RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 17. Oktober 2010

Unfall zwischen Lichtenstein-Unterhausen und Honau
Samstag, 23. Oktober 2010 - 17:20 Uhr

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es gestern Abend zwischen Lichtenstein-Unterhausen und Honau gekommen.Ein Motorradfahrer hatte ein vor ihm befindliches Fahrzeug überholt. Als er vor diesem wieder einscherte, kollidierte er mit einem aus einem Parkplatz kommenden Wohnmobil. Der Kraftradfahrer wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Er befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

Demenzfachtag in Tübingen
Samstag, 23. Oktober 2010 - 16:38 Uhr

Die Bevölkerung wird immer älter, und das Thema Demenz rückt immer mehr in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft. Die Altenhilfe Tübingen und der Verein "Beratungsstelle für ältere Menschen" haben heute einen Fachtag zum Thema Demenzfreundliche Infrastruktur organisiert.

Experten haben gestern im Tübinger Rathaus über das Krankheitsbild und die Pflege-möglichkeiten bei Demenzkranken referiert. Die Vorträge richteten sich vor allem an pflegende Angehörige der Demenzkranken und an das Pflegepersonal in öffentlichen Einrichtungen.

Bettina Schach berichtet, sie arbeite als Sozialarbeiterin im in Tübingen und habe so viel mit Demenzkranken zu tun. Daher interessiere sie sich für Strukturen und Möglichkeiten in der Versorgung demenzkranker Personen. Die erhlatenen Informationen gebe sie auch gerne weiter.

Doch neben pädagogischen Konzepten und Aufklärung über die Krankheit gab es auch praktische Tipps. Der Fachtag bot nicht nur Beratung sondern auch Produkte im Hilfsmittelbereich und Informationen über technische Gerätschaften und räumliche Strukturen.

Der Vortrag habe sie dazu angeregt darüber nachzudenken, ob sie die Pflege zu Hause doch wieder aufnehme, und welche Möglichkeiten es gäbe, damit diese weniger Stress verursache, so Sieglinde Braun, die Angehörige eines Demenzkranken.

Demenz ist eine Hirnleistungsstörung, die sich durch ein schleichendes Vergessen zeigt. Doch trotz der 1,1 Millionen Demenzkranken in Deutschland ist die Krankheit oft noch ein Tabuthema. Die Initiative demenzfreundliches Tübingen versucht, über den Weg der Kunst und Kultur den Menschen die Scheu vor der "Vergessens-Krankheit" zu nehmen.

Für Angehörige und Kranke sei es ganz wichtig nicht ausgegrenzt zu werden, sondern weiterhin zur Gesellschaft dazu zu gehören, so Claudia Braun, die Leiterin einer Beratungsstelle.

Durch die Akzeptanz der Erkrankung könnte die Gesellschaft die Lebensqualität der demenzkranken Menschen steigern. Denn Umwelteinflüsse können die Beschwerden verstärken oder sogar erst auslösen.

Tödlicher Verkehrsunfall bei Tübingen
Samstag, 23. Oktober 2010 - 16:29 Uhr

Zwischen Tübingen-Bebenhausen und Tübingen-Lustnau ist es gestern Abend gegen 20 Uhr 30 zu einem tödlichen Verkehrsunfall mit Unfallflucht gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhren ein 24jähriger Tübinger Peugeot-Cabrio-Fahrer und Beifahrer nach Bebenhausen. Aus einer entgegegenkommenden Kolonne scherte ein silberner Kombi - vielleicht Marke Audi - zum Überholen aus, worauf der 24-jährige abbremsen musste, die Herrschaft über seinen PKW verlor, mit einem Audi kollidierte. Der Peugeot raste über die Gegenfahrbahn und einen Radweg und prallte mit der Beifahrerseite gegen ein hölzernes Geländer am Goltersbach und einen Baum. Dabei wurde der 20jährige Beifahrer tödlich verletzt. Der 24jährige überlebte leicht verletzt. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt in Richtung Tübingen fort. Die L 1208 war drei Stunden voll gesperrt.
Die Tübinger Polizei sucht jetzt Zeugen - insbesondere Menschen, die Angaben zu dem gesuchten silbernen Kombi machen können. Dringend gesucht wird auch der Fahrer eines weißen Sprinter-Transporters mit dem Kennzeichen EU für Euskirchen.

Aufblasbare Freiheitsstatue in Reutlingen
Samstag, 23. Oktober 2010 - 16:24 Uhr

Auf dem Parkplatz eines Reutlinger Einkaufscenters wurden die Kunden gestern von einer 14 Meter hohen Freiheitsstatue begrüßt. Sie versuchte mit einem Handy in der Hand, auf die Angebote eines großen deutschen Mobilfunkanbieters aufmerksam zu machen. Dieser hatte die aufblasbare Figur als Symbol seiner Werbekampange "Deutschland wählt Freiheit!' dort plaziert. Ob das weithin sichtbare Zeichen seinen Zweck erfüllt hat, ist nicht bekannt.

Bücherbörse der Bruderhausdiakonie Reutlingen
Samstag, 23. Oktober 2010 - 16:22 Uhr

Die Bruderhausdiakonie Reutlingen hat heute wieder ihre traditionelle Bücherbörse in der Fahrzeughalle der technischen Betriebsdienste veranstalltet. Zwei Mal im Jahr können sich Bücherwürmer hier mit neuem Lesefutter eindecken. In den vorsortierten Kisten finden sich Romane, Krimis und vieles mehr. Den angebotenen Lesestoff bezieht die Einrichtung über Bücherspenden. Der Erlös der Bücherbörse kommt der Organisation "Clowns im Dienst" zu Gute.

Biosphärenzentrum in Münsingen eröffnet
Samstag, 23. Oktober 2010 - 16:21 Uhr

Stück für Stück entwickelt sich das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu einem großen Ganzen. Ein weiteres Stück ist das Biosphärenzentrum im Alten Lager in Münsingen, dass heute feierlich eröffnet wurde. Umweltministerin Tanja Gönner selbst übergab das Gebäude seiner Bestimmung. Hier sollen sich in Zukunft nicht nur Touristen über das einzige UNESCO-Biosphärenreservat im Land informieren können.

Sie glaube, dass das Biosphärenzentrum einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung der dort lebenden Menschen mit ihrer Schwäbischen Alb und mit ihrem Biosphärengebiet leisten könne, so Umweltministerin Tanja Gönner. Die Identifizierung mit einem Gebiet in dem man lebe, gewinne in Zeiten der Globalisierung zunehmend an Bedeutung.

