RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 13. Juli 2008

Altes Gemäuer in neuem Glanz - Bürgerhaus Zehntscheuer in Betzingen feierlich eröffnet
Samstag, 19. Juli 2008 - 16:45 Uhr

Die Sanierungsarbeiten an der Zehntscheuer in Betzingen sind abgeschlossen. Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert dient den Betzingern ab sofort als Bürgerhaus. Gestern Abend wurde die Festliche Eröffnung gefeiert. Es ist ein kulturhistorisches Kleinod im Herzen Betzingens: die Zehntscheuer. Erbaut um das Jahr 1532 war sie ihrer Zeit weit voraus. So weit, dass man lange glaubte, das Gebäude stamme aus dem 17. Jahrhundert. In ganz Baden-Württemberg gebe es nichts Vergleichbares sagte Betzingens Bezirksbürgermeister Thomas Keck, zugleich Vorsitzender des Fördervereins. Dabei war die Zehntscheuer vor der Sanierung in einem erbarmungsvollen Zustand gewesen. "Das war ein von Jahr zu Jahr mehr heruntergekommener Stauraum", erinnert sich Thomas Keck. "Das sah katastrophal aus. Es war viel Arbeit, das ganze zu entrümpeln und begehbar zu machen. Unter den Gästen war auch der baden-württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Vom Land kamen Zuschüsse in Höhe von 650.000 Euro. Der Rest wurde von der Stadt Reutlingen finanziert. Insgesamt betrugen die Kosten 1,5 Millionen Euro. Die Betzinger steckten viel Zeit und Arbeit in den Umbau. Und wo die Bauern früher ihre Steuern abliefern mussten, sollen jetzt Veranstaltungen stattfinden. Es gebe schon Buchungen bis zum Jahr 2010, so Keck. Die Sanierung der Zehntscheuer ist aber nur der Anfang. In den nächsten Jahren soll die komplette Ortsmitte von Betzingen saniert werden. Auf den Ort kommt also noch viel Arbeit zu.

Lob und Kritik - Bad Urach feiert 25jähriges Bestehen als Heilbad
Samstag, 19. Juli 2008 - 16:40 Uhr

Hyperthermales Wasser aus dem Untergrund machte aus dem ehemaligen württembergischen Residenzstädtchen Urach die Kurstadt Bad Urach. Im Januar 1970 wurde nach dem Heilwasser gebohrt. Noch im selben Jahr hatte die Bohrmannschaft Erfolg. Seit Juli 1983 darf sich die Stadt "Bad Urach“ nennen. Das war vor 25 Jahren, und so wurde gestern Abend im Residenzschloss gefeiert. Viel Lob, aber auch kritische Anregungen für die Zukunft. So lässt sich der gestrige Festakt im Palmensaal zusammenfassen. Das Motto des Uracher Grafen Eberhard "Attempto“ - "Ich wage es“ - scheint zur Aufbruchstimmung zu passen, die derzeit den Kurbetrieb prägt. So lobte auch Wirtschaftsminister Ernst Pfister den Mut der Stadt beim Kauf und bei der Renovierung der Albthermen. In Bad Urach habe es 2007 370.000 Übernachtungen gegeben - ein Drittel aller Übernachtungen in ganz Baden-Württemberg, so der Minister. Wohlgemeinte, aber deutliche Kritik kam von der Festrednerin Felizitas Romeiß-Stracke. "Räumen Sie mal die Altstadt auf“ lautete nur einer der Ratschläge, die sie der Stadt mit auf den Weg gab. Um Bad Urach zukunftsfähig zu machen, sei noch viel zu tun. Jetzt gelte es, zukünftige Trends möglichst im Voraus zu spüren, so Romeiß-Stracke. Als Beispiel - und als Chance für Bad Urach - nannte sie die Kultur. Diese werde immer mehr ein Bestandteil des Alltags von immer mehr Menschen. Die Zeiten, in denen sich nur die Eliten mit Ästhetik auseinandersetzten, seien vorbei.

Motorradfahrerin erliegt lebensgefährlichen Verletzungen
Samstag, 19. Juli 2008 - 16:36 Uhr

Die 43jährige Motorradfahrerin, die am Mittwochnachmittag bei einem Unfall zwischen Würtingen und Gächingen lebensgefährlich verletzt wurde, ist jetzt an den Unfallfolgen gestorben. Wie berichtet hatte die 43jährige in einer lang gezogenen Kurve einen Lastwagen überholt. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden Sattelzug und kollidierte mit dem Laster auf Höhe des Einstiegs auf der Fahrerseite. Sie musste in eine Tübinger Klinik gebracht werden, wo sie verstarb.

