haben noch eine weitere Hoffnung: Sie wollen, dass ihr Lied die Öffentlichkeit über die Situation von Gleichaltrigen in Afrika aufrüttelt.
Interessenten können "Stolen Dreams“ ab sofort im Sekretariat der Schule ordern.

SkulpTour Zollernalb beendet - Veranstalter ziehen positives Fazit
Freitag, 24. Oktober 2008 - 16:32 Uhr

Fünf Monate lang waren sie für jedermann zu bestaunen, jetzt gehen sie zurück zu ihren Schöpfern: Die Kunstwerke der SkulpTour im Zollernalbkreis. Die Organisatoren aus den teilnehmenden Gemeinden haben heute eine positive Bilanz gezogen: Trotz eines finanziellen Defizits sei die Aktion ein Erfolg gewesen. 60 Skulpturen von Künstlern aus ganz Baden-Württemberg, verteilt vom Balinger Marktplatz bis nach Schömberg. Aber ein solches Großprojekt zieht nicht nur Kunstfreunde an: Wiederholt wurden Objekte verunstaltet oder umgeworfen. Unter dem Strich haben Künstler und Veranstalter aber Glück gehabt, kein Objekt wurde zerstört. Jetzt geht der Blick voraus: Im Kultursommer 2010 möchte man den Menschen in der Region ein neues Projekt präsentieren können.

Ein europäisches Leben - Gesine Schwan im Zeitgespräch in Reutlingen
Donnerstag, 23. Oktober 2008 - 16:24 Uhr

Die Beziehungen zwischen Deutschen und Polen sind eine Herzensangelegenheit für sie: Politikprofessorin und SPD-Bundespräsidentenkandidatin Gesine Schwan. Viel über ihre persönlichen Erfahrungen haben gestern die Zuhörer im Reutlinger Spitalhofsaal beim 76. Zeitgespräch hören können.
Der Andrang war groß und am Ende hatte nicht jeder einen Platz gefunden um SIE zu sehen: Professor Gesine Schwan, einer breiten Öffentlichkeit bekannt seit ihrer Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten vor vier Jahren. Doch heute war sie zu Gast in ihrer Rolle als ehemalige Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Schnell entspann sich ein Gespräch über die Beziehung zwischen Deutschen und Polen. Hier sei man bereits weiter, als es in der Öffentlichkeit wahrgenommen würde, so Schwan. Auch die enge Bindung Polens an die USA und der umstrittene Raketenschild wurden diskutiert. Schwan sagte, dass gerade die Haltung der Polen zum Krieg im Irak im übrigen Europa falsch eingeschätzt würde. Es folgte ein Diskurs über Glauben, Wirtschaftsethik, die Finanzkrise und die Zukunft des Bildungssystems. Als das Publikum Fragen stellen konnte, kam das Gespräch dann aber doch auf Schwans erneute Präsidentschaftskandidatur.Schwan äußerte sich ablehnend zu einer Direktwahl des Bundespräsidenten. Das würde dem Amt zuviel politisches Gewicht verleihen. Ein Bundespräsident aber solle nicht in Konkurrenz zum Bundeskanzler stehen.

