RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 13. April 2008

Im Zeichen des Klimaschutzes - Handwerk im Zirkuszelt und Reutlinger Energietage eröffnet
Samstag, 19. April 2008 - 17:34 Uhr

Erstmals bei freiem Eintritt präsentiert sich dieses Wochenende die Kreishandwerkerschaft Reutlingen auf ihrer Messe "Handwerk im Zirkuszelt“. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr der Klimaschutz. Deshalb hat auch die Stadt Reutlingen auf dem Bruderhausgelände ihr Zelt für die zweiten Reutlinger Energietage aufgeschlagen. Eine sehr alte alternative Energie steht auf dem Messegelände: Ein VW Käfer, der mit einem Holzvergasermotor betrieben wird. Allerdings: Umweltfreundlich ist etwas anderes. Bei der Vergasung entsteht giftiges Kohlenmonoxid. Vor sechzig bis siebzig Jahren versuchte man so, die teuren Spritkosten zu umgehen. Die alternativen Energien von heute sehen anders aus und sind sauberer. Das Problem ist wieder das alte: Fossile Brennstoffe werden immer knapper. Und jetzt kommt auch der Klimawandel hinzu. Umweltfreundliche Autos sind genauso Thema auf der Messe wie energetische Sanierung: Es geht darum, Dachfenster zu isolieren, Wände zu dämmen, um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten. Das Handwerk ist im Umbruch. Denn jetzt gilt es angesichts der Energieproblematik nach Alternativen zu schauen. "Die Alternativen haben wir hier", sagte Kreishandwerksmeister Harald Herrmann. "Und das ist auch die große Herausforderung für das Handwerk. Jetzt gilt es das, was die Industrie fertigt, dem Kunden effizient einzubauen und zu warten.' Beratung für Häuslebesitzer bieten auch die Reutlinger Energietage, die in Zelt 8 untergebracht sind. Hier informieren die Stadt Reutlingen und ihre Eigenbetriebe zu den Themen Energie sparen und erneuerbare Energien. Handwerk im Zirkuszelt und Reutlinger Energietage arbeiten erstmals zusammen. Nach dem Wunsch der Kreishandwerkerschaft soll das so bleiben. Auch abseits von Sanierung und Photovoltaik gibt es auf der Messe einiges zu sehen. So können sich Besucher mit einem Kran der Bau-Innung in eine Höhe von zwanzig Metern begeben und dort die Aussicht auf das Gelände genießen. Der Eintritt ist dieses Jahr erstmals frei. Wenn sich die Leute beraten ließen, stünde es in keinem Verhältnis, wenn sie auch noch Geld ausgeben müssten, so Kreishandwerksmeister Herrmann. Für das Handwerk im Kreis Reutlingen ist die Messe jedenfalls eine gute Gelegenheit sich zu präsentieren - und zu zeigen, dass es den Herausforderungen der Zukunft gewachsen ist.

Margret Grimm erhält Reutlinger Bürgermedaille in Gold
Samstag, 19. April 2008 - 17:29 Uhr

Die ehemalige Stadträtin und langjährige Weindorf-Bürgermeisterin Margret Grimm ist mit der Bürgermedaille in Gold ausgezeichnet worden. Grimm war 32 Jahre lang Mitglied des Reutlinger Gemeinderats und engagiert sich in vielfältiger Weise für die Stadt. Die meisten kennen Margret Grimm als Weindorf-Bürgermeisterin. Zwanzig Jahre lang übte sie dieses Amt aus. Auf einen Nachfolger wurde bewusst verzichtet, denn den Veranstaltern war klar: Niemand konnte das Amt so ausfüllen wie sie. Aber Margret Grimm veranstaltete auch Seniorennachmittage in der Friedrich-List-Halle. Oberbürgermeisterin Barbara Bosch fand gestern Abend noch viele weitere Beispiele für das Engagement der langjährigen Stadträtin. Grimm hatte unter anderem den Tagesmütterverein mitbegründet, sich für das Frauenhaus stark gemacht und mit Spenden und Engagement den Bau eines Krankenhauses in der Partnerstadt Bouaké vorangetrieben. "Was weniger bekannt ist: Sie hat vielen Menschen persönlich geholfen", sagte Oberbürgermeisterin Barbara Bosch. "Sie konnten sie mitten in der Nacht anrufen, wenn sie Probleme hatten. Sie verkörpert für uns in Reutlingen das soziale Gewissen der Stadt.' So hatte der Reutlinger Gemeinderat einstimmig entschieden: Margret Grimm erhält die Bürgermedaille in Gold. Die Auszeichnung wird nur selten verliehen. Zuvor hatte die Stadt 26 Menschen mit der Medaille in Gold ausgezeichnet. Margret Grimm war nach Lisel Zweigle ist die zweite Frau. Grimm sagte, sie habe sich sehr über die Auszeichnung gefreut - aus ihrer Sicht sei es aber nicht nur eine Ehrung für sie persönlich, sondern auch für ihre Mitstreiter. "Ich nehme sie stellvertretend für einen Frauenkreis, der mich immer tatkräftig unterstützt hat", sagte Grimm. Zwar hatte sie aus gesundheitlichen Gründen ihr Gemeinderatsmandat niederlegen müssen, aber aktiv und engagiert will sie weiterhin sein. In ihren Dankesworten machte sie die geladenen Gäste zum Schluss auf einen Missstand aufmerksam. "Es ist ein Unding, dass viele Kinder mittags mit leeren Mägen in der Schule sitzen, weil sie sich das Essen in der Schulmensa nicht leisten können, zum Beispiel wenn die Eltern Hartz IV-Empfänger sind", sagte sie. Dass auch die Kinder mit geringem Einkommen satt werden, dafür will sich Margret Grimm einsetzen. So will sie auch in Zukunft dafür sorgen, dass das Leben in Reutlingen ein wenig besser wird.