PLENUM startet durch: Landwirtschaftsminister Hauk übergibt die Urkunde
Samstag, 19. Juli 2008 - 16:36 Uhr

Der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk hat gestern im Reutlinger Landratsamt die Urkunden zur Verlängerung des PLENUM-Projekts bis 2013 überreicht. PLENUM ist ein Förderprogramm der Landesregierung. Unter dem Motto "Schützen durch nützen“ soll es Projekte unterstützen, die in den Bereichen Landschaftsschutz, Ökologie und Tourismus neue Wege gehen. Zunächst werden 46 Projekte mit 450.000 Euro gefördert. Im Kreis Reutlingen hatte PLENUM bislang 220 Projekte mit 1,8 Millionen Euro gefördert. Dadurch wurden 3,5 Millionen Euro investiert. Zum PLENUM-Gebiet hinzugekommen sind Gebiete aus dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Esslingen, die zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb gehören.

140 Aussteller beim neigschmeckt-Markt in Reutlingen
Samstag, 19. Juli 2008 - 16:35 Uhr

Regionale Köstlichkeiten gibt es wieder morgen in der Planie zu genießen. Rund 140 Aussteller präsentieren sich den ganzen Tag beim "neigschmeckt“-Markt. Die Veranstaltung war bei den Marktbeschickern so beliebt wie noch nie. Jeder Platz ist ausgebucht. Es werden Tausende von Besuchern erwartet. Das kulinarische Angebot gibt es nicht nur zum Kaufen. Es kann auch vor Ort gekostet werden. Der Markt geht von 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist wie bisher in jedem Jahr frei.

Schüler on Air - Gymnasium Neckartenzlingen sendet auf UKW-Frequenz
Samstag, 19. Juli 2008 - 16:34 Uhr

Mit einem Schulfest sind heute die Projekttage am Gymnasium Neckartenzlingen zu Ende gegangen. Im Rahmen dieser Projekttage haben Schüler ein Radio mit eigener UKW-Frequenz auf die Beine gestellt. Noch bis morgen werden auf der 97,7 Musik und Moderationen, aber auch journalistische Inhalte zu hören sein. Wie bei den Radio-Profis geht es im Keller des Gymnasiums Neckartenzlingen zu: Der Sendeablauf ist genau geplant, Moderatoren und Techniker sind gut vorbereitet. Was über die 97,7 ausgestrahlt wird, braucht sich vor professionellen Radios nicht zu verstecken. "Vor allem die jüngeren Schüler sind manchmal besser als wir", sagte Markus Merkle vom Organisationsteam. Das Studio gibt es schon seit zwei Jahren und wird von der Radio AG genutzt. Bislang war das Schulradio aber nur in den Fluren des Gymnasiums zu hören. Jetzt wagen sich die Schüler in den Äther - und stehlen so manchem Profi-Journalisten die Show. "Wir haben Ulla Schmidt zum Interview bekommen, obwohl sie zur Zeit im Urlaub in Spanien ist", erklärte Markus Merkle stolz. Die Beiträge entstehen ein Stockwerk höher in einem Klassensaal. Vierzig Mitarbeiter hat der kleine Sender. Mit Hilfe von digitalen Schnittprogrammen arbeiten die Schüler an den Berichten und Interviews. Diese werden - wie die Musik auch - vom Computer eingespielt. Sich beim Schülerradio anmelden konnte jeder. In Workshops bekamen sie beigebracht, wie man richtig Radio macht. Das Konzept hat die Landesanstalt für Kommunikation überzeugt. Über einen 100-Watt-Sender beschallen die Schüler fast das komplette Ermstal und einen Teil der Filder. Auch in Reutlingen sind die Nachwuchs-Radiomacher noch zu hören. Am morgigen Sonntag ist allerdings schon der letzte Sendetag.

Minister Peter Hauk lässt Uhu am Mössinger Bergrutsch frei
Samstag, 19. Juli 2008 - 16:31 Uhr

Der Naturschutzbund NABU hat gemeinsam mit dem baden-württembergischen Naturschutzminister Peter Hauk am Mössinger Bergrutsch einen jungen Uhu in die Freiheit entlassen. Der Vogel war Anfang Juni völlig geschwächt im NABU-Vogelschutzzentrum eingeliefert und seither gepflegt worden. In Haigerloch war die Uhu-Dame im einem Garten gefunden worden. Vermutlich hatten ihr starke Regenfälle oder ein Gewitter zugesetzt. Ein hinzugerufener Förster hatte sie nach Mössingen gebracht. Alleine und ohne Unterstützung der Eltern hätte sie nicht überlebt. Mittlerweile geht es dem Uhu Uli aber wieder gut, und nach anfänglichem Zögern flog der Vogel auf und davon.