DAK-Gesundheitsreport 2008
Donnerstag, 23. Oktober 2008 - 16:02 Uhr

Im Landkreis Reutlingen sind Beamte die Kranksten, glaubt man dem Gesundheitsreport 2008 der Deutschen Angestellten Krankenkasse DAK. Allgemein seien die krankheitsbedingten Fehltage im Vergleich zu 2007 geringfügig gestiegen. Dennoch liege die Zahl der Krankheitsfälle bei der berufstätigen Bevölkerung in der Region im Landesdurchschnitt. Jeden Tag haben sich mehr als 26 von 1000 bei der DAK gemeldeten Arbeitnehmer im Landkreis Reutlingen krankschreiben lassen. Bundesweit waren es 32 von 1000. Die Angestellten im öffentlichen Dienst waren die am häufigsten befallene Berufsgruppe mit einem Anteil von 3,9 Prozent. Dagegen gab es weitaus weniger kranke Händler. Sie lagen sogar unter dem Bundes- und Landesdurchschnitt. Atemwegserkrankungen seien die häufigste Ursache für die Arbeitsausfälle. Darauf seien dreißig Prozent mehr Krankschreibungen zurückzuführen als noch im vergangenen Jahr. Die Ursache für Atmungserkrankungen seien die hohe Zahl der rauchenden Personen, so der DAK-Bezirksgeschäftsführer Roland Stöß. Vor allem bei den Frauen sei eine stattliche Zunahme der Lungenkrebserkrankung in den letzten Jahren feststellbar gewesen. Diesem Problemfeld wolle man sich in Zukunft immer mehr widmen, so Stöß. Dem Thema Mann und Gesundheit hatte sich die DAK in einer Sonderstudie gewidmet. Männer, so Stöß, würden lieber ihr Auto zum TÜV als sich selbst zum Arzt schicken. Sie seien Vorsorgemuffel und hätten deswegen eine 6 Jahre kürzere Lebenserwartung. Die Hauptursache für die Todesfälle bei Männern könnten eindeutig die beiden Diagnosefelder Lungenkrebs und Herz-Kreislauf- Erkrankungen im mittleren Alter zugeordnet werden. Ärztliche und private Vorsorgen wie Sport und eine gesunde Ernährung seien wichtig, um die Zahl der Arbeitsausfälle zu verringern und die Kosten für Nachsorge und Therapien einzudämmen.

Papierkrieg - Unternehmen streiten um Altpapier in Tübingen
Mittwoch, 22. Oktober 2008 - 15:05 Uhr

In Tübingen gibt es Streit ums Altpapier. Bisher haben die örtlichen Vereine das Papier eingesammelt und an den Entsorgungsbetrieb des Landkreises verkauft. Für die Vereine eine wichtige Einnahmequelle, die jetzt in Gefahr gerät. Privatfirmen haben das Altpapiergeschäft für sich entdeckt und bieten eine eigene Abholung an. Jetzt hat auch Tübingen sein Tonnen-Theater: Gegeben wird ein Drama in zwei Akten, die Hauptrolle spielen blaue Altpapier-Tonnen. Sie gehören der Eninger Recycling-Firma Egon Seiser. Mit ihrer Altpapier-Abholung macht sie den Vereinen Konkurrenz. Die steigenden Rohstoffpreise machen das Geschäft profitabel. Ein legales Geschäft, so hat das Verwaltungsgericht Mannheim entschieden. Doch jetzt werfen die Vereine der Firma Seiser vor, stellenweise auch gebündeltes Altpapier der Vereinssammlung mitgenommen zu haben. Die Firma Renz, die den Vereinen das Altpapier im Auftrag des Landkreises abnimmt, hat Anzeige wegen Diebstahls erstattet. Bei Seiser weist man die Vorwürfe entschieden zurück. Die Firma Renz will sich nicht zu der Anzeige äußern, bis die Rechtslage geklärt ist.
Leidtragende des Streits sind am Ende die Tübinger Bürger, zumal Vorwürfe laut wurden, Seiser würde seine Tonnen nicht zuverlässig leeren. Der Unmut entlädt sich dann zumeist beim Entsorgungsbetrieb des Landkreises. Wenn den Vereinen nur noch die Reste bleiben, lohnt sich die Sammlung für sie nicht länger. Dann müsste der Landkreis die Abholung organisieren, was sich in einer höheren Müllgebühr niederschlagen würde, so Thomas Meyer-Knufinke vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Tübingen.

