RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 18. Mai 2008

Bittere Niederlage: SSV Reutlingen unterliegt Pfullendorf 0:4
Samstag, 24. Mai 2008 - 16:55 Uhr

Eine schmerzhafte Niederlage musste der SSV Reutlingen heute im heimischen Kreuzeichestadion hinnehmen. Die Nullfünfer hatten gegen den SC Pfullendorf keine Chance und unterlagen 0:4. Haron Toprak schoss das 1:0 für die Gäste in der 18. Minute. In Minute 43 wäre es beinahe zum Ausgleich gekommen, aber Andreas Rill verschoss einen Elfmeter. In der zweiten Halbzeit war Pfullendorf die klar bessere Mannschaft. Es fielen Tore durch Mark Lerandy in der 54. und Marco Calamita in der 64. Minute. Kurz vor Schluss traf noch der gerade erst eingewechselte Septim Muzliukaj zum 4:0-Endstand.

Sockenstricker aus ganz Deutschland treffen sich in Hechingen
Samstag, 24. Mai 2008 - 16:54 Uhr

Stricken für den Umweltschutz und für hilfsbedürftige Menschen. Das ist das Ziel der Internationalen Sockenstrickervereinigung. Vor zwei Jahren wurde sie in Hechingen gegründet. Alle zwei Jahre treffen sich seitdem Sockenstricker aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland am Fuß der Hohenzollernburg, um Tipps und Strickideen auszutauschen. So auch dieses Wochenende. Zwei rechts, zwei links. Gestrickt wurde viel an diesem Wochenende in der Kasernenstraße in Hechingen. Wenn es auch diesmal keinen Weltrekord gab - wie vor zwei Jahren, als hier die längste Babysöckchen-Wäscheleine der Welt hing. Ruhiger und familiärer ging es zu. Workshops und Erfahrungsaustausch statt Weltrekord. Aber eines ist geblieben: Gestrickt wird für einen guten Zweck. "Die Socken werden nach Hechingen gebracht oder geschickt, und wir spenden sie dann weiter an Hilfsprojekte", sagte Wolfgang Zwerger, Hechinger Wollfabrikant und Präsident des Vereins. Manchmal werden sie aber auch verkauft und das Geld gespendet - wie beispielsweise nach dem Hochwasser in Hechingen. Seinem Hobby nachgehen und dabei Gutes tun: das erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile hat der Verein fünf Ortsgruppen auf ganz Deutschland verteilt. Auch wie man Wolle färbt, konnten die überwiegend weiblichen Vereinsmitglieder in einem Workshop lernen. War Stricken früher eine Hausfrauentätigkeit, so gibt es jetzt Strickerinnen in allen Altersgruppen und sozialen Schichten. "Der Trend geht dahin, dass sehr viele junge Leute lernen, wie man strickt", sagte Wiebke Lamer aus Darmstadt. Für die Besucher gab es zusätzlich Wissenswertes rund ums Thema Wolle. Die Schafe gehörten da zum Pflichtprogramm. Außerdem öffnete Wollfabrikant Zwerger die Türen zur Produktion. In Betriebsführungen konnten die Sockenstricker sehen, wie der tierische Rohstoff zur fertigen Wolle verarbeitet wird. "In zwei Jahren wollen wir einen ganz neuen Rekordversuch starten", sagte Wolfgang Zwerger. Was das sein wird, wollte Wolfgang Zwerger aber noch nicht verraten. Nur eines ist sicher: Es werden bis dahin wieder fleißig die Nadeln klappern.

Bauarbeiten bei Bempflingen sorgen für Hindernisse bei Reiseverkehr nach Stuttgart
Samstag, 24. Mai 2008 - 16:48 Uhr

Noch bis morgen dauern die Bauarbeiten an der Eisenbahnbrücke in Bempflingen. Wer den Sonntag in Stuttgart verbringen möchte, muss auf der Strecke mit Behinderungen rechnen. Der Interregio-Express wird durch einen Express-Bus ersetzt. Dieser fährt nonstop von Tübingen nach Stuttgart. Der Regionalverkehr in Richtung Tübingen fährt ab Nürtingen verspätet. Ab Montag läuft der Verkehr wieder normal.

Fünf Varianten für Sanierung des Eyachbades in Balingen
Samstag, 24. Mai 2008 - 16:47 Uhr

Der Balinger Gemeinderat berät am Dienstag über die Sanierung des Eyachbades. Die Verwaltung wird den Stadträten fünf verschiedene Alternativen vorstellen. Die günstigste Alternative würde die Stadt 1,5 Millionen Euro kosten. Hier würden aber nur das Hallenbadfoyer und der Eingang zur Sauna erneuert werden, um die städtebauliche Einheit von Stadthalle und Hallenbad zu erhalten. Die teuerste Variante würde 6,2 Millionen Euro kosten. Eine Entscheidung fällt am Dienstag noch nicht.

