Jahrhundert-Ausstellung: Die Tübinger Kunsthalle feiert ihr 40jähriges Jubiläum mit "Cézanne, Renoir und Co“
Samstag, 17. September 2011 - 15:53 Uhr
Manche nennen sie bereits eine Jahrhundertausstellung: Anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Tübinger Kunsthalle haben die Verantwortlichen weder Kosten noch Mühen gescheut, etwas ganz Besonderes zusammen zu tragen. Und heute wurde die aktuelle Ausstellung eröffnet - sie trägt den Titel "Cézanne, Renoir und CO.“
Es sind Blicke auf Meisterwerke von Jahrhundertkünstlern, die sich ab heute den Besuchern der Tübinger Kunsthalle eröffnen - und auf Meilensteine der Kunstgeschichte.
Cezanne, Renoir, Picasso und Co - sie alle gab es in Tübingen bereits schon einmal zu sehn, in den großen Publikumsausstellungen der letzten vier Jahrzehnte:
Ein Extrakt von 40 Jahren Ausstellungsgeschichte - so beschreibt Kurator Daniel J. Schreiber die Idee. Teil 1 dieser Kunsthallen-Tetrospektive wird jetzt und bis Januar dem Publikum präsentiert. Vor allem durch die Ausstellungen der französischen Klassiker habe die Kunsthalle selbst zum Vorreiter der Moderne in Deutschland gemacht. Demententsprechend legendär sei der jeweilige Publikumerfolg denn auch gewesen.
Mit der aktuellen Ausstellung macht sich also auch die Kunsthalle selbst in gewisser Weise zum Gegenstand künstlerischen Reflektierens und zum Gegenstand der Ausstellungsgeschichte. Die Ausstellung jetzt zeige dadurch auch in Grundzügen und sehr konzentriert die Geschichte der Moderne bis hin zu PIcasso.
Cézanne, Toulouse-Lautrec oder Henri Rousseau - die Ausstellung setzt die Künstler in einen Zusammenhang, unter der Frage: wer wurde von wem inspiriert? Am Ende steht dann, kaum überraschend als Kulminationspunkt, der große, revolutionäre Erneuerer: Pablo Picasso.
In Tübingen wird das früheste Werk gezeigt, dass der damals 17jährige Picasso gemalt hat. Das Motiv: Schwester Lola. Hier sei deutlich zu erkennen - so Schreiber - dass PIcasso im Stile Lautrecs male und noch seinen eigenen Weg suche. Sehr viele Schaffensperioden seien in Tübingen zu besichtigen. Picasso ist mit 22 Werken am stärksten vertreten,aber auch Paul Cézanne ist mit 18 Exponaten ein großer Teil der Ausstellung gewidmet.
Er gab seinerzeit die illusionistische Fernwirkung auf - und strebte eine Erneuerung klassischer Gestaltungsmethoden an - wie in seinem Werk "Blick auf das Meer bei L'Estaque“.
Mit diesem war Cézanne wegbereitend für alle ihm nachfolgenden Künstler, bis hin zu Picasso.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 29. Januar - und wird dann von einer weiteren Retrospektive abgelöst. Dann geht es von Picasso einen Schritt tiefer in die Moderne, hin zu Popart-Künstler Andy Warhol.
Reutlinger "BruderhausDiakonie" will gesellschaftliche Integration vorantreiben
Samstag, 17. September 2011 - 15:35 Uhr
Die vor allem in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie tätige gemeinnützige Reutlinger Stiftung "Bruderhausdiakonie hat anlässlich ihres Jahresberichts eine positive Bilanz für das vergangene Jahr 2010 gezogen. Man habe das BIlanzvolumen auf 178 MIllionen Euro steigern können, so der kaufmännische Vorstand, Rainer Single.Die größten Anteile am UMsatz habe man dabei mit je 50 Millionenin den Feldern Behindertenhilfe, Sozialpsychiatrie und Altenhilfe erzielt.