Lese-Haus - Helge Thun und Boris Palmer starten Vorleseprojekt der Bürgerstiftung Tübingen
Samstag, 19. April 2008 - 17:15 Uhr

Der Comedian und Zauberer Helge Thun war gestern Abend in einer etwas ungewohnten Rolle zu sehen. Von Kindern umringt las er im Tübinger Sparkassen-Carré aus Kinderbüchern. Die Lesung war Auftakt des Projekts Lese-Haus der Bürgerstiftung Tübingen und der Stadtbibliothek. Auch Oberbürgermeister Boris Palmer wurde zum Märchenonkel und las aus dem Lieblingsbuch seiner Kindheit: Peterchens Mondfahrt. Ziel des Projekts ist es, Kindern von drei bis acht Jahren Lust auf Bücher zu machen. Rund zwanzig Vorlesepaten gehen an Schulen und Kindergärten, um den Kindern das Lesen schmackhaft zu machen.

Bad Uracher Handwerk präsentiert sich auf Gewerbeschau in Festhalle
Samstag, 19. April 2008 - 17:11 Uhr

In der Bad Uracher Festhalle wurde heute die Gewerbeschau der Fachgruppe Handwerk von Bad Urach aktiv eröffnet. In der Halle und auf dem Parkplatz präsentieren sich über dreißig Gewerbetreibende aus Handwerk, Handel und Dienstleistungen. Die Betriebe kommen zum überwiegenden Teil aus Bad Urach. Es ist die erste Gewerbeschau in der Kurstadt statt mehr als fünfzig Jahren. Zuletzt präsentierte sich hier die heimische Wirtschaft 1952. Die Messe ist auch morgen den ganzen Tag ab 11 Uhr geöffnet.

SSV Reutlingen - FSV Frankfurt 0:1
Samstag, 19. April 2008 - 16:50 Uhr

Der SSV Reutlingen hat heute sein Heimspiel gegen den FSV Frankfurt verloren. Die Mannen von Peter Starzmann unterlagen den Gästen aus Hessen mit 0:1. Den Treffer erzielte Markus Husterer in der 21. Minute. Danach rannte der SSV gegen die Frankfurt Abwehr an, konnte aber den Ausgleich nicht erzielen. Daran änderte auch ein Handelfmeter für die Reutlinger nichts. Christian Haas scheiterte am Torhüter.

Grundschule Hügelstraße in Tübingen wird zweisprachig
Samstag, 19. April 2008 - 9:30 Uhr

Ab dem kommenden Schuljahr wird es an der Grundschule Hügelstraße in Tübingen einen zweisprachigen Zug geben. Das heißt, die Schüler bestimmter Klassen werden auf Deutsch und auf Englisch unterrichtet. Das baden-württembergische Kultusministerium hat jetzt einen entsprechenden Antrag der Grundschule genehmigt. In einer ersten Klasse werden im kommenden Schuljahr die Fächerverbünde "Mensch, Natur und Kultur“ sowie "Bewegung, Spiel und Sport“ auf Englisch unterrichtet. Der Versuch ist zunächst bis 2012 befristet.

Wichtiger Sieg: Walter Tigers schlagen Gießen 46ers 75:69
Samstag, 19. April 2008 - 8:48 Uhr

Wichtige Punkte für den Klassenerhalt konnten die Walter Tigers gestern Abend sichern. In der heimischen Paul-Horn-Arena besiegten die Tübinger Basketballer die Gießen 46ers mit 75 zu 69. Dabei sah es für die Heimmannschaft zunächst nicht gut aus. Nach dem ersten Viertel lagen sie 12 zu 18 zurück. Dann erst zeigten die Tiger ihre Zähne, und es begann eine Aufholjagd. So lang den Schwaben zu Beginn der ersten Halbzeit nicht nur die Führung, sondern auch ein beruhigender Vorsprung. Matchwinner, war Jay Thomas, dem nach dem Ausfall von AJ Moyé die Kapitänsrolle zufiel. Die Bilder zum Spiel sehen Sie am Montag im Sport.