Brand in Reutlinger Diskothek: Polizei vermutet Brandstiftung
Freitag, 23. Mai 2008 - 16:12 Uhr

Die Polizei vermutet, dass der Brand in der Reutlinger Diskothek M-Park in der vergangenen Nacht gelegt worden ist. Kurz nach drei Uhr hatten die Feuermelder Alarm geschlagen. Die Disco war in dieser Nacht nicht geöffnet. Die Ermittler fanden Aufbruchspuren an einer Tür. Die Kriminalpolizei bittet daher Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich zu melden. Auf gut 100.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden. Vor allem die neue Lounge im Obergeschoss ist betroffen, aber auch in den anderen Räumen gibt es Schäden durch Ruß und Löschwasser, dazu kommt der Brandgeruch. Dieses Wochenende bleibt die Disco zunächst geschlossen.

Regierungspräsidium Tübingen weist Einspruch gegen Nehers Wahl in Rottenburg zurück
Freitag, 23. Mai 2008 - 16:08 Uhr

Das Regierungspräsidium Tübingen hat den Einspruch gegen die Wahl von Stephan Neher zum Rottenburger Oberbürgermeister zurückgewiesen. Ein Rechtsanwalt hatte ihm vorgeworfen, sich widerrechtlich als "Rechtsanwalt für Verwaltungsrecht“ ausgegeben zu haben. Das Regierungspräsidium argumentiert, Neher habe als Jurist eine fundierte verwaltungsrechtliche Ausbildung durchlaufen und seine Kenntnisse im Verwaltungsrecht in den juristischen Staatsprüfungen nachgewiesen. Auch die im Anfechtungsschreiben behauptete, von Neher jedoch so nicht bestätigte Wahlkampfaussage, er werde bestimmte Gemeinderatsbeschlüsse nicht umsetzen, sei nicht geeignet, die Wahl für ungültig zu erklären.

Vorbereitungen laufen - Farrenstall-Fest in Pfullingen am letzten Maiwochenende
Freitag, 23. Mai 2008 - 16:00 Uhr

Der Pfullinger Verein zur Brauchtumspflege sowie der Spielmanns- und Schalmeienzug veranstalten am letzten Maiwochenende das vierte Farrenstall-Fest. Nur alle zwei Jahre stellen die beiden Gruppen ihre Vereinsaktivitäten der Öffentlichkeit vor. Besonders der Spielmanns- und Schalmeienzug hat etwas zu feiern - an Pfingsten holten sie den Titel des Deutschen Meisters. Rund um den Pfullinger Farrenstall präsentieren die beiden Vereine am 31.Mai und 1.Juni in bewährter Manier ihre Aktivitäten. Traditionell spielt am Sonntagmittag der Pfullinger Spielmanns- und Schalmeinenzug auf. Auch die alte Säge ist beim Farrenstall-Fest nicht mehr weg zu denken. Besonders die kleinen Besucher beeindruckt das schwere Gerät. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins zur Brauchtumspflege Dieter Metzger ist mit der Entwicklung des Vereins zufrieden. Im vergangenen Jahr sei die Gruppe auf einhundert Mitglieder angewachsen. Die Vereinsmitglieder geben beim Fest natürlich gerne Auskunft über Herkunft und Funktion der alten Maschinen - auch über den alten Straßenbahnwagen. Dessen Restaurierung ist in den vergangenen Jahren weiter voran gekommen. Bis dahin liegt aber noch viel Arbeit vor den Vereinsmitgliedern. Jetzt hoffen erstmal alle auf gutes Wetter und viele Besucher.

Reutlinger bei Streit niedergestochen
Freitag, 23. Mai 2008 - 15:47 Uhr

Ein 37-Jähriger Reutlinger hat gestern Abend kurz vor zehn in der Konrad-Adenauer-Straße einen 38-Jährigen durch einen Messerstich verletzt. Er konnte noch am Tatort festgenommen werden. Die beiden Männer kennen sich flüchtig. Sie waren alkoholisiert und steigerten sich in einen Streit hinein. Dabei zog der der 37-Jährige ein Messer und stach seinem Kontrahenten in den Oberkörper. Zeugen verständigten einen Notarzt und die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung war zufällig in der Nähe und traf den Beschuldigten noch an. Er zog erneut sein Messer, griff die Beamten aber nicht an. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. Der Tatverdächtige räumte die Tat ein. Er ist unter anderem wegen Körperverletzung polizeilich bekannt und stand deshalb unter Bewährung.