Staatssekretär Köberle für Führerscheinentzug bei jugendlichen Straftätern - Bau von Scheibengipfeltunnel kann nächstes Jahr begonnen werden
Dienstag, 21. Oktober 2008 - 18:37 Uhr

Der Staatssekretär im baden-württembergischen Verkehrs- und Innenministerium Rudolf Köberle könnte sich vorstellen, dass straffällig gewordene Jugendliche ihren Führerschein verlieren oder erst später machen dürfen. Das sagte der CDU-Politiker heute bei einem Besuch der Polizeidirektion Reutlingen. Auf dem Programm standen auch Themen wie die Verkehrsproblematik, der Scheibengipfeltunnel und die überdurchschnittlich hohe Anzahl tödlicher Unfälle im Landkreis Reutlingen. Vierzehn Menschen haben im Jahre 2008 bisher ihr Leben auf Straßen im Landkreis Reutlingen gelassen. Acht davon waren Motorradfahrer. Der Landkreis werde als Transitgebiet zwischen Stuttgart und dem Bodensee genutzt, so die Erkenntnisse der Polizei Reutlingen. Hier seien stärkere Kontrollen nötig, denn Messungen haben ergeben: Der Verkehr wird trotz Geschwindigkeitsbeschränkungen im schneller.Unfälle in der Stadt verlaufen meist glimpflicher. Aber: Reutlingen liegt in der Unfallstatistik in Baden-Württemberg nach Heidelberg und Heilbronn auf Platz drei. "Ich sehe da einen Zusammenhang mit der Straßensituation und den Unfällen", sagte Köberle. "Wir brauchen den Scheibengipfeltunnel. Das bringt eindeutig mehr Sicherheit.' Wann der Scheibengipfeltunnel kommt, darüber konnte Köberle noch keine näheren Angaben machen. Das Land habe seine Hausaufgaben gemacht. Die Planungen kämen dieses Jahr zum Abschluss. Ab dem kommenden Jahr könnte gebaut werden. "Das entscheidet aber der Bund, ob er das Geld für die Nachfrage zur Verfügung hat", so Köberle. "Wenn der Bund grünes Licht gibt, könnten wir schon im kommenden Jahr mit einem Brückenbau voll in den Bau einsteigen.' Reutlingen ist die sicherste Großstadt Baden-Württembergs. Sorge bereitet den Beamten allerdings die erhöhte Jugendkriminalität. Gegenüber Staatssekretär Köberle äußerten sie deshalb den Vorschlag, straftätige Jugendliche sollten ihren Führerschein verlieren oder erst später machen dürfen. Ein Vorschlag, über den es sich nachzudenken lohne, sagte Köberle.

SPD im Kreis Tübingen gegen Einsatz der Bundeswehr im Inneren
Dienstag, 21. Oktober 2008 - 18:32 Uhr

Der Tübinger Kreisverband der SPD hat sich gegen einen Einsatz der Bundeswehr im Innern ausgesprochen. Auf der Kreisdelegiertenkonferenz wurde jetzt ein Antrag verabschiedet, der die Unterstützung der Polizei durch Einsätze von Soldaten ablehnt. Diese seien für solche Aufgaben nicht ausgebildet. Man könne nicht jahrelang Personalabbau bei der Polizei betreiben und nun die Aufgaben an die Bundeswehr abgeben, heißt es in dem Papier weiter.

Nachnutzung der Hechinger Kreisklinik steht fest
Dienstag, 21. Oktober 2008 - 18:32 Uhr

Die Kreisklinik in Hechingen bekommt neue Mieter. Die Vorschläge zur zukünftigen Nutzung des Gebäudes stießen gestern im Kreistag auf allgemeine Zustimmung. Wenn der Klinikbetrieb 2012 nach Balingen verlagert wird, will die Stadt Hechingen in dem Gebäude verschiedene Amtsstellen unterbringen. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss sollen mit Arztpraxen und Apotheken belegt werden. Ebenso soll die Hechinger Dialysestation hier Platz finden.

