Tödlicher Unfall bei Bebenhausen
Samstag, 19. Januar 2008 - 17:49 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall bei Bebenhausen ist gestern Abend ein 43jähriger Tübinger ums Leben gekommen. Der Autofahrer war in einer Kurve aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern gekommen und auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort kollidierte sein Wagen mit dem Auto einer 32jährigen Frau aus Leinfelden-Echterdingen. Der Tübinger erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Frau wurde schwer verletzt.
Neujahrsempfang in Tübingen: Boris Palmer über Klimaschutz, Kinderbetreuung und Innenstadtsanierung
Samstag, 19. Januar 2008 - 17:48 Uhr
Viel Musik gab es gestern Abend beim Neujahrsempfang in Tübingen. Schon vor dem Rathaus wurden die Gäste vom Musikverein Pfrondorf mit Blasmusik empfangen. Im Sitzungssaal ging es gleich weiter mit der Abteilung Schwermetall der Musikschule Tübingen. Musikalisch war auch der Beitrag der Ortsvorsteher. Sie widmeten Oberbürgermeister Boris Palmer das Lied 'Mein kleiner grüner Kaktus“. Viel Musik war auch in der Neujahrsansprache von Boris Palmer. Der Oberbürgermeister nahm auch in diesem Jahr kein Blatt vor dem Mund. Vor allem, wenn es um sein wichtigstes Thema, den Klimaschutz, ging. Es sei wichtig jetzt zu handeln, Gebäude zu sanieren und Ökostrom zu beziehen, bevor der Klimawandel vorbei sei. In diesem Zusammenhang verteilte Palmer auch Seitenhiebe auf den großen Konkurrenten der Stadtwerke. 'Sie wissen, dass mir die EnBW per Rechtsanwalt verboten hat zu sagen, dass die Stadtwerke ihre Gewerbesteuer in Tübingen bezahlen, während die EnBW die Gehälter ihrer ehemaligen Vorstände bezahlt', so Palmer. 'Aber sie haben mir nicht verboten zu sagen, dass sie mit ihren Stromgebühren Atomkraftwerke finanzieren, während die Stadtwerke Tübingen in erneuerbare Energien investieren.' Beim Thema Kinderbetreuung kündigte Palmer an, die Stadt werde die Kindertagesstätten ausbauen. Forderungen nach fünfzig neuen Stellen erteilte er eine Absage. Drittes großes Thema in Palmers Rede war die geplante Innenstadtsanierung. Es gelte, die Schmuddelecken rund um die Altstadt zu beseitigen. Dabei kam auch die Mühlstraße zur Sprache. Palmer forderte, die Mühlstraße komplett zu sperren. Dafür erntete er nicht nur Applaus, sondern auch Pfiffe und anschließende Diskussionen im Saal. Die Verkehrsführung in der Mühlstraße wird also weiterhin die Tübinger polarisieren. Mit zwei afrikanischen Trommlern endete der offizielle Teil des Neujahrsempfangs. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass Tübingen derzeit nach einer afrikanischen Partnerstadt sucht.
SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt fordert in Eningen unter Achalm Mindestlöhne und bessere Bildung
Samstag, 19. Januar 2008 - 17:16 Uhr
Im Grünen Hof hatte der SPD-Ortsverein in Eningen unter Achalm zum Neujahrsempfang eingeladen. Hohen Besuch empfingen die Eninger Genossen:
Die SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt war gekommen, um über aktuelle politische Themen zu sprechen. Kritik gab es für den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch. Harte Strafen und Wegsperren allein seien keine Lösung für Jugendkriminalität. 'Hätten die Jugendlichen eine gute Bildung erhalten, dann wäre es gar nicht so weit gekommen', so Vogt. 'Das was in den Familien versäumt wird, kann kein Jugendgericht und keine Strafvollzugsanstalt nachholen.' Außerdem forderte Vogt mehr Respekt vor Leistung. Dies gelte für ehrenamtliche wie auch für bezahlte Arbeit. In diesem Zusammenhang äußerte Vogt auch Kritik an der geplanten Schließung des Bochumer Nokia-Werkes. 'So tritt man leistungsbereite und leistungswillige Menschen mit den Füßen', sagte Vogt. Zum Respekt vor Leistung gehöre auch eine angemessene Bezahlung, so Vogt. Die Landesparteivorsitzende bekannte sich deswegen klar zu Mindestlöhnen. Schließlich rief Vogt dazu auf, über den deutschen Tellerrand hinauszuschauen und sich auch um die ärmeren Länder zu kümmern. Mit all den Problemen, die es hier gäbe, sei Deutschland im internationalen Vergleich dennoch eine Insel der Glückseligen.