Die Überschüsse fließen als Investitionen wieder in die Bereiche der gemeinnützigen Arbeit ein. Besonders nötig ist das für die Bereiche der Alten- und Jugendhilfe, die mit roten Zahlen arbeiten. Aber auch in neue Ziele und Herausforderungen soll investiert werden. Zum einen sollen die ANgebote zeitgemäß gestaltet werden, zum anderen wolle man die dezentrale Betreuung ausweiten.
Konkret bedeutet das: Betreute sollen trotz ihrer Handicaps nicht mehr in Heimen zentriert, sondern möglichst mitten im alltäglichen Leben wohnen und betreut werden. So, wie es die vom Bund unterzeichnet UN-Behindertenkonvention über Inklusion jetzt vorschreibt.
Dieser Ansatz fordere aber auch die anderen Institutionen wie das der Gmeinden und der Schulen heraus, so der Bruderhaus-Vorstandsvorsitzende, Pfarrer Lothar Bauer.
Ein Beispiel: die von der BruderhausDiakonie getragene Sonderschule. DOrt gehtdas Bestreben dahin, die eigenen Sonderschüler in "normalen" Schulen anzusiedeln und dort zu betreuen, um Stigmatisierung zu vermeiden. Dafür brauche es aber beispielsweise Aussenklassen und Kompetenzzentren vor Ort.
Hier, wie auch in den anderen Bereichen, will die BruderhausDiakonie auch in den kommenden Zeiten ihrem Selbstverständnis treu bleiben: die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Menschen mit Handicaps und Benachteiligungen weiter zu verbessern.
Dettingen/Erms ab morgen im Zeichen des Diakoniefestivals
Samstag, 17. September 2011 - 15:26 Uhr
Auf dem Marktplatz in Dettingen/Erms geht am morgigen Sonntag die insgesamt 7. Auflage des Bruderhaus-Diakoniefestivals über die Bühne. Unter dem Motto "Feiern mit Menschen aus den diakonischen Einrichtungen im Ermstal“ werden hier dann wieder Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam feiern - dafür wird es dann auf dem Dettinger Markplatz ein vielfältiges Rahmenprogramm geben.
Start ist ab 10 Uhr, dann mit dem Dettinger Posaunenchor und einem integrativen Gottesdienst . Ab 11 Uhr 30 gehört der Platz dann der mehrfach preisgekrönten Tübinger Schülerband "HSI Project, die - bevor dann Tänzer das Bild bestimmen - mit integrativem RAP Stimmung machen.
Ab 12 Uhr gibt es dann kulinarische Angebote und Leckereien. Um 14 und 16 Uhr steht der Dettinger Marktplatz dann erneut im im Zeichen von integrativer Musik. Mehr Informationen gibt’s im Internet unter www.bruderhaus-diakonie.de.
"Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ gibt Geld für Reutlinger Katharinenkirche
Samstag, 17. September 2011 - 15:23 Uhr
Die "Deutsche Stiftung Denkmalschutz“ wird sich mit 100 000 Euro an der rund 550 000 Euro teuren Dach-Instandssetzung der Reutlinger Katharinenkirche beteiligen. Laut Stiftung wird
Jürgen Mohr, der Dekan des evangelischen Kirchenbezirks Reutlingen, einen entsprechenden Fördervertrag erhalten.
Der neugotischen Kirche auf dem Friedhof "Unter den Linden" drohen durch ein undicht gewordenes Dach Feuchtigkeitschäden. Unterstützung bei der Sanierung haben zudem die Landeskirche, das Land und der Kirchenbezirk zugesagt.