Richtfest - Neues Werk für Rampf-Gruppe in Grafenberg
Dienstag, 21. Oktober 2008 - 16:38 Uhr

Die Rampf-Gruppe hat gestern in Grafenberg Richtfest gefeiert. Neben dem bestehenden Werk in der Robert-Bosch-Straße entsteht ein weiteres Gebäude auf 5800 Quadratmetern. Hier sollen Labor, Produktion, Lager und Vertrieb Platz finden. Im Januar 2009 soll die Lagerhalle einsatzfähig sein. Im darauffolgenden Sommer werden 20 neue Mitarbeiter in dem Büro- und Laborkomplex ihre Arbeit aufnehmen. Die Rampf-Gruppe stellt unter anderem Gießharze und Modellbaumaterialen her.

Lucke entscheidet sich für Tübingen - Applaus auf Gemeinderatssitzung
Dienstag, 21. Oktober 2008 - 16:26 Uhr

Michael Lucke bleibt Tübingen als erster Bürgermeister erhalten. Nach dem Rücktritt des Metzinger Oberbürgermeisters Dieter Hauswirth Ende August war Lucke als sein Nachfolger im Gespräch gewesen. In der gestrigen Gemeinderatssitzung verkündete er nun seine Entscheidung, in Tübingen zu bleiben. Am Anfang saß Oberbürgermeister Palmer noch allein da, doch als Vorentscheidung wollte dies keiner der Anwesenden deuten. Auch wenn alles gespannt auf Luckes Auftritt wartete, stand zuerst das Tagesgeschäft an. Als Lucke dann erschien, präsentierte er in aller Ruhe den Haushalt für 2009, bevor Palmer die entscheidende Frage stellte. Lucke, der sich seine Entscheidung offenkundig nicht leicht gemacht hatte, gab dann auch bereitwillig Auskunft. Die Aufgabe in Metzingen habe ihn gereizt, doch er wolle seine Arbeit in Tübingen fortführen. Eine Entscheidung, die von allen Fraktionen des Gemeinderats mit Applaus aufgenommen wurde. Boris Palmer, der auf den Verbleib seines Tandempartners gehofft hatte, zeigte sich erleichtert. Aber auch in diesen schwierigen Zeiten sollen die Rücklagen der Stadt unangetastet bleiben, ebenso will man den Haushalt ohne Steuererhöhungen stemmen.
Trotz der knappen Mittel sind verstärkte Investitionen in die Bildung vorgesehen. Sorgen bereitet der Stadt der Unterhalt der öffentlichen Infrastruktur: Sie ist zu teuer.

Schwerer Aufstieg - Windstille auf dem Drachenfest
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 16:07 Uhr

Das Drachen fliegen lassen gehört zum Herbst, wie das schwimmen gehen zum Sommer und das Ski fahren zum Winter. Der Unterschied ist allerdings, dass Hobbybastler sich das ganze Jahr mit dem Bau oder der Weiterentwicklung ihres Drachens beschäftigen können. Welche bunte Viefalt dabei herauskommt, konnten Besucher heute auf dem Drachenfest in Tübingen bewundern.
Zu bewundern gab es in der Tat einige Drachen - und das sogar meist aus der Nähe. Denn trotz enormem Durchhaltevermögen und guter Kondition der vielen kleinen Lenker verbrachte so mancher Drachen mehr Zeit am Boden als in der Luft. Dementsprechend einig waren sich die Besucher des Drachenfestes auch bei der Frage, was einen guten Drachen ausmacht. "Er muss fliegen können!'
Wie der Drachen aufgebaut sein muss, um zumindest theoretisch optimal aufsteigen zu können, wusste auf dem Fest allerdings jedes Kind.
Ein unbekanntes Flugobjekt trotzte dagegen der Windstille. Es handelte sich dabei um das Solarzeppelin erfahrener Drachenfestbesucher. Durch die schwarze Hülle erwärmt sich die Luft im Inneren des Zeppelins und es steigt auf.
Doch auch die weniger vorbereiteten Drachenfreunde hatten ihren Spaß. Sie ließen beispielsweise alternativ Seifenblasen in die Luft steigen oder genossen im schönsten Sonnenschein ihre Bratwurst. Sehr zur Freude der Veranstalter, dem Jugendrotkreuz und dem Förderverein Kinderhaus Horemer, die das eingenommene Geld für den guten Zweck nutzen werden.
Auf der Veranstaltung hatte das Jugendrotkreuz bisher zum Glück noch nie viel zu tun. In den letzten Jahren sei es nur manchmal zu Stürzen oder Schnurschnitten in den Händen gekommen. Doch die nehmen die Drachenfreunde für ein erhebendes Erfolgserlebnis auch mal in Kauf.