Zukunftsprofil: Gemeinde Dettingen an der Erms legt Ergebnisse von Bürgerbefragung vor
Samstag, 19. Januar 2008 - 16:35 Uhr
Die Gemeinde Dettingen an der Erms arbeitet derzeit an einem Zukunftsprofil. Zu diesem Zweck hatte der Gemeinderat Studierende der School of International Business an der Hochschule Reutlingen mit einer Marktforschungsstudie beauftragt. Befragt wurden Dettinger Bürger, Gäste und Unternehmen. Die Ergebnisse stellten die Studierenden gestern Abend auf einer Gemeinderatssitzung vor. Bürgermeister Hillert verteilte gestern Abend die Preise, die unter allen teilnehmenden Bürger verlost wurden. Diese äußerten sich überwiegend zufrieden mit ihrem Wohnort. Die weitaus meisten würden Dettingen weiterempfehlen. Ein großes Plus gab es für die Landschaft. Der Calverbühl, ein kleiner Vulkankegel, der von einer Linde bekrönt wird, gilt als Top-Sehenswürdigkeit bei den Bürgern. Das Sportangebot bewerteten 92 von hundert als gut bis sehr gut, niemand als schlecht. Bemängelt wurde das Fehlen von Fachärzten und Discountern, eine unzureichende Ganztagesbetreuung von Kindern und fehlende Angebote für Jugendliche. 'Es ist mal ganz interessant zu erfahren, wie die Gemeinde von anderer Seite gesehen wird', sagte Bürgermeister Michael Hillert. Allerdings warne er davor, die vorläufigen Zahlen schon jetzt zu interpretieren und gewichten. So ist laut der Erhebung der Dettinger Weihnachtsmarkt sowohl bei den Bürgern, als auch bei den Gästen die beliebteste Veranstaltung. Dies sei aber darauf zurückzuführen, dass die Befragung in der Vorweihnachtszeit stattgefunden habe, so Hillert. Ebenfalls beliebt: der Kunsthandwerkermarkt und die Backhaushockete. Schlecht abgeschnitten hat dagegen das Kirschenfest. Es rangiert vor den Kabarett-Tagen an vorletzter Stelle. Die befragten Gäste betrachteten Dettingen kaum als Kirschengemeinde. Aber auch das sei jahreszeitlich bedingt, so Hillert. 'Zum Spaß wurde in manchen Fragebögen das s rausgestrichen', sagte der Bürgermeister. 'Zur Winterjahreszeit denkt man doch eher an Kirchen als an Kirschen.' Die Dettinger Unternehmen bewerteten den Wirtschaftsstandort überwiegend positiv. Kinderbetreuung und Freizeitangebot wurden als gut bewertet. Mehr als die Hälfte der Unternehmen gaben auch an, in Dettingen genügend Arbeitskräfte zu finden. Die Verkehrsanbindung bewerteten die Unternehmen nur als befriedigend. Aber mit der Einweihung der B 28-Umgehung von Metzingen werde sich auch das ändern. Da ist man sich in Dettingen sicher.
IHK Reutlingen startet Befragung zu ECE-Center
Samstag, 19. Januar 2008 - 16:27 Uhr
Die IHK Reutlingen startet am Montag eine Umfrage unter den Einzelhändlern der Reutlinger Innenstadt. Im Mittelpunkt stehen die geplanten Investitionstätigkeiten im Zuge der Diskussionen um ein Shopping-Center in Reutlingen. Der Immobilien- und Shopping-Center-Spezialist ECE plant den Bau eines Einkaufszentrums auf dem ehemaligen Postelände in Reutlingen. Die IHK Reutlingen möchte durch die Umfrage ermitteln, inwieweit sich die Planungen auf die Investitionen der Einzelhändler auswirken.
Liederkranz Pfullingen lädt zum Neujahrskonzert in den Pfullinger Hallen
Samstag, 19. Januar 2008 - 16:25 Uhr
Neujahrskonzert heute Abend in den Pfullinger Hallen. Der Liederkranz präsentiert das Konzert zum neunten Mal in Folge mit einem neuen Programm. Dieses Jahr heißt das Motto 'Operetten-Spiel“. Unter der Leitung von Jürgen Bolle bringen die Chöre Ausschnitte aus verschiedenen Operetten und Musicals auf die Bühne. Darunter 'Der Vogelhändler“, 'Maske in Blau“ und 'Blume von Hawaii“. Auch aus der Rocky Horror Show sind Auszüge zu sehen und zu hören. Das Musical von Richard O’Brien sorgte in den siebziger Jahren für Aufsehen und wurde als Rocky Horror Picture Show verfilmt. Morgen beginnt das Konzert um 17 Uhr.