Reutlinger RSV testet Hybrid-Bus
Samstag, 17. September 2011 - 15:21 Uhr
Die Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft will in den nächsten zwei Wochen einen Hybridbus testen. Dabei handelt es sich um einen Bus, mit einem Diesel- und einem Elektromotor. Er verbraucht bis zu 35 Prozent weniger Diesel, weil beim Bremsen die Batterie aufgeladen wird. Dadurch stößt der Hybridbus auch viel weniger CO2 aus als ein normaler Bus. Nach dem Test will die Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft darüber entscheiden, ob ein Hybridbus angeschafft wird. Auch die Stadt Tübingen testet seit Jahren immer wieder den Einsatz von Hybridbussen, hat bislang aber keinen gekauft, weil die Busse sehr teuer sind.
Eschenbäume von Pilzbefall bedroht
Samstag, 17. September 2011 - 15:21 Uhr
Die Eschen in den Wäldern der Region sind nach Angaben der regionalen Forstämter immer öfter von einem Pilz, dem "falschen Stengelbecherchen“, bedroht. Der Pilz setzt sich im Frühjahr an frische Baumtriebe - und blockiert, dass die mit Wasser versorgt werden. Ist ein Baum einmal befallen, stirbt er früher oder später ab. Besonders schlimm ist die Lage derzeit in den Wäldern um Rotttenburg. Nach Angaben des dortigen Forstamts sind bereits 5 Prozent der Eschen befallen. Für die Zukunft sei mit einer steigenden Zahl zurechnen.
Sport: TSG Balingen holt in Nöttingen volle Punktzahl
Samstag, 17. September 2011 - 15:20 Uhr
Der Fußball-Oberligist TSG Balingen hat gestern auswärts beim FC Nöttingen mit 2:0 gewonnnen. Zur Halbzeit shatte es noch 0:0 gestanden. Balingen liegt damit in der aktuellen Tabelle auf Platz 4.
Pfullinger Markplatz zieht Kunsthandwerker aus Nah und Fern an
Samstag, 17. September 2011 - 15:19 Uhr
Der Pfullinger Marktplatz steht an diesem Wochenende ganz im Zeichen des mittlerweile traditionellen Kreativ Markts. Bereits zum vierten Mal treffen sich bis einschließlich Sonntag Kunsthandwerker aus Nah und Fern und bieten ihre Waren an. Neben dem Erschaffen und Erstellen von Kunstwerken vor den Augen des Publikums gibt es auch wieder die Möglichkeit, bei Mitmachaktionen selbst kreativ zu sein oder einfach über den Platz zu bummeln und Künstlerisches zu entdecken.
Albstadt steht am Wochenende im Zeichen der Gesundheit
Freitag, 16. September 2011 - 18:14 Uhr
Albstadt-Ebingen steht an diesem Wochenende wieder ganz im Zeichen der Gesina-Gesundheitstage. Hier in der Festhalle und in der angrenzenden Schlossberghalle wird es - wie schon in den beiden Vorjahren - am Samstag und Sonntag ein breites Programm rund um das Thema Gesundheit geben. Etwa 75 Aussteller sind mit ihren Messeständen am Start. Dazu gibt es rund 30 Info-Vorträge. Außerdem gibt es einen "Wohlfühl- und Wellnessbereich", einen Regionalmarkt und ein Unterhaltungsprogramm.
Gesundheit und Gesundheitsförderung würden hier als ganz weite Begriffe verstanden, erklärte Organisatorin Edith Koschwitz. Ernährung, Bewegung, Information, Therapie und Wohlfühlen seien im engeren und weiteren Sinne im Programm vertreten. Die Veranstalter wappnen sich auch 2011 für einen Besucheransturm - im Vorjahr waren es rund 3000. Neben den Angeboten für Besucher haben viele Anbieter zudem ein ganz anderes Ziel, wie Edgar Wagner, Geschäftsführer des Senova Seniorenzentrum, sagte: "Es geht hier auch um Wettbewerb, das muss man einfach ganz deutlich sagen, aber nicht nur um den Wettbewerb für Kunden, für Patienten und Gäste, sondern auch um den Wettbewerb für Mitarbeiter.'