Niederlage - SSV Reutlingen verliert auswärts
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:59 Uhr

Eine Niederlage musste der SSV Reutlingen heute gegen die zweite Mannschaft der Eintracht Frankfurt einstecken. Mit einem 4 zu 0 verloren die Fußballer des Reutlinger Regionalligisten vor 400 Zuschauern in der Volksbank Arena. Jan Zimmermann brachte die Frankfurter in der ersten Minute in Führung. Nächsten Samstag treffen die Reutlinger auswärts auf Viktoria Aschaffenburg.

Neues Rathaus mit historischem Charme
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:57 Uhr

Dass neu und historisch keine Gegensätze sein müssen, beweist seit gestern das St. Johanner Rathaus. Nach fast zweijähriger Sanierung weihte Bürgermeister Eberhard Wolf seinen neuen Amtssitz offiziell ein. Zahlreiche Besucher waren gekommen um mitzufeiern. Dabei erfuhren sie auch welche Umbaumaßnahmen verrichtet wurden. Von dem Ergebnis konnten sie bei der anschließenden Führung einen Eindruck gewinnen. Entstanden ist ein neues, weitläufiges Gebäude, mit historischem Charme.

Internationaler Wettkampf auf dem Neckar
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:54 Uhr

Gestern lieferten sich in Tübingen zahlreiche Ruder-Mannschaften auf dem 4. Tübinger Herbstsprint einen leidenschaftlichen Wettkampf. Besonders spannend war die Regatta diesmal aufgrund der erstmals internationalen Konkurrenz. Jeweils ein Team aus Paris und Cambridge waren mit am Start. Das lockte natürlich auch viele Besucher an die 350 Meter lange Wettkampfstrecke am Neckar. Die Hochschulregatta fand bereits zum vierten Mal statt.

3 zu 0 - TVR gewinnt gegen Düren
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:38 Uhr

Der Volleyballbundesligist TV Rottenburg gewann gestern mit einem 3 zu 0 gegen evivo Düren. Vor 2300 Zuschauern siegte der TVR souverän mit 25 zu 22, 25 zu 19 und 25 zu 23. Stefan Schneider war mit 15 Angriffspunkten und drei direkten Blocks bester Rottenburger. Kommenden Sonntag trifft der EnBW TV Rottenburg auswärts auf den VC Leipzig.

Knapper Sieg - HBW gewinnt gegen Essen
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:37 Uhr

Vor 2350 Zuschauern in der Sparkassenarena gewann der HBW Balingen Weilstetten gestern Abend das Zitterspiel gegen den Tabellenletzten TUSEM Essen mit 31 zu 30. Bester Werfer war Daniel Brack mit sieben Treffern, gefolgt von Felix Lobedank mit 6 Treffern. Nächsten Samstag geht es ins TSV Sportcenter in Dormagen, wo die Handballbundesligisten auf den TSV Dormagen treffen.