Erster Saisonsieg für TV Reutlingen - 4:2 in der Tennisbundesliga gegen Krefeld
Samstag, 19. Juli 2008 - 15:12 Uhr

Gegen Krefeld sollte nach drei Niederlagen unbedingt der erste Saisonsieg her und es geklappt. Der TV Reutlingen gewann am Ende absolut verdient mit 4:2. Olivier Patience, Dick Norman, Pablo Santos -Gonzales im Einzel und das Doppel Santos-Gonzales/Leonardo Mayer sorgten für die TVR-Punkte.Bereits am morgigen Sonntag hat der TVR erneut Heimrecht. Dann kommt mit dem Solinger TC der Tabellenletzte nach Reutlingen. Der TVR wird wohl das gleiche Team aufstellen wie beim Sieg gegen Krefeld. Aufschlag zum ersten Einzel ist um 11 Uhr.

Tübingen will CO2-Ausstoss weiter senken und mehr Eigenstrom produzieren
Freitag, 18. Juli 2008 - 18:08 Uhr

Der Kohlendioxid-Ausstoß in Tübingen soll weiter sinken. Zudem will die Stadt auf dem Energiemarkt unabhängiger werden. Dazu gehört nach Vorstellung von Tübingens OB Boris Palmer auch die Beteiligung am Kohlekraftwerk in Brünsbüttel. Das sind Teile des neuen Energiekonzeptes, das die Stadtwerke gestern zusammen mit Palmer vorgestellt haben.
Es sei höchste Zeit, die CO2-Emissionen weiter zu senken, so Tübingens OB Boris Palmer auf der gestrigen Pressekonferenz. Dies könne unter anderem mit der Ausweitung der Eigenstromproduktion bei den Stadtwerken erreicht werden. Schon jetzt werde Energie dort wesentlich schadstoffärmer produziert als ausserhalb. Durch den hohen Anteil an umweltfreundlichen Energiequellen produziere Tübingen jährlich 30 000 Tonnen weniger CO2 als andere Städte. Man wolle hier aber noch besser werden, wie Ortwin Wiebecke, der Geschäftsführer der Tübinger Stadtwerke, betonte. In den nächsten Jahren wolle man weitere 20 000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Das sei gleichermassen ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll. Tübingen wolle seinen Beitrag dazu leisten, dass der Bund seine CO2-Ziele erreichen könne. Gleichzeitig könne die Stadt ihre Kosten senken. In Zeiten weltweit steigender Energiepreise mache sich Tübingen unabhängiger von immer teureren fossilen Energiequellen. Die Stadtwerke wollen dieses Ziel mit einer breiten Streuung ihrer Energieproduktion erreichen. So will man krisensicherer sein. Insgesamt will Tübingen seine Stromproduktion innerhalb der nächsten 10 Jahre verdoppeln. Erneuerbare Energieträger wie Sonne und Wasser machten bisher bereits 30% aus. Dieser Anteil solle nun deutlich steigen. OB Boris Palmer betonte, man wolle alle erneuerbaren Energien, die zur Verfügung stehen, nutzen. Dazu gehörten Kraft-Wärmekopplungsanlagen ebenso wie Biogaserzeugung und Wasserkraft. Die Stadt plane längerfristig auch, ein neues Wasserkraftwerk am Neckar zu errichten und die Ammer wieder nutzen. Solarfelder seien ebenso in Planung wie die Errichtung eines Windparks auf der Schwäbischen Alb. Auch prüfe man die Beteiligung an "Offshore-Windanlagen" an der Nordsee. Thema war auch wieder einmal die Beteiligung Tübingens am Kohlekraftwerk Brunsbüttel. Diese sei zwar eine unerfreuliche Erblast, so Palmer. Die Gesamtbilanz der städtischen Energiepolitik stimme aber.