Ermittlungen zu tödlichem Unfall an Pfullinger Mühle - Polizei sucht 13jährigen als Zeugen
Freitag, 18. April 2008 - 15:37 Uhr

Die Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall eines 7-jährigen Jungen an der Pfullinger Mühle gestalten sich schwierig. Die Polizei hat inzwischen viele Kinder befragt. Die Aussagen der Kinder gehen jedoch zu sehr auseinander. Manche wollen ihn allein gesehen haben, andere in Begleitung weiterer Kinder. Ein Junge sprach gar von einem Streit. Die Polizei sucht jetzt nach einem Jungen, der am Mittwoch Nachmittag zwei Mädchen erzählt hat, er habe etwas beobachtet, und dabei geweint haben soll. Dieser Junge war etwa 13 Jahre alt, hatte schwarze Haare mit einem blonden Streifen an der Seite, trug einen größeren Ohrstecker und war mit einem Erima-Trainingsanzug bekleidet. Die Polizei möchte ihn gerne befragen und bittet ihn darum, sich zu melden.

Umfrage zu geplantem Einkaufszentrum in Reutingen: Ein Fünftel der Einzelhändler würden vielleicht einziehen
Freitag, 18. April 2008 - 15:20 Uhr

Gut 20 Prozent der befragten Reutlinger Einzelhändler sind daran interessiert, in ein ECE Einkaufszentrum in Reutlingen umzuziehen. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage der IHK Reutlingen zur möglichen Ansiedlung eines großen Shopping-Centers. Über 250 Händler und Immobilieneigentümer wurden befragt. Mehr als drei Viertel von ihnen glauben, dass sich ein Shopping-Center am Postareal negativ auf ihr Geschäft auswirkt. Dass ihre Immobilie an Wert verliert, fürchten deutlich mehr als die Hälfte. Immerhin: Für 70 Prozent der Einzelhändler hängt die Investitionsentscheidung in das eigene Geschäft nicht vom Bau eines Shopping-Centers ab.

Der teuerste Farbstoff der Welt - "Jugend Forscht"-Landessieger stellt PurPur her
Freitag, 18. April 2008 - 13:58 Uhr

PurPur ist der teuerste Farbstoff der Welt. Aus 10.000 Purpurschnecken stellten die Menschen vergangener Zeiten EIN Gramm des rötlichen Farbstoffes her. Der Tübinger Schüler Marcel Reimann hat keine Purpurschnecken benötigt. Er stellte den Farbstoff durch chemische Synthese her. Der 17jährige hat den Landeswettbewerb "Jugend Forscht“ im Bereich Chemie gewonnen. Nicht im Schlaf hat Betreuer Manfred Brenner daran geglaubt, dass sein Schüler Marcel Reimann es schafft, PurPur herzustellen. Die äußerst komplizierte Prozedur steht in keinem Buch. Der Farbstoff ist zu wertvoll, die Reaktionen zu komplex. Einmal pro Woche setzte sich der 17jährige ins Labor - überlegte, tüftelte, experimentierte, bis er schließlich 0,25 Gramm Purpur in seinen Händen hielt. Als chemisch-technischer Assistent macht der Nachwuchsforscher in diesem Jahr seinen Abschluss an der gewerblichen Schule Tübingen. Danach will er studieren. Nach seinem Sieg bei "Jugend Forscht" kamen Interessierte aus Industrie und Forschung auf den 17jährigen zu. In den kommenden Wochen wird er an der Universität Tübingen weiter an seinem PurPur forschen. Mit Stolz in der Stimme spricht Betreuer Brenner von seinem Schützling: "Wenn man ihn reden hört, hört es sich an, als könnte man jedes Chemiebuch aufschlagen und lesen, wie es geht. Das ist nicht der Fall. Er saß stunden-, wochen-, monatelang am Projekt, hat recherchiert und im Internet gesucht. Er hat seinen eigenen Syntheseweg erdacht und aupsrobiert. Das war fantastisch.' Heute wird PurPur nur noch selten verwendet. 2000 Euro kostet ein Gramm des teuren Farbstoffes. Als Sieger aus dem Landeswettbewerb tritt Marcel Reimann vom 22. bis 25 Mai zum Bundeswettbewerb Jugend Forscht in Bremerhaven an.