Drei Schwerverletzte bei Unfall nahe Bad Urach
Freitag, 23. Mai 2008 - 15:37 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall bei Hengen sind heute Morgen drei Personen schwer verletzt worden. Der Fahrer eines VW-Transporters übersah beim Abbiegen einen entgegenkommenden Audi. Beide Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Der Audi wurde anschließend noch auf einen aus Richtung Hengen kommenden Mercedes geschleudert. Der Unfallverursacher, die Audifahrerin und ihre Beifahrerin wurden schwer verletzt und vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Audi begann nach dem Unfall zu qualmen. Ein beginnender Brand im Motorraum konnte aber von anderen Verkehrsteilnehmern gelöscht werden. Die Feuerwehren Bad Urach, Hengen und Wittlingen waren im Einsatz, um die Unfallopfer aus den Autos zu befreien.

Brand in Reutlinger Discothek M-Park
Freitag, 23. Mai 2008 - 5:09 Uhr

In der Reutlinger Discothek M-Park ist heute Nacht ein Brand ausgebrochen. Die Disco war in dieser Nacht nicht geöffnet. Die Feuermelder hätten die Rauchentwicklung rechtzeitig gemeldet, so Feuerwehrkommandant Harald Herrmann gegenüber RTF.1, er gehe davon aus, dass die Disco rechtzeitig hätte geräumt werden können. Die Feuerwehr geht davon aus, dass zumindest die kommenden Tage kein Betrieb möglich ist. Erste Ermittlungen ergaben Hinweise auf Brandstiftung, so die Polizei. Sie fand Aufbruchspuren an einer Tür. Näheres heute Abend in den RTF.1 Nachrichten.

Aufstieg - TSG Balingen gewinnt gegen FC Wangen
Donnerstag, 22. Mai 2008 - 17:51 Uhr

Die Herren des TSG Balingen werden aufsteigen. Beim Auswärtsspiel gegen den FC Wangen gewannen die Fußballer heute mit einem 2 zu 0. Damit werden die Mannen um Karsten Maier zum ersten Mal von der Verbandsliga in die Oberliga aufsteigen.

Vom Aussterben bedroht - immer weniger Schuhmacher in der Region
Donnerstag, 22. Mai 2008 - 15:53 Uhr

Stirbt der Beruf des Schuhmachers aus? Schon mit der Einführung der maschinellen Produktion im 19. Jahrhundert nahm das Handwerk ab. In den vergangenen Jahren verdarben die massiv gesunkenen Schuhpreise das Geschäft. Heute sprießen Schnellschuhmacher aus dem Boden, die kleine Reparaturen in kurzer Zeit ausführen. Wolfgang Staneker ist seit über 30 Jahren Schuhmacher in Reutlingen. Schuhe fertigt auch er nicht mehr. Es riecht nach Leder und Klebstoff in der Werkstatt von Wolfgang Staneker. Er ist Orthopädieschuhmacher, fertigt Maßschuhe an oder macht Einlagen. Über Kundschaft kann er sich nicht beklagen, die Nachfrage nach Schuhreparaturen und orthopädischen Einlagen ist groß. Früher gab es noch über einhundert Schuhmacher im Landkreis Reutlingen, jetzt ist es nur noch eine Handvoll. Laut Staneker sei der Beruf nicht attraktiv, die meisten Jugendlichen wollen lieber etwas mit Computern machen. Wer arbeite schon mit kaputten Schuhen? Im Landkreis Reutlingen gibt es laut Wolfgang Staneker keinen Schuster mehr, der Schuhe noch selbst herstellt. Staneker hat den Schuhmacherberuf in der fünften Generation erlernt. Den Familienbetrieb gibt es nun seit 1855. Seine eigenen Kinder gehen bereits anderen Berufen nach. Nur ein Sohn sei sich nicht ganz sicher, der könnte vielleicht noch seine Nachfolge antreten, wie er selbst sagt. Aber nicht nur die Nachwuchssorgen, sondern auch die niedrigen Preise neuer Schuhe machen den Schustern zu schaffen. Das mache laut dem Orthopädieschuhmaer die Füße kaputt. Wenn es soweit ist, müssen oft orthopädische Schuhe getragen werden. Dann fertigt der Schuhmacher eine so genannte Schmetterlingsrolle oder macht Einlagen. "Mit der Zeit gehen“ ist das Motto vieler Schuhmacher heutzutage. Zu ihren Aufgabengebieten gehören aufgrund der neuen Zeit nicht mehr nur Reparaturen. Orthopädieschuhmacher wie Wolfgang Staneker wird es immer geben. Bei ihnen riecht es auch noch wie vor 200 Jahren - nach Leder und Klebstoff.