Olympia 2008 - Experten diskutieren beim RTF1 Talk in Tübingen
Freitag, 18. Juli 2008 - 17:06 Uhr

Mit etwas Verspätung war gestern Abend der 25ste RTF1 Talk im Tübinger Sparkassen Carré gestartet. Gastgeber Roland Steck erwartete den Doppelweltmeister über 1.500 und 5.000 Meter Bernard Lagat. Dieser hatte überraschend sein Kommen angekündigt, musste aber zuvor noch seine Trainingseinheit beenden. Thema auf dem Podium waren die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Für Sportler und speziell für Leichtathleten sei Olympia etwas ganz Besonderes, so Dieter Baumann. Das liege einerseits an dem vierjährigen Zyklus der Wettkämpfe. Andererseits entwickele sich eine ganz eigene Stimmung im olympischen Dorf, so der Olympiasieger . Hunderte von Athleten erlebten innerhalb der Wettkampfzeit gleichzeitig emotionale Höhen und Tiefen. Der sportpolitische Sprecher der Grünenfraktion im Bundestag Winfried Hermann wird nach Peking reisen und sich die Spiele vor Ort anschauen. Ein Boykott durch seine Kollegen und ihn hält er für die falsche Lösung. Politik habe bei Olympia nichts zu suchen. Hermann will allerdings sehr genau mögliche Probleme beobachten. In diesem Zusammenhang steht auch das Thema Doping. Einer der Aktiven auf dem Podium war Arne Gabius von der LAV Asics Tübingen. Er hatte die Olympianorm nur knapp verpasst. Und schließlich stand auch Bernard Lagat auf der Bühne Rede und Antwort. Der Mittel- und Langstreckenläufer startet für die USA und trainiert einen Teil des Jahres in Tübingen. Der gebürtige Kenianer musste sich bei so genannten US-Trials qualifizieren. Natürlich diskutierten die Gäste auch ausführlich über die politische und wirtschaftliche Bedeutung der Spiele. Den ganzen Talk sehen am kommenden Sonntag ab 18 Uhr jeweils zur vollen Stunde.

Wegweisender Künstler - Balinger Stadthalle zeigt große Emil Nolde Ausstellung
Donnerstag, 17. Juli 2008 - 17:50 Uhr

Emil Nolde gehört zu den bekanntesten deutschen Künstlern des 20.Jahrhunderts. Er wurde 1867 im deutsch-dänischen Grenzland geboren. Nolde begründete und prägte den deutschen Expressionismus. Von den Nazis wurde er in den 30er Jahren als entarteter Künstler diffamiert. In der Balinger Stadthalle ist ab morgen eine Auswahl der Werke des Ausnahmekünstlers zu sehen. Per Kurier sind diese Woche die letzten Bilder in Balingen eingetroffen. Gut verpackt haben die meisten Stücke einen langen Weg hinter sich. Einige stammen beispielsweise aus der New Yorker Sabarsky Collection. Insgesamt sind 130 Werke von Emil Nolde in der Balinger Stadthalle zu sehen. In dieser Form sei die Ausstellung einzigartig, nirgendwo anders bekomme der Ausstellungsbesucher in nächster Zeit diese Fülle von Nolde-Werke geboten, so die Kuratorin Annette Vogel. Der Künstler ist besonders für seine Aquarelle bekannt. Nolde malte aber nicht nur Aquarelle, auch viele Radierungen und Holzschnitte fertigte er während seines Künstlerlebens an. Dabei nutzte der 1956 verstorbene Expressionist auch die Einflüsse der Natur auf seine Werke. Nolde ließ beispielsweise manche Bilder über Nacht im Schnee liegen. Dadurch entstanden interessante Effekte, die der Maler bewusst einsetzte. Nolde war ein Einzelgänger. Die meiste Zeit des Jahres hielt er sich auf der dänischen Insel Alsen auf. Nur hin und wieder besuchte der Künstler sein Atelier in Berlin. Besonders nach der Machtergreifung der Nazis zieht er sich ins freiwillige Exil zurück. Schon zu Lebzeiten hatte Nolde bei den Künstlerkollegen einen ganz speziellen Ruf. Die Kuratoren prophezeien einen Emil Nolde Boom in den kommenden Jahren. In der Balinger Stadthalle sind seine Werke noch bis Anfang September zu sehen. Morgen Abend wird die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet.