Metzinger Gemeinderat vertagt Beschluss zum Hotel an der Stadthalle
Freitag, 18. April 2008 - 13:53 Uhr

Die Stadthalle in Metzingen soll mit einem Drei-Sterne-Hotel erweitert werden. Das Projekt ist schon seit längerem in der Diskussion, gestern Abend nun sollte der Gemeinderat entscheiden, ob ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll. Doch die Fraktionen fühlten sich über die Pläne noch nicht gut genug informiert. Sie baten darum, das Projekt nur vorzustellen und die Entscheidung zu verschieben. Das Fellbacher Büro Scholz und Partner will das Hotel errichten. Kategorie: 3 Sterne plus. 89 Betten soll das Hotel aufweisen. Im Erdgeschoss ist ein Restaurant vorgesehen, im dritten Stock soll es mit einem Sauna- und Fitnessbereich aufwarten. Dieser soll möglicherweise auch öffentlich zugänglich sein, so die Fellbacher Planer. Im Dachgeschoss habe man einen ganz besonderen Veranstaltungsraum mit Blick auf die Altstadt und den Weinberg geplant. Als Pächter will man eine große Hotelkette. Potential für neue Gästebetten sieht die Stadtverwaltung in der Nähe zur neuen Landesmesse und nicht zuletzt in den vielen Fabrikverkaufs-Besuchern. Einen Bebauungsplan wollte der Gemeinderat gestern Abend jedoch nicht in Auftrag geben. Die Räte wollen das Projekt erst noch diskutieren, möglicherweise eine Klausur dazu abhalten und das Ergebnis des Tourismuskonzepts abwarten, das derzeit ausgearbeitet wird.

Gutenbergschule in Reutlingen weiht Mensa-Neubau ein - Bosch übt Kritik an Verlegung des Schulamts
Freitag, 18. April 2008 - 13:53 Uhr

An der Gutenbergschule hat die Stadt Reutlingen heute den vorerst letzten Mensa-Erweiterungsbau seiner Bestimmung übergeben. Rund 1,1 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Der größte Teil davon wurde durch einen Bundeszuschuss im Rahmen des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung“, kurz IZBB finanziert. Damit ist das IZBB-Programm für Reutlingen ausgelaufen. Die Schulen, die jetzt noch keine Mensa haben, könnten aber trotzdem gefördert werden, sagte heute Oberbürgermeisterin Barbara Bosch. Mit Hilfe eines Landesprogramms sollen weitere Mensen gebaut werden, unter anderem für die Jos-Weiss-Schule und die Mörike-Schule in Sondelfingen. Kritik übte Bosch an der Verlegung des Schulamts nach Tübingen. Diese Entscheidung sei wegen der Anzahl der Schulen im Kreis Reutlingen nicht nachvollziehbar.

Spatenstich: BruderhausDiakonie erweitert Werkstätten
Freitag, 18. April 2008 - 12:57 Uhr

Spatenstich bei der Bruderhaus-Diakonie in Reutlingen. In der Oberlinstraße entsteht ein Ergänzungsbau für die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Das neue Gebäude bietet Platz für rund 120 neue Arbeitsplätze und ein Logistikzentrum. Das Land fördert den Neubau mit knapp 870.000 Euro aus Mitteln der Ausgleichsabgabe. Diese müssen Betriebe zahlen, die weniger Schwerbehinderte beschäftigen als vorgeschrieben. Derzeit sind in den Werkstätten in der Oberlinstraße rund 300 Menschen beschäftigt.

Bundespolizei ermittelt wegen Steinwurf auf Regionalbahn
Donnerstag, 17. April 2008 - 19:09 Uhr

Wegen des Steinwurfs auf eine Regionalbahn ermittelt die Bundespolizei derzeit gegen vier Realschüler aus Bisingen. Bei dem Vorfall auf der Strecke Balingen-Tübingen vor einigen Tagen wurde die Windschutzscheibe eines Triebwagens schwer beschädigt. Der Stein war von einer Brücke geworfen worden. Verletzte gab es jedoch keine. Laut Polizei war es nicht der erste Vorfall dieser Art. Die Schüler, alle unter 14, sollen schon früher Steine auf einen Zug geworfen und Gegenstände auf die Schienen gelegt haben. Damals habe man in der Folge Präventionskurse an der Schule durchgeführt, um zu verdeutlichen, welch verheerende Folgen ein solcher Vorfall haben kann.

Steinquader auf der Straße verursacht Unfall in Tübingen
Donnerstag, 17. April 2008 - 19:08 Uhr

Ein fast ein Meter hoher Naturstein hat heute Morgen an der Westbahnhofkreuzung in Tübingen für einen Unfall gesorgt. Er lag kurz nach dem Tunnelausgang auf der Straße. Ein 20jähriger Autofahrer konnte ihm nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr dagegen. Anschließend pralle der Wagen gegen die Leitplanke. Die Folge sind gut 5000 Euro Sachschaden. Die Polizei ermittelt nun, wer den Stein verloren haben könnte und sucht nach Zeugen.

Erster Senioren Musiknachmittag in den Pfullinger Hallen
Donnerstag, 17. April 2008 - 16:18 Uhr

In den Pfullinger Hallen hat es gestern den ersten Musiknachmittag für Senioren gegeben. Vor allem Kinder erfreuten die älteren Menschen mit beschwingten Liedern. Und so ging das Konzept eines Generationen übergreifenden Nachmittags voll auf. Der Pfullinger Bürgertreff, die Stadt und die evangelische Gesamtkirchengemeinde hatten den Musiknachmittag organisiert. Über 200 Senioren fanden gestern den Weg in die Pfullinger Hallen, eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist schon geplant.