Ins Wasser gefallen - mäßige Bilanz des Balinger Volksfestes
Donnerstag, 22. Mai 2008 - 15:47 Uhr

Das 16. Balinger Volksfest ist heute zu Ende gegangen. In den vergangenen sechs Tagen sollte das Messegelände zum Anziehungspunkt der Massen werden. Das Fest fiel jedoch teilweise buchstäblich ins Wasser. Zwar war das Auftaktwochenende noch sommerlich und gut besucht, aber schon am Montag regnete es ununterbrochen. Die folgenden Tage brachten wegen des schlechten Wetters auch nur einen mäßigen Besucherandrang, so Veranstalter Karl Maier. Bei den Besuchern die das Wetter nicht abschrecken konnte, war die Überschlagsschaukel "Eclipse“ besonders beliebt. Im nächsten Jahr wollen die Veranstalter wieder ein Riesenrad mitbringen. In jedem Fall hoffen sie auf besseres Wetter.

Christustag - regionale Glaubenskonferenz in Reutlinger Listhalle
Donnerstag, 22. Mai 2008 - 15:46 Uhr

Auch die evangelischen Christen haben heute den Fronleichnamstag begangen. Mit einer von 16 regionalen Glaubenskonferenzen im Land feierten sie den Christustag unter dem Thema "Echt durch Jesus“ in der Reutlinger Listhalle. Pfarrer Steffen Kern war zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Er ist neu gewähltes Mitglied der Landessynode des Bezirks Reutlingen. Der Jugendchor OffBeat unterstützte die Veranstaltung musikalisch. Die Regionalkonferenzen werden von der württembergischen Ludwig-Hofacker-Vereinigung und der Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden organisiert.

Glaubensbekenntnis - Bischofsstadt Rottenburg feiert Fronleichnamsfest
Donnerstag, 22. Mai 2008 - 15:45 Uhr

In der Bischofsstadt Rottenburg feierten Gläubige heute das Fronleichnamsfest mit einem Pontifikalgottesdienst. Die Prozessionen, Meditationen und Gebete standen dieses Jahr unter dem Thema "Christus unsere Hoffnung“. Unterstützt von der Bürgerwache und ihrem Kommandanten Rudi Ulmer führte die Prozession bis zum wiederbelebten, vierten Altar auf dem Eugen-Bolz-Platz. In Reih und Glied erfüllte die Bürgerwache der Stadt Rottenburg schon am gestrigen Abend ihre Pflicht und läutete das Fronleichnamsfest mit ihrem großen Zapfenstreich auf dem Marktplatz ein. Seit über sechs Jahren ist Rudi Ulmer Kommandant der Rottenburger Bürgerwache, die bereits seit 1595 am Fronleichnamsfest teilnimmt. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts mit der gleichen Waffe. "1806, als Rottenburg württembergisch wurde, hat man die Bürgerwache entwaffnet und gleich darauf wieder in den Dienst gestellt", so Ulmer. Als der König zu Besuch kam, hat er die Bürgerwache mit 80 Vorderladergewehren wiederbewaffnet. Mit diesen Gewehren schießen sie heute noch zum Fronleichnamsfest. Nicht nur gestern Abend, auch am heutigen Feiertag war der Rottenburger Marktplatz mit Gläubigen, Schaulustigen und natürlich der Bürgerwache gefüllt. Bischof Gebhard Fürst hielt einen Pontifikalgottensdienst, musikalisch unterstützt von den Chören der Domsingschule und des Kirchenchores von St. Moritz. Auch der ehemalige Oberbürgermeister Klaus Tappeser ließ sich die Feierlichkeiten in Rottenburg nicht entgehen. Bischof Fürst brachte in seinem Gottesdienst zum Ausdruck, welcher Gedanke hinter dem Fronleichnamsfest steht. Das Fronleichnamsfest feiere die Einsetzung des Abendmahles. Jesus habe vor seinem Tod seine Jünger zu einem letzten Mahl geladen. Ihnen schenkt er sich in Gestalten von Brot und Wein. Mit einer anschließenden Prozession durch die Innenstadt feiern die Katholiken nicht nur das Fronleichnamsfest, sondern geben in der Öffentlichkeit Bekenntnis zu ihrem Glauben. "Jesus Christus, unsere Hoffnung“ war das Thema der diesjährigen Feier. Wenn die Menschen im Namen Jesu einander lieben, wird daraus für die Welt und uns selbst Hoffnung, so Bischof Gebhard. Der letzte von vier Altären in der Innenstadt befand sich auf dem neu gestalteten Eugen-Bolz-Platz. Von hier aus ging es zurück zum Marktplatz, wo unter den Augen des Kommandanten Rudi Ulmer und seiner Bürgerwache das Allerheiligste in den Dom zurückgebracht wurde.