Viel Musik - Stadtfest am Samstag in Bad Urach
Donnerstag, 17. Juli 2008 - 14:23 Uhr

Mit mehr musikalischem Charakter lockt das diesjährige Bad Uracher Stadtfest die Menschen am kommenden Samstag in die Innenstadt. Auch unter dem Namen Zwischenhockete bekannt, bietet das Stadtfest zwischen den Schäferlaufjahren wieder eine Plattform für Bad Uracher Vereine. Etwas auf die Ohren gibt es wie schon 2006 auf dem Graf Eberhardt Platz und auf dem Marktplatz. Das Fest wird durch 20 Vereine getragen. Sie können so ihre Kasse auffüllen und ihre Aktivitäten vorstellen. Doch neben Hören und Sehen, können die Besucher am Samstag auch ihre anderen Sinne beanspruchen. Ein Stadtfesträtsel lockt die Besucher mit attraktiven Preisen. Die Zwischenhockete startet am Samstag dreiviertel drei. Bis Mitternacht kann dann gefeiert werden.

Jailhouse Rock: Uriah Heep spielen in JVA Rottenburg
Donnerstag, 17. Juli 2008 - 14:08 Uhr

Die Justizvollzugsanstalt Rottenburg öffnet sich kommende Woche für eine der bekanntesten Hardrock-Bands der siebziger Jahre. Uriah Heep werden am Donnerstag hinter Mauern und Stacheldraht spielen. Im Gefängnishof wird den Häftlingen ein Open-Air-Konzert geboten - eine besondere Veranstaltung, wie es sie im Rottenburger Gefängnis bisher noch nicht gab. Die Band verzichtet auf ihre Gage. Die Technik wird von Rock-of-Ages Veranstalter Horst Franz gestellt. So fallen für das Land keine Kosten an. Das Konzerterlebnis ist ausschließlich für die Häftlinge bestimmt. Die in Freiheit lebenden Mitbürger sind vom Jailhouse Rock ausgeschlossen.

Balinger Stadtverwaltung gegen Umbau von Eyachbad
Donnerstag, 17. Juli 2008 - 14:07 Uhr

Das Eyachbad steht am kommenden Dienstag auf der Tagesordnung im Balinger Gemeinderat. Die Stadtverwaltung schlägt vor, das Bad nun doch nicht umzubauen. In den kommenden zehn Jahren soll nur das saniert werden, was für den einwandfreien Betrieb unbedingt nötig ist. Das würde rund 2,5 Millionen Euro kosten. Ein Komplett-Umbau neben den ohnehin nötigen Sanierungsarbeiten würde je nach Ausführung bis zu 4,7 Millionen Euro zusätzlich kosten. Bei der Sauna soll in drei bis fünf Jahren erneut über eine Erweiterung nachgedacht werden. Bis dahin soll alles beim Alten bleiben. Die Diskussion über den Umbau des Hallenbades war im Rahmen der Sanierung der Stadthalle aufgekommen. Diese bildet mit dem Bad ein gemeinsames bauliches Ensemble. Ob der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung folgt, wird sich am Dienstag entscheiden.

Lions lassen lesen
Donnerstag, 17. Juli 2008 - 14:05 Uhr

Die Lions lassen wieder lesen. Gestern Abend nahm Oberbürgermeisterin Barbara Bosch auf dem Sofa im Museumsgarten Platz. Die ganze Woche tragen Reutlinger Prominente Gute-Nacht-Geschichten für Erwachsene vor. Eingeladen hat der Lions Club Neckar-Alb. In der Pause werden Spenden für das Grundschulprogramm "Klasse 2000“ gesammelt. Morgen wird noch einmal für einen guten Zweck gelesen. Dann ist unter anderem der Vorsitzende des Naturtheaters Reutlingen Rainer Kurze zu hören.

Kirchenunterhalt - Stiftung Marienkirche spendet 15000 Euro
Donnerstag, 17. Juli 2008 - 12:07 Uhr

Der Vorstand der Stiftung Marienkirche hat jetzt einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro für den laufenden Unterhalt des Baudenkmals in Reutlingen übergeben. Mit dem Geld werden beispielsweise die Taubenabwehrnetze erneuert, Steine befestigt oder Steinfliesen eingebaut. Die jährlichen Kosten für Restauratoren, Architekten und Steinmetze belaufen sich auf rund 120.000 Euro. Die Stiftung Marienkirche ist eine Tochter der Bürgerstiftung. Vor wenigen Wochen spendete der Vorstand bereits 10.000 Euro, um den Turmhelm zu sanieren.

