RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 16. März 2008

Heimniederlage - Tigers verlieren gegen Telekom Baskets Bonn
Samstag, 22. März 2008 - 17:15 Uhr

Die Walter Tigers haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn mit 73 zu 77 verloren. In der Paul Horn Arena sahen die Fans ein spannendes Spiel. Bis kurz vor Schluss blieb die Partie offen. Bester Werfer der Tigers und des gesamten Spiels war A.J. Moye mit 19 Punkten. Der nächste Spieltag ist der kommende Sonntag. Dann treffen die Tübinger auf die Bayer Giants Leverkusen.

Ostergarten vor der Andreaskirche in Eningen unter Achalm
Samstag, 22. März 2008 - 15:53 Uhr

Viele Familien haben gestern trotz schlechten Wetters den Ostergarten der Eninger Andreaskirche besucht. Puppen und Requisiten erzählen auf dem Außengelände der Kirche die Ostergeschichte. Die Kleinen lauschten gespannt den über 2000 Jahre alten Geschichten. Vor der Szene des Abendmahles sangen sie gemeinsam ein Kirchenlied. Seit 1995 bauen Kinder vor der Andreaskirche die Bibelgeschichte mit Puppen nach. Jedes Jahr kommen mehr Figuren hinzu. Der Ostergarten kann noch bis zum 14. April besichtigt werden.

Unfall - PKW prallt gegen Baum
Samstag, 22. März 2008 - 15:51 Uhr

Ein weiterer Unfall hat sich gestern Nacht auf der Rommelsbacher Straße in Reutlingen ereignet. Ein 35jähriger Mann aus Gerlingen verlor die Kontrolle über seinen PKW und prallte gegen einen Baum. Der Wagen geriet aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit und Sommerreifen auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern. Der Baumstamm drang in das Fahrzeug ein und verletzte die 24jährige Beifahrerin. Sie erlitt einen Beckenbruch.

Überschlagen - Unfall auf der B28
Samstag, 22. März 2008 - 15:50 Uhr

Auf der B28 hat sich gestern Nacht ein BMW-Fahrer mit seinem Auto überschlagen. Der 28jährige Wannweiler war von Metzingen nach Reutlingen unterwegs. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und Eisglätte geriet er ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich dreimal. Der PKW-Fahrer musste durch das DRK und die Feuerwehr aus dem Auto geborgen werden. Er kam mit leichten Verletzungen davon.

Ver.di bestreikt Einzelhandel in Reutlingen und Tübingen
Samstag, 22. März 2008 - 15:48 Uhr

Die Gewerkschaft ver.di schickte die Beschäftigten des Einzelhandels in der Region heute in den Osterurlaub. Mitarbeiter des Real-Marktes in Kirchentellinsfurt, des Kaufhofs in Reutlingen und der beiden H und M-Filialen in Tübingen und Reutlingen erschienen nicht zur Arbeit. Mit diesen Maßnahmen kämpfen sie für eine Tariferhöhung um 5,5 Prozent. Ein Verhandlungstermin zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern gibt es derzeit noch nicht. Zuletzt trafen sich die Parteien im Juli 2007.

Öl auf Leinwand - Tim Eitel Ausstellung in der Kunsthalle Tübingen
Samstag, 22. März 2008 - 15:46 Uhr

Derzeit ist in der Kunsthalle Tübingen die Ausstellung "Die Bewohner“ zu sehen. Die Bilder wirken fotorealistisch, sind es aber nicht. Es handelt sich um Öl auf Leinwand. Sechs Monate arbeitet Tim Eitel parallel an mehreren Werken bis eines fertig gestellt ist. Dabei spielt die Größe keine Rolle. Die Inspiration zu den Motiven kommt von Fotos, die der Künstler unterwegs aufnimmt. Der Betrachter tritt bei den großen Bildern unwillkürlich etwas zurück, um sich bei den kleinen Bildern wieder vorzubeugen. So kann er sich besser in das Bild vertiefen. Die Bilder bieten wenig Orientierungshilfen , da die gemalten Objekte oft allein da stehen. Eineinhalb Jahre dauerte es die über 40 Werke aus Privatsammlungen in Europa und den USA in der Kunsthalle Tübingen zusammenzuführen. Sie ist noch bis zum 1. Juni zu sehen.

Einbildung oder Liebe? - Reutlinger Theater Die Tonne zeigt Tanztheater "Romeo's Julia"
Samstag, 22. März 2008 - 15:40 Uhr

Die Beziehung zwischen den Liebenden Romeo und Julia steht im Mittelpunkt des Tanzprojektes von Carlos Matos im Reutlinger Theater Die Tonne. Morgen und am Ostersonntag tanzen er und seine Partnerin Wencke Kriemer die Liebesgeschichte frei nach William Shakespeare. Die Zuschauer erwartet ein Wechselspiel zwischen Tanz, Text, Bild und Videoprojektionen. Romeo und Julia - eine der größten, wenn nicht die größte Liebesgeschichte aller Zeiten. Die beiden kannten sich keine Woche und stehen trotzdem für das Ideal der Liebe. Der Choreograf und Tänzer Carlos Matos fragt in seinem Tanztheater "Romeos Julia“, ob es nicht die bloße Vorstellung oder Einbildung vom anderen ist, die mit dem großen Wort Liebe verwechselt wird. Intim und emotional tanzen Carlos Matos und seine Panterin Wencke Kriemer Romeo und Julia. Ab der ersten Minute ist das Publikum gefesselt vom uferlosen Gefühl, von der endlosen Zweisamkeit der Tänzer. Die Geschichte von Romeo und Julia ist auf tausenden Bühnen zur Aufführung gelangt, jeder kennt sie. Matos sieht in dem Bekanntheitsgrad des Stückes einen Vorteil für den Tanz. Es sei keine Geschichte, die noch erzählt werden müsse. Es gehe vielmehr und das Gefühl, um den Ausdruck im Tanz. Das Stück arbeitet multimedial, Videoprojektionen und Text fließen ein. Die beiden Tänzer, die auch im echten Leben ein Paar sind, fuhren im Vorfeld ins italienische Verona, um Szenen für das Stück zu drehen. Die Geschichte lässt sich auf viele Liebespaare heutiger Zeit übertragen. Die Menschen lernen sich oberflächlich kennen - auch im Internet - verlieben sich schnell. Verlieben sie sich in den Menschen oder in das Bild, dass sie sich von ihm gemacht haben? Das Reutlinger Theater Die Tonne zeigt das Gastspiel am Ostersonntag ab 18 Uhr und am Ostermontag ab 20 Uhr in der Planie 22.