Sachliche Diskussion - Bürgerversammlung in Metzingen zum geplanten Boss-Logistikzentrum
Mittwoch, 21. Mai 2008 - 18:20 Uhr

Die Hitzigkeit ist etwas raus aus der Diskussion um das geplante Lager des Metzinger Modekonzerns Hugo Boss im dortigen Stadtteil Neuhausen. Stattdessen standen sachliche Nachfragen im Mittelpunkt bei der Bürgerversammlung gestern Abend in der Stadthalle. Denn vielen Bürgern ist das Distributionszentrum noch immer zu groß, sie fürchten ökologische Nachteile, Lärmbelästigung und zusätzlichen Verkehr durch LKW. Die Stadt Metzingen hatte den Termin kurzfristig anberaumt, um vor der Ortschafts- und Gemeinderatssitzung noch einmal zu diskutieren. Und um dem Unternehmen die Gelegenheit zu geben, erste Pläne für das Gebäude zu präsentieren. Ineinander verschobene Quader sollen dem Gebäude seine Wuchtigkeit nehmen, ihre versetzte Anordnung die monolithische Fassade etwas aufbrechen. Die Pläne, die der Stuttgarter Architekt Professor Kai Bierich gestern Abend präsentierte, wurden durchaus positiv zur Kenntnis genommen. Man wolle mit der Gestaltung die Kleinteiligkeit der Felder in dem Gebiet aufgreifen, damit sich das Gebäude besser in die Umgebung einfüge, erklärte Bierich. Bei den Zuhörern blieben trotzdem einige Fragen offen, von der Hugo Boss AG war Logistikdirektor Ralf Schneider gekommen, um sie zu beantworten. 40 LKW pro Tag dürften das Lager künftig anfahren, schätzt er. Und er rechnet nicht, wie von einigen befürchtet, mit einer zu hohen Lärmbelästigung beim Be- und Entladen. So fahre man beispielsweise mit einem Förderband direkt in den LKW hinein, auf das dann die Kartons aufgeladen würden. Eingehenden Lieferverkehr gebe es nicht vor sechs Uhr morgens, so Schneider, Beladen werden müsse bis spätestens 16 Uhr, damit die Ware noch zu den Verteilzentren der Speditionen komme. Schneider betonte nochmals, dass man in Metzingen bereits einiges an Zeit verloren habe. Bekanntlich plant das Unternehmen sein Lager parallel auch in Nürtingen. Dort gab der Gemeinderat bereits grünes Licht. Kommende Woche entscheidet der Ortschaftsrat von Neuhausen, anschließend der Metzinger Gemeinderat, was wo gebaut werden darf. Oberbürgermeister Dieter Hauswirth betonte noch einmal, man werde sorgsam abwägen zwischen Ökonomie und Ökologie. Metzingen habe Boss vieles zu verdanken, er könne aber die Kritiker auch verstehen. Die Empfehlungen aus den ökologischen Gutachten zum Metzinger Standort sind inzwischen in die Pläne eingeflossen.

Spatenstich - neue Eninger Sporthalle soll im Sommer 2009 eingeweiht werden
Mittwoch, 21. Mai 2008 - 18:17 Uhr

Spatenstich gestern Abend für die neue Eninger Sporthalle. Gemeinsam mit den Vertretern der Baufirma hat Bürgermeister Alexander Schweizer den Bau für das neue Gebäude eingeleitet. Das Gelände am Arbach trägt den Namen "Untere Bäch Süd“. Die neue Sporthalle soll später aber einen eigenen Namen erhalten. Am äußersten Rand von Eningen gelegen scheint das Gebäude allerdings etwas weit weg vom Ortskern zu sein. Die neue Halle wird vor allem den Eninger Vereinen einen neuen Platz bieten. Bisher nutzen diese zwei Hallen, die vor knapp einhundert Jahren gebaut wurden und den heutigen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Bis sich Verwaltung und Gemeinderat für den Neubau entschlossen hatten, verging einige Zeit - der Eninger Haushalt erlaubte keine großen Sprünge. Was Größe und Gestaltung angeht, hat sich der Gemeinderat für eine Standard-Variante entschieden. Besonders sollen dagegen die geringen Heizkosten sein - eine Solarthermie-Anlage wird diese um siebzig Prozent reduzieren. Und obwohl Alexander Schweizer gestern selber mit Hand anlegte - die Einweihung ist erst im Sommer 2009 geplant.