Dabei geht es für die Aussteller darum, sich als attraktive Arbeitgeber zu zeigen. Und auch Albstadt selbst will sich in einem guten Licht präsentieren - damit sich möglichst weitere Gesundheitsanbieter in der Stadt niederlassen
Weitere Informationen zu den Albstädter Gesundheitstagen: www.gesina-albstadt.de
Integratives Diakoniefestival in Dettingen/Erms am Sonntag
Freitag, 16. September 2011 - 18:09 Uhr
Der Marktplatz in Dettingen/Erms im Landkreis Reutlingen steht am kommenden Sonntag ganz unter dem Motto "Feiern mit Menschen aus den diakonischen Einrichtungen im Ermstal". Ein vielfältiges Rahmenprogramm soll bei der insgesamt siebten Auflage des Diakonie-Festivals der Bruderhaus Diakonie für gemeinsamen Spaß von Menschen mit Handicap und solchen ohne Einschränkungen sorgen.
Der Festtag startet um 10 Uhr mit einem gemeinsamen, integrativen Gottesdienst. Mit dabei: der Posaunenchor Dettingen. Um 11 Uhr 30 rocken erst die preisgekrönte Tübinger Schülerband "HSI Project" mit integrativem RAP und dann eine Tanzgruppe die Bühne. Ab 12 Uhr ist auf dem Dettinger Marktplatz dann auch für ein vielfältiges kulinarisches Angebot gesorgt. Um 14 Uhr und um 16 Uhr gibt es auf der Bühne dann wieder integrative Musik. Mehr Infos gibt es im Internet: www.bruderhausdiakonie.de
Hohe Beteiligung beim Tübinger Altstadtlauf am Sonntag erwartet
Freitag, 16. September 2011 - 18:03 Uhr
In der Tübinger Innenstadt geht am Sonntag wieder der traditionelle Altstadtlauf über die Bühne. Dann werden sich wieder Tausende Läufer der unterschiedlichsten Leistungs- und Altersklassen in die mehrere Kilometer lange Runden-Strecken durch die Altstadtgassen stürzen. Start des Hauptlaufs ist um 13 Uhr. Mehr Infos und Hintergründe zum Stadtlauf gibt es auch bei uns im Sportmagazin zu sehen.
Spendenlauf zugunsten Anna e.V. am Sonntag in Metzingen
Freitag, 16. September 2011 - 17:59 Uhr
Das Otto-Dipper-Stadion in Metzingen steht am kommenden Sonntag, den 18. September, ab 11 Uhr und bis 16 Uhr ganz im Zeichen des großen TuS Metzingen Spendenlaufs zugunsten des Vereins Anna e.V. für krebserkrankte Kinder und deren Familien. Anna e.V finanziert neben-medizinische Therapieangebote wie beispielsweise Basteln, Malen oder Angebote mit Pferden, um so die erkrankten Kinder und deren Familien bei Genesung und Verarbeitung zu unterstützen.
Die unter der Schirmherrschaft der Stadt Metzingen stehende Spendenlauf-Initiative geht von der TUS Kinderleichtathletik aus. Gegen eine Mindest-Spende von einem Euro können am Sonntag Spendenrunden gelaufen werden.
Conny Nanfaro, Trainerin bei der TuS Metzingen, berichtet, man habe in Metzingen viele Firmen und Vereine angesprochen und hoffe nun, dass viele am Spendenlauf teilnähmen. Mit Bewirtung, Hüpfburg, Tombola und mehr sei ein buntes Rahmenprogramm geboten.
Die Entscheidung, grade dem Aichtaler Verein Anna. e.V. zu helfen, trafen die TuS-Kinder selbst. Sie wollen damit denen helfen, die nicht - wie sie selbst - auf der Sonnenseite des Lebens stehen - und für die Dinge wie Sportmachen wegen ihrer Krankheit unmöglich sind. Sie finde es schlimm, wenn Kinder solche Tätigkeiten nicht ausüben könnten, äußert zum Beispiel Anna Nanfaro von der TuS Metzingen. Beim Spendenlauf am Sonntag können sowohl Einzelläufer und Gruppen als auch Schulklassen und Firmen starten. Und die Starter können bereits im Vorfeld auch nach zusätzlichen Spendern Ausschau halten.