Demonstration gegen Tiermisshandlung auf dem Balinger Marktplatz
Freitag, 21. März 2008 - 16:05 Uhr

Der Verein "Bürger für artgerechte Nutztierhaltung“ hat gestern auf dem Balinger Marktplatz gegen Tiermisshandlungen demonstriert. Mit einer Unterschriftensammlung wollten sie auf einen besonders schweren Fall aufmerksam machen. Das Schicksal des Schäferhundes Hannibal beschäftigte zuletzt auch das Amtsgericht Balingen. Ein Balinger Ehepaar habe den Schäferhund in einem nach Urin und Kot stinkenden Keller gehalten, so die Tierschützer. Von Milben befallen und mit offenen Wunden sei das Tier gefunden worden. Das Ehepaar kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Hannibal befindet sich derzeit noch auf dem Hof des Ehepaares.

Glaskunst - Ausstellung von Ada Isensee und Hans Gottfried von Stockhausen im Museum Schloß Hohentübingen
Freitag, 21. März 2008 - 14:56 Uhr

Nur durch das Licht fängt das Glas an zu leben. Ada Isensee und Hans Gottfried von Stockhausen haben sich mit Glasbildern und architektonischer Glasmalerei einen Namen gemacht. Glaswerke und andere Ausstellungsstücke der beiden Künstler sind seit gestern im Museum Schloss Hohentübingen zu sehen. Die Glasfenster der Stiftskirche in Tübingen hat Gottfried von Stockhausen geschaffen. Fast hätte Tübingen diese Kunstwerke nicht zu Gesicht bekommen. Nur durch einen Zufall ist der Künstler zur Glasmalerei gelangt. Als studentische Hilfskraft putzte er Mittelalterfenster gegen ein warmes Mittagessen. Seit dem lässt den Künstler die Glaskunst nicht mehr los. Neben der Glasmalerei hat sich der Professor an der Akademie der bildenden Künste in Stuttgart auch mit der Landschaftsmalerei beschäftigt. Von Stockhausen hat dabei eine poetische Sichtweise auf die Dinge entwickelt. Für den Künstler ist ein Landschaftsbild mehr als schweigende Anwesenheit, es sei eine Sprache. Seine Frau Ada Isensee versucht mit ihren Bildern eine Verbindung zu Hölderlins Text "In lieblicher Bläue“ zu finden. Eine neue Version des Frühlings sei der Text, ebenso wie ihre Bilder. Aber auch sie hat die Faszination der Glasmalerei in ihren Bann gezogen. Wenn Glas Licht aufnimmt, gehe es über eine dritte Dimension hinaus, so die Künstlerin. Die beiden Künstler wählten den Ausstellungsort mit Bedacht. Der Dialog zwischen den Skulpturen im Rittersaal und ihren Bildern sei von Bedeutung. Altes und Neues komme hier zusammen. Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Juni im Museum Schloss Hohentübingen zu sehen.

Saisoneröffnung im römischen Freilichtmuseum Hechingen/Stein
Freitag, 21. März 2008 - 14:48 Uhr

Das römische Freilichtmuseum in Hechingen-Stein hat heute seine Saison eröffnet. Täglich außer Montags von 10 bis 17 Uhr können Besucher wieder auf den Spuren der Römer wandeln. Die 1973 entdeckte Anlage wird von Jahr zu Jahr erweitert und rekonstruiert. Viele Neuerungen sind auch in dieser Saison zu erwarten. Das römische Freilichtmuseum hat sich vergrößert. Neben der Villa Rustica und ihren bisherigen Außenanlagen, haben die Betreiber einen weiteren Bereich der Anlage ausgegraben. Ein großes Stück Wald musste weichen - Mauern kamen zum Vorschein. Nun soll ein Eckturm gebaut werden, von dem aus die Besucher in Zukunft einen herrlichen Blick über die Gesamtanlage haben, so der Entdecker des Gutshofes Gerd Schollian. Das Wetter spielte bei der heutigen Saisoneröffnung nicht mit. Das Freilichtmuseum versteckte sich unter einer dicken Schneedecke. Die Anlage sei eine der größten römischen Freilichtmuseen Deutschlands. Im Keller des Museums gibt ein Modell einen Überblick. Besonders im Sommer kommen viele Schulklassen, um mit eigenen Augen zu sehen, wie die Menschen vor 2000 Jahren gelebt haben. Auch in diesem Jahr wird der Höhepunkt der Saison mit dem Römerfest gefeiert. Die Festlichkeiten stehen ganz im Zeichen des 30jährigen Geburtstages des Fördervereins. Aus ihm fließen die finanziellen Mittel, die der Rekonstruktion der Anlage zugute kommen. Bis heute weiß man nicht, welche Familie auf dem Grundstück lebte. Sie muss reich gewesen sein, lebte mit Hausgesellen. Laut Schollian war das Gebäude eine der bestausgestattesten Villen nördlich der Alpen. Ab heute bis zum nächsten Winter können sich die Besucher davon überzeugen.