"Der Kick" - das Stück des Reutlinger tonnejugendforums feiert morgen Premiere
Mittwoch, 21. Mai 2008 - 18:14 Uhr

Das Jugendforum des Reutlinger Theaters "Die Tonne“ zeigt morgen das Stück "Der Kick“. Die Geschichte beruht auf einer waren Begebenheit. Jugendliche quälten und demütigten vor sechs Jahren in dem kleinen Ort Potzlow in der Uckermark stundenlang einen Gleichaltrigen. Schließlich töteten sie Marius. Das bedrückende Stück verlangt den Jugendlichen einiges ab. Derzeit wird noch konzentriert geprobt, morgen muss schließlich alles sitzen. Der Autor des Stücks sprach mit den Tätern, besuchte Potzlow und interviewte die Dorfbewohner. In der Aufführung wird dann klar, dass die Jugendlichen eine ganz normale Kindheit verbrachten. Eigentlich kannten die Täter das Opfer sogar recht gut. Die Schauspieler des Jugendforums waren von Anfang an von dem Stück begeistert. Dem Regisseur kamen mit der Zeit Bedenken. Die Ermittlungsprotokolle, nach denen das Stück aufgebaut ist, zeigen das brutale Vorgehen der Täter. Ein Ziel von "Der Kick“ sei es, dem Zuschauer die eigentlich bizarre Situation klar zu machen. Am Ende komme es drauf an, zur richtigen Zeit nein zu sagen. Schauspieler und Regisseur mussten sich bei der Inszenierung auch erst dessen bewusst werden. Beim Jugendtheater sei man mehr Pädagoge als Regisseur, so van der Zwaag. "Der Kick“ feiert morgen Premiere. Danach sind nur noch sechs Vorstellungen angesetzt. Wer also in das sehenswerte Stück gehen möchte, sollte nicht zu lange zögern.

In Betrieb - Neue Photovoltaikanlage auf dem Dach der Paul Horn GmbH
Dienstag, 20. Mai 2008 - 17:43 Uhr

Auf dem Dach der Tübinger Werkzeugfirma Paul Horn wurde heute eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Mit einem Jahresertrag von rund 50.000 Kilowattstunden gehört sie zu den leistungsfähigsten ihrer Art. Zehn Vier-Personenhaushalte können so ein Jahr lang versorgt werden. Gleichzeitig soll die moderne Wärmerückgewinnungsanlage für eine CO2 Reduzierung des Unternehmens sorgen. Die Anlage steht auf dem neuen Fertigungsgebäude von Paul Horn. Das Unternehmen hat rund 40 Millionen Euro in den Neubau investiert. Die Paul Horn GmbH beliefert Firmen aus dem Automobil- und Flugzeugbereich sowie der Chemie- und Medizinindustrie.

Für die Umwelt - Elektrofahrräder mit 250 Kilowattstunden EchazStrom
Dienstag, 20. Mai 2008 - 17:41 Uhr

Die Reutlinger FairEnergie hat heute ihre neue Kooperation mit ortsansässigen Fahrradhändlern präsentiert. Beim Kauf eines Elektrofahrrads bekommen die Kunden eine Startgutschrift von 250 Kilowattstunden EchazStrom von dem Reutlinger Energieversorger. Das entspricht einer Reichweite von ungefähr 50.000 Kilometern. Mit einer Ladung legen die so genannten E-Bikes eine Strecke von 50 Kilometern zurück. Die Kooperationspartner wollen so den Verbrauchern eine Möglichkeit bieten mehr CO2 einzusparen. Für ein Elektrofahrrad braucht man keinen Führerschein, auf ebener Strecke erreichen sie eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde.

Gegen Abhängigkeit - Suchtseminar für Reutlinger Azubis
Dienstag, 20. Mai 2008 - 17:39 Uhr

Was ist normaler Alkoholkonsum? Wie viel ist gefährlich? Diesen und anderen Fragen haben sich jetzt die Teilnehmer des ersten Suchtworkshops in der Reutlinger Volksbank gestellt. Die Jugendlichen sollten hierbei nicht nur über Konsequenzen von Drogenmissbrauch aufgeklärt werden, sondern auch einen sinnvollen Umgang mit legalen Substanzen wie Alkohol erlernen. Gespannt lauschen die Auszubildenden der Volksbank Reutlingen den Vertretern vom Freundeskreis für Suchtkranke. Wie man eine Sucht erkennt, mit Betroffenen umgeht und wo man sich Hilfe holen kann - darum geht es bei dem Seminar. Die Jugendlichen sollen so für das Thema sensibilisiert werden. Spezialbrillen simulieren, wie sich die Sicht unter Alkoholeinfluss verändert. Den Spielern wird Konzentration, Feinmotorik und Schnelligkeit abverlangt - in diesem Zustand fast unmöglich. Erhebliche Sichteinschränkungen und Koordinationsschwierigkeiten sorgen für Probleme. Nach offiziellen Schätzungen sind etwa fünf Prozent der Beschäftigten in Deutschland alkoholabhängig. Ziel des Seminar sei es, dass die Auszubildenden künftig besser aufeinander achten und Probleme gezielter ansprechen, so die Organisatoren.