Am Wochenende "Handwerk im Zirkuszelt" und "Reutlinger Energietage"
Donnerstag, 17. April 2008 - 15:16 Uhr

Die Reutlinger Handwerksmesse "Handwerk im Zirkuszelt“ öffnet am Wochenende wieder ihre Tore: diesmal mit einigen Neuerungen. Eine Kooperation mit der Gartenmesse Garden Life gibt es dieses Jahr nicht. Dafür veranstaltet die Stadt Reutlingen mit ihren Töchtern Fair Energie und GWG zeitgleich und am gleichen Ort die zweiten Reutlinger Energietage. Die dritte Neuerung: Der Eintritt ist frei. "Wenn jemand sich über Klimaschutz informieren will, dann steht es in keinem Verhältnis, dass wir dafür auch noch Eintritt verlangen", sagte Kreishandwerksmeister Harald Herrmann. Beraten lassen kann sich der Häuslebesitzer vor allem zum Thema energetische Sanierung. Denn gerade der Klimaschutz spielt im Handwerk eine immer größere Rolle. Deshalb lag es nahe, die Messe mit den Reutlinger Energietagen zu verbinden. Hier zeigen die Stadt Reutlingen, die Fair Energie und die GWG die Vielfalt der Möglichkeiten zum Energiesparen. Die Messe "Handwerk im Zirkuszelt“ und die Reutlinger Energietage öffnen ihre Tore am Samstag um 11 Uhr. Am Samstag und Sonntag sind die Zelte bis jeweils 19 Uhr geöffnet.

LOS-Förderung für Tübinger Vorstadt in Reutlingen endet
Donnerstag, 17. April 2008 - 14:46 Uhr

Das Projekt LOS - kurz für "Lokales Kapital für Soziale Zwecke“ läuft aus. Nun haben die Beteiligten eine Bilanz gezogen. Mit europäischen und Bundesmitteln konnten in drei Jahren etwa 70 Projekte in Reutlingen gefördert werden. In einem davon bauten Jugendliche Seifenkisten in der Tübinger Vorstadt. Handwerkliche Erfahrung und soziale Kompetenzen wurden vermittelt. Insgesamt erreichte man über 1000 Leute. LOS unterstützte den Gedanken der Sozialen Stadt - hier geht es vor allem um Investitionen in bauliche Verbesserungen eines Stadtteils. Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Kooperation vermittelten weitere Projekte. Ohne Geld und engagierte Projektverantwortliche laufe gar nichts, so die LOS-Teilnehmer. Insgesamt wurden 370.000 Euro ausgegeben. Einige Initiativen werden mit anderer Förderung und Trägerschaft fortgeführt. Seit 2005 haben die Beteiligten viel auf den Weg gebracht. Die geknüpften Kontakte sollen auch in Zukunft erfolgreich genutzt werden.

Peruanischer Botschafter zu Gast in Tübingen
Donnerstag, 17. April 2008 - 13:24 Uhr

Der peruanische Botschafter Federico Kauffmann Dolg hat die Stadt Tübingen besucht. Oberbürgermeister Boris Palmer empfing ihn im Rathaus der Universitätsstadt. Anlass war das Filmfestival CineLatino, das gestern Abend eröffnet wurde. Der Schwerpunkt ist in diesem Jahr Peru. Ein Buch über Tübingen überreichte der Oberbürgermeister dem passionierten Archäologen und Doktor der Geschichte. Dieser zeigte sich von der Universitätsstadt begeistert. "Es ist eine wunderschöne Stadt", sagte Kauffmann. "Ich kannte sie schon aus dem Hören. Wer kennt nicht Tübingen durch die Universität? Die Universität Tübingen ist ja weltbekannt.' Während des Empfangs trug sich Federico Kauffmann Dolg ins Goldene Buch der Stadt ein. In Tübingen sei er sehr gut aufgenommen worden, sagte der Botschafter. Er fühle sich wie in Peru. So hatte er unter anderem mit Mitgliedern des Partnerschaftsvereins Villa El Salvador gesprochen. Seit September 2006 besteht die Partnerschaft Tübingens mit diesem Stadtbezirk von Lima.

Umbau des Balinger Klinikums wird teurer als geplant
Mittwoch, 16. April 2008 - 17:10 Uhr

Auf den Zollernalbkreis kommt die bislang größte Investition seiner Geschichte zu. 68,8 Millionen Euro kostet der Umbau und Neubau des Klinikums Balingen - rund vier Millionen mehr, als ursprünglich vorgesehen. Der Kreistag entscheidet auf einer Sondersitzung am 28. April über den Baubeschluss. Gestern Abend informierte der Landkreis die Bevölkerung in einer Informationsveranstaltung in der Stadthalle Balingen.