AUSSTRAHLUNG MATTHÄUS-PASSION KARFREITAG 12 - 15 UHR
Donnerstag, 20. März 2008 - 21:45 Uhr

Ausstrahlung Matthäus-Passion Karfreitag 12 bis 15 Uhr
Donnerstag, 20. März 2008 - 21:39 Uhr

Am Karfreitag sehen Sie bei uns auf RTF.1 von 12 bis 15 Uhr eine Aufzeichnung der Matthäus-Passion von J.S.Bach in der Martinskirche Pfullingen. Aufführende sind die Martinskantoreien Pfullingen (Einstudierung: Dorothee Berron) und Metzingen (Einstudierung: Stephen Blaich), die Junge Sinfonie Reutlingen (Einstudierung: R. Schmid), sowie die Solisten Sarah Wegener, Margret Hauser, Daniel Schreiber, Tobias Wall, Bernhard Hartmann und Steffen Balbach. Die Leitung liegt bei Dorothee Berron.

Brand in Mittelstadt
Donnerstag, 20. März 2008 - 18:12 Uhr

In Reutlingen Mittelstadt hat heute Nachmittag eine Zimmerei gebrannt. Menschen kamen dabei nicht zu schaden, so ein Sprecher der Feuerwehr. Die Löschtrupps hatten den Brand schnell unter Kontrolle. An dem Haus entstand ein erheblicher Sachschaden, die Ursache ist derzeit noch nicht bekannt.

Kuriose Bullenjagd
Donnerstag, 20. März 2008 - 17:23 Uhr

Zu einer kuriosen Bullenjagd ist es am gestrigen Nachmittag bei Metzingen gekommen. Ein Angusrind war dem Schlachter entlaufen und in einen nahe gelegenen Wald geflüchtet. Ein in der Nähe patroullierender Polizeihubschrauber wurde zu Hilfe gerufen und entdeckte das Tier schließlich. Die Kollegen am Boden erlegten den Bullen mit einem gezielten Schuss. An der Suche beteiligte sich nicht nur die Polizei samt Hubschrauber, sondern auch zwei Jagdpächter, der Schlachter und der Förster.

Tübinger SPD-Landtagsabgeordnete Rita Haller-Haid wirft Landesregierung Vertuschung vor
Donnerstag, 20. März 2008 - 17:23 Uhr

Die Tübinger SPD-Landtagsabgeordnete Rita Haller-Haid hat der Landesregierung heute vorgeworfen das so genannte Berger-Gutachten zurück zu halten. Darin geht es um die Umorganisation der Universitätskliniken. Die Informationen in diesem Gutachten seien laut Haller-Haid aber so brisant, dass die Landesregierung jetzt die Expertise nachträglich frisieren wolle. Laut dem baden-württembergischen Wissenschaftsministerium sind die Vorwürfe haltlos. Die Veröffentlichung des Gutachtens sei nie für heute vorgesehen gewesen.

Rauchverbot und Event-Gastronomie - Gastronomen diskutieren über Chancen und Probleme ihrer Branche beim RTF1 Talk
Donnerstag, 20. März 2008 - 17:19 Uhr

"Schmeck den Süden - Gastronomie in der Region“, so lautete gestern Abend das Thema beim RTF1 Talk im Tübinger Sparkassen Carré. Auf dem Podium diskutierten namhafte Hoteliers und Wirte aus der Region über Chancen und Probleme in ihrer Branche. Und natürlich wurde auch gekocht. Erstes und zugleich heißes Thema war das Rauchverbot in Kneipen, Restaurants und Diskotheken. Besonders kleine Kneipen fürchten um ihre Existenz. Wolfgang Kohla hat die Folgen des Gesetzes bereits zu spüren bekommen. Der Deutsche Hotel und Gaststättenverband, kurz DEHOGA, unterstützt Wirte bei Klagen gegen das Nichtraucher Schutzgesetz. Für Peter Schmid, baden-württembergischer DEHOGA Präsident, macht das Gesetz durchaus Sinn. Auch er will seine Mitarbeiter vor dem Passivrauchen schützen. In der Gastronomie sei das aber meist weniger ein Problem - dort könne man oft leichter einen Raucherraum einrichten. Betreiber von kleinen Kneipen und Diskotheken stünden da vor größeren Problemen. Hoteliers und Wirte müssten ihren Gästen mittlerweile mehr bieten als gute Küche und guten Services. So setzt Maik Hörz vom Schönbuch Hotel in Pliezhausen schon länger auf so genannte Event-Gastronomie. Der Kreativität seien dabei keine Grenzen gesetzt. In Metzingen vertreiben sich die Gäste häufig mit Shopping die Zeit, auch Prominente sind öfter zu Gast im Ermstal. So plauderte Dieter Wetzel vom Hotel Schwanen noch ein bisschen aus dem Nähkästchen. Gute Erfahrungen hat er nicht mit allen gemacht. Nach der Talkrunde gab es dann für alle Besucher noch etwas zu probieren. Die Köche vom Bad Uracher Hotel Graf Eberhard hatten Lamm-Spezialitäten von der Alb vorbereitet. Den vollständigen Talk gibt es am kommenden Sonntag ab 18 Uhr bei RTF1.

"Fünf vor Zwölf“ - Grüne protestieren in Tübingen gegen geplante Bahnprivatisierung
Donnerstag, 20. März 2008 - 17:17 Uhr

Fünf vor Zwölf ist es laut den Tübinger Grünen. Sie haben heute eine Protestaktion gegen die geplante Bahnprivatisierung vor dem Tübinger Bahnhof veranstaltet. Das Bundesverkehrministerium soll die Bahnprivatisierung für diesen November heimlich ohne das Parlament vorbereiten, so die Grünen. Das Ministerium stellte gegenüber RTF1 klar, dass es keine Privatisierung hinter dem Rücken des Parlamentes geben werde. Die Grünen verteilten Protestpostkarten. Diese können von Befürwortern der Grünenkritik an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee geschickt werden. Die Bahn muss sich schon jetzt im offenen deutschen Markt dem Wettbewerb stellen. Ab 2010 soll der internationale Personenverkehr generell geöffnet werden. Die Grünen befürchten durch die erhöhte Konkurrenz einen weiteren Rückzug der Bahn aus der Flächenversorgung. Sie fordern einen Rahmenvertrag der die Entwicklung des Schienenverkehrs sichert und die Infrastruktur in öffentlichem Besitz belässt.