Rentner tötet Ehefrau und anschließend sich selbst
Dienstag, 20. Mai 2008 - 17:33 Uhr

Ein 82-jähriger Rentner aus Tübingen steht in dringendem Verdacht, seine schwer kranke Ehefrau erdrosselt und sich anschließend erhängt zu haben. Ein Angehöriger hat heute Morgen in der Wohnung des Paares in der Tübinger Weststadt die beiden Leichen entdeckt. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei dürfte die Frau im Bett mit einer Schnur erdrosselt worden sein. Der Mann hatte sich im Schlafzimmer erhängt. Die Frau war nach einem Schlaganfall seit längerer Zeit ganztägig pflegebedürftig und wurde von ihrem Ehemann zu Hause betreut. In den Notizen, die die Polizei in der Wohnung fand, teilte der 82-Jährige mit, dass beide nun genug gelitten hätten.

Aus der Erinnerungslosigkeit - jüdischer Friedhof in Wankheim bekommt Gedenktafel
Dienstag, 20. Mai 2008 - 14:43 Uhr

In der hebräischen Sprache bedeutet Friedhof "Haus der Ewigkeit“ - "Beth Olamin“. Das älteste Grab auf dem jüdischen Friedhof in Wankheim ist aus dem Jahr 1788. Etwas versteckt liegt die Ruhestätte von knapp 140 Juden aus der Region an der Straße von Kusterdingen nach Wankheim. Mit einer Gedenktafel soll jetzt nicht nur der jüdische Tod, sondern auch das jüdische Leben in der Region sichtbar gemacht werden. Mit der Einweihung der Erinnerungstafel bekomme der jüdische Friedhof in Wankheim nach 50 Jahren Erinnerungslosigkeit wieder ein Gedächtnis, so der Initiator des Schildes Josef Seubert. Viele Besucher wollten laut dem Geschichtsprofessor mehr über den Friedhof wissen. Keine Platte, kein Hinweisschild, nur eine Gedenktafel mit den Namen von 14 Opfern des Nationalsozialismus aus dem Jahre 1946 ist auf dem Friedhof zu sehen. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat selbst Vorfahren auf einem jüdischen Friedhof bei Pforzheim. DerFriedhof in Wankheim wurde mehrfach geschändet. Ein hoch eingezäunter Friedhof sei jedoch laut Palmer erniedrigend. Man müsse mehr Bildungsarbeit leisten und an das Menschliche in Jedem appellieren. Der Friedhof in Wankheim wird immer wieder von Angehörigen besucht. So war vor kurzem erst eine 80jährige Dame aus London vor Ort, um das Grab ihres Vaters zu besuchen. Über 30 Reutlinger und Tübinger Bürger sind im Holocaust ermordet wurden. Die Gedenktafel soll jedoch nicht nur an ihren Tod erinnern, sondern auch das Leben der Juden und die Zeit vor den Nationalsozialisten sichtbar machen.

Pfullinger Kammerchor sucht Mitsänger für Gründungskonzert
Dienstag, 20. Mai 2008 - 9:36 Uhr

Der Pfullinger Kammerchor probt derzeit für sein Gründungskonzert am 21. September. Der Gesangsverein widmet sich einem noch nicht vertretenen Thema in der Pfullinger Chorlandschaft - der zeitgenössischen Musik. Komponisten wie der Reutlinger Veit Erdmann, Hugo Hermann oder Hugo Diestler stehen auf dem Programm des neuen Chores. Für das erste Konzert des Kammerchores in den Pfullinger Hallen suchen die Sängerinnen und Sänger um Dirigent Jürgen Bolle noch Mitglieder. Ob Sopran, Alt, Tenor oder Bass - die Gruppe freut sich über jeden Interessierten. Das Gründungskonzert wird zeigen, wie sich die Chormusik vom Barock bis ins 20. Jahrhundert entwickelt hat. Chorsänger und solche, die es werden wollen, sind zur nächsten Probe des Kammerchores im Musiksaal der Schlossschule Pfullingen am 22. Mai um 14 Uhr herzlich eingeladen.