Sieg - Walter Tigers gewinnen gegen TBB Trier
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:36 Uhr

Dritter Sieg im fünften Saisonspiel hieß es gestern bei den Tübinger Bundesligabasketballern. Gegen den TBB Trier gewannen die Walter Tigers nach zweimaliger Verlängerung 102 zu 100. Michael Haynes und Rasko Katic waren mit 21 Punkten die besten Tübinger Schützen. Kommenden Freitag steht ein Heimspiel an. Dann sind die Telekom Baskets Bonn zu Gast in der Paul-Horn-Arena.

Alles auf einen Blick - Erstes Management-Cockpit an der Hochschule Reutlingen
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:35 Uhr

Die Informatikfakultät der Hochschule Reutlingen weihte jetzt das erste Management-Cockpit an einer Hochschule ein. Die Projektarbeit von 12 Studenten soll Entscheidungsfindungen im Team optimieren. Die Manager von Morgen sitzen um einen Tisch und beraten über die Zukunft ihres imaginären Unternehmens. Auf zwölf Bildschirmen sind die aktuellsten Informationen und Daten für alle gleichzeitig abrufbar. Ein Jahr lang arbeiteten die zukünftigen Informatiker an dem Cockpit. Auch Ralf Härter speiste die imaginären Daten der Firma ein, um dann die Analysen im Team vornehmen zu können. Ein großer Vorteil sei, dass man alle Informatinoen auf einen Blick habe. Man könne auf alle Daten zugreifen und dann online analysieren. Die abstrakten Themenbereiche der Informatik seien Außenstehenden schwer zu erläutern, so der Dekan der Fakultät, Dietmar Bönke. Das praxisnahe Management-Cockpit unterstütze die Fähigkeiten der Studierenden, sich im Team an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Sie verstehen den Zusammenhang von wirtschaftlichen Funktionen und bereiten ihn auf. Es sei keine rein statische Arbeit, sondern eine dynamische. Das Management-Cockpit wurde von Patrick Georges 1989 entwickelt. Bisher arbeiten nur wenige große Unternehmen mit dem Informationszentrum, das Führungskräfte unterstützen soll. Die Hochschule Reutlingen hat bereits Firmen-Anfragen, um Erfahrungen über das Cockpit auszutauschen. Dem Fachpublikum wird das Management-Cockpit erstmals am 12. November bei einem Herbstseminar der Wirtschaftsinformatiker vorgestellt.

Eröffnung - Metzinger Kelternfest geht in 32. Runde
Sonntag, 19. Oktober 2008 - 15:32 Uhr

Das Metzinger Sieben-Keltern-Fest geht in seine 32. Runde. Gestern richteten die Organisatoren den Besen auf. Der erste Bürgermeister Dietmar Bez und Walter Veit vom Förderkreis Metzinger Keltern eröffneten das Fest. In den nächsten acht Tagen freuen sich die Metzinger und ihre Freunde auf Besenwirtschaft und Weinfest in einem. Das Aufrichten des Besens war gestern eine schweißtreibende Angelegenheit. Metzingen feiert mit dem gestern begonnenen, neuntägigen Kelternfest seine Weinernte. Die Wengerter haben ihre Arbeit getan. In diesem Jahr mussten die Weinberge drei Hagelschlägen trotzen. Die Oechslegrade seien dennoch zufriedestellend, so Walter Veit vom Förderverein Metzinger Keltern. Bei dem diesjährigen Weinfest können sich die Besucher auf fruchtige Weine des Jahrgangs 2007 freuen. Kelternbürgermeister Albrecht Seitz hielt bei der gestrigen Eröffnungsfeier eine Laudatio auf Otto Weiblen. Dank seiner besonderen Dienste um den Förderkreis Metzinger Siebenkeltern, erhielt er den Fahner. Die kommende Woche hält ruhige und fröhliche Abende für die Besucher bereit. Kommenden Sonntag werden Gäste aus Ungarn tanzen. Und so wartet bis zum kommenden Sonntag neben den eher ruhigen Montag- und Mittwochabenden, Tanz, Musik und Unterhaltung auf die Besucher des Metzinger Kelternfestes.

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