Donnerstag, 20. März 2008 - 14:19 Uhr

Viva Afrobrasil kehrt zurück nach Tübingen
Donnerstag, 20. März 2008 - 10:14 Uhr

Das Festival Viva Afrobrasil kehrt in diesem Jahr wieder zurück nach Tübingen. Heiße Rhythmen werden am 18. und 19. Juli in der Mensa Morgenstelle ertönen. In den vergangenen Jahren diskutierten Anwohner und Organisatoren heftig um den Ort des Festivals. Nach den Vorstellungen des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer soll ein neuer Festplatz gebaut werden. Die Planungen ruhen aber seit Mai vergangenen Jahres, da zu viel Diskussionsbedarf bestand. 2004 klagten Anwohner, die Geräuschkulisse rund um den Tübinger Marktplatz war ihnen zu laut. Das Festival musste 2005 nach Stuttgart umziehen.

Mössingen will Große Kreisstadt werden
Mittwoch, 19. März 2008 - 16:48 Uhr

Mössingen will Große Kreisstadt werden. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, den entsprechenden Antrag, an das Stuttgarter Innenministerium zu stellen. Bereits im vergangenen Sommer hatte das statistische Landesamt die nötige Einwohnerzahl von mindestens 20.000 festgestellt. Mössingen wäre neben Tübingen und Rottenburg die dritte Große Kreisstadt im Landkreis Tübingen. Bürgermeister Werner Fifka erhofft sich dadurch mehr Einfluss bei Strukturfragen der Region. Beim Innenministerium soll eine Entscheidung bis zum 1. Januar 2009 fallen.

Polizei Balingen legt Kriminalstatistik 2007 vor
Mittwoch, 19. März 2008 - 16:47 Uhr

Im Zollernalbkreis ist die Anzahl der Straftaten im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das geht aus der Kriminalstatistik hervor, die das Landratsamt und die Polizeidirektion Balingen heute vorgestellt haben. Die Polizei verzeichnete im vergangenen Jahr rund 9.500 Straftaten - das sind 1.200 Delikte weniger als noch 2006. Fast 6.600 Straftaten konnten aufgeklärt werden, das entspricht einer Quote von knapp 70 Prozent. Die Polizeidirektion Balingen belege damit wieder einen Spitzenplatz in Baden-Württemberg, so ein Sprecher.

Brand in Römerstein: Ursache geklärt
Mittwoch, 19. März 2008 - 16:46 Uhr

Die Ursache für den Brand in Römerstein-Donnstetten ist geklärt. Bei dem Brand war wie berichtet gestern eine 88jährige Frau ums Leben gekommen. Laut Ermittlungen hat die Frau am Morgen im Holzofen Feuer gemacht. Ob ihr dabei versehentlich ein Fehler unterlief oder sie wegen plötzlich auftretender, gesundheitlicher Schwierigkeiten die Kontrolle verlor, konnten die Beamten aber nicht mehr nachvollziehen. Ein Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.

Land unterstützt Gemeinde Sonnenbühl bei Umgestaltung von Nebelhöhlen-Eingang
Mittwoch, 19. März 2008 - 16:46 Uhr

Für die Nebelhöhle erhält die Gemeinde Sonnenbühl einen Zuschuss des Landes Baden-Württemberg von etwa 47.000 Euro. Das hat das Wirtschaftsministerium heute mitgeteilt. Die Gemeinde plant derzeit die Neugestaltung des Eingangsbereichs. Das Investitionsvolumen beträgt 314.000 Euro. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium kommunale Tourismusprojekte mit insgesamt 5,5 Millionen Euro.

Herzensangelegenheit - Pfullinger Waldcafé erstrahlt in neuem Gewand
Mittwoch, 19. März 2008 - 16:38 Uhr

Im Pfullinger Waldcafé haben Generationen von Ausflüglern gerastet und die Seele baumeln lassen. Umgeben von einer einmaligen Naturlandschaft thronte es seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts an der Flanke des Urselbergs. Zuletzt war das alte Gebäude aber in die Jahre gekommen - eine Renovierung kam nicht mehr in Frage. Jetzt erstrahlt das Waldcafé in neuem Glanz. Eingeweihte genießen bereits die Spezialitäten im neuen Waldcafé. Aber nicht nur Gourmets sollen hier auf ihre Kosten kommen. Wie in früheren Jahren will das Haus auch Wanderer und Ausflügler anlocken. Betrieben wird das Waldcafé von der Familie Schmälzle, die verbindet eine lange Geschichte mit dem Flecken am Übersberg. Die Küchenmannschaft des Waldcafés übernimmt eine Schlüsselposition. Ein junges Team um Chefkoch Marcel Ebeling hat sich zur Aufgabe gemacht, für jeden Geschmack etwas zu bieten. Hoch motiviert gehen die Köche zu Werke - an Herausforderungen mangelt es nicht. Die Gäste erwarteten aber nicht nur kulinarische Köstlichkeiten, sondern auch eine einmalige Landschaft. Rund um den Neubau erstreckt sich eine Schutzlandschaft. Entsprechend wurde vor dem Bau ein ökologisches Konzept erstellt, das Rücksicht auf die Umwelt nimmt. Naturliebhaber kommen in jedem Fall auf ihre Kosten. Während eines Besuchs im Waldcafé sollen die Besucher den Alltag einfach hinter sich lassen und etwas ganz besonderes erleben, das wünscht sich jedenfalls Ilona Schmälzle.

Mehr Wettbewerb - Bundesregierung plant Novellierung des Schornsteinfegergesetzes
Dienstag, 18. März 2008 - 17:29 Uhr

Das Schornsteinfegermonopol soll fallen. Die Bundesregierung hat eine Novelle des Gesetzes auf den Weg gebracht und sich dem Druck aus Brüssel gebeugt. Die EU-Kommission hatte 2003 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet, da das gültige Schornsteinfegergesetz gegen die Dienstleistungs- und Niederlassungsfreiheit verstoße. Die Gegner des Schornsteinfegermonopols werden zufrieden sein, und selbst die Kaminkehrer atmen auf, da nach fünf Jahren endlich Klarheit herrscht was auf Sie zukommen wird.

Schornsteinfegermeister Martin Andreas Maliar auf dem Weg zu einem Kunden in Oferdingen. Geht es nach dem Willen der Bundesregierung, könnte der Hausbesitzer selber entscheiden, welcher Kaminkehrer zu ihm kommen soll. Momentan weist das Regierungspräsidium Meistern wie Maliar einen Kehrbezirk zu. Die Gesetzesvorlage sieht vor, dass alle sieben Jahre ein so genannter Bezirksbevollmächtigter ernannt wird. Er hätte die Arbeit der Schlotfeger zu kontrollieren. Maliar würde am bestehenden System nichts ändern. Bisher war es so, das ein Kunde der beruflich sehr eingespannt war, hat genau gewußt, das der Schornsteinfeger sich um seine Tätigkeit kümmere, so war die Feuersicherheit flächendeckend sichergestellt. Auch entstünden vor allem für den Kunden Mehrkosten, da die Route der Feger nicht mehr so effizient geplant und durchgeführt werden könne. Das genaue Gegenteil der Zielsetzung der Bundesregierung. Zwar können sich Kaminkehrer aus anderen EU-Ländern in Deutschland niederlassen, doch vor dieser Konkurrenz hat Maliar keine Angst. Er glaubt nicht, dass diese günstiger arbeiten könnten als er und sieht positiv in die Zukunft. Arbeit gebe es genug und das meiste sehe man wenn das Gesetz in Kraft trete. Dies dauere noch ein paar Jahre, so Maliar. Die Schornsteinfeger seien gerüstet und es gewöhnt, dass es immer wieder Neuerungen gebe. So werden sie auch das packen. Viele seiner älteren Kollegen dürften allerdings mehr Probleme haben, sich auf die neuen Verhältnisse einzustellen. Bis 2013 soll ein Übergangssystem gelten und die bisherigen Befugnisse der Schornsteinfeger weiter bestehen. Der Bundesverband will sich im Gesetzgebungsverfahren dafür einsetzen, dass die Übergangsfrist von fünf Jahren auch vollkommen ausgeschöpft wird.

Selbstständigkeit - Speisekarten in Braille-Schrift im Reutlinger Kaffeehäusle
Dienstag, 18. März 2008 - 15:06 Uhr

600 Blinde und Sehbehinderte sind in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen erfasst. In ihrer vertrauten Umgebung kommen sie ohne die Hilfe anderer aus, sind selbständig. Der Weg ins Restaurant ist da für viele kompliziert, sie sind auf Hilfe angewiesen. Die Bezirksgruppe Reutlingen/Tübingen des Blinden- und Sehbehindertenvereins bietet jetzt Gastronomen in der Region an, ihre Speisekarten ehrenamtlich in Blindenschrift zu drucken. Die Kneipiers tragen nur die Materialkosten. Es gibt 63 Variationen im 6-Punkte-System der Braille-Schrift. Jeder Buchstabe bedeutet eine andere Anordnung der Punkte. Diese werden von hinten ins Papier gepresst, damit Blinde und Sehbehinderte die Erhöhungen mit den Fingerspitzen ertasten können. Simone Degler ist seit ihrer Geburt blind. Im Reutlinger Kaffeehäusle ist sie jetzt nicht mehr auf die Hilfe anderer angewiesen. Auch der Weg in das Kaffeehäusle ist leichter geworden. Die Stadt hat auf Anfrage des Vereins die Fußgängerampel an der Alteburgstraße zwischen Pomologie und Volkspark zur Blindenampel umgebaut. Wenn der Drücker vibriert, können Simone Degler und Martin Sting die Straße überqueren. Zusätzlich hilft den Blinden ein Richtungszeichen, auf dem sie ertasten können, wie viele Fußgängerinseln vor ihnen liegen und ob es ihnen möglich ist, beide Fahrbahnen auf einmal zu überqueren. In Reutlingen sind 115 Ampeln mit dieser Funktion ausgestattet. Die Vereinsmitglieder wünschen sich für die Zukunft noch ein Leitsystem in der Wilhelmstraße. Darüber sprechen sie auch bei ihrem offenen Stammtisch jeden letzten Freitag im Monat im Kaffeehäusle. Von 15 bis 18 Uhr planen sie nicht nur neue Leitsysteme und Blindenampeln, sondern auch gemeinsame Veranstaltungen und neue Speisekarten in Brailleschrift. Gastronomen, die Interesse haben, können sich beim Verein melden.

Zwischenstand Bauarbeiten am Tübinger Tor in Reutlingen
Dienstag, 18. März 2008 - 15:02 Uhr

In der Tiefgarage am Tübinger Tor können voraussichtlich ab Anfang Juni wieder Autos geparkt werden. Seit Anfang Februar sind die Bauarbeiter vor Ort, um das Parkhaus zu sanieren. 192 Stellplätze fehlen derzeit deshalb in der Innenstadt. Risse und Fugenschäden an Betonboden und Stützen machten eine Instandsetzung jedoch nötig. Auf Dauer hätte der Schaden die Standfestigkeit der Tiefgarage nicht mehr sichern können. Jetzt wird unter anderem ein Kunststoffbelag auf den Boden gelegt, der durch Tausalze nicht mehr angegriffen wird. Auch Deckenplatten und Fugenprofile werden ausgebessert. Außerdem werden die zwei Geschosse heller beleuchtet und mit einem Farbleitsystem ausgestattet.

Suche nach Zerrissenheit - letzte Vorstellung von US Amok im Reutlinger Theater Tonne
Dienstag, 18. März 2008 - 15:00 Uhr

Die Suche nach sich selbst verbindet die Hauptfiguren in Mark Beckers "US Amok“. Betty, Eve, Jim und Dave sind in ihren 30ern und sinnieren über den Sinn des Lebens und ihre Selbstverwirklichung. Am kommenden Donnerstag spielt das Reutlinger Theater Die Tonne zum letzten Mal das Stück. Fragmentartig nimmt der Zuschauer Anteil an der Zerrissenheit der Hauptfiguren. Innerhalb der Bruchstücke taucht wie ein Schatten die Figur des Una-Bombers auf. Der Una-Bomber verbreitete Ende der 70er bis 1995 Angst und Schrecken, indem er Briefbomben an Universitäten und Fluggesellschaften verschickte. Eric van der Zwaag liest als der Una-Bomber aus seinen Memoiren. Scheinbar abgegrenzt von den restlichen Figuren zeigt er die Wut und den Terror in den Menschen. Ähnlich sieht es im Inneren der Figuren aus. Sie streben einer Zufriedenheit entgegen, von der sie nicht wissen, wie und wann sie sie erreichen. Handlungslos werteten Kritiker das Stück zuletzt, weil die Figuren nur selten miteinander spielen. Nur in Passagen kommen sie zusammen, finden die Textfetzen einen Zuhörer und Gesprächspartner. In dieser Handlungslosigkeit liegt jedoch die Chance zur eigenen Interpretation. Jeder Zuschauer nimmt sich etwas anderes mit aus dem Wirrwarr an Gefühlen und Gedanken. Was für die einen langweilig scheint, ist für die Anderen pure Spannung. Zwischen den Gesprächsfetzen und den Memoiren des Una-Bombers werden immer wieder Film- und Fernsehnachrichten gezeigt. Die Vorstellung beginnt mit Aufnahmen der Anschläge des 11. Septembers. Das Zusammenspiel zwischen Medien und der persönlichen Entwicklung wird deutlich. Die Atmosphäre in der Spielstätte macht keinen Unterschied zwischen Zuschauern und Schauspielern. Das Publikum sitzt nah an der Bühne, ist scheinbar eingebunden in das Stück. So bitten die Figuren, beziehungsweise die Schauspieler - das bleibt jedem selbst überlassen - um Meinungen. Eine eigene Meinung zum Stück können sich Interessierte nur noch morgen und übermorgen in der Planie 22 machen.

Thomas Betz frei - Stuttgarter Landgericht setzt Reststrafe zur Bewährung aus
Montag, 17. März 2008 - 16:05 Uhr

Das Landgericht Stuttgart hat heute gegen den Reutlinger Spediteur Thomas Betz eine Haftstrafe von fünf Jahren verhängt. Außerdem muss er eine Geldstrafe von rund 2,2 Millionen Euro bezahlen. Das Gericht verurteilte den Reutlinger wegen Betrugs, Bestechung und Urkundenfälschung. Zweieinhalb Jahre hat Betz in Untersuchungshaft gesessen, die restliche Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Ein Grund ist das umfassende Geständnis, dass Thomas Betz im vergangenen Monat abgelegt hatte. Thomas Betz genießt die neu gewonnene Freiheit mit Familie und Freunden. Den anwesenden Medienvertretern zeigt er allerdings die kalte Schulter. Stunden zuvor - zahlreiche Prozess-Interessierte und Journalisten hatten sich im Saal 1 des Stuttgarter Landgerichts eingefunden. Und das obwohl die Urteilsverkündung nur noch Formsache war. Auf Initiative des Gerichts hatten die Parteien über eine Einigung verhandelt. Mit dem erzielten Ergebnis ist der Oberstaatsanwalt zufrieden. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs hatte sich die Spedition Willi Betz gezielt um den osteuropäischen Markt bemüht. Letztendlich baute Betz so ein Netzwerk auf, um kostengünstig ausländische Fahrer bei sich zu beschäftigen, so das Gericht. Mit Betrug, Bestechung und Urkundenfälschung habe er dieses System aufgebaut und erhalten. Von einem Deal will das Gericht aber nicht sprechen - das heutige Urteil beende einen Rechtsstreit, der ansonsten ins Uferlose gegangen wäre. Er habe sich mit seinem Geständnis für Familie und Unternehmen entschieden, wie aus Betzs schriftlichen Statement hervorgeht. Er selbst habe keine Chance mehr gesehen, das Gericht von seiner Unschuld zu überzeugen. Betz wünscht sich jetzt nur noch, in ein normales Leben zurück zu kehren.

Verkehrsunfälle im Landkreis Tübingen zurückgegangen - so wenig Verkehrstote wie nie zuvor
Montag, 17. März 2008 - 15:52 Uhr

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im Landkreis Tübingen im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Das geht aus der Unfallstatistik hervor, die die Polizeidirektion Tübingen heute vorgelegt hat. Einen historischen Tiefstand meldet die Polizei bei den Verkehrstoten. Acht Menschen starben im vergangenen Jahr auf den Straßen im Landkreis - so wenige wie nie zuvor. Auch die Zahl der Verletzten ist zurückgegangen. Zugenommen hat dagegen die Anzahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Für 2007 meldet die Polizei auch mehr Unfälle mit Fußgängern und mit Radfahrern als im Jahr zuvor.

Kunstturner TSV Lustnau erobern Tabellenspitze der Landesliga
Montag, 17. März 2008 - 15:52 Uhr

Jubeln konnten beim Derby der Kunstturner zwischen dem TSV Lustnau und dem TSV Geislingen am Wochenende die Gastgeber aus dem Tübinger Stadtteil. Sie gewannen mit 287,15 zu 271,10 Punkten und lösten die Gäste aus dem Zollernalbkreis an der Tabellenspitze der Landesliga ab. So wie hier am Seitpferd zeigten die Turner des TSV Lustnau im Spitzenduell die besseren Aktionen in den verschiedenen Disziplinen des Kunstturnens. Auch am Boden, am Reck, am Sprung, am Barren und an den Ringen sah das Kampfgericht den Gastgeber vorne.

Drogentoter in Mössingen gefunden
Montag, 17. März 2008 - 15:51 Uhr

Ein 42jähriger Mann ist in seiner Wohnung in Mössingen tot aufgefunden worden. Auf dem Zimmertisch fand die Polizei Fixerutensilien, der Verstorbene war seit Jahren als Drogenkonsument bekannt. Die Obduktion ergab keine Anzeichen auf Fremdeinwirkung.

Kiebinger Osterlauf mit über 400 Startern
Montag, 17. März 2008 - 15:31 Uhr

Der Kiebinger Osterlauf hat gestern zum fünften Mal über 400 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an den Start gelockt. Bei milden Temperaturen und sonnigem Wetter rannten die Läufer 11,2 Kilometer durch das Neckartal zwischen Kiebingen, Rottenburg und Wurmlingen. Christian Atz aus dem Double Action Team sicherte sich den Sieg. Bei einer Zeit von 35 Minuten und 40 Sekunden überquerte er die Ziellinie, dicht gefolgt von Florian Neu, der 13 Sekunden später ins Ziel kam. Dritter wurde Fred Gaiser mit einer Zeit von 36 Minuten und 39 Sekunden.

Viel los in Bad Urach - Lammevent, Bauernmarkt und verkaufsoffener Sonntag
Montag, 17. März 2008 - 15:28 Uhr

Trotz des schlechten Wetters haben viele Menschen am Sonntag den Bauernmarkt in Bad Urach besucht. Neben den regionalen Angeboten auf dem Markt lud der verkaufsoffene Sonntag zum Bummeln durch die Geschäfte ein. Der Bad Uracher Einzelhandel zeigte sich erfreut über die Einkaufslust der Uracher und der Gäste. Zwischen Einkaufen und Flanieren blieb genügend Zeit, die Tiere auf dem Lammevent zu beobachten. Besonders die jungen Lämmer zogen dabei die Blicke der Besucher auf sich. Kaum geboren, machen sie ihre ersten Schritte auf dem feuchten Heu.

Verlagsgeschichte - Ausstellung über 200 Jahre Sauerländer in Reutlingen
Montag, 17. März 2008 - 15:26 Uhr

Das Reutlinger Heimatmuseum hat gestern seine Ausstellung "Die Welt im Buch - 200 Jahre Verlagsgeschichte Sauerländer“ eröffnet. Zur Begrüßung las Schauspieler Eric van der Zwaag Texte aus der Verlagsgeschichte. Die Wanderausstellung aus Aarau in der Schweiz zeigt unter anderem Bücher und Texte aus den Gründungsjahren des Verlages. Der Sauerländerverlag war besonders für seine Jugendbücher berühmt. "Die rote Zora und ihre Band“ oder "der Baggerzahn“ erschienen in dem Schweizer Unternehmen. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Mai zu sehen. Der Eintritt ist frei.

OB-Wahl in Rottenburg: Drei Kandidaten fast gleichauf - Weyer-Storz tritt nicht mehr an
Montag, 17. März 2008 - 13:39 Uhr

Rottenburg hat gewählt. Einen neuen Oberbürgermeister hat die Bischofsstadt aber noch nicht. Keiner der vier Kandidaten hat gestern die erforderliche Mehrheit von fünfzig Prozent erreicht. Einen klaren Favoriten gibt es ebenfalls noch nicht. Die Stimmen der Rottenburger verteilten sich fast gleichmäßig auf drei Kandidaten. Es bleibt also weiterhin spannend in Rottenburg. Das vorläufige Endergebnis im Einzelnen:

Aus dem Rennen ist der einzige Rottenburger im Quartett. Klaus Weyer-Storz erhält 5,5 Prozent. Er tritt beim zweiten Wahlgang nicht mehr an. Die anderen drei Kandidaten liegen nahe beieinander. Die meisten Stimmen hat Stephan Neher mit 32,1 Prozent. Martin Bendel erhält 30,9 Prozent, und Josef Schoch landet mit 31,2 Prozent auf Platz 2. 0,3 Prozent der Stimmen entfallen auf Nichtbewerber. Die Wahlbeteiligung lag bei 49,7 Prozent.

In Rekordzeit waren die Stimmen ausgezählt. Bereits um kurz nach 19 Uhr stand das Ergebnis fest. Inzwischen warteten rund 250 Rottenburger dicht gedrängt im Rathausfoyer. Es war von Anfang an ein spannender Wahlabend. Zunächst sah es so aus, als würde Stephan Neher das Rennen machen. Er lag nach Auszählung der ersten Wahlbezirke in den Teilorten bei über fünfzig Prozent. In der Kernstadt dagegen konnte er weniger punkten. Das will er im zweiten Wahlgang ändern. "Ich muss verstärkt noch in der Kernstadt den Gedanken rüberbringen, dass die Attraktivität der Dörfer wichtig ist - auch für die Kernstadt und die Gesamtstadt", sagte Stephan Neher gegenüber RTF.1. Der Zweitplatzierte Josef Schoch konnte vor allem in den SPD- und Grünen-Hochburgen punkten. Auch er bereitet sich jetzt auf den zweiten Wahlgang vor. "Ich bin auf jeden Fall dabei", erklärte er. "Wir werden kämpfen bis zum 6. April.' Zufrieden mit dem Ergebnis zeigte sich auch der Drittplatzierte Martin Bendel. In Wurmlingen war er stärkster Kandidat, insgesamt ist der Rückstand auf Neher und Schoch minimal. "Ich bin hocherfreut über dieses Ergebnis", sagte er. "Es ist knapp ein Drittel der Wähler. Jetzt werde ich versuchen, noch mehr Wählerinnen und Wähler zu überzeugen, damit ich am 6. 4. auf dem ersten Platz lande.' Enttäuscht zeigte sich Klaus Weyer-Storz. "Ich hätte gedacht, dass es mehr Stimmen sind", sagte er. Im zweiten Wahlgang tritt er nicht mehr an. Unter den verbleibenden Kandidaten wird es am 6. April wohl ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geben.

Der SSV Reutlingen auf Kurs 3.Liga - 3:1 Erfolg für die Starzmannelf gegen Schlusslicht Oggersheim
Montag, 17. März 2008 - 11:25 Uhr

Nach dem Auswärtscoup in Sandhausen ließ der SSV auch im Heimspiel gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Ludwigshafen-Oggersheim nichts anbrennen und setzte sich souverän mit 3:1 durch. Vor rund 3300 Zuschauern an der Kreuzeiche sorgte Winterneuzugang Sauter schon nach 5 Minuten für die Führung. Abwehrspieler Kirsch legte noch vor der Pasue nach. In der zweiten Hälfte war es Scheuring, der überraschend im Sturm auflief und für die endgültige Entscheidung sorgte. Homola erzielte kurz vor Schluss per Elfmeter den Endstand. Der SSV Reutlingen hat jetzt 30 Punkte und kletterte auf Rang 9. Vier Zähler beträgt der Vorsprung auf Platz 11. Am Samstag ist man bei Wacker Burghausen zu Gast.

Auswärtspleite für Walter Tigers - Tübinger Basketballer verlieren mit 54:69 in Frankfurt
Montag, 17. März 2008 - 11:18 Uhr

Wieder ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Basketballbundesliga für die Walter Tigers Tübingen. Das Team von Headcoach Tolga Öngören unterlag bei den Deutsche Bank Skyliners klar mit 54:69. Bereits zur Pause lagen die Tübinger vor 4600 Zuschauern mit 20:38 zurück; bester Werfer bei den Tigers waren Andersson mit 14 und Merriex mit 13 Punkten. Die Tigers bleiben damit mit 14 Punkten auf Platz 15. Am Mittwoch geht es im Poklaviertelfinale gegen den Lokalrivalen Ludwigsburg. Spielbeginn in der Paul-Horn-Arena ist um 20 Uhr. Am Samstag steht dann nächste Heimspiel in der Liga an. Zu Gast sind um 15 Uhr die Telekom Baskets Bonn.

Starker Auftritt trotz Niederlage - Balinger Handballer verlieren vor Topkulisse in Stuttgart gegen den THW Kiel
Montag, 17. März 2008 - 11:10 Uhr

6500 Zuschauer sahen am Sonntagnachmittag in der Stuttgarter Porschearena eine 26:32 Niederlage des HBW Balingen-Weilstetten gegen Tabellenführer THW Kiel. Der Südkoreaner ChiHyoCho erzielte die ersten 6 Tore der Gastgeber im Alleingang. Keeper Christian Ramota hielt insgesamt 6 Siebenmeter. Die Gäste lagen zur Pause mit 18:16 vorne und konnten sich erst in der Schlussviertelstunde entscheidend absetzen. Kiel bleibt damit an der Spitze. Der HBW ist mit weiterhin 20 Pluspunkten auf Rang 13. Die Liga macht jetzt Pause. Die Balinger müssen am 5. April nach Hamburg. Alles zum Spiel sehen sie am Montag bei uns im Sport.

OB-Wahl Rottenburg
Sonntag, 16. März 2008 - 18:19 Uhr

Vorläufiges Endergebnis:

Dr. Klaus Weyer-Storz: 5,5%
Stephan Neher: 32,1%
Martin Bendel: 30,9%
Josef Schoch: 31,2%
Sonstige: 0,3%

Wahlbeteiligung: 49,7%

Ausführliche Reaktionen und Interviews aus dem Rottenburger Rathaus sehen Sie im laufe des Abends auf RTF.1
+++ RTF.1 - wissen was hier los ist! +++

Heimsieg für Handballregionalligst TV Neuhausen - der TVN gewinnt mit 31:29 gegen den TV Hemsbach
Sonntag, 16. März 2008 - 12:30 Uhr

Mit 31:29 setzte sich der TV Neuhausen am Samstagabend in der Hofbühlhalle gegen den TV Hemsbach durch. Damit bleibt die Reuschtruppe weiterhin im Rennen um die Meisterschaft in der Handballregionalliga.

TV Rottenburg weiterhin auf Kurs 1. Bundesliga - 3:0 für den Spitzenreiter der 2.Volleyballbundesliga gegen den SV Schwaig
Sonntag, 16. März 2008 - 12:28 Uhr

Der TV Rottenburg steht ganz dicht vor dem Aufstieg in die erste Volleyballbundesliga. Am Samstagabend setzte sich der TVR vor rund 1600 Zuschauern in der Tübinger Paul HornArena mit 3:0 gegen den SV Schwaig durch und feierte Saisonerfolg Nummer 20. In den ersten beiden Durchgängen verlangten die Gäste aus Franken dem Spitzenreiter alles ab. Mit 26:24, 29:27 und schließlich mit 25:17 behielten die Gastgeber die Oberhand. Das war ein schweres Stück Arbeit, aber das Publikum hat uns toll unterstützt, so Kai Kleefisch nach der Partie.Ein Sieg aus den verbleibenden 4 Partien und die Rückkehr ins Oberhaus ist perfekt.Alles zum Spiel sehen sie morgen bei uns im Sport.

Heimpleite für TuS Metzingen - Zweitligahandballerinnen verlieren überraschend mit 29:38 gegen Obereschbach
Sonntag, 16. März 2008 - 12:26 Uhr

Einen herben Dämpfer in Sachen Aufstiegsplay-offs mussten dagegen die Handballerinnen der TuS Metzingen hinnehmen, die TuS kam vor rund 450 Zuschauern in der Öschhalle mit 29:38 gegen den Tabellenvorletzten Obereschbach unter die Räder und fiel in der Tabelle der 2.Bundesliga auf Platz 6 zurück. Ein Zähler fehlt zu Rang 4. Vier Spiele stehen noch an.

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