Tödliches Unglück an Mössinger Baustelle
Montag, 19. Mai 2008 - 15:43 Uhr

Ein 57-jähriger Angestellter der Stadt Mössingen ist heute Morgen bei einem Arbeitseinsatz an der Filsenbergschule so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unglücksstelle verstarb. Der Mössinger war mit Arbeiten an der Außenfassade beschäftigt und hielt sich zusammen mit einem weiteren Arbeiter in einer etwa zweieinhalb Meter tiefen Baugrube auf. Aus bislang noch unbekannten Gründen stürzte ein Lichtschacht aus Beton in die Grube und erschlug den Mann. Feuerwehrleute aus Öschingen und Mössingen bargen den 57-Jährigen mit Hilfe eines Baggers. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei Tübingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einbrecher steigen in zwei Häuser in Ofterdingen ein
Montag, 19. Mai 2008 - 15:39 Uhr

In Ofterdingen waren am Wochenende Einbrecher unterwegs. In der Zollernstraße hebelten sie das Küchenfenster eines Einfamilienhauses auf und durchwühlten in sämtlichen Räumen im Erd- und Kellergeschoss Schränke und Kommoden. Was im Einzelnen gestohlen wurde, muss noch festgestellt werden. Vermutlich dieselben Täter hebelten in der Heubergstraße die Eingangstüre eines Hauses auf. Dabei machten sie so viel Lärm, dass die Hausbewohner aus dem Schlaf gerissen wurden. Als sie das Licht einschalteten, um nach dem Rechten zu sehen, suchten die Einbrecher das Weite. Eine Täterbeschreibung konnten sie nicht abgegeben.

Reutlinger Volkstriathlon
Montag, 19. Mai 2008 - 15:29 Uhr

Gut zweihundert Sportlerinnen und Sportler sind am Sonntag beim Reutlinger Volkstriathlon an den Start gegangen. Bereits zum achten Mal richtete die TSG Reutlingen den Wettkampf aus. Traditionell ist Schwimmen die erste Disziplin, im Freibad Markwasen mussten die Triathleten 400 Meter zurücklegen. Während viele noch auf ihren Start warteten, war für andere schon Radfahren angesagt. Insgesamt mussten die Wettkämpfer knapp 20 Kilometer per Rad zurücklegen. Letzte Disziplin war das Laufen - gut fünf Kilometer mussten die Teilnehmer bis zum Ziel hinter sich bringen. Sportler und Organisatoren zogen am Ende eine positive Bilanz. Rund 2.500 Zuschauer säumten die Strecke. Das Triathlonteam der TSG Reutlingen belegte beim Auftakt zur baden-württembergischen Meisterschaften Platz vier.

Tennisturnier in Dettingen an der Erms
Montag, 19. Mai 2008 - 15:22 Uhr

In Dettingen an der Erms wird derzeit der Sport-Brodbeck Cup ausgetragen. Es ist bereits die dritte Auflage des Tennis-Jugendturniers. 130 Spielerinnen und Spieler aus dem gesamten süddeutschen Raum treten bei dem Wettkampf an. Vor allem im Knabenbereich rechnen sich einige junge Spieler vom TC Dettingen gute Chancen aus. Sie sind auch in der deutschen Rangliste platziert. Die Zuschauer haben in Dettingen noch bis übermorgen die Möglichkeit hochklassiges Jugendtennis zu sehen.

Haus unbewohnbar: Dachstuhlbrand in Sonnenbühl-Erpfingen
Montag, 19. Mai 2008 - 14:04 Uhr

Bei einem Wohnhausbrand in Sonnenbühl-Erpfingen ist in der vergangenen Nacht ein Schaden von rund 150.000 Euro entstanden. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand, der Familienvater entdeckte den Brand rechtzeitig, die vierköpfige Familie und zwei Mieter konnten das Haus unbeschadet verlassen. Kurz vor 23 Uhr hörte der Hauseigentümer knisternde Geräusche aus dem Dachgeschoss. Als er nachschaute, entdeckte er den Brand in einem unbewohnten Raum auf der Bühne des Hauses. Die Feuerwehren aus Erpfingen und Undingen brachten den Brand unter Kontrolle, unterstützt wurden sie von der Feuerwehr aus Pfullingen. Gegen ein Uhr war das Feuer schließlich gelöscht. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass das Feuer im Bereich eines auf der Bühne verwendeten Baustrahlers entstanden war. Die sichergestellten Überreste des Geräts werden jetzt kriminaltechnisch untersucht. Der Dachstuhl wurde weitgehend zerstört, das Haus ist vorübergehend nicht bewohnbar.

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