Darum bietet das neue Zentrum auf seinen rund 450 Quadratmetern Ausstellungsfläche nicht nur Informationen über das Biosphärengebiet selbst, sondern zeigt auch die Menschen die in ihm leben und arbeiten. So kann sich der Besucher ein Bild über das Reservat in seiner Gesamtheit machen, obwohl: Das Thema Biosphärengebiet und seine Zielsetzung nicht einfach zu vermitteln sei. Und die Herausforderung für Ausstellungen immer sei auf kleinem Raum mit wenig Lesen möglichst das Ganze jedem so nahezubringen, dass er es verstehen könne, so Gönner.

Um diese Anforderung zu erfüllen, setzt die Ausstellungskonzeption in Münsigen ganz auf die interaktive Einbeziehung der Besucher. Geöffnet ist das Biosphärenzentrum von Mittwoch bis Montag, jeweils von 10 bis 16 Uhr - von Anfang April bis Ende Oktober sogar bis 18 Uhr. Der Eintrittspreis in die Ausstellung beträgt 4 Euro für Erwachsene.

Tödlicher Unfall mit Fahrerflucht bei Tübingen-Bebenhausen
Samstag, 23. Oktober 2010 - 14:41 Uhr

Zwischen Tübingen-Bebenhausen und Tübingen-Lustnau ist es gestern Abend gegen 20 Uhr 30 zu einem tödlichen Verkehrsunfall mit Unfallflucht gekommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhren ein 24jähriger Tübinger Peugeot-Cabrio-Fahrer und Beifahrer nach Bebenhausen. Aus einer entgegegenkommenden Kolonne scherte ein silberner Kombi - vielleicht Marke Audi - zum Überholen aus, worauf der 24jährige abbremsen musste, die Herrschaft über seinen PKW verlor, mit einem Audi kollidierte. Der Peugeot raste über die Gegenfahrbahn und einen Radweg und prallte mit der Beifahrerseite gegen ein hölzernes Geländer am Goltersbach und einen Baum.

Dabei wurde der 20jährige Beifahrer tödlich verletzt. Der 24jährige überlebte leicht verletzt. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt in Richtung Tübingen fort. Die L 1208 war drei Stunden voll gesperrt.Die Tübinger Polizei sucht jetzt Zeugen - insbesondere Menschen, die Angaben zu dem gesuchten silbernen Kombi machen können. Dringend gesucht wird auch der Fahrer eines weißen Sprinter-Transporters mit dem Kennzeichen EU für Euskirchen.

Tübinger Polizei: 07071 - 972-8660

Schüleraustausch in Bad Urach
Freitag, 22. Oktober 2010 - 17:33 Uhr

Eine Woche lang waren italienische Austauschschüler zu Gast in Bad Urach - gestern wurden sie wieder verabschiedet.
Die achte Klasse der Grund- und Hauptschule Bad Urach hatte eigens dafür eine kleine Vorführung einstudiert. Doch die Schüler hatten nicht nur den Abschied ihrer Gäste penibel vorbereitet.

Die deutschen Schüler hätten sich in den letzten Wochen vorbereitet und sich die Aufgabe gestellt, zunächst mal ihre Heimat zu erkunden um diese den italienischen Gästen zeigen zu könne. Denn auch die Italiener würden dies so machen, so der Organisator des Austausches Dieter Kayser.

So seien sowohl die italienischen, als auch die deutschen Schüler sehr betrübt darüber, dass dieser erste Austausch jetzt zu Ende gegangen sei. Nach der positiven Erfahrung für beide Seiten, werde es jedoch sicherlich noch viele Wiederholungen geben.

Der Schulleiter der Gastschule Andrea D'Elia sagte, dass die Schüler neue Freunde kennengelernt hätten und neue Erfahrungen in der Schule machen konnten.

Der Austausch ist Teil eines europäischen Projekts, an dem die Grund- und Hauptschule Bad Urach als einzige Werkrealschule in Deutschland beteiligt ist. Finanzielle Unterstützung erfährt sie dabei vom italienischen Konsulat.

Das Konsulat würde solche Projekte begrüßen, denn solche Projekte seien die Zukunft der Schüler und es sei eine Möglichkeit für die Schüler in einer europäischen Vision zu arbeiten, so Marta Mattiotti, Vertretung Italienisches Konsulat.

Darum wolle das Konsulat solche Austauschprojekte in ganz Baden-Württemberg auch weiterhin nach Kräften unterstützen.

Demo gegen "BW- Musix"
Freitag, 22. Oktober 2010 - 17:18 Uhr

Verschiedene Friedensorganisationen und Parteien haben für Samstag zu einer Demonstration gegen die Musikveranstaltung "BW-Musix" in Balingen aufgerufen. Ausrichter der Veranstaltung sind die Stadt und die Bundeswehr. DIE LINKE Zollernalb wirft der Bundeswehr vor, sie würde die Veranstaltung nutzen, um Nachwuchs anzuwerben. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Event für Widerstand gesorgt.

Gefälschte Stromrechnung in Tübingen
Freitag, 22. Oktober 2010 - 17:17 Uhr

Ein Tübinger Bürger hat diese Woche eine gefälschte Stromrechnung erhalten. Die Stadtwerke GmbH forderte von dem Mann einen Betrag von mehr als 1000 Euro. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits Anfang dieser Woche in Balingen. In beiden Fällen waren die gefälschten Stromabrechnungen fast identisch mit den Originalen. Polizei und Stadtwerke bitten die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.swtue.de/aktuell.

Telekom will Arbeitsplätze von Reutlingen nach Stuttgart verlagern
Freitag, 22. Oktober 2010 - 17:15 Uhr

Die Telekom will 70 Arbeitsplätze vom Standort Reutlingen nach Stuttgart verlagern. Betroffen seien vor allem Stellen im Bereich Service und Vertrieb. Der SPD-Landtagsabgeordnete Rudolf Hausmann kritisierte die Stellenverlagerung. Diese käme für viele Mitarbeiter einer Kündigung gleich, da diese ihrer Stelle nicht folgen könnten. Die Telekom dementierte das. Der Konzern werde sich um alle Mitarbeiter kümmern.