Gekauftes Geschenk - Landrat Thomas Reumann erwirbt in Marbach Pferd des Emirs von Scharjah
Samstag, 19. Januar 2008 - 16:24 Uhr
Der Reutlinger Landrat Thomas Reumann hat gestern in Marbach zwei Pferde für seine Tochter Lou-Ann gekauft. Eigentlich wäre dies Privatsache und keine Meldung wert. Aber das Pferd Futnah ist etwas ganz besonderes - stammt es doch aus den Ställen des arabischen Emirats Scharjah und war es doch ursprünglich als Geschenk des Scheichs an die Tochter des Landrats geplant. Dieser darf aber nach deutschem Beamtenrecht kein Geschenk annehmen, wollte andererseits aber auch nicht den orientalischen Herrscher vergraulen. Also nahm er Futnah als Geschenk für das Haupt- und Landgestüt an. Lou-Ann durfte die Patenschaft über das Pferd übernehmen. Aber der Weg nach Marbach war auf Dauer zu weit. Also kaufte Reumann Futnah und ihr Fohlen Scharjah dem Gestüt ab. Über den Preis schwiegen alle Beteiligten. Aber er sei marktüblich, hieß es.
RTF.1 Digitalempfang: Technische Umstellung
Freitag, 18. Januar 2008 - 20:03 Uhr
Aufgrund von technischen Umstellungsarbeiten bei der Kabel BW ist es möglich, dass Ihre Kabelbox RTF.1 nicht mehr empfängt. In diesem Fall starten Sie bitte einen Sendersuchlauf, das Signal wird dann wieder empfangen. Sollte dies nicht helfen, wird ein Reset der Kabelbox auf die Werkseinstellungen empfohlen.
Netzwerke schaffen - Zwischenergebnisse zu Tübinger Stadtseniorenplanung
Freitag, 18. Januar 2008 - 17:10 Uhr
160 Menschen haben sich heute auf dem Fachtag 'Älter werden in Tübingen“ verschiedenen Themen zum Leben im Alter angenommen. In zehn Arbeitsgemeinschaften zu Aspekten wie Mobilität, Gesundheit, Demenz und Armut im Alter versuchten Professionelle, Betroffene und Ehrenamtliche erste Konzepte für die Stadtseniorenplanung zu sammeln. Alle waren sich einig, dass dieser Austausch etwas bewegen kann. In jedem Lebensalter solle den Menschen ein gutes Leben ermöglicht werden. Die Beteiligung an Kultur und Sport könne dabei Einsamkeit zurückdrängen, so die Ergebnisse des ersten Austauschs. Hierfür gelte es, Netzwerke zu schaffen. In den kommenden Monaten werden zu den Ergebnissen Schwerpunktthemen gebildet, die im Herbst dem Gemeinderat vorgelegt werden.
Hygiene Aktion - Tübinger Universitätsklinik sagt Krankenhaus Infektionen den Kampf an
Freitag, 18. Januar 2008 - 14:15 Uhr
Im Krankenhaus erworbene Infektionen sind für Kliniken ein immer größeres Problem. Die betroffenen Patienten benötigen meist eine aufwendige und kostspielige Therapie. Hand-Desinfektion gilt als die wirksamste Maßnahme gegen Keime. Die Tübinger Universitätsklinik hat deshalb jetzt eine Hygiene-Aktion gestartet. Professor Michael Gregor auf dem Weg zu einer Patientin. Wie alle Krankenhausmitarbeiter hat auch er seit ein paar Tagen immer ein Fläschchen mit Desinfektionsmittel dabei. In den kommenden sechs Monaten soll so die ohnehin geringe Infektionsrate im UKT weiter gesenkt werden . Vor jedem Patientenkontakt ist jetzt desinfizieren angesagt. Ein Hygiene-Problem hat das UKT nicht. Das Gegenteil ist der Fall - im Vergleich zu anderen Krankenhäusern in Baden-Württemberg habe man eine sehr geringe Quote an im im Krankenhaus erworbenen Infektionen. Um diese Zahl aber noch weiter zu senken wird jetzt noch mehr desinfiziert. Für einen Mitarbeiter der Intensivstation bedeutet das bis zu einhundert Handdesinfektionen in einer Schicht. Im Zweifel könne dieser Aufwand aber Leben retten. Im alltäglichen Leben sei der Gebrauch von Desinfektionsmitteln unnötig. Wenn aber eine stark ansteckende Krankheit in der Familie auftrete, schade es nicht ein Fläschchen Desinfektionsmittel parat zu haben.
Freilaufender Hund beißt Mädchen in Mössingen
Donnerstag, 17. Januar 2008 - 16:58 Uhr
Freilaufende Hunde haben in Mössingen und Bisingen Passanten gefährdet. Ein Schäferhund hat in Mössingen ein 10jähriges Mädchen gebissen, als es mit seinem Roller in der Nähe des Freibades unterwegs war. Die Halter pfiffen den Hund zwar zurück, kümmerten sich aber nicht um das verletzte Mädchen. Die Polizei ermittelt nun wegen unterlassener Hilfeleistung und fahrlässiger Körperverletzung. In Bisingen rannten in der Ortsmitte zwei freilaufende Rottweiler auf einen Passanten zu und sprangen an ihm hoch. Er versuchte zunächst die Hunde mit seinen Einkaufstaschen abzuwehren. Als dies nicht gelang, ließ er seinen Einkauf fallen und flüchtete in ein Ladengeschäft.
Reutlinger Klinikum nimmt neue Notaufnahme in Betrieb
Donnerstag, 17. Januar 2008 - 15:48 Uhr
Das Klinikum am Steinenberg in Reutlingen hat jetzt den Betrieb in seiner neuen Notaufnahme der Inneren Abteilung aufgenommen. Die neue Notaufnahme verfügt über vier voneinander abgetrennte Boxen, in denen die Patienten behandelt werden. Im Vergleich zu früher bedeutet das für die Patienten mehr Privatsphäre. Auch personell und technisch hat sich einiges verändert: Die Notaufnahme ist jetzt 24 Stunden lang besetzt. Das sei auch nötig, da die Zahl der Patienten ständig ansteige. In einer Nacht kommen etwa 50 Patienten hier an. Der Anteil der Selbsteinweiser wird immer größer. Die Ärzte empfehlen Patienten deshalb, zuerst den Hausarzt oder den ärztlichen Notdienst aufzusuchen. Eine Konkurrenz zu den niedergelassenen Ärzten will die Notaufnahme auf keinen Fall sein. Vielmehr ist sie das Tor zum Krankenhaus. Die Ärzte hier erstellen die Diagnosen und bestimmen dann, wie der weitere Verlauf des Krankenhausaufenthalts aussehen soll.
Erste mobile Wollpresse Deutschlands im Landkreis Reutlingen
Mittwoch, 16. Januar 2008 - 18:12 Uhr
Auf dem Münsinger Betrieb Gerhard Stotz steht momentan die erste mobile Wollpressmaschine Deutschlands. Sie kostete die Wollerzeugergemeinschaft 8.000 Euro. Aus PLENUM-Mitteln wurde sie dabei mit etwa 3.200 Euro unterstützt. Der Reutlinger Landrat Thomas Reumann unterstrich bei seinem Besuch die Bedeutung der Schäferei. Die Presse kann von jedem Schäfer gemietet werden. Für diese hat sie eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. Bisher war die Schur eines Schafes ein Verlustgeschäft. Die Wollpresse kann Ballen mit einem Gewicht von knapp 180 Kilo pressen. Mit der Hand waren nur 50 Kilo Ballen möglich. So sparen die Schäfer erheblich an Transportkosten, da jetzt die fünf- bis zehnfache Menge auf einem LKW transportiert werden kann. So will die Wollerzeugergemeinschaft nun durch eine zentralere und direktere Vermarktung den Zwischenhandel ausschalten. Erste Gespräche sind schon mit Wollhändlern in England, Schweden und Neuseeland geführt worden.
Umfangreiches Festprogramm - Betzingen feiert sein 750-jähriges Bestehen
Mittwoch, 16. Januar 2008 - 16:16 Uhr
Betzingen feiert dieses Jahr sein 750-jähriges Bestehen. Das Organisatoren-Team hat heute das Programm für die Feierlichkeiten vorgestellt. 1258 wurde der größte Reutlinger Teilort erstmals urkundlich erwähnt. Die historische Urkunde befindet sich in einem Stuttgarter Museum, für das Jubiläums-Fest könnte das Dokument seinen Weg zurück an die Echaz finden. Alle Veranstaltungen hat das Organisation-Team in einem Faltblatt zusammen gestellt. Ein Höhepunkte wird die große Jubiläumsveranstaltung am 12. März sein, groß gefeiert wird dann auch im Sommer beim Dorffest. Bezirksbürgermeister Thomas Keck ist über das Engagement der Betzinger begeistert. Bereits schon jetzt in bester Feierlaune sind die Betzinger Mühla Katza. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Vereinen wollen auch sie zum Gelingen des Jubiläumsjahrs beitragen.
Musik und Politik: Stadt Hechingen begrüßte ihre Bürger beim Neujahrsempfang
Mittwoch, 16. Januar 2008 - 15:56 Uhr
Jede Menge Musik und Lokalpolitik gab es gestern Abend für die Hechinger. Die Zollernstadt hatte zum Neujahrs-Bürgertreff in die Stadthalle Museum eingeladen. Für die Musik sorgten die HechSinger und der Musikverein Sickingen. Mit lokalpolitischen Themen beschäftigten sich die Reden von Bürgermeister Jürgen Weber und Landrat Günther-Martin Pauli. Es waren nur Hechinger Themen, die Pauli in seinem Grußwort ansprach. So wolle zum Beispiel die Landkreisverwaltung überprüfen lassen, ob sich die Kreismülldeponie Hechingen als Standort einer Photovoltaikanlage eigne. Auch die Nachnutzung des Hechinger Krankenhauses sprach Pauli an. Hier wolle er eng mit der Zollernstadt zusammenarbeiten. Bürgermeister Weber nannte vor allem zwei wichtige Ereignisse, die die Stadt 2007 emotional bewegt hätten: das Hochwasser im Juni und die Einweihung der generalsanierten Villa Eugenia im Juli. Thema war aber auch die finanzielle Situation der Stadt. Diese sei weitaus entspannter als in den Vorjahren, so Bürgermeister Weber. Derzeit gebe es viele Investitionen. Trotdem habe sich der Schuldenstand verringert. Auch wirtschaftlich stünde Hechingen gut da, so Weber. So gebe es im Einzelhandel positive Zahlen zu vermelden. Allerdings seien die Unterschiede groß zwischen dem großflächigen Einzelhandel in der Unterstadt und den kleineren Läden in der Oberstadt. Weber möchte deshalb das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und die Werbegemeinschaften Stadtmitte und Unterstadt in eine gemeinsame Aktionsgemeinschaft überführen. Auch beim Personal stehen Veränderungen an: Bürgermeister Weber möchte eine Stelle schaffen, die für Kinder von der Geburt bis zur Schulentlassung zuständig ist. Der Gemeinderat lege Wert auf die Stelle eines Stadtbaumeisters. Bürgermeister Weber wünschte allen Bürgertreff-Gästen im neuen Jahr vor allem viel Mut. Aufgelockert wurden die Reden durch Musik von den HechSingern auf Englisch, Hochdeutsch und Schwäbisch. Der Musikverein Sickingen sorgte nicht nur für ein musikalisches Zwischenspiel, sondern auch für das Hohenzollernlied. Dieses darf bei keiner offiziellen Veranstaltung in Hechingen fehlen.
Generationenwechsel - Grafenberger Familienunternehmen Rampf führen künftig die Söhne
Dienstag, 15. Januar 2008 - 16:37 Uhr
Die Grafenberger Firma Rampf stellt seit 28 Jahren Giesharze und Dichtungsschäume her. In dieser Zeit hat sich das Unternehmen zu einer festen Größe auf dem Weltmarkt entwickelt. Unternehmensgründer Rudolf Rampf zieht sich derzeit Stück für Stück aus der Firmenleitung zurück. Als seine Nachfolger übernehmen schon seit einiger Zeit die Söhne das Familienunternehmen. Die Abteilung Forschung und Entwicklung wird künftig Matthias Rampf leiten. Das Labor ist das Herzstück des Unternehmens. Hier entwickeln Chemiker neue Formeln für die Hauptprodukte der Firma - Giesharze und Dichtungsschaum. Dazu gehören natürlich auch Belastungstests, denn die Giesharze müssen höchsten Ansprüchen genügen - beispielsweise in der Raumfahrt. Matthias Rampf widmet sich ab jetzt ausschließlich dem Bereich Forschung und Entwicklung. Zuvor hat der 30-jährige schon bei der japanischen Niederlassung des Unternehmens gearbeitet. Vor 28 Jahren gründete Rudolf Rampf sein Unternehmen in der alten Grafenberger Turnhalle. Schnell wuchs der Betrieb an - Giesharze und Dichtungen wurden zu immer gefragteren Produkten. Elektronische Steuerungen in Autos, Lüftungen und Hightechprodukten brauchen belastbare Dichtungen. Giesharze werden von der Automobilindustrie zum Modellbau eingesetzt. Die Rohstoffe mischen die Mitarbeiter in Grafenberg zusammen. Der Erfolg gibt dem Unternehmensgründer Recht. Die Rampf-Gruppe beschäftigt 400 Mitabeiter und machte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 77 Millionen Euro. Die Produktionshallen in Grafenberg sind dem Familienunternehmen inzwischen zu klein. Mit Millionen-Investitionen soll der Standort noch dieses Jahr ausgebaut werden. Auch im Ausland agiert Rampf sehr erfolgreich. Die Zukunftsmärkte seien in Indien, China und Brasilien, sind sich Vater und Söhne einig. Rein reden will der Senior den Jungen in Zukunft nicht - wenn er gefragt werde stehe er aber immer zur Verfügung.
Größer, heller, freundlicher: Pläne für Umbau der Stadthalle Balingen werden am Montag in Bürgerversammlung diskutiert
Dienstag, 15. Januar 2008 - 16:14 Uhr
Am kommenden Montag sind die Balinger zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Thema sind Umbau und Sanierung der Stadthalle Balingen. Das Kultur- und Kongresszentrum hat sich in den vergangenen 25 Jahren weit über die Grenzen der Eyachstadt hinaus einen guten Namen als Veranstaltungsort gemacht. Aber die gute Stube ist in die Jahre gekommen, eine Sanierung daher notwendig. Im Februar 2009 soll der Umbau beginnen. Größer, heller und freundlicher. So soll in Zukunft das Foyer der Stadthalle Balingen aussehen. Eine großzügige Glasfassade bestimmt das Bild zur Stadt hin. Zwei verschiedene Treppenhäuser erschließen das Gebäude und ermöglichen einen getrennten Zugang zum Großen Saal einerseits und zum Kleinen Saal und dem Restaurant andererseits. Das Restaurant wird komplett modernisiert. Nur eines bleibt nahezu unverändert: das Herz der Stadthalle, der Große Saal. Hier wird nur die Technik erneuert. Das Modell und die Pläne können sich die Balinger derzeit im Foyer der Stadthalle ansehen. Bis Freitag hat das Gebäude Nachmittags von 16 bis 19 Uhr zu diesem Zweck geöffnet. Die Reaktionen der Bürger sind bisher durchweg positiv. 'Sie empfinden die Entwurfsplanung als außerordentlich schön', sagte Stadthallenchef Ulrich Klingler. Die bisherigen Pläne seien aber nur als Entwürfe zu verstehen. Den Balingern bietet sich jetzt die Gelegenheit, eigene Anregungen einzubringen. Dazu soll vor allem die Bürgerversammlung am kommenden Montag in der Stadthalle dienen. Im März soll der Gemeinderat den Baubeschluss fassen. Die Sanierung beginnt dann im Februar des kommenden Jahres.
Personalrat am Tübinger Uniklinikum fürchtet 'nicht ergebnisoffene' Studie zur Privatisierung
Dienstag, 15. Januar 2008 - 15:42 Uhr
Der Personalrat am Tübinger Universitätsklinikum zweifelt daran, dass das Gutachten des Baden-Württembergischen Wissenschaftsministerium ergebnisoffen ist, das derzeit prüft, ob eine Privatisierung der Unikliniken im Land sinnvoll sein könnte. Anlass zum Verdacht, dass diese bereits feste Abmachung sei, gäben Äußerungen der Politiker Birgit Homburger und Klaus Tappeser. Homburger habe vorgeschlagen, die vier Unikliniken schrittweise zu privatisieren. Tappeser, inzwischen Ministerialdirektor des Wissenschaftsministeriums und neuer Aufsichtsratsvorsitzender am Uniklinikum Tübingen habe erklärt: Um Teilprivatisierungen werde das Uniklinikum nicht herumkommen, weil das Gesundheitssystem bezahlbar bleiben müsse. Der Tübinger Personalrat lehnt eine Privatisierung ab und fordert eine klare Verantwortlichkeit des Landes für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und für Forschung und Lehre. Außerdem fürchtet er Personalabbau, Niedriglöhne und eine schlechtere Versorgung. Bisherige Privatisierungen hätten dies bereits gezeigt.
Frau stirbt bei Frontalzusammenstoß zwischen Metzingen und Riederich
Dienstag, 15. Januar 2008 - 15:38 Uhr
Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B312 zwischen Metzingen und Riederich ist heute Mittag eine 45jährige Frau ums Leben gekommen, die 43jährige Fahrerin des Wagens wurde schwer verletzt. Der Wagen war aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit einem Lastwagen zusammengeprallt. Der LKW erfasste das Auto auf der Beifahrerseite. Die Frau, die dort gesessen hatte, starb noch an der Unfallstelle. Um die schwer verletzte Fahrerin zu befreien, musste die Metzinger Feuerwehr das Fahrzeug mit der Hydraulikschere aufschneiden. Die B312 war nach dem Unfall mehrere Stunden lang voll gesperrt.
Erste Projekte im LEADER-Gebiet SüdWestAlb stehen in den Startlöchern
Dienstag, 15. Januar 2008 - 12:13 Uhr
Die Freizeitanlagen des Naturseebades Rangendingen im Zollernalbkreis sollen erweitert werden, um den Tourismus und die Naherholung zu stärken. Dies ist eines der Startprojekte im neuen LEADER-Gebiet SüdWestAlb. Das Gebiet besteht aus 52 Gemeinden der Landkreise Zollernalb und Tuttlingen. LEADER ist ein EU-Förderprogramm zur Entwicklung des ländlichen Raumes in den Bereichen Lebensqualität, Wirtschaft und Natur. So stehen in Baden-Württemberg bis 2013 über 60 Millionen Euro aus Mitteln der EU, des Landes und der Kommunen bereit. Vor Ort entscheidet eine lokale Aktionsgruppe über die Mittelvergabe. Wichtigste Verbindungsstelle ist die Geschäftsstelle der Aktionsgruppe im Balinger Landratsamt. Sie bereitet die zwei bis vier jährlichen Treffen der Gruppe vor und begleitet die eingereichten Projekte von der Idee bis zur Umsetzung. Jeder kann einen Vorschlag einreichen. Ob er den Kriterien entspricht entscheiden die Aktionsgruppe und das zuständige Regierungspräsidium.
Die Region präsentiert sich auf der CMT
Montag, 14. Januar 2008 - 17:23 Uhr
Auf 126 Quadratmetern präsentieren sich derzeit die Landkreise der Region auf der CMT in Stuttgart. Es ist die größte TouristikMesse in Baden-Württemberg. Die Städte Metzingen, Bad Urach, Reutlingen, der Verein Mythos Schwäbische Alb sowie das Biosphärengebiet haben sich hier beispielsweise unter einem einheitlichen Stand zusammengefunden. Landrat Thomas Reumann mißt diesem neuen gemeinsamen Auftritt eine große Bedeutung zu. Denn auch die touristische Liebe gehe durch den Magen. Die Zusammenarbeit war durch den Umzug vom Killesberg zur Neuen Messe möglich geworden, dort steht mehr Standfläche zur Verfügung. Die Rückmeldungen der Besucher seien bisher positiv. Laut einer neuen Studie erwirtschaftet der Tourismus im Landkreis Reutlingen 346 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. Etwa 6.900 Stellen hängen direkt oder indirekt vom Tourismus ab.
75jähriger soll Enkelin missbraucht haben
Montag, 14. Januar 2008 - 15:52 Uhr
Vor dem Landgericht Tübingen hat heute der Prozess gegen einen 75jährigen Mann aus dem Kreis Reutlingen begonnen. Ihm wird sexueller Missbrauch seiner 1987 geborenen Enkeltochter vorgeworfen. Das Mädchen hatte mit ihm im selben Haus gewohnt. In sechs Fällen soll es zu Vergewaltigungen und sexueller Nötigung gekommen sein. Die Taten sollen sich in den Jahren 2001 bis 2003 ereignet haben.
Betrunkene Autofahrer und Jugendliche im Zollernalbkreis
Montag, 14. Januar 2008 - 15:51 Uhr
Eine auffallend hohe Zahl an 'Alkoholleichen' am Wochenende im Zollernalbkreis beklagt die Polizeidirektion Balingen. Außerdem wurden mehrere Autofahrer gestellt, die unter Alkoholeinfluss standen. Einer hatten einen Unfall gebaut. Ein vierzehnjähriges Mädchen in Bisingen war so stark betrunken, dass sie in die Klinik eingeliefert werden musste. Sie hatte mit zwei anderen Jugendlichen Schnaps getrunken, den sie zuvor in einem Supermarkt gestohlen hatten. Auch das Narrenringtreffen in Bisingen ging nicht ohne Vorkommnisse über die Bühne: Zwei betrunkene Männer wurden im Festzelt ausfällig und bekamen von der Polizei einen Platzverweis. Weil sie trotzdem noch einmal wiederkamen, nahm sie die Polizei in Gewahrsam - und bekam dabei übelste Beleidigungen zu hören.
Warme Mahlzeiten aus helfender Hand - Vesperkirche in Reutlingen
Montag, 14. Januar 2008 - 15:39 Uhr
Die 250 Freiwilligen der diesjährigen Reutlinger Vesperkirche helfen gern. Ein Großteil von ihnen war schon im letzten Jahr helfende Hand beim Austeilen von Essen und warmen Getränken. In den nächsten fünf Wochen können Bedürftige jeden Tag von 11 bis 15 Uhr in der Nikolaikirche zu Mittag essen. Für einen Euro stillen sie ihren Hunger und wärmen sich auf. Die Vesperkirche befindet sich zum ersten Mal in der umgebauten Nikolaikirche. Enger ist es geworden in der Nikolaikirche, aber auch wärmer. Wegen des Umbaus passen ein Tisch und damit knapp 30 Leute nicht mehr in die Kirche. Vesperkirchenpfarrer Klaus Kuntz ist sich sicher, dass trotz des fehlenden Tisches eben so viele Bedürftige wie in den vergangenen Jahren eine Mahlzeit bekommen. Schon der gestrige Sonntag gab einen Vorgeschmack auf die kommenden Wochen. Über 200 Vesperpakete wurden geschnürt. Unter den Freiwilligen herrscht gute Stimmung. In diesem Jahr werden 30 Schüler aus sieben verschiedenen Schulen der Region helfen. Heute kümmerten sich Jugendliche der Eduard Spranger Schule in Reutlingen um die Bedürftigen. Neben der Freude über die Hilfe, die sie geben, macht sie die Arbeit auch nachdenklich. Die Vesperkirche finanziert sich zu einem großen Teil aus Spenden. So sind jeden Tag Solidaresser willkommen. Sie zahlen für ihr Essen fünf oder mehr Euro und unterstützen damit die Aktion. Neben den Mahlzeiten und dem Beisammensein steht den Bedürftigen in diesem Jahr eine ärztliche Beratung zur Verfügung. Seit einigen Jahren ist der Friseur Brenner jeden Montag für die Bedürftigen an Ort und Stelle. An seinem freien Tag schneidet und stutzt er hinter dem Altar die Haare der Mittellosen. Etwas Gutes tun und Freude schenken, das motiviert die Freiwilligen jedes Jahr wieder ihre Hilfe anzubieten.
Großer Umzug - Nehrener Rammert-Wölfe feiern zehnjähriges Bestehen
Montag, 14. Januar 2008 - 14:58 Uhr
Die Nehrener Rammert-Wölfe feiern dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Rund 2000 Hästräger von über 60 Zünften sind am Samstag dem Ruf der Wölfe ins Steinlachtal gefolgt. Beim Jubiläumsumzug gab es dann kein Halten mehr, selbst im Haus war man vor den Narren nicht sicher. Der Rammert-Wolf soll früher im Steinlachtal sein Unwesen getrieben haben. Nach ihm hat sich vor zehn Jahren die Nehrener Narrenzunft benannt. Dieses Jahr haben die Wölfe Gesellschaft bekommen - die Weiherburg-Hex und das Naihremer Nodle. Für alle Hästräger geht es bereits am kommenden Sonntag weiter - dann ist in Tübingen Narrenumzug.
'Dietwegtrasse notwendig' - CDU Reutlingen übt bei Neujahrsempfang Kritik an Abbruch der Planungen
Sonntag, 13. Januar 2008 - 18:54 Uhr
In Reutlingen hatte die CDU zu ihrem Neujahrsempfang eingeladen. Die Partei startete im Spitalhof ins neue Jahr. Als Gastredner hatte sie den Präsidenten des Sparkassen-Verbandes Baden-Württemberg, Peter Schneider, gewonnen. Aktuelle Wirtschaftsthemen standen im Mittelpunkt seiner Rede. Dieter Hillebrand sprach über die Arbeit der Landesregierung, in seiner Funktion als Staatsekretär, Landtagsabgeordneter und Stadtverbandsvorsitzender. Er blickte zufrieden auf 2007 zurück. Der Fraktionsvorsitzende im Reutlinger Gemeinderat, Andreas vom Scheidt, ging vor allem auf die Verkehrsprojekte der Stadt ein. Möglicherweise könnten schon Ende 2008 die ersten vorbereitenden Arbeiten für den neuen Scheibengipfeltunnel begonnen werden, prognostizierte er optimistisch, kritisierte jedoch, dass man sich in Reutlingen von der ergänzenden Dietwegtrasse quasi verabschiedet habe, die vom Tunnel zur B464 Richtung Stuttgart führen soll. Diese sei notwendig, um die Innenstadt zu entlasten.
Gute finanzielle Lage: Optimismus beim Metzinger Neujahrsempfang
Sonntag, 13. Januar 2008 - 18:50 Uhr
Ob als Vertreter von Vereinen, der Wirtschaft, den Kirchen der Kommunalpolitik, oder einfach nur aus Interesse - viele Bürger waren in die Stadthalle gekommen, zum ersten offiziellen Wiedersehen im neuen Jahr. In einem Rückblick ging Hauswirth noch einmal auf die wichtigen Wegmarken 2007 ein, darunter die Eröffnung zweier Mensen und einer neuen Sporthalle. Für 2008 sei die Kinderbetreuung ein wichtiges Thema, hier werde die Stadt vor allem in Personalkosten weiter investieren müssen. Daher sei es erfreulich, dass Metzingen finanziell gut dastehe. Seit vier Jahren habe die Stadt nun keine neuen Schulden gemacht, und könne zudem Schulden der Stadt und der Stadtwerke von fünf Millionen Euro außerordentlich tilgen. Möglich machen es Mehreinnahmen bei Gewerbesteuern und Landeszulagen.
Walter Tigers Tübingen verpflichten neuen Trainer
Sonntag, 13. Januar 2008 - 16:35 Uhr
Der Basketball-Bundesligist Walter Tigers Tübingen hat einen neuen Head-Coach. Präsidium und Management der Tübinger haben sich gestern auf die Verpflichtung des Türken Tolga Öngören geeinigt. Er trainierte in der Vergangenheit unter anderem Ulker Istanbul, ein Top-Team der Türkischen Liga. Der 44-Jährige spreche fließend Englisch, so die Tigers, und verfüge als Trainer und ehemaliger Spieler über viel internationale Erfahrung. Am Dienstag soll er offiziell vorgestellt werden. Die Tigers-Verantwortlichen sind froh, einen Trainer gefunden zu haben, der ihrem Anforderungsprofil entspricht. Präsident Oppermann: 'Wir haben uns bewusst bei der Suche Zeit genommen und uns nicht unter Druck setzen lassen, da für uns von Anfang an eine langfristige Lösung im Vordergrund stand. So wurde mit dem neuen Coach auch bereits über eine mögliche Strategie für die Saison 2008/09 intensiv gesprochen.“ Manager Christian Roth blickt nun zuversichtlich in die Zukunft: 'Die Mannschaft ist wieder fit und komplett. Ich bin zuversichtlich, dass die Köln 99ers als erstes die neuen Tigers nach der zweiwöchigen Allstar-Pause erleben werden. Nach den beiden überzeugenden, aber leider punktlosen Spielen gegen so starke Gegner wie Ulm und Berlin, werden die Tigers im nächsten Heimspiel gegen Köln die Krallen ausfahren und alles geben um die beiden Punkte in Tübingen zu behalten.“
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