Nach dem Umbau wird das Balinger Krankenhaus nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nur der Verwaltungsbau behält sein altes Gesicht. Die Arbeiten sollen noch dieses Jahr beginnen und bis 2012 abgeschlossen sein. Der Umbau findet bei laufendem Betrieb statt. Bei der Bevölkerung stieß das Thema auf wenig Interesse. Gerade 120 Bürger verirrten sich in die Stadthalle Balingen. Dabei hatten gerade die Höhe der Investition und die Finanzierung für Diskussionsstoff gesorgt. Knapp die Hälfte der Kosten zahlt das Land. Dem Kreis stehen weitere 32 Millionen als Eigenmittel bereits jetzt zur Verfügung. Unklar bleibt die Finanzierung der restlichen vier Millionen - genau die vier Millionen, um die das Projekt teurer wurde - aus unterschiedlichen Gründen. Aber kein Problem für den Landkreis. Schließlich sei die Kreisumlage eine der niedrigsten in Baden-Württemberg. Schon eine Erhöhung um einen Prozentpunkt könne die Finanzierungslücke schließen. Mit dem Neubau des Klinikums reagiert der Zollernalbkreis auf die derzeitige Entwicklung im Gesundheitswesen. Es rentiere sich nicht mehr, Kliniken an drei Standorten zu unterhalten. Die Krankenhäuser in Albstadt und Balingen sollen die Patienten übernehmen, die vorher in der Hechinger Klinik behandelt wurden. Diese wird 2012 geschlossen.

Gutes Geschäftsjahr für Gönninger Metallverarbeiter Mez Frintrop AG
Mittwoch, 16. April 2008 - 17:02 Uhr

Auf ein gutes Geschäftsjahr blickt die Mez Frintrop AG in Gönningen zurück. Der Vorstand des Metallverarbeiters sieht die Ursache zum einen in der guten Konjunktur. Zum anderen habe das Unternehmen sein Profil - Blechbearbeitung aus einer Hand - schärfen können. Das Unternehmen entstand 2002 aus dem Zusammenschluss der Gönninger Mez GmbH mit Frintrop aus Kornwestheim.
"Alles aus einer Hand“ möchte das regionale Traditionsunternehmen mit seinen knapp hundert Mitarbeitern anbieten. So werden die Bleche hier passgenau nach Kundenwünschen zugeschnitten. Eine feste Kundenbindung sei für das Unternehmen besonders wichtig. Etwa 20
Kunden seien für 95% des Umsatzes verantwortlich. Letztes Jahr setzte die Firma über zwölf Millionen Euro um. Mez Frintrop hätte noch stärker wachsen können. Doch die Planungen sahen anders aus. Mez sieht die Stärken eines Familienunternehmens im persönlichen Kontakt mit den Mitarbeitern und in der Möglichkeit, langfristig zu planen. Hier sei das eher möglich als bei einem von Managern geführten Konzern. So bietet Mez Frintrop seine Produkte als einziger Anbieter auch im Internet an. Dort rechnet Mez mittelfristig mit vernünftigen Umsätzen. Zudem werde dieser Bereich kontinuierlich weiterentwickelt. Die Firma produziert Maschinenverkleidungen unter anderem für Manz Automation oder Fahrerkabinen für Autokräne von Liebherr. Mez Frintrop versucht schon früh Nachwuchs für seine Fertigung zu begeistern. Ende Februar schnupperten die Praktikantinnen Suheyla und Vanessa in den Beruf des Konstruktionsmechanikers hinein. Sie schließen nicht aus, sich später hier um einen Ausbildungsplatz zu bewerben. Momentan gibt es in der Firma zehn Auszubildende. In diesem Jahr wird Mez Frintrop zehn weitere Arbeitsplätze in Gönningen schaffen und 1,7 Millionen Euro investieren.

Emotional und berührend - Bilder des weltberühmten Fotografen Robert Capa in Reutlingen zu sehen
Dienstag, 15. April 2008 - 18:56 Uhr