Der Spendenlauf im Metzinger Dipper-Stadion zugunsten des Vereins Anna. e.V.: am kommenden Sonntag, den 18. September, von 11 bis 16 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tus-metzingen.de
Reutlinger Bruderhaus-Diakonie will stärker auf Inklusion setzen
Freitag, 16. September 2011 - 17:49 Uhr
Die gemeinnützige Reutlinger Bruderhaus-Diakonie will in Zukunft bei ihren Angeboten verstärkt auf Inklusion setzen. Das heißt: Die vom Bruderhaus betreuten Menschen mit Handicap sollen stärker auf dezentrale Betreuungs- und Wohnangebote verteilt werden - beispielsweise durch weniger zentrale Heime und mehr betreute Wohnungen. Die Bruderhaus Diakonie will damit auch die Behinderten-Konvention der UN erfüllen. Diese fordert ein möglichst selbstbestimmtes Leben für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung. Mehr zu diesem Thema gibt es bei uns in der morgigen Sendung.
Gönner will CDU-Vorsitzende im Bezirk Südwürttemberg-Hohenzollern werden
Freitag, 16. September 2011 - 17:47 Uhr
Die ehemalige baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner wird am 22. Oktober für den wichtigen Vorsitz der CDU Südwürttemberg-Hohenzollern kandidieren. Das gab Gönner nach den gestrigen Klausur-Sitzungen der CDU in Berlin bekannt. Damit kommt es zu einer Kampfkandidatur mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß aus Meßstetten. Gegenüber ihrem Konkurrenten Bareiß wirbt Gönner für sich mit ihrer langjährigen Kenntnis der landespolitischen Gegebenheiten. Bareiß müsse als Bundestagsabgeordneter viel Zeit in Berlin verbringen, so Gönner. Der bisherige Vorsitzende des CDU-Verbands, Andreas Schockenhoff, war aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten.
Tödlicher Verkehrsunfall auf der B14 nahe Eutingen
Freitag, 16. September 2011 - 17:42 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall auf der B14 nahe dem Ortausgang von Eutingen im Gäu ist gestern Abend ein 23jähriger Autofahrer aus Horb ums Leben gekommen. Der Mann fuhr laut Polizei in Richtung Ergenzingen und geriet aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er frontal mit einem LKW. Der 23jährige starb noch an der Unfallstelle. In der Folge war die B14 für einige Zeit gesperrt.
Reutlingen-Altenburg leidet am Verkehr
Donnerstag, 15. September 2011 - 17:18 Uhr
Um sich eine gute Infrastruktur leisten zu können, brauchen Gemeinden meist eine bestimmte Einwohnerzahl. Daher kämpfen viele beschauliche Dörfer und kleinere Ortschaften darum, mehr Einwohner zu bekommen. Angesichts der demografischen Entwicklung kein leichtes Unterfangen. Um hier attraktiver zu werden, hilft wiederum gerade eine bessere Infrastruktur. Auch der Reutlinger Vorort Altenburg hat genau damit zu kämpfen. In dieser Woche hat der Altenburger Gemeinderat bei einer Ortsbegehung diese Probleme, aber auch seine Potentiale, dem CDU-Landtagsabgeordneten Dieter Hillebrand vorgestellt.
Die Donaustraße ist derzeit die Wurzel allen Übels in Altenburg. Sie verläuft mitten durch den Ort, auf ihr fließt der Verkehr in großen Mengen zur B 464, die Anwohner leiden darunter. Verkehrsberuhigende Maßnahmen wie das Installieren von Verkehrsinseln haben noch keine Wirkung gezeigt. Viele Orte mit vielbefahrenen Durchfahrtsstraßen kennen das Problem, unter dem auch Altenburg leidet. Bezirksbürgermeister Frank Hofacker erklärte, der Verkehr sei zum einen eine Lärmbelastung, zum andere durchteile er das Dorf.