Keine Verletzten - Dachstuhlbrand in Belsen verursacht 250.000 Euro Schaden
Mittwoch, 16. Juli 2008 - 16:19 Uhr

In Belsen ist heute Mittag der Dachstuhl eines Wohnhauses komplett ausgebrannt. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, als die Feuerwehr anrückte befand sich niemand im Haus. Über die Brandursache konnten Feuerwehr und Polizei noch keine Aussage treffen. Das Feuer war in einem Zimmer im Obergeschoss ausgebrochen. Erste Ermittlungen deuten auf eine technische Ursache hin. Am Haus entstand ein Sachschaden von rund 250.000 Euro. Die Mössinger Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort.

Grüne Abgeordnete und IHK besichtigten ökologischen Musterbetrieb Zwerger
Dienstag, 15. Juli 2008 - 18:19 Uhr

Umweltschonende Produktion und wirtschaftlicher Erfolg schliessen sich nicht aus. Dies zeigt das Beispiel der "Tutto Wolfgang Zwerger GmBH“ in Hechingen. Mitglieder der grünen Bundestagsfraktion und der IHK Reutlingen informierten sich gestern über zukunftsfähige Textiluntermehmen in der Region Neckar-Alb.
Die Firma "Tutto Wolfgang Zwerger "in Hechingen gilt als ein Musterbeispiel für erfolgreiche Textilproduktion in einer krisengeschüttelten Branche. Während ein Großteil der regionalen Hersteller dem Globalisierungsdruck zum Opfer fiel, hat sich die Firma Zwerger zu einem Weltmarktführer entwickelt. Wer gegen Niedrigpreise bestehen wolle, dürfe nicht nur mit einem Produkt handeln, so Wolfgang Zwerger. Vielmehr müsse man gleichzeitig Qualität und Visionen verkaufen. Zwerger setzt auf hochwertige Wollprodukte, die höchsten Umweltansprüchen genügen sollen. Sie werden ausschliesslich in der Region produziert. Der Kunde sei durchaus bereit, einen höheren Preis zu bezahlen, wenn er dafür ein sauberes Produkt bekomme. Anstatt Produktionsstandards, Löhne und Preise zu drücken, setzt Zwerger auf den umgekehrten Weg. Wer bestimmte Kollektionen kauft, spendet beispielsweise automatisch für den Schutz des Regenwalds. Gleichzeitig bietet die Firma eine exklusive Produktpalette an. So können unter anderem Harry Potter- und Friedensreich-Hundertwasser-Wollwaren erworben werden.
Für die Abgeordneten der Grünen ist Zwergers Konzept zukunftsweisend. Die Verwendung energiesparender und umweltschützender Verfahren helfe nicht nur, wertvolle Ressourcen zu schonen. Vielmehr spare man auf diese Weise auch Kosten, so die wirtschaftspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Kerstin Andreae. Darüber hinaus zeige das Beispiel Zwergers aber auch, dass die Eingriffsmöglichkeiten der Politik beschränkt seien. Gerade in den Zeiten des globalen Wettbewerb könne diese nur Rahmenbedingungen setzen. Letztlich würden sich jene Unternehmen behaupten, die innovativ seien und besondere Ideen hätten. Wolfgang Zwergers Konzept ist nicht nur ein wirtschaftlicher Erfolg. Seine populäre Umwelt-Kollektion machte es ihm gerade möglich, 50 000 Euro für den Schutz der Regenwaldes zu spenden.

Exportakademie der Hochschule Reutlingen wird privatisiert
Dienstag, 15. Juli 2008 - 16:11 Uhr

Die Exportakademie der Hochschule Reutlingen wird als privates Unternehmen weitergeführt. Das teilte das Präsidium der Hochschule heute mit. Bereits vergangene Woche hatte das Gremium die Schließung der Exportakademie Ende dieses Jahres beschlossen. Als Grund werden finanzielle Defizite angegeben. Die Exportakademie habe sich einfach nicht gerechnet, so das Präsidium. Der Grund: Durch die hohen Personalkosten konnte die Akademie nicht kostendeckend arbeiten. Das sah auch der Landesrechnungshof so und forderte die Schließung. Diese stand bei der Hochschule schon länger auf der Agenda. "Es war schon 2006 Beschlusslage des Hochschulrates, die Exportakademie einzustellen", sagte Präsident Prof. Peter Nieß. "Es bestand kein Zweifel, dass wir die Exportakademie als Landesbetrieb einstellen werden.' Ab 2009 wird die Exportakademie als privates Unternehmen weitergeführt. Derzeit sei die Hochschule schon in Verhandlungen mit interessierten Unternehmern, sagte Nieß heute. Namen wurden noch nicht genannt. "Wir verhandeln mit Unternehmen, die aus der Region kommen und die mit der Hochschule Reutlingen vertraut sind", sagte Nieß. Die bisherigen Mitarbeiter sollen woanders an der Hochschule eingesetzt werden. Mit neuen Mitarbeitern seien die Personalkosten weniger hoch. Die Exportakademie gibt es seit 24 Jahren. Sie bietet einen Aufbaustudiengang mit Elementen aus der BWL und Auslandsmarketing sowie Fortbildungskurse für Berufstätige an.

900jähriges - Kusterdingen feiert mit Umzug
Montag, 14. Juli 2008 - 14:14 Uhr

Mit einem Festumzug hat gestern der Ortsteil Kusterdingen sein 900jähriges Bestehen gefeiert. In 24 Gruppen zeigten über 400 Teilnehmer geschichtliche Ereignisse und Szenen aus dem Dorf. Unter ihnen die freiwillige Feuerwehr mit einem alten Leiterwagen und in Uniformen aus vergangenen Jahrhunderten. Der Musikverein Weiler zum Stein begleitete den kilometerlangen Umzug musikalisch. Die Zuschauer konnten auch die Kleidung der Landbevölkerung bewundern. Der Schwäbische Albverein zeigte sich in den Kostümen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Ortsteil feiert noch weiter - nächstes Wochenende mit einem Dorffest.

Tödlich verunglückt - Unbekannte Frau in Belsen von Zug erfasst
Sonntag, 13. Juli 2008 - 16:50 Uhr

Eine Frau ist heute in Belsen von einem Zug erfasst worden. Sie verunglückte tödlich. Die noch unbekannte Frau lief unmittelbar vor dem Zug auf die Gleise. Die Tübinger Polizei geht von Suizid aus. Der Zug fuhr von Hechingen nach Mössingen mit gewohnter Geschwindigkeit. Nach dem Unfall machte die Bahn eine Notbremsung und kam 300 Meter später zum Stehen. Das Rote Kreuz betreute den Lokführer und die Fahrgäste des Zuges nach dem Unfall.

Bürgerfest - Reutlinger feiern Schwörtag mit Fahnenflaigen und Schwörtagsrede
Sonntag, 13. Juli 2008 - 15:35 Uhr

Zum Reutlinger Schwörtag wählten die Bürger in vergangenen Zeiten traditionell ihren Bürgermeister. 1802 wurde Reutlingen zur Kreisstadt und die Tradition um das Bürgerfest kam zu einem Ende. Oberbürgermeisterin Barbara Bosch ließ den Schwörtag 2005 wieder aufleben. Zwar wird an diesem Tag nicht mehr der Bürgermeister gewählt, aber die Reutlinger feiern heute dennoch - mit Fahnenflaigen, Zunftmarkt und Schwörtagsrede. Das Wetter hatte sich heute im wahrsten Sinne des Wortes gegen die Reutlinger Schwörtagsfeierlichkeiten verschworen. Die Reutlinger waren jedoch tapfer und nahmen Oberbürgermeisterin Barbara Bosch den Bürgermeister-Eid der freien Reichsstadt Reutlingen ab. In ihrer vorangegangen Schwörtagsrede hob sie den attraktiven Wirtschaftsstandort Reutlingen hervor. Neben dem Lob an ihre Stadt, wandte sie sich jedoch in Bezug auf die Diskussion um den Scheibengipfeltunnel mit härteren Worten an die Landesregierung. Die Oberbürgermeisterin erinnerte zudem an die 10jährige Städtepartnerschaft mit dem amerikanischen Reading. Außerdem verriet sie, dass der lang ersehnte Supermarkt in der Müllergalerie - Migros - im September öffnen werde. Wie vor einhundert Jahren steht auch heute das Fahnenflaigen noch im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Das Schwingen und Auf- und Abrollen der Zunftfahne wird in der originalgetreuen Wengertertracht vorgeführt und von der Stadtkapelle begleitet. Der Schwörtag wird jedes Jahr am 2. Sonntag nach dem 4. Juli begangen. Gefeiert wird nicht nur die Einsetzung des neuen Bürgermeisters, sondern auch die im Jahr 1347 verabschiedete Verfassung der damaligen Reichsstadt. Die Statuten entwickelten im 14. Jahrhundert erstmals demokratische Wurzeln.

Schnelle Schuhe in der Blumenstadt - Andrei Sitienei ist Sieger der 10 Kilometer des Mössinger Stadtlaufs
Sonntag, 13. Juli 2008 - 15:22 Uhr

Andrew Sitienei heißt der Sieger des gestrigen 5. Mössinger Stadtlaufes. Den zweiten Platz sicherte sich Wilfried Sambu, dicht gefolgt von Werner Bauknecht, der auf dem dritten Platz landete. Fast 300 Läufer gingen gestern abend an den Start, um vier Stadtlaufrunden für den 10 Kilometer langen Hauptlauf zu bewältigen. Profis und Freizeitsportler drehten in der Blumenstadt gemeinsam ihre Runden. An der Strecke unterstützten die Mössinger ihre Läufer durch anfeuernde Rufe.

Staraufgebot - After Show Party der Campus Invasion in Tübingen
Sonntag, 13. Juli 2008 - 13:18 Uhr

Fettes Brot, Clueso mit Band und Simple Plan rockten gestern Abend auf der MTV Campus Invasion in Tübingen. Die Feierwütigen ließen den Campus brodeln. Auch das neue Gesicht von MTV, Hadnet, war mit von der Partie. Bei der After Show Party in der SkyBar legte die gebürtige Göppingerin als Djane Lady Klick Klack auf. Zur AfterShowParty der MTV Campus Invasion kamen neben Moderator Markus Kafka auch die Punkrocker von Simple Plan. Mit ihrer Single "Shut Up“ feierten sie bereits in Deutschland Erfolge. Im Februar erschien ihr drittes Album "Simple Plan“, das in Deutschland die Charts bis auf Platz 10 hinaufkletterte. Nach ihrem Auftritt auf der Campus Invasion, feierten die Kanadier in der Skybar weiter. Auch Hadnet Tesfai, das neue Gesicht von MTV kam auf die After Show Party. Sie ist nicht nur Moderatorin, sondern auch DJane. Bei der Aftershowparty legte sie ihre Lieblingslieder auf. Ein so großer Event wie die Campus Invasion ist auch für die langjährige Radiomoderatorin noch aufregend. Die Bands, die sie jetzt auf der Bühne ansagt, hat sie früher selbst auf Konzerten besucht. Besonders an Fettes Brot erinnert sie sich noch genau. Auf ihrer Jein-Tour in der Stuttgarter Röhre hat die 28jährige die Band live gesehen. Die gebürtige Schwäbin lebt jetzt in Berlin, kommt jedoch oft und gern in ihre Heimat zurück. Die Tübinger und ihre Freunde zeigten auf der After Show Party noch lange Durchhaltevermögen. Bis in die frühen Morgenstunden nahmen sie die Tanzfläche der Skybar in Beschlag. Die Schwaben wissen eben, wie man feiert und das wird auch die Göppingerin Hadnet bestätigen können.

In Kinderhand - Hechingen feiert Irma-West-Kinderfest
Sonntag, 13. Juli 2008 - 13:14 Uhr

Zum 64. Mal haben die Kinder in diesen Tagen Hechingen fest in ihrer Hand. Das Irma-West-Kinderfest lockte die Kleinen zum 64. Mal in den Zollernstadt. Auf dem Marktplatz sangen und tanzten sie für die anderen Kinder. Ein Kinderflohmarkt brachte allerlei Spielzeug aus den Kinderzimmern zutage. Die viertägige Großveranstaltung wird seit 1999 von der Irma-West-Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen, örtlichen Schulen, Kindergärten und der Stadtverwaltung organsisiert. Kinderfeste haben eine lange Tradition in Hechingen. Schon Fürstin Eugenie von Hohenzollern-Hechingen richtete Feste für Kinder ihres Kinderhauses aus.

Geburtstag - Frommenhausen feiert 750jähriges
Sonntag, 13. Juli 2008 - 13:11 Uhr

Die Gemeinde Frommenhausen stand zu ihrem 750. Geburtstag an diesem Wochende Kopf. Mit einem Fassanstich durch Oberbürgermeister Stephan Neher feierten die Frommenhausener ihr Jubiliäum. Auch die Kleinsten freuten sich über den Geburtstag. Landrat Joachim Walther beglückwünschte die Einwohner zu ihrer wunderbaren Ortschaft. Ein Salutschießen des Schützenvereins Schwalldorf ließ die Gemeinde hochleben. 1258 wurde das Dorf Frumenhusen auf der Hochfläche zwischen Katzenbach und Starzel erstmals genannt. Es gehörte zur Grafschaft Hohenberg und ist heute ein Stadtteil der großen Kreisstadt Rottenburg.

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