Robert Capa gilt als einer der berühmtesten Fotografen der Welt. Mit bürgerlichem Namen hieß der gebürtige Ungar André Friedman. In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts lernte der Fotograf die Reutlingerin Gerta Taro kennen. Das Paar zog seit dem zusammen durch Welt. Heraus kamen bewegende und einzigartige Bilder. Die Reutlinger Volkshochschule zeigt derzeit eine Auswahl der Fotos und das Reutlinger Theater "Die Tonne“ präsentiert in der kommenden Woche ein Stück über den Künstler. Vier Tonne-Schauspieler erzählen rückblickend das Leben von Robert Capa, hier ein Portrait des Fotografen. Ohne Gerta Taro wäre André Friedman vielleicht nie zu Robert Capa geworden. Seine Gefährtin wurde 1910 geboren, nach der Machtergreifung der Nazis floh die jüdische Familie aus Deutschland. Der Fotograf machte sich einen Namen durch Bilder von Kriegsschauplätzen - dieses Foto gehört zu seinen bekanntesten Werken. Auch bei der Invasion der Alliierten in der Normandie war Capa mit dabei. Der Künstler legte dabei immer Wert auf Emotionen und hatte den Blick für den besonderen Augenblick. Zur Capa-Geschichte kam erst kürzlich ein neues Kapitel hinzu. Darin spielt auch wieder Gerta Taro eine Rolle. Capa fotografierte aber nicht nur Kriege, auch berühmte Köpfe wie Picasso und Hemmingway haben zu seinen Motiven gehört. Der Schriftsteller ist hier mit seinem Sohn zu sehen. Ein Blick auf die Bilder lohnt sich, sie sind noch in den kommenden sechs Wochen in der VHS Reutlingen zu sehen. Das Stück des Theaters Die Tonne feiert kommende Woche Premiere.

Tausende Besucher - Metzinger Feuerwehr feiert 150-jähriges Bestehen
Montag, 14. April 2008 - 16:37 Uhr

Die Metzinger Innenstadt platzt aus allen Nähten. An einem verkaufsoffenen Sonntag kein ungewöhnliches Bild in der Outletstadt. Bei einigermaßen trockenem Wetter hat es gestern aber noch mehr Menschen ins Ermstal gezogen. Die Metzinger Feuerwehr feierte ihr 150-jähriges Bestehen. Die Schauübungen waren der große Publikumsmagnet. Vor einem Trainingscontainer warteten Feuerwehrleute auf ihren Einsatz. Nur mit Atemschutzgeräten können die Brandbekämpfer zum Feuer vordringen. Trainiert wird die Situation eines Flash-Overs. Dazu kommt es, wenn beispielsweise ein kleiner Zimmerbrand auf den ganzen Raum übergreift. Grund sind plötzlich entstehende Verbrennungsgase. Bei einem Flash-Over herrschen Temperaturen von über 600 Grad. Diese extremen Bedingungen müssen vor allem von den jungen Feuerwehrleuten trainiert werden. Für sie ist es oft die erste Gelegenheit einen realistischen Brand zu erleben. Alltägliche Einsätze sind oft wenig spektakulär, aber auch hier sei volle Konzentration gefragt, so Kommandant Hartmut Holder. Bei einer weiteren Schauübung konnten die Besucher eine Personenbergung beobachten. Das Szenario: eine Person ist im Auto eingeklemmt, die Feuerwehr muss sie aus dem Wrack heraus schneiden. Eine durchaus alltägliche Situation für die Retter, sie müssen präzise und schnell vorgehen. Dank umgehender Notrufe erreicht die Feuerwehr schnell den Unglücksort. Das sei eben ein Vorteil des Handy-Zeitalters, so Holder. Dafür gebe es andere Probleme. Holder warnt allerdings vor heldenhaftem Eingreifen. Gerade bei Bränden erleiden Retter ohne Atemschutz schnell eine Rauchvergiftung. Auch bei den Kollegen von der Polizei sei das schon mehrfach aufgetreten. Am gestrigen Sonntag waren auch zahlreiche Brandbekämpfer von außerhalb zu Gast. So war beispielsweise der große Flughafenlöschwagen bei den kleinen Besuchern sehr beliebt. Und auch der Kommandant zeigte sich rund um zufrieden mit dem Fest.

Für eine saubere Umwelt - Markungsputzete in Pliezhausen
Montag, 14. April 2008 - 11:18 Uhr

200 Helfer haben am Samstag in Pliezhausen bei der Markungsputzete mit angepackt, wie hier einige Mitglieder des Kleintierzuchtvereins. Der meiste Unrat komme von den Autofahrern, so die Helfer. Da fänden sich Flaschen, Flachmänner und Zigarretenkippen an der Straße, die aus dem Auto geworfen werden. Vereine und Gruppen aus Pliezhausen treffen sich jedes Jahr zum Frühjahrsputz in der Natur. In diesem Jahr haben sich nicht so viele Freiwillige gefunden, wie in den vergangenen Jahren.

Farbenmeer - Gönninger Tulpenblüte eröffnet
Sonntag, 13. April 2008 - 17:05 Uhr

Tausende Tulpen verwandeln Gönningen derzeit in ein wahres Blumenmeer. Am ersten Tulpensonntag in diesem Jahr kamen heute zahlreiche Tulpenliebhaber nach Gönningen um sich selbst ein Bild von der Blütenpracht zu machen. Außerdem konnten sie noch über einen Frühlings- und Künstlermarkt schlendern. Die Gönninger Tulpenblüte hat eine jahrhundertealte Geschichte. Im 19. Jahrhundert waren mehr als die Hälfte der Gönninger Einwohner im Samenhandel beschäftigt. Noch heute gibt es in Gönningen Samenhandlungen, die sich expilizit von den Gartengroßmärkten abgrenzen wollen.

Zurückhaltend und trotzdem nobel - so soll die neue Reutlinger Stadthalle aussehen
Sonntag, 13. April 2008 - 12:50 Uhr

Eine entscheidende Etappe auf dem Weg zur neuen Reutlinger Stadthalle ist angebrochen. Das Preisgericht ist gestern zusammen gekommen um hat über die überarbeiteten Modelle der Wettbewerbssieger beraten. In den Abendstunden präsentierten sie dann ihr Ergebnis. Der Wettbewerbssieger ist das Modell des Berliner Architekten Max Dudler. Bereits im Januar war sein Stadthallenmodell ein Favorit der Jury um Arno Lederer. Durch die Nachbearbeitung des Entwurfs sei die zweite Version jetzt noch besser geworden. Äußerlich strahle das geplante Gebäude Zurückhaltung aus, gleichzeitig entstehe aber auch eine gewisse Noblesse, so der Stuttgarter Professor. Die Veränderungen werden im Querschnitt sichtbar: der kleine Konzertsaal ist nach oben gewandert, eine geplanter dritter Saal ist ganz weg gefallen. Besonders für größere Veranstaltungen von Vereinen gebe es zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten im großen Saal. Für die Gäste wird die neue Stadthalle, sollte sie so gebaut werden, ein Ort zum Verweilen sein. Speziell die Terrassen im Obergeschoss bieten viel reizvolles für die Besucher. Auch Reutlingens Oberbürgermeisterin Barbara Bosch ist mit dem überarbeiteten Modell sehr zufrieden. Jetzt sei der Berliner Entwurf noch ausgereifter und letzte Mankos beseitigt. So wird auch der geplante Kostenrahmen für die neue Stadthalle von knapp 30 Millionen Euro eingehalten. Bis Ende April ist das Siegermodell, aber auch alle anderen Entwürfe in der Reutlinger Wendler-Fabrik zu sehen. Die Vorbereitungen für die versprochene Bürgerbefragung laufen bereits, so die Oberbürgermeisterin. Am 5. Juni ist der Reutlinger Gemeinderat gefragt - mit einer Grundsatzentscheidung soll dann der Weg für den Bau frei gemacht werden. Spatenstich könnte dann schon nächstes Jahr sein und bis 2011 soll die neue Stadthalle fertig sein.

Lacrosse Damen-Bundesliga zu Gast in Tübingen
Sonntag, 13. April 2008 - 11:08 Uhr

Die Südstaffel der Damen Lacrosse Bundesliga war an diesem Wochenende in Tübingen zu Gast. In Deutschland ist diese Sportart nur wenigen bekannt. Per Schläger muss ein kleiner Gummiball ins Tor befördert werden. Dieses befindet sich nicht am Spielfeldrand, sondern 14 Meter vor der der Aus-Linie.Jede Mannschaft hat zwölf Feldspielerinnen. Die Spielerinnen dürfen den Ball ausschließlich mit dem Schläger fangen, tragen und werfen. Seinen Ursprung hat Lacrosse in Nordamerika, bereits die Ureinwohner betrieben diesen Sport. In Kanada gilt Lacrosse heute neben Eishockey als Nationalsport.

TV Neuhausen in Pirna erfolgreich
Sonntag, 13. April 2008 - 9:31 Uhr

Die Regionalliga Handballer des TV Neuhausen waren auswärts siegreich. In Pirna gewannen die Ermstäler mit 24 zu 22. Die Mannen um Trainer Kurt Reusch stehen damit auf Platz drei der Tabelle, Erster bleibt weiterhin der HC Erlangen mit drei Punkten Vorsprung. Bis zum Saisonende stehen jetzt noch zwei Spiele aus. Am kommenden Samstag empfängt Neuhausen den VfL Waiblingen in der heimischen Hofbühlhalle. Und am darauf folgenden Wochenende müssen die Ermstäler gegen Kronau/Östringen ran.

Erkämpfter Sieg - Rottenburger Volleyballer gewinnen letztes Auswärtsspiel
Sonntag, 13. April 2008 - 8:42 Uhr

Die Volleyballer des TV Rottenburg haben gestern Abend ihr Auswärtsspiel beim TuS Durmersheim mit 3 zu 2 Sätzen gewonnen. In dem fast zweistündigen Match machten es die Bischofstädter noch einmal spannend. Die Mannen um Trainer Hans Peter Müller- Angstenberger verloren die ersten beiden Durchgänge. Trotz der sicheren Meisterschaft in der zweiten Liga ließ sich der TVR nicht hängen. Und so kämpften sich die Rottenburger Satz um Satz heran. Die Ergebnisse im Einzelnen: Durchgang eins und zwei gingen mit 22 zu 25 und 24 zu 26 an Durmersheim. Die Sätze drei bis fünf mit 25 zu 20, 25 zu 17 und 15 zu 10 an Rottenburg.

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