2. "Eninger Obsttag"
Freitag, 22. Oktober 2010 - 13:25 Uhr

400 Kinder der Achalmschule Eningen hatten gestern viel Spaß beim 2 Eninger Obsttag. Auch schon im vergangenen Jahr wäre das "Klassenzimmer Streuobstwiese" ein voller Erfolg gewesen, so die Gemeinde Eningen. Den Kindern könne so besser gezeigt werden, woher der Apfelsaft kommt. Eben vom Apfelbaum und der Mosterei und nicht aus dem Supermarkt.
Den Kindern würde das großen Spass machen, das mal hautnah mitzuerleben. Das sei für manche eine ganz neue Erfahrung. In Eningen gäbe es schon einige Schüler, die das auch mit ihrer Familie selber machen würden, aber viele würden darüber noch nicht viel wissen, so Karin Bögel, Klassenlehrerin der Klasse 3c.
Es ist ein gemeinsames Projekt der Achalmschule, des Obst-und-Gartenbauvereins und der Gemeinde Eningen.
Bevor die Äpfel wie hier in der Moste landen, haben die Kinder im Voraus mit Sorgfalt Äpfel aufgelesen. Auch Bürgermeister Schweizer zeigt sich positiv beeindruckt:
Die Aktion würde dazu beitragen das Bewusstsein bei den Kindern für das Tehma Streuobst zu wecken. Es sei ein ganz wichtiger Bestandteil unserer Landschaft und ihrer Gemeinde und es sei daher wichtig, dass die Kinder wüssten was dahinter steckt, so Alexander Schweizer, Bürgermeister der Gemeinde Eningen.
Die Schüler nehmen die Vorgänge mit allen Sinnen wahr. Sie essen Äpfel, trinken Apfelsaft und schauen beim Mosten zu. So könnten sie sich das Geschehen besser einprägen und dies sei effektiver als der normale Unterricht, erklärt Karin Bögel. Den fertigen Apfelsaft bekommen die Schüler der Achalmschule und der Kindergarten Eningen.

Einweihung 2. Chance in Münsingen
Donnerstag, 21. Oktober 2010 - 16:49 Uhr

Menschen eine zweite Chance geben. Das ist das Ziel des gleichnamigen Betriebsteils des Vereins Neue Arbeit Zollern-Achalm e.V.. Heute war die Einweihung der neuen Räumlichkeiten der zweiten Chance in Münsingen - mit Vertretern der Stadt, der Agentur für Arbeit und des Sozialdezernats.

Betriebsleiterin Susanne Heinrich hat heute den Festakt zur offiziellen Einweihung der zweiten Chance in Münsingen eröffnet. Der Verein ist ein soziales Beschäftigungs- und Qualifizierungsunternehmen und richtet sich vor allem an Arbeitslose und sozial benachteiligte Menschen.

Sie hätten 3. Schwerpunkte. Qualifizierung und Vermittlung. Ein weiteres Standbein wäre ihr Dienstleistungsbereich. Außerdem der Secondhand- Bereich indem jeder einkaufen könne, so Susanne Heinrich.

Durch die neuen Räumlichkeiten können im Secondhand-Bereich mehr Waren angeboten werden. Und auch die Einrichtung eines PC-Raums ermöglicht jetzt die effektivere Schulung der Teilnehmer im allgemeinen Umgang mit Computern und Internet sowie ein Bewerbungstraining. Diese Maßnahmen sollen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und zur Integration in das gesellschaftliche Leben beitragen.

Der Münsinger Bürgermeister sagte, dass die 2. Chance in Münsingen sich in den letzten 25 jahren zu einem integralen Bestandteil der Region entwickelt hätte und trotz der niederen Arbeitslosenquote von 3% im Bereich der Arbeitsagentur Münsingen, immer noch Menschen eine Alternative zum 1. Arbeitsmarkt suchen würden. Und diese in der 2. Chance erfahren könnten.

Die zweite Chance finanziert sich zu einem Teil durch die angebotenen Dienstleistungen, und durch Warenverkaufserlöse - wie beispielsweise für Holzbriketts.
Zum anderen tragen aber auch der Landkreis, die Stadtverwaltung Münsingen und das Jobcenter zum Erhalt des Vereins bei. Die Investitionen scheinen sich zu lohnen. Die Menschen können Kontakte knüfpen, die ihnen sozial und beruflich weiterhelfen.

Der Erfolg der 2. Chance sei bezogen auf die Teilnehmer der Maßnahmen hervorragend. Es sei zwar nicht das Ziel, aber diejenigen die dann doch nicht das Ziel in den Arbeitsmarkt geschafft hätten, würden nach der Sperrzeit von 6 Monaten wieder nachfragen. Denn hier sei ein Ort, wo sie Wertschätzung und Teilnahme am Arbeitsleben erfahren würden, so Susanne Heinrich.

Denn arbeiten zu gehen ist für viele Erwerbslose ein erster und wichtiger Schritt. In der zweiten Chance können die Teilnehmer ihre Fähigkeiten und Qualifizierungen erproben und erhalten.

www. neuearbeit. com.

Polizeiwache Münsingen feiert Richtfest
Donnerstag, 21. Oktober 2010 - 16:45 Uhr

In einem feierlichen Festakt wurde gestern das Richtfest für den zweiten Erweiterungsbau des Münsinger Polizeireviers gefeiert. 45 Polizeibeamte wird es nach seiner Fertigstellung im Juni 2011 beherbergen.
Auf dem alten Gebäude von 1904 hätte es einen Sanierungsrückstau von fast 30 Jahren gegeben. Die Sanitäranlagen, die Technik und die Wärmedämung wären nicht auf dem neuesten Stand gewesen, so Eberhard Klingler, Leiter des Polizeireviers in Münsingen.
Für den Richtschmaus wurden die alten Räumlichkeiten aber nochmals genutzt. Hier ließ es sich auch Dietrich von Moser, der Polizeipräsident des Regierungsbezirks Tübingen, nicht nehmen, einige Worte an seine Kollegen zu richten.
Polizeireviere seien die Basiseinheit mit der auch der Bürger am meisten zu tun hätte. Außerdem sei es für die Mitarbeiter wichtig, gut ausgestattete Räume vorzufinden, so Dietrich von Moser, Polizeipräsident des Regierungsbezirks Tübingen.
Dem werde Dank des Neubaus auch bald so sein, so Klingler.
Die Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro für die Baumaßnahmen am Münsinger Polizeirevier gehen zu Lasten des Landes Baden-Württemberg.

Albstädter CDU will Wahl des neuen Finanzbürgermeister verhindern
Donnerstag, 21. Oktober 2010 - 16:40 Uhr

Die CDU-Fraktion im Albstädter Gemeinderat will die Wahl eines neuen Finanzbürgermeisters verhindern. Der Antrag, die Stellenausschreibung aufzuheben, ist gestern bei der Stadtverwaltung eingegangen. Für die Aufhebung wäre eine einfache Stimmenmehrheit ausreichend. Drei Bewerber hatten sich vorgestellt, konnten die Räte aber nicht überzeugen. Sollte der Antrag der CDU eine Mehrheit im Gemeinderat finden, muss die auf kommenden Donnerstag angesetzte Wahl vertagt werden.

Boris Palmer bewirbt sich für Parteirat der Grünen
Donnerstag, 21. Oktober 2010 - 16:40 Uhr

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer bewirbt sich für einen Posten im Parteirat der Grünen. Dies meldet der Spiegel. Palmer erklärte, er wolle bei der Parteientwicklung mitreden. Und er wisse als OB, wie man eine grüne Mehrheit herstelle und bürgerliche Wähler gewinne. Cem Özdemir, Parteichef der Grünen, begrüßte Palmers Bewerbung zur Wahl im November. Zudem wurde heute bekannt: Palmer wird am Freitag bei den Schlichtungsgespräche um Stuttgart21 teilnehmen. Die Landes-CDU kritisiert den Umstand, dass Palmer wegen seines Vaterschaftsurlaubs keine Zeit für die Tübinger Bürger habe, sich aber in Stuttgart engagiere.

Bergwacht Pfullingen übt Höhenrettung
Donnerstag, 21. Oktober 2010 - 16:36 Uhr

Die Männer der Pfullinger Bergwacht haben gestern Abend die Höhenrettung geübt.
Für eine passende Kulisse und ein adäquates Übungsgerät sorgte die Baustelle der neuen Stadthalle in Reutlingen.
Denn zu den Aufgaben der Bergwacht gehört auch die Bergung von Personen aus hohen Gebäuden, von Windkraftanlagen und Kränen.
Nachdem alle nötigen Sicherheitsmaßnahmen getroffen waren,
machten sich die Männer auf den Weg. Dieser führte sie in Richtung Führerkabine des Baugerätes, aus der eine Person gerettet werden musste.
Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort, ließen die Helfer den Verunfallten über den Ausleger des Kranes hinab.
Somit war die Rettung erfolgreich geglückt und die Männer der Bergwacht Pfullingen konnten ihre Übung als Erfolg verbuchen.

www.bergwacht-pfullingen.de

Ortsdurchfahrt St.Johann-Gächingen ist wieder freigegeben
Donnerstag, 21. Oktober 2010 - 14:40 Uhr

Die Ortsdurchfahrt in St.Johann-Gächingen ist jetzt wieder freigegeben. Nach viermonatiger Bauzeit ist der Ausbau der Kreisstaße abgeschlossen. Dieser war nötig um die Verkehrssicherheit zu verbessern: Sie hätten jetzt einen guten Unterbau und keine Holperstecke mehr. Sie hätten insbesondere die Staßenbeleuchtung verbessern können. Diese sei jetzt auf der Seite des Gehwegs, voher wäre sie auf der anderen Staßenseite gelegen. Desweiteren hätten sie auch die Wasserleitung und Kanalisation erneuern können. Und somit sei auch da die Versorgungssicherheit für die Bürger und Bürgerinnen gewährleistet, so Eberhart Wolf, Bürgermeister der Gemeinde St. Johann.
Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen liegen bei rund 280.000 Euro. Die Gemeinde St.Johann selbst trägt die Kosten für die Auswechslung der Wasserleitung und der Herstellung der Gehwege, den Rest der Kosten übernimmt der Landkreis.

Gemeinde Einingen hat neues Amtsblatt
Donnerstag, 21. Oktober 2010 - 14:31 Uhr

So soll künftig das neue Eninger Amtsblatt aussehen.
Um die Eninger Bürger ausführlicher zu informieren, ergriff die Gemeinde Eningen die Initiative zur Neuauflage.
Das vorherige Eninger Amtsblatt war in schwarz-weiß gehalten und mit wenig Bildern ausgestattet.
Unter dem Georg Hauser Verlag füllen jetzt größere redaktionelle Beiträge, und farbige Bilder die Seiten des Blattes. Ab Januar kommenden Jahres erscheint jetzt die erste Ausgabe in neuem Design.

Protestdemo bei Bosch
Mittwoch, 20. Oktober 2010 - 17:16 Uhr

Demonstrationen gehören seit Beginn der Bauarbeiten am Stuttgarter Hauptbahnhof schon fast zum Alltag - auch in der Region. Doch nicht überall gelten die Proteste dem umstrittenen Bahnprojekt. Die IG Metal hat im Rahmen ihrer landesweiten Aktionstage zu Kundgebungen aufgerufen. Auch in Reutlingen waren Mitarbeiter des Automobilzulieferers Bosch diesem Aufruf gefolgt.

Rund 300 Beschäftigte haben sich heute morgen vor dem Bosch-Werksgelände in Reutlingen versammelt. Bewaffnet waren sie mit Trillerpfeifen, Fahnen und Transparenten. Reiner Adam, Schwerbehindertenvertretung des Bosch-Konzerns in Reutlingen, sagte, sie seien hier versammelt, um für ihre Arbeitsplätze zu kämpfen. Er führte weiter aus, Bosch wolle dieses Jahr 190 Mitarbeiter abbauen, im folgenden Jahr nochmals 180. Ganz besonders seien die schwerbehinderten Kollegen betroffen, die es dann noch schwerer hätten, einen neuen Job zu finden.

Die Konzernleitung äußerte sich wie folgt: "Die Zahl 190 ist nicht neu, schon im vergangenen Jahr wurde der Beschäftigungsüberhang in Reutlingen offen kommuniziert, im Juni 2010 dann wurde für das zweite Halbjahr ein Abfindungsprogramm angekündigt ... bereits 120 Mitarbeiter haben Abfindungsangebote angenommen.'

Eine weitere Forderung die den Plakaten zu entnehmen ist, ist die Übernahme der Azubis. Diese sollen für die Jahre 2010 und 2011 in Reutlingen nicht übernommen werden. Der Grund dafür: die Schließung des Bosch-Standorts in Rommelsbach und der daraus resultierende Arbeitskräfteüberschuss. Hierzu sagte der Bosch-Konzern: '... in der Tat haben wir eine unbefristete Übernahme abgelehnt, ... aber wir kümmern uns um andere Angebote - an anderen Bosch-Standorten, bei anderen Arbeitgebern... Wir bilden seit vielen Jahren über Bedarf aus ... da Ausbildung über Bedarf sind auch in der Vergangenheit nie alle Azubis unbefristet übernommen worden.'

Reiner Adam forderte, die Geschäftsleitung solle die Entscheidung zurücknehmen und die Stellen beibehalten. Zudem sollten die Lehrlinge übernommen werden und Mitarbeiter von einer geregelten Altersteilzeit profitieren. Oder aber, so Reiner Adam, die Regierung nehme die "Rente mit 67" wieder zurück. Dafür wollten sie kämpfen. Es bleibt abzuwarten, ob demonstrierende Menschen auch in Reutlingen bald zum Stadtbild gehören.

Wirtschaftsattaché der Elfenbeinküste besucht Reutlingen
Mittwoch, 20. Oktober 2010 - 17:00 Uhr

Die Städtepartnerschaft zwischen Reutlingen und Bouaké an der Elfenbeinküste besteht bereits seit 40 Jahren. Zum Jubiläum veranstalten der Städtepartnerschafts-verein, die Volkshochschule und die Stadt Reutlingen noch bis zum 13. November ein abwechslungsreiches Programm. Heute besichtigte der Wirtschaftsattaché der Botschaft der Elfenbeinküste den Technischen Betriebsdienst in Reutlingen.

Wie der Müll in Reutlingen abgefahren und sortiert wird, das hat sich Sinali Bakayoko heute zeigen lassen. Auf Wunsch des Wirtschaftsattachés führten ihn die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Sabine Groß und Betriebsleiter Hans Fröb über das Gelände des Technischen Betriebsdienstes für Abfallwirtschaft. Bakayoko sagte, die Elfenbeinküste habe Probleme mit der Müllverwertung. Er brauche technische Partner und mit Deutschland habe er Pioniere in der Müllverwertung, von deren Technologien die Elfenbeinküste profitieren könne.

Die Mitarbeiter des Mülldienstes veranschaulichten die Funktionen und Vorteile ihrer neuen Fahrzeuge. Die gasbetriebenen Müllautos schienen den Gast aus Bouaké sichtlich zu begeistern. Bakoyoko sagte, ihm habe diese neue Technologie sehr gefallen, da gasbetriebene Fahrzeuge neue Möglichkeiten bieten würden. Die neuen Anregungen und Impulse möchte der Wirtschaftsattaché gerne in seiner Heimat umsetzen. Der weitere Pogrammablauf führt Bakayoko in die Industrie- und Handelskammer und zu einer Abendveranstaltung der Volkshochschule. Dort diskutiert er mit Unternehmern über wirtschaftliches Engagement in Entwicklungsländern.

Am Wochenende beginnt "BW Musix" in Balingen
Mittwoch, 20. Oktober 2010 - 16:45 Uhr

In Balingen beginnt am Wochenende das "BW Musix 2010".
Wegen des großen Erfolges im vergangenen Jahr sind es bereits die zweiten "BW Musix" in Folge. Die Veranstaltung ist eine Initiative des Militärmusikdienstes der Bundeswehr mit Unterstützung der Stadt Balingen. Mit den Musiktagen soll eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden.
Vor allem natürlich die jungen Musiker und Musikerinnen aus ganz Deutschland, die in der Musik aufgehen würden, deren Leidenschaft Musik sei. Und natürlch die Balinger Bürger. Das würde sie besonders freuen, wenn Balinger Bürger an diesem Wettberwerb teilnehemen würden. Sei es als Zuhörer am Konzertabend, oder als Besucher der Wettberwerbe, so Hauptmann Johannes Langendorf.
18 Jungorchester aus ganz Deutschland, 3 davon aus dem Zollernalbkreis, beteiligen sich an den BW-Musix in Balingen. Die insgesamt über 1000 Jungmusiker messen ihre Leistungen in einem Wettstreit gegeneinander. Dieser ist als Förderung gedacht. Als Förderung und gleichzietig auch als Forderung. Dies bedeute, dass sie den jungen Musikern die Möglichkeit geben wollen sich im gegenseitigen Wettstreit zu messen, aber gleichzeit auch die Möglichkeit einräumen wollen sich fortzubilden. Die BW Musix seien also Fortbildung, Ausbildung, Förderung und Vernetzung von Musikern aus ganz Deutschland, so Hauptmann Johannes Langendorf. Auftakt der dreitägigen Veranstaltung ist am Freitagabend die "Yamaha Trumpet-Night“. Mit internationalen Jazzgrößen wie Rüdiger Baldauf von der TV Total-Band "heavytones", oder Andy Haderer Leadtrompeter der WDR Big Band. Die erwirtschafteten Eintrittsgelder kommen zur Hälfte der Stadt Balingen, und zu Hälfte der Deutschen Bläserjungend zu Gute.

Mehr Informationen unter:
www.militaermusik.bundeswehr.de

Alarmsysteme für Tübinger Schulen
Mittwoch, 20. Oktober 2010 - 16:45 Uhr

Die Stadt Tübingen will ihre Schulen mit umfangreichen Alarmsystemen ausstatten - zum Schutz vor Amokläufen. Ein entsprechendes Sicherheitspaket wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei erstellt. Zudem bietet die Polizei Lehrern und Schulleitern weiterhin Beratungen und Schulungen an. In diesen soll den Schulen gezeigt werden, wie sie sich im Falle eines Amoklaufs richtig verhalten. Hintergrund der Aktion ist die Tat von Winnenden und Wendlingen, bei dem ein Schüler im März letzten Jahres 15 Menschen und sich selbst tötete.

Angeklagte im Kindstötungsprozess verweigert Aussage
Mittwoch, 20. Oktober 2010 - 16:43 Uhr

Im Kindstötungsprozess gegen eine 43-jährige Frau aus Bodelshausen weigert sich die Angeklagte weiterhin, zu den Vorwürfen auszusagen. Die Staatsanwaltschaft wirft der sechsfachen Mutter vor, dass sie ihr neugeborenes Kind im November 2009 erfrieren ließ. Die 43-jährige hatte ihre Schwangerschaft geheim gehalten. Nach Angaben einer Jugendamtsmitarbeiterin hatte die Frau bereits 2004 ein Baby in der Damentoilette einer Klinik ausgesetzt, dann aber die Tat bereut und das Kind zu sich geholt. Drei Jahre habe das Amt dann die Frau durch 2 Helfer betreut und die Lage als "stabil“ empfunden.

Pflegepanzer auf ehemaligem Truppenübungsplatz
Mittwoch, 20. Oktober 2010 - 16:38 Uhr

Die Panzer sind auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen zurückgekehrt - doch nicht etwa für militärische Übungen sondern zur Landschaftspflege. Vor nunmehr 5 Jahren hat die Bundeswehr das Gelände geräumt und dabei ein einzigartiges Biotop zurückgelassen.
Dieses bietet zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Damit das auch in Zukunft so bleibt, muss der Boden von Zeit zu Zeit wieder verdichtet werden. Während der militärischen Nutzung der Fläche übernahmen die Panzer diese Aufgabe. Jetzt bedarf es dafür eigentlich teurer Spezialgeräte. Um diese Kosten zu sparen, ließen Regierungspräsidium, Landratsamt und Bund einfach wieder einen 60-Tonnen-Leopard-Panzer anrücken.
Nach einer vorgegebenen Route durchfuhr dieser einen Tag lang den ehemaligen Truppenübungsplatz, um die wertvollen ökologischen Strukturen auch weiterhin zu erhalten.

Kunstausstellung "Klebrig" in der Buchhandlung Osiander Reutlingen
Mittwoch, 20. Oktober 2010 - 16:34 Uhr

Die Buchhandlung Osiander Reutlingen zeigt noch bis zum 23. Oktober Werke der Künstlerin Friederike Just. In der Ausstellung "Klebrig" greift die Malerin die großen Tabus der Gesellschaft auf. Ihre Kombination aus Realität und Fantasie erschafft eine provokante Bilderwelt. Kindliche Unschuld trifft auf Sexualität und der Mensch stößt auf seine eigene Gier. Mit skurillem Humor sollen ihre Gemälde provozieren und die Besucher so zum Nachdenken anregen.

McDonalds Elternhaus in Tübingen feiert Richtfest
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:35 Uhr

Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet immer Stress und Angst - für den Kranken selbst wie für die Angehörigen. Besonders, wenn es sich um einen noch jungen Patienten handelt. Damit die Kinder in diesen schweren Stunden nicht alleine sind, gibt es sogenannte Elternhäuser. In diesen können Angehörige während des Klinikaufenthaltes Unterschlupf finden, um in der Nähe des kleinen Patienten zu sein. Auch in Tübingen entsteht derzeit ein solches Elternhaus. Gestern wurde Richtfest gefeiert.

Die Eltern und Familien schwer kranker Kinder zu unterstützen und ihnen in den Elternhäusern ein Zuhause auf Zeit zu geben - das ist das Ziel der McDonalds Kinderhilfe. Wie der ganze Konzern hat auch sie ihren Ursprung in den USA.

Ganz am Anfang hätte ein Vater mit einem schwer leukämiekranken Kind gestanden, der den Wunsch geäußert hätte, man müsse für die Situation der Eltern Verständnis haben und dieser Vater sei bei McDonalds unter Werbevertrag gestanden und hätte den Gründer von McDonalds um Hilfe gebeten, der ihm geantwortet habe: jeden Dollar den du bringst verdopple ich und aus dem ersten Haus 1974 in Philadelphia seien nunmehr 300 geworden, erklärt Manfred Welzel, der Vorstandsvorsitzende der McDonalds Kinderhilfe.

Die Stiftung funktioniert noch immer nach diesem Verdoppelungsprinzip und verfügt mittlerweile über ein Budget von mehr als 11 Millionen Euro. Dieses dient vornehmlich dem Unterhalt und dem Neubau von Elternhäusern.

Man sei sehr glücklich, dass die Ronald McDonald-Stiftung die Kosten für das Haus - etwa 4 Mio. Euro - alleine trage, so der ärztliche Direktor der Universitätsklinik Tübingen, Prof. Michael Bamberg. Auf diese Weise sei die Klinik von dieser finanziellen Belastung befreit.

Um auch weiterhin solche Projekte unterstützen zu können, ist die Stiftung auf Spenden angewiesen. Diese sammelte die Stiftung gestern mit der Aktion "Gipfelsturm". Thomas Tauporn, der Junioren-Weltmeister 2010 im Klettern, machte sich auf den Weg, den 14 Meter hohen Rohbau - den "Vierzehnhunderter" - zu erklimmen. Für jeweils 100 gespendete Euro, bewältigte der junge Mann einen Höhenmeter. Und so hatte der Weltmeister bereits nach wenigen Minuten den Gipfel erreicht. Damit war der Kletterer schneller als das Gipfelkreuz, dass schließlich mit einem Kran nachgeliefert wurde. Nach dem geglückten Gipfelstrum brachten die Handwerker auf dem Dach des Gebäudes standesgemäß den Richtspruch aus. Dieser soll das Haus vor Unheil bewahren, für das der Moderator und geborene Tübinger Florian König die Schirmherrschaft übernommen hat.

Es sei für ihn auch so ein bisschen ein erhebendes Gefühl, so König. Er sei stolz, weil er es unheimlich toll finde, was die Architekten sich da ausgedacht hätten. Er hab sonst immer Schwierigkeiten sich aus einem Plan vorzustellen, wie ein Haus später aussehen werde, jetzt beim Rohbau könne er sich das schon vorstellen. Zudem fände er es eine tolle Leistung der beteiligten Arbeiter, denn wie es aussehe werde man wohl in der Zeit fertig.

Die Rede ist vom Sommer des kommenden Jahres. Doch mit der Eröffnung des Elternhauses soll das Engagement des Schirmherrn nicht enden. Denn Florian König möchte das Projekt nicht nur mit seinem Namen unterstützen. Somit werden die zukünftigen Bewohner des deutschlandweit zweitgrößten McDonald's- Elternhauses in Tübingen des Öfteren mit prominentem Besuch rechnen dürfen.

Mordanklage gegen 21-jährigen Reutlinger
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:27 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat gegen einen 21-jährigen Reutlinger Anklage wegen Mordes erhoben. Dem jungen Mann wird vorgeworfen, seine Ex-Freundin im Januar in einem Hotel in Reutlingen getötet zu haben. Die 18-Jährige hatte sich kurz zuvor von ihm getrennt. Als Motiv für die Tat vermutet die Staatsanwaltschaft, dass der Täter nicht mit der Trennung zurecht gekommen sei. Der Angeklagte hatte sich nach der Tat selbst gestellt und zeigt sich weitgehend geständig. Ein Termin für die Verhandlung steht noch nicht fest.

Haushaltsplan des Zollernalbkreises sieht Einsparungen vor
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:27 Uhr

Die Kreisumlage des Zollernalbkreises für das Haushaltsjahr 2011 wird voraussichtlich die niedrigste in ganz Baden-Württemberg. Der Haushaltsplan sieht auch für das kommende Jahr eine Umlage in Höhe von 26,5 Prozentpunkten vor. Das bedeutet ein Minus von 10 Millionen Euro für 2011. Ein Teil des fehlenden Budgets soll durch Einsparungen besonders im Personalbereich aufgefangen werden, so Landrat Günter-Martin Pauli. Der Rest soll durch Rücklagen gedeckt werden.

Tübinger Medizinforschung erhält Millionen vom Bund
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:21 Uhr

Die Medizinforschung in Tübingen erhält 2,3 Millionen Euro Fördermittel vom Bund. Diese teilen sich die Universität und mehrere Medizintechnikunternehmen im Industriepark Tübingen-Reutlingen. Das Geld soll in Forschungsprojekte zur Früherkennung von Brustkrebs, zur Erhöhung der Sicherheit von Bluttransfusionen und zur Entwicklung neuer Überwachungssysteme für Blutwerte fließen.

Spatenstich in Walddorfhäslach
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:16 Uhr

In Walddorfhäslach haben Bürgermeisterin Silke Höflinger und der Gemeinderat den Spatenstich für ein neues Wohngebiet gesetzt. Auf dem ehemaligen 1,8 Hektar großen Trautwein-Areal sollen mehrere Mehrfamilien-, Reihen- und Einfamilienhäuser entstehen. Das Wohnbau-Vorhaben der Volksbank kostet rund 1,1 Milionen Euro. Bis zum Mai 2011 soll das Wohngebiet "Unter dem Weiler II" erschlossen sein.
Dann soll mit den Hochbau begonnen werden.

Aquarell Workshop im "Kunstamt ' Tübingen
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:14 Uhr

Das "Kunstamt" in Tübingen bietet immer wieder Wokshops zu verschiedenen Kunsttechniken an. Im Aquarellkurs von Jutta Cycon-Vorwerk können sich Teilnehmer die Techniken der Aquarellmalerei zeigen lassen, oder ihre Vorkenntnisse erweitern. Schritt für Schritt erklärt die Künstlerin, wie mit Pinsel und Farbe umzugehen ist. Anhand eines Beispielsbildes, das sie vor den Zuschauern malt, beschreibt sie die einzelnen Arbeitsschritte. Bis am Ende ein fertiges Werk erntsteht.

Bundesjustizministerin in der IHK Reutlingen
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:13 Uhr

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger war gestern Abend bei der IHK in Reutlingen zu Gast. Beim dritten IHK-Forum referierte sie über das Thema: "Standortvorteil Recht - sichern und ausbauen". Während dem Themenabend der Industrie- und Handelskammer hatten Unternehmer und Juristen die Möglichkeit ihre Wünsche und Erwartungen zu formulieren. Dadruch soll die Region Neckar-Alb gestärkt und weiterentwickelt werden. Justiz und Wirschaft seien zwei wichtige Säulen der Gesellschaft, so der IHK Präsident Christian Erbe. Leutheuser-Schnarrenberger beschrieb, wie sehr auch die Wirtschaft von einem guten und verlässlichen Rechtssystem profitieren kann. Denn eine leistungsfähige Justiz sichere auch Standortvorteile. Das deutsche Recht sei hoch angesehen und in Sachen der Verfahrenslänge läge Baden-Württemberg im Vergleich mit an der Spitze. Ein weiterer wichtiger Schritt sei jetzt die Gründung einer "Europäischen Privatgesellschaft", um auch für kleine und mittlere Betriebe einheitliche Rechtsprinzipien zu gewährleisten, so die Ministerin.

7 Kelter Fest Metzingen
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:12 Uhr

Die Metzinger feiern seit Samstag das 34. Sieben-Keltern-Fest in der Festkelter. Als Startschuss diente die laute Rätsche von Frieder Lämmer. Gäste aus der ungarischen Partnerstadt Nagykallo, ließen mit ihren Volkstänzen das nass-kalte Wetter vergessen. Die Festkelter wird noch bis zum kommenden Sonntag zur Besenwirtschaft umfunktioniert.
Oberbürgermeister Ulrich Fiedler stellte daher mit Hilfe des Förderkreises Metzinger Keltern das Symbol der Festtage, den großen Besen, vor der Kelter auf.

10 Jahre "Unter den Leuten"
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 15:11 Uhr

Der Verein "Unter den Leuten" in Reutlingen hat in diesem Jahr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Das Projekt im Haus "Unter den Linden" ist ein Café, Restaurant und Bürgertreff. Das besondere an dem Restaurant ist der preisgünstige Mittagstisch für Menschen mit einem kleineren Geldbeutel. Aber auch Besser-Verdiener können dort essen und durch den regulären Menüpreis die Einrichtung unterstützen. Ein weiteres Ziel der Organisation ist es, benachteiligte Bürger mit sozial besser Gestellten in Kontakt zu bringen. So können auch ausgegrenzte Menschen wieder in die Gesellschaft eingebunden werden. Der gemeinnützige Verein lebt von engagierten Ehrenamtlichen, die sich für andere einsetzten. Wer mehr über "Unter den Leuten" erfahren möchte, bekommt weitere Informationen unter: www.lobbyrestaurant-reutlingen.de .

Spatenstich im Wohngebiet "Unter dem Weiler II"
Dienstag, 19. Oktober 2010 - 10:31 Uhr

In Walddorfhäslach haben Bürgermeisterin Silke Höflinger und der Gemeinderat den Spatenstich für ein neues Wohngebiet gesetzt. Auf dem ehemaligen 1,8 Hektar großen Trautwein-Areal sollen mehrere Mehrfamilien-, Reihen- und Einfamilienhäuser entstehen. Das Wohnbau-Vorhaben der Volksbank kostet rund 1,1 Milionen Euro. Bis zum Mai 2011 soll das Wohngebiet "Unter dem Weiler II" erschlossen sein. Dann soll mit den Hochbau begonnen werden.

Umstrittenes Stuttgart21 - Nicht-repräsentative RTF1-Umfrage sieht mehrheitliches "Ja"
Sonntag, 17. Oktober 2010 - 13:37 Uhr

Der Konflikt um Stuttgart21 beschäftigt auch die Menschen in der Region. Nachdem sich in der vergangenen Woche die Landräte aus Sigmaringen, der Zollernalb, von Tübingen und Reutlingen klar zu dem umstrittenen Bahnprojekt bekannt haben, wollten wir in Reutlingen von Menschen auf der Straße wissen, was sie von Stuttgart21 und den derzeitigen Vermittlungsgesprächen halten.

Es geht um einen lange denkmalgeschützten Stuttgarter Hauptbahnhof, der teilweise weichen und dann unter die Erde soll. Es geht auch darum, dass dort dann ein Durchgangsbahnhof statt einem Sackgassen-Bahnhof entsteht. Durch den europäische Hochgeschwindigkeitszüge
brausen, die den Kontinent für den europäischen Schienen-Gütertransport von Paris über Stuttgart bis nach Budapest verbinden. Es geht deshalb auch um die uralte Bahnstrecke zwischen Stuttgart und Ulm, die Orte besser anbinden, also neu und schneller werden soll.

Es geht um ein Projekt, dass alle parlamentarischen und gerichtlichen Hürden längst genommen hat - und um Milliarden Bundesgelder für die baden-württembergische Infrastruktur . Und es geht um viel Emotionen, die regelmäßig Zehntausende Projektgegner, aber mittlerweile auch Tausende Befürworter auf die Straße bringen.

Es geht um Befürworter, die auf rechtsstaatlich getroffene Entscheidungen pochen. Und auf Milliarden an Bundesgeldern, die in die Region fließen. Und es geht um Gegner, die von Betrug der herschenden politischen Klasse sprechen und die Demokratie in Gefahr sehen.

Seit vergangenen Freitag wird jetzt unter Vermittlung von Heiner Geißler geschlichtet. Umstritten scheint Stuttgart21 auch bei den Bürgern in der Region.

Eine nicht repräsentative RTF1-Umfrage in Reutlingen sieht aber zumindest hier die Befürworterseite knapp vorn. Und stützt damit eine aktuelle Umfrage des Magazins "Der Spiegel" aus der vergangenen Woche. Die besagt: eine knappe Mehrheit von 47 Prozent im Land will, dass Stuttgart21 kommt. Rund 43 Prozent sind hingegen anderer Meinung.

Für Stuttgart21 - CDU Württemberg-Hohenzollern sieht "einmaliges Zukunftsprojekt für den ländlichen Raum"
Sonntag, 17. Oktober 2010 - 13:29 Uhr

Der Bezirksvorsitzende der CDU Württemberg-Hohenzollern, Andreas Schockenhoff, hat sich anlässlich des CDU-Bezirksparteitags in Rottenburg klar für Stuttgart21 ausgesprochen. Dass die Region an das geplante neue Hochgeschwindigkeitsnetz angeschlossen werde, entscheide über die Zukunftschancen vieler kommender Generationen. Eine Resolution des CDU-Bezirksvorstands sieht in Stuttgart21 "ein einmaliges Zukunftsprojekt auch für den ländlichen Raum.“

Donnernder Applaus der Delegierten stand ganz am Ende des 36. Parteitags der Württemberg-Hohenzollern-CDU - für eine Frau, die sich auch gestern wieder unverbrüchlich für Stuttgart21 stark machte. Trotz des heftigen gesellschaftspolitischen Gegenwinds, der ihr und der CDU/FDP-Landesregierung derzeit entgegenschlägt. Die Frage sei, so Gönner, ob das Land zukünftig am europäischen Güter-Schienverkehr teilnehmen wolle und ob auch die Regionen besser an den Großraum Stuttgart angebunden werden wolle.

Stuttgart21 und besonders die Schnellstrecke Stuttgart-Wendlingen-Ulm sei gerade für die ländlichen Landesregionen von überragender Zukunftsbedeutung und bedeute Teilhabe am Aufbruch in der Stuttgarter Metropolregion. Teilhabe werde es auch durch den direkten Schnellahnanschluss Anschluss von Flughafen und Stuttgarter Messe geben an das Schienenetz geben. Ein solcher Verkehrsknotenpunkt sei bundesweit einmalig. Und werde auch in der Region Neckaralb für einen Aufschwung sorgen - beispielsweise, weil Tübingen oder Reutlingen für Messebesucher auch als Übernachtungsstädte attraktiv würden.

Heftige Kritik übte Gönner an den Grünen, die doch sonst bei jeder Gelegenheit mehr umweltfreundliche Bahnverbindungen forderten. Durch Stuttgart21 würden rund eine Milliarde PKW-Kilomter auf die Schiene verlagert und sorgten so für massive CO2-Einsparungen, weil innerdeutsche Flugverkehre immer weniger notwendig würden.

Zuvor hatte auch der Rottenburger OB Stephan Neher und die CDU-Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz für Stuttgart21 geworben, sich aber auch für eine bessere Kommunikation mit den Bürgern starkgemacht.Am Ende des Parteitags stand dann eine überwältigende Resolutions-Mehrheit für Stuttgart21 als einmaliges Zukunftsprojekt - bei nur einer Gegenstimme.

Sirchinger Steige ab Morgen gesperrt
Sonntag, 17. Oktober 2010 - 13:14 Uhr

Die Sirchinger Steige im Landkreis Reutlingen ist ab Montag Morgen um 8 Uhr bis einschließlich Freitag, den 26. September, für Fahrzeuge und Fußgänger auf einem Teilabschnitt voll gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Bad Urach ab der Abzweigung "Hanner Steige“ und Sirchingen. Hintergrund sind Verkehrssicherungsmaßnahmen und Baumfällungen. Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist laut Kreisforstamt lebensgefährlich.

Ganz oben - Pfullingen ehrt seine besten Sportler
Sonntag, 17. Oktober 2010 - 13:13 Uhr

Die Stadt Pfullingen hat ihre Sportler des Jahres 2010 geehrt. In die Stadt an der Echaz gingen im vergangenen Jahr zwei Welt-, vier Europa- und acht Deutsche Meisterschaften. In Anwesenheit von LandessozialstaatsSekretär Dieter Hillebrand und des Reutlinger Sportkreisvorsitzenden Karl-Heinz Walter wurden
insgesamt 237 Sportlerinnen und Sportler, 41 Betreuer und Übungsleiter aus 21 Vereinen in den Pfullinger Hallen geehrt.

Der Pfullinger Bürgermeister Rudolf Heß betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Helfer.
Rund 900 000 Euro habe die Stadt Pfullingenin den letzten 3 Jahren für seine Sportler für Pflege, Unterhaltung und Verbesserung der städtischen Sporteinrichtungen - und damit für seine Sportler - investiert.

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