Und das auch noch an der Stelle, an der eigentlich die Ortsmitte liegt. Aus dem zentral gelegenen Waghäusle will der Gemeinderat einen Bürgertreff machen und so das Ortszentrum beleben. Das Schwierige an der Sache: Das Haus liegt direkt an der Donaustraße. Dieter Hillebrand äußerte bei der Ortsbegehung, man könne keines der Probleme allein lösen.
Es gehe um eine Gesamtentwicklung in Altenburg, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete. Die Bürger bräuchten einen Kristallisationspunkt, an dem man sich treffen könne, damit sie sich überhaupt mit der Gemeinde identifizieren könnten. Einen solchen Platz sehe er am Ort derzeit nicht.
Identifikation aller Einwohner, Attraktivität für potentielle Neu-Bürger - so könnte der Ort dann von heute gut 1800 auf die vom Gemeinderat angestrebten gut 2000 Einwohner wachsen. Das ist nötig, um Schulen, Kindergärten und den Einzelhandel rentabel zu halten. Es bleibt auch die Hoffnung auf eine Verbesserung der Verkehrssituation. Hillebrand schlägt vor, Tempo 30 auf der Durchgangsstraße vorzuschreiben. Hier sei die Reutlinger Stadtverwaltung gefragt.
Der Altenburger Gemeinderat wird jetzt über das weitere Vorgehen beraten. Hillebrand selbst will mit Landwirtschaftsminister Bonde reden, ob das Waghäusle ins Entwicklungsprogramm ländlicher Raum aufgenommen werden könne.
Stadtradeln in Tübingen
Donnerstag, 15. September 2011 - 11:50 Uhr
Passend zur Tübingener Klimaschutzkampagne hat Bürgermeister Palmer gestern den diesjährigen Stadtradel-Wettbewerb eröffnet. Unter dem Motto "Die Blaue Runde zur Blauen Stunde“ ging es bei der erste Runde mit vielen Radfahrbegeisterten rund um den Österberg.
An dem seit Juni laufenden Wettbewerb beteiligen sich bundesweit 55 Kommunen. Dabei müssen innerhalb von drei Wochen so viele Kilometer wie möglich zurückgelegt werden. Als Lohn der Mühen winken Preise - und ein verbesserter Klimaschutz. 2008 hatte Tübingen dabei den ersten Platz belegt.
Weinernte in Metzingen hat begonnen.
Donnerstag, 15. September 2011 - 11:45 Uhr
Hatte es am morgen noch geregnet, so wurde es dann doch angenehm sonnig - eine ideale Witterung also. Auf leicht glitschigem Untergrund arbeiten Berufs- und Hobbywinzer samt Erntehelfern langsam ihre Hänge ab. Während in Metzingen die die Arbeiten auf Hochtouren laufen, hat das launische Wetter diesen Jahres allerdings mancherorts die Erträge völlig zerstört.
Martin Koch von der Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen eG ist glücklich, dass Metzingen vor Totalausfällen, wie sie im Norden Baden-Württembergs vorkommen, verschont geblieben ist.
Immerhin nahmen aber auch in Metzingen rund 20 Prozent der Ernte durch Hagel Schaden. Doch selbst vereinzelte Totalausfälle im Land dürften die Weinpreise hier nicht sonderlich beeinflussen - so Koch. Vielleicht schlage man ein paar Cents auf aufgrund der Ausfälle in Nordwürttemberg, aber eine Preisverdopplung beispielsweise werde nicht vorkommen.
Auch wenn für die Metzinger Weinbauern der Ertrag zufriedenstellend ist, so ist der Zeitpunkt für die Ernte doch ungewöhnlich, nämlich zwei Wochen vor der üblichen Zeit. In Zeiten des Klimawandