RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Donnerstag, der 17. Mai 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 17. Januar 2010

Hagen Kluck kandidiert erneut
Samstag, 23. Januar 2010 - 14:47 Uhr

Der Reutlinger FDP-Landtagsabgeordnete Hagen Kluck will auch 2011 wieder für Reutlingen in den Landtag. Dies gab Kluck bei der Kreisversammlung der Liberalen in Eningen bekannt. Gleichzeitig kündigte Kluck an, die in der Kritik stehende Politik der neuen Berliner Bundesregierung offensiv zu vertreten. Die FDP dürfe sich nicht durch sinkende Umfragewerte irre machen lassen, so Kluck.

Hohe Feinstaubbelastung in Reutlingen
Samstag, 23. Januar 2010 - 14:46 Uhr

Reutlingen hat eine zu hohe Feinstaubbelastung. Das zeigt jetzt eine neue Untersuchung des Umweltbundesamtes in Dessau. Den Messungen zufolge lagen die Luft-Messwerte in Reutlingen im vergangenem Jahr über dem gesetzlichen Grenzwert. Dieser gibt vor, dass im Jahr an nur 35 Tage die vorgeschriebene Feinstaub-Konzentration überschritten werden darf. In Reutlingen allerdings lagen die Werte mit 57 Tagen im Jahr deutlich über dem vorgeschriebenen Grenzwert. Damit belegt Reutlingen bundesweit Platz drei der am meisten durch Feinstaub belasteten Städte.

Redaktioneller Hinweis: Spenden.net - Das Internet-Verzeichnis für Hilfsprojekte
Freitag, 22. Januar 2010 - 20:30 Uhr

Alle Informationen zu den wichtigsten aktuellen Hilfsprojekten in Haiti, zum aktuellen Stand der Lage und zu vielen Spendenkonten finden Sie auf unserer Internetseite http://www.spenden.net

Uraufführung: Pfullinger Liederkranz zeigt Walther Schneiders satirisches Chorical "Das Ei des Kolumbus"
Freitag, 22. Januar 2010 - 20:27 Uhr

Vorhang auf heißt es morgen abend in den Pfullinger Hallen. Zum elften Mal lädt der Pfullinger Liederkranz zum traditionellen Neujahreskonzert ein.

Unter dem Titel "LiteraDUR - Musik gewordene Literatur“ gibt der Männer- und Frauenchor, dieses Mal ohne den Liederkranz Fortissimo, musikalische Stücke, aber auch lyrische Lesungen zum Besten.
Auf die Zuhörer wartet neben Walther Schneiders "Wunderwelt der Blumen“ auch die Uraufführung seines neusten satirischen Choricals "Das Ei des Kolumbus.“ Ein gutes halbes Jahr hat der Liederkeis intensiv geprobt. Das Ergebnis bekommen die Besucher an diesem Wochenende jeweils um 19 Uhr 30 zu hören.

Cap-Anamur-Gründer Neudeck: Falsche Zielsetzung in Afghanistan
Freitag, 22. Januar 2010 - 20:22 Uhr

RTF.1 / Im Rahmen seines Besuchs bei der Tübinger Buchhhandlung Osiander am Monag Abend
hat sich Cap-Anamur- Gründer Rupert Neudeck für den Abzug der ausländischen Militär aus Afghanistan ausgesprochen. Neudeck bekannte sich gleichzeitig nachdrücklich zum
Sturz der Taliban durch US-Truppen.
Dass Afghanistan in seiner Geschichte so oft von anderen Ländern regiert worden sei, mache die Menschen dort sehr sensibel

Was es jetzt für die kriegstraumatisierten Menschen nach 30 Jahren militärischer Kämpfe brauche, sei hingegen humanitäre Hilfe - wie der Bau von Schulen, den Neudecks Grünhelme vorantreiben.
Und eine wirtschaftliche Offensive von Seiten der Bundesregierung.
Denn seit der Talliban-Herrschaft flöhen immer mehr junge Afghanen in andere Länder. Der Hauptschuldige: die korrupte derzeitige Regierung:

Ein Grundfehler des aktuellen UNO-Einsatzmandats aus Neudecks Sicht - die falsche Zielsetzung:
Es sei Zeit, die Afghanen selbst die Richtung ihres Landes bestimmen zu lassen.
Die beste Hilfe, die Deutschland deshalb eisten könne, sei humanitäre Unterstützung.
Diese allein stabilisiere das Land und entziehe dem Radikalismus so den Boden von innen heraus.
Wichtig sei hingegen jetzt der humanitäre und wirtschaftliche Wiederaufbau durch die westlichen Länder. Denn derzeit blute das in 3 Jahrzehnten Bürgerkrieg geschundene Land nach und nach aus.
Hauptschuldiger sei die derzeitige Regierung. Die jetzige Situation habe aber nicht der Westen zu verantworten.

Wie geht es weiter mit Kamerun - Evangelischer KIrchenbezirk Tübingen muss sich entscheiden
Freitag, 22. Januar 2010 - 20:16 Uhr

21.01.2010/RTF.1 Der evangelische Kirchenbezirk Tübingen besuchte Ende 2009 seinen Partnerbezirk in Kamerun. Seit 2001 haben sich die Beziehungen intensiviert und vertieft. Doch jetzt stehen Sie an einem Scheideweg - wohl auch dank der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den deutschen Glaubensbrüdern. Zum Jahreswechsel hat sich der Kirchenbezirk in Kamerun in zwei selbstständige Bezirke aufgespalten. Jetzt muss sich Tübingen entscheiden wie es weitergehen soll.

Özdemir und Güler für vertiefte Beziehungen zwischen Deutschland und Türkei
Freitag, 22. Januar 2010 - 20:11 Uhr

21.01.2010/RTF.1 Der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, sowie Ahmet Güler, der Vorsitzende des Bundes Türkisch-europäischer Unternehmer, haben sich gestern im Reutlinger Spitalhof für vertiefte Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei ausgesprochen. Noch immer würden die Potentiale, die Migranten für die deutsche Wirtschaft böten, nicht ausreichend genutzt. Beide befürworten außerdem den Beitritt der Türkei zur europäischen Union.

Für Özdemir und Büler begann der Abend begann mit einem lockeren Gespräch bei Häppchen und Sekt.
Dann aber ging es beim Internationalen Business-Dialog 2010 des Reutlinger Europainstituts zur Sache.
Auf dem Programm standen Gedanken zur Zukunft des deutsch-türkischen Handels. Ein Gebiet, auf dem Ahmet Güler vom Bund Türkisch-europäischer Unternehmer in Deutschland Nachholbedarf sieht. Zwar ist für die Türkei Deutschland mit ihren 70 Millionen Menschen und einem Inlandsprodukt von 150 Milliarden schon jetzt der zweitwichtigste Handelspartner. Dass aber - umgekehrt - die Türkei als Handelspartner für Deutschland unter "ferner liefen“ rangiere, sei aus Sicht der Deutschtürken eine verpasste Chance.
Trotz eines beständig wachsenden Anteils türkisch stämmiger Bundesbürger - in einigen Jahren rund 15 Prozent - würden Deutschtürken bis heute nicht als Brücken in den türkischen-arabischen Raum genutzt. Deutschland müsse für bessere Bildungschancen sorgen.
Nachholbedarf sah auch Cem Özdemir - er kritisierte die wachsenden Ängste vieler Europäer gegen den EU-Beitritt der Türkei. Denn faktisch habe die Aufnahme von-Beitrittsverhandlungen seit 2004 habe in der Türkei gewaltige Umwandlungsprozesse in Gang gesetzt - in Rechts-, Wirtschafts-, Kultur- und Menschenrechtsfragen

Dass die Möglichkeit einer Türkei in Europa viele Europäer so beunruhige, habe damit zu tun, dass der Gedanke bislang verdrängte und unbeantwortete Fragen nach der eigentlichen europäischen Identität auf den Tisch bringe - beispielsweise über die Rolle der Religion.

Die erfolgreiche Modernisierung der Türkei entscheide auch die derzeit brennendste weltpolitische Frage - ob die Versöhnung einer islamischer Gesellschaft mit modernen europäischen Werten gelinge. Mit einer europäisierten Türkei werde dann auch weltweit islamischen Extremisten der Boden entzogen - Und der Beweis geführt, dass Islam, Demokratie und Menschenrechte vereinbar seien.

Ohrfeige für den Tourismus: IHK geißelt die Arbeit des Tourismus Verbands Schwäbische Alb
Freitag, 22. Januar 2010 - 20:04 Uhr

21.01.2010/RTF.1 Eine Ohrfeige für den Tourismus - mit diesen harschen Worten geißelt die IHK Reutlingen die Arbeit des Tourismus-Verbands Schwäbische Alb. Grundlage ist ein Bericht des Statistischen Landesamts in Stuttgart. Demnach sei die Schwäbische Alb ein Gebiet mit relativ geringer Bedeutung für den Tourismus im Land.

Das UNESCO-Biosphärengebiet im Sommer. Nicht nur aus Sicht der IHK Reutlingen ein Pfund, mit dem sich touristisch deutschlandweit und weltweit vortrefflich wuchern ließe. Denn neben uralten Kulturlandschaften bietet die Region Schwäbische Alb unter anderem auch eine Vielzahl an historischen Schlössern.
In Bad Uracher gibt es Heil- und Kurbäder, im Tal der Lauter Kajak-Fahrten und andere Sportmöglichkeiten. Ein Bündel an regionalen Highlights, die der zuständigen Tourismusverband nach IHK-Sicht werbetechnisch zu langsam vorwärts treibe.

Laut statistischem Landesamt liegt die Tourismusregion Schwäbische Alb 2008 bei der absoluten Zahl Übernachtender Gäste und der Übernachtungslänge landesweit bisher nur auf Platz 5. An der Spitze: der Schwarzwald mit über 19 000 -. Abgeschlagen die Schwäbische Alb mit rund 3500 Übernachtungen. Kritik gibt es auch an der kurzen Verweildauer der Gäste.

Dass man beim Vermarkten des touristischen Potentials in der Region auf einem positiven Weg sei, findet man hingegen beim zuständigen Tourismusverband Schwäbische Alb.

Um die Attraktionen der Gegend noch besser zu vermarkten, habe man deshalb eine renommierte Werbeagentur damit beauftragt, ein zündendes Gesamtpräsentationskonzept für die Schwäbische Alb zu erstellen.

Redaktioneller Hinweis: Hilfe für Haiti auf www.spenden.net
Freitag, 22. Januar 2010 - 9:43 Uhr

RTF.1/skl. Eine Übersicht über die aktuellen Ereignisse in Haiti, sowie Spendenkonten der Hilfsorganisationen finden Sie auf unserer Internetseite http://www.Spenden.net

Helfer aus der Region im Katastrophengebiet Haiti
Donnerstag, 21. Januar 2010 - 17:14 Uhr

Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti mit über 100.000 Toten befinden sich jetzt auch zahlreiche Helfer aus der Region vor Ort. So haben unter anderem die Reutlinger Malteser eine Suchhunde-Staffel auf die karibische Insel geschickt. Andere, wie das technische Hilfswerk THW, kümmern sich um die Versorgung der notleidenden Menschen - beispielsweise um sauberes Trinkwasser. Dabei sind die THWler auf mobile Wasseraufbereitungsanlagen angewiesen. Die High-Tech-Geräte sind bundesweit an drei Standorten konzentriert. Wir haben uns in Blaubeuren umgesehen. Die Lage im Karibikstaat Haiti ist auch nach Nachbeben von gestern Abend weiterhin dramatisch. Die Regierung hat vor Ort inzwischen den Notstand ausgerufen. Internationale Ärtzeteams versorgen rund um die Uhr Verletzte. Seit vergangenem Freitag bereitet das THW Trinkwasser vor Ort auf. Die Anlage wird von SEEWA (Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland) des THW betrieben. Vor Ort müsse geeignetes Rohwasser gefunden werden, das aufbereitungsfähig ist, so Stefan Herrlinger, Leiter der Blaubeurer Fachgruppe für Trinkwasseraufbereitung. Zunächt werde das Wasser in große Becken von 10.000 Litern gepumpt, mit Chemikalien vorbehandelt und anschließend durch eine Filteranlage durchgeschickt und zu Reinwasser verarbeitet, so Herrlinger weiter. Die Anlage besteht aus vielen Einzelteilen. Dadurch ist sie einfach zu transportieren und kann problemlos per Flugzeug an seinen Bestimmungsort gebracht werden. Ist ein geeignetes Gebiet gefunden, wird sie dort zusammengebaut. Anschließend brauche man drei bis vier Helfer, die die Anlage betreiben. "Der wichtigste ist der Laborant, der die Anlage ständig überwachen muss", so Herrlinger. Die anderen bedienen die Rohreinheit oder versorgen die Rohwasserbehälter mit Chemikalien. Neun dieser Anlagen gibt es deutschlandweit beim THW. Diese waren bereits bei zahlreichen Hilfseinsätzen, wie vor fünf Jahren bei der Tsunami Katastrophe auf Sri Lanka, dabei. Zwei dieser Anlagen stehen auch bereits in Haiti vor Ort und können pro Stunde jeweils 6.000 Liter Trinkwasser bereitstellen. Nach dem Filtern muss das Wasser mit Chlor behandelt werden und der Laborant prüft erneut. Das Trinkwasser kann anschließend über Zapfhähne direkt in Flaschen abgefüllt oder per Tanklaster zu den Bedürftigen gebracht werden. Fast ausschließlich ehrenamtliche Helfer sind beim THW beschäftigt. Bei der Wasseraufbereitung kann auf 150 Fachkräfte, wie Ingenieure oder Laboranten, zurückgegriffen werden. In Haiti vor Ort unterstützt der THW außerdem die Deutsche Botschaft bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Andere arbeiten daran, die Logisitk zu verbessern. Zusätzlich ist noch ein vierköpfiges Erkundungsteam unterwegs, das die Lage abschätzt, wo weitere Hilfe benöigt werde, in Abstimmung mit den Vereinten Nationen und den örtliche Behörden, so Friedrich Walz, Geschäftsführer der THW Biberach und Koordinator der SEEWA Einheit Blaubeuren. Die Bundesregierung hat ihre Hilfsgelder mittlerweile auf zehn Millionen Euro aufgestockt. Wenn auch Sie die zahlreichen Helfer vor Ort unterstützen wollen, finden Sie auf unserer Seite http://www.spenden.net zahlreiche Informationen über die Einsätze und Angaben zu den Spendenorganisationen.

Zu viel Bürokratie - Cap Anamur-Gründer Rupert Neudeck fordert bessere Hilfe für Erdbebenopfer
Mittwoch, 20. Januar 2010 - 16:38 Uhr

Rund 200 000 Tote - diese Zahl an Opfern befürchten Experten nach dem schweren Erdbeben in Haiti. Unterdessen kämpfen zahlreiche Hilfsorganisation unter Führung der UNO in großteils zerstörten haitanischen Städten und Dörfern um die Versorgung der Überlebenden. Ein Urgestein der schnellen humanitären Hilfe war gestern in der Tübinger Buchhandlung Osiander zu Gast. Cap Anamur-Gründer Rubert Neudeck nahm Stellung zum Stand der derzeitigen Lage in Haiti.

Ursprünglich wollte er über die Lage in Afghanistan sprechen: Robert Neudeck bei seiner Ankunft in Tübingen. Der 70jährige hat sich international seit Jahrzehnten einen Namen für schnelle und unbürokratische Hilfe für Menschen in Not gemacht. Zuletzt zusammen mit seiner Frau als Gründer der "Grünhelme“ - einer internationalen Truppe aus Helfern für Krisengebiete. Mit Neudeck arbeiten dort junge Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religion politisch strikt neutral zusammen. Ihnen geht es um konkrete Unterstützung vor Ort. Auf die jetzt angelaufene Hilfe der internationalen Staatengemeinschaft in Haiti blickt Neudeck skeptisch. So neige die verantwirtliche UNO grundsätzlich dazu, Menschen in Lager zusammenzufassen und dort zu versorgen. Zuviel Passivität, so Neudecks Erfahrung, schade aber. Wichtig sei, Traumatisierte so schnell wie möglich wieder Halt im Alltag zu geben. Beispielsweise dadurch, dass man Baumaterial zur Verfügung stelle, um Hütten und Häuser wieder aufzubauen.

Dass derzeit immer wieder Rufe nach mehr und besserer Organisation ertönen- für Neudeck eine Fehlanalyse. Stattdessen sei schnelles und unbürokratisches Handeln erforderlich - jenseits der bereits überversorgten Städte, die jetzt im Fokus der Hilfe und der Medien stünden. So bliebe die Peripherie oft auf der Strecke, während sich die Hilfsgüter in den Zentren ballen.

Seine Kritik an der Hilfe der Staatengemeinschaft will Neudeck aber nicht falsch verstanden wissen. Denn: nie zuvor in der Geschichte sei Katastrophenopfern so umfassend globale Unterstützung zu Teil geworden. Der Cap-Anamur-Gründer rief die Menschen zu Spenden auf. Alle Informationen dazu finden Sie auf www.spenden.net .

QUalitätsoffensive Bildung - Tübinger Kreishandwerkerschaft stellt Fortbildungsprogramm vor
Mittwoch, 20. Januar 2010 - 16:27 Uhr

Ständig neue Herausforderungen und die Wirtschaftskrise sind nur zwei Punkte die eine kontinuierliche Anpassung der Arbeitnehmer und Arbeitgeber über Fort- und Weiterbildungen fordern. Die Kreishandwerkerschaft Tübingen hat jetzt ihr Kursprogramm für das 1. Halbjahr 2010 vorgestellt.

Das Flaggschiff der Fortbildungsmassnahmen der Kreishandwerkerschaft ist der Bürolehrgang für Frauen im Handerwerk, Handel und Gewerbe, so Rüdiger Strobel. Dank der Förderung durch EU-Förderung sind solche Seminare auch Recht günstig. Seit 13 Jahren sind die zwei Kurse im Jahr immer ausgebucht. Die neuen Zukunftsperspektiven durch den Kurs spielen dabei sicherlich eine große Rolle. Für das 1. Halbjahr 20190 gebe es Angebote vom "Knigge für Auszubildende“ über Marketingkurse, Kundenmanagement und Servicestrategien bis hin zu zeitgemäßer Korrespondenz, Kommunikation und Rhetorik, so Rüdiger Strobel, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Tübingen. Der Handwerker komme mittlerweile nicht mehr umhin, ein Allrounder zu werden.

Unter www.khs-tuebingen.de, der Hompage der Kreishandwerkerschaft Tuebingen, findet sich das gesamte Fort- und Weiterbildungsangebot für Mitglieder und Nichtmitglieder. Einfach Aktuelles anklicken und dann weiter zu den Fortbildungsprogrammen.

Informationsabend zur Pflege
Mittwoch, 20. Januar 2010 - 16:22 Uhr

Das Fortbildungsnetzwerk Bela hat gestern Abend veranstaltete einen Informationsabend zum Thema "Qualifizierung zur Alltagsgestalterin“ veranstaltet. Im Seniorenzentrum am Markwasen in Reutlingen informierten sich Besucher über Kursbausteine wie Lebensgeschichten und Demenzkranke im Alltag. Der Kurs soll Ehrenamtliche und Angehörige auf ein freiwilliges Engagement in Wohngruppen vorbereiten. Er findet von März bis Mai an vier Donnerstagen statt. Im Netzwerk Bela haben sich über 100 Einrichtungen aus Baden-Württemberg zusammengeschlossen um die Lebensqualität durch Bürgerengagement gezielt weiterzuentwickeln.

Turmhelmsanierung der Reutlinger Marienkirche vermutlich im Sommer abgeschlossen
Mittwoch, 20. Januar 2010 - 16:21 Uhr

Die Sanierung des Turmhelms an der Reutlinger Marienirche tritt in die letzte Phase. Durch die Übergabe dieses Spendenschecks der Firma Zickler-Immobilien konnte heute auch das sogenannte Spendenbarometer in der Turmvorhalle von 200 000 auf 250 000 Euro gestellt werden. Damit fehlen der evangelischen Marienkirche nur noch rund 50 000 Euro Spenden, um den erforderlichen finanziellen Eigenanteil für die Renovierungskosten zu erbringen. Die Steinsanierungsarbeiten sollen im Sommer abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten der Renovierungsmaßnahmen am Marienkirchenturm betragen rund eine Million Euro.

Tourismus soll wachsen - Region präsentiert sich auf der Stuttgarter CMT
Montag, 18. Januar 2010 - 18:24 Uhr

Seit Samstag hat sie wieder ihre Tore für Besucher geöffnet: Die CMT ist die größte Tourismusmesse Europas. Unter den Ausstellern ist auch die Region Neckar-Alb vertreten. Trotz Wirtschaftskrise und schmalen Geldbeuteln wollen die Städte und Kommunen im kommenden Jahr möglichst viele Besucher aus dem In- und Ausland in die Region locken. Im Vorfeld hatte es einen Streit zwischen der IHK und dem Tourismusverband Schwäbische Alb gegeben. Der Vorwurf: statt jeweils allein um Urlauber und Besucher zu kämpfen, müsse sich die Region endlich im Paket präsentieren.

Von Orient bis Okzident - kein Land lässt die Stuttgarter Messe zur Präsentation seiner Vorzüge aus. Mehrere hundert Aussteller in insgesamt 9 Hallen - nirgendwo in Europa wird mehr Geld für den Tourismus-Sektor bewegt wie hier. Mit am Start auch das UNESCO-zertifizierte Biosphärengebiet Schwäbische Alb, das sich mit allen seinen unterschiedlichen Vorzügen präsentierte. Mehr als 200 000 Besucher werden auch 2010 auf der CMT erwartet - trotz der Wirtschaftskrise. Die regionalen Aussteller sind mit der bisherigen Resonanz zufrieden. Für die Verantwortlichen am Reutlinger Stand war das Wochenende etwas verhaltener als sonst. Insgesamt komme aber ein erstaunlich gut informiertes Publikum und lasse sich beraten.

Wie hier am Stand der Zollernalb wird derzeit mit den größten Trümpfe aufgewartet: deutschlandweit bekannten Kulisse der Zollernburg posierten heute Bürgermeister und Landräte - und die zollern-stämmige Umweltministerin. Die Zollernkrone wollte sie sich aus demokratischer Überzeugung aber nicht nicht aufs Haupt setzen. Gönner freute sich über den großen Publikumsandrang. Und riet, dass sich die Regionen zusammen darstellen sollten. Denn die CMT sei ein Tor zur Welt.

Trotz hervorstechender Einzelqualitäten - so der Tenor der regionalen Vertreter - müssten Land, die Regionen und die Kommunen zukünftig als eine Marke durch dieses Tor - im Kampf um mehr in- wie ausländische Besucher. Paketangebote sollen deshalb noch mehr Touristen in die Region bringen. Denn nicht nur klassische Touristenziele wie der Orient, auch die Region mit allen ihren Einzelattraktionen habe einiges zu bieten. Noch bis zum 24.Januar haben die Verantwortlichen jetzt Zeit, die Touristenzahlen für die Region langfristig nach oben zu drehen.

Traditionelles Jugend-Fußballturnier in Mössingen
Montag, 18. Januar 2010 - 18:13 Uhr

Die Mössinger Sportvereinigung lud am vergangenen Wochenende zum traditionellen Jugend-Fußballturnier in die Steinlachhalle ein. Unter den neugierigen Augen der Zuschauer traten die Spieler der A und B Jugendgruppen gegen einander an. Teil nahmen Mannschaften aus der Bundeliga Süd, der ENBW Oberliga und aus weiteren Verbandsstaffelns aus Württemberg und Baden. Die Spieler des SSV Reutlingen konnten letztendlich die Spieler für sich entscheiden und gingen als Sieger aus dem Turnier.
Das Turnier in Mössingen zählt zu den bestbesetzten Hallenturniere in der Region

BINEA mit rund 7000 Besuchern
Montag, 18. Januar 2010 - 18:11 Uhr

Rund 7000 Besucher strömten am Wochenende in die Reutlinger Friedrich-List-Halle zur Bildungsmesse BINEA. Dort konnten Schüler und Erwachsene an 92 Ständen alles über das Thema richtige Berufswahl und Weiterbildung erfahren. Auf großes Interesse vor allem bei Schülern stieß das Bewerbungstraining der AOK. Aber auch andere Aussteller waren mit der erzielten Besucherzahl zufrieden. Viele Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen haben bereits deshalb jetzt angekündigt, auch im kommenden Jahr am 11. und 12. Februar wieder ihre Stände in der Friedrich-List-Halle aufzubauen.

Reutlinger erfindet Welttag des Schneemanns
Montag, 18. Januar 2010 - 18:09 Uhr

Es gibt den Weltkindertag, den Welttag des Buches, den Welttag des Waldes und seit heute auch den "Welttag des Schneemanns“. Als Botschafter für soziale Projekte soll der weiße runde Sympathieträger soziale Projekte anregen. Initiator ist ein Reutlinger. Über 3.000 Schneemännern aus Glas, Holz oder Stroh nennt Cornelius Grätz sein Eigen. Damit steht er seit 2008 im GuinessBuch der Rekorde. Die meisten seiner weißen Männer befinden sich derzeit jedoch in einer Ausstellung in Schleswig-Holstein. Der Initiator hofft durch die weltweite Bekannt- und Beliebtheit des Schneemannes viel zu erreichen. In diesem Jahr ist Auftakt. Der Initiator hofft, dass sich viele Kinder und Erwachsenen für die gute Sache einsetzen. Weil Schnee schnell schmilzt, könnte der runde Mann auch weltweit zum Symbol für die Klimaerwärmung werden.

Spenden.net - Aktuelle Meldungen über den Stand der Hilfsarbeiten in Haiti
Montag, 18. Januar 2010 - 12:27 Uhr

RTF.1/skl. Die internationale Hilfsorganisationen fordern die Bürger zu Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti auf.

Auf der Internetseite http://www.spenden.net
finden Sie eine Übersicht über den Stand der Hilfsarbeiten in Haiti. Dort ist auch eine Auswahl von Spendenkonten verschiedener Hilfsorganisationen veröffentlicht.

Die Seite spenden.net, wie auch RTF.1, wird von der Klarner Medien GmBH verantwortet.

Linkspartei fordert mehr Hilfe für Haiti
Sonntag, 17. Januar 2010 - 16:34 Uhr

Angesichts der Erdbebenkatastrophe in Haiti fordert die Tübinger Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel die Bundesregierung die Bundesregierung zu mehr humanitärer Hilfe auf. Zudem solle Berlin die unter der Regierung Schröder beendete Zusammenarbeit mit dem Inselstaat wieder aufnehmen. Die Tragödie auf Haiti sei von Menschenhand gemacht - so Hänsel. Denn der Westen habe mit seinen neoliberalen Wirtschaftskonzepten dazu beigetragen, die dort einmal vorhandenen staatlichen Strukturen zu zerrütten.

Fortschritte bei Metzinger Baustellen
Sonntag, 17. Januar 2010 - 16:33 Uhr

Der Bau der neuen Ortsumfahrung für Metzingen schreitet zügig voran. Das teilte jetzt das Regierungspräsidium Tübingen in einer Pressemitteilung mit. Nachdem bereits der erste Teilabschnitt der Ortsumfahrung 2008 angegangen werden konnte, können auch die Bauarbeiten an der Bahnbrücke über die B 312 demnächst begonnen werden. Infolge dessen wird die direkte Verbindung zwischen der B312 und der B28 ab Morgen voll gesperrt. Fahrer aus den Richtungen Reutlingen und Stuttgart werden künftig über den neuen B28 Abschnitt umgeleitet. Weitere Informationen finden Autofahrer auch unter www.baustellen-bw.de.

Heimsieg und Rekord für Walter Tigers
Sonntag, 17. Januar 2010 - 16:32 Uhr

Rekord für die Tübinger Walter Tigers: Der 88:70-Erfolg am gestrigen Abend bei Phönix Hagen bedeutete für die Mannschaft von Trainer Igor Perovic den fünften Sieg in Folge - das gelang den Tigers in der Bundesliga bislang noch nie. Herausragend auf Seiten der Tübinger: Romeo Travis, der mit 20 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft war und sich zudem 9 Rebounds angelte. Die Tigers stehen damit auf Platz 7 in der Bekobasketball-Bundesliga. Nächste Woche sind dann die Skyliners aus Frankfurt in der Paul-Horn-Arena zu Gast.

Niederlage für EnBW TV Rottenburg
Sonntag, 17. Januar 2010 - 16:31 Uhr

Nichts zu holen gab es hingegen gestern Abend für die Volleyballer des EnBW TV Rottenburg. Beim Auswärtsspiel gegen den TV Bühl setzte es eine 1:3 Niederlage. Den ersten Satz entschieden die Mannen von Trainer Hans-Peter Müller-Angstenberger noch souverän mit 21:13 für sich. Alle folgenden Sätze gingen in die Verlängerung - und an die Bühler. Der TV Rottenburg verpaßt damit eine Verbesserung in der Tabelle und bleibt auf Platz 4. Nächste Woche geht es dann wieder vor heimischer Kulisse in der Paul-Horn-Arena gegen den SSC Berlin.

Satzfolge: 13:21, 21:19, 21:19, 21:20

Niederlage für EnBW TV Rottenburg II
Sonntag, 17. Januar 2010 - 16:30 Uhr

Ebenfalls kein Glück beschieden war der zweiten Manschaft der Rottenburger. Sie mußte sich rhein-main volley denkbar knapp mit 2:3 geschlagen geben, und kassierte damit die erste Niederlage nach zuletzt 9 Siegen in Folge. Die ersten 4 Sätze teilten sich die Teams auf, im 5. und entscheidenden Satz hatten dann die Rüsselsheimer mit 22:20 die Nase vorn. Einen ausführlichen Bericht und Stimmen zum Spiel gibt’s morgen bei uns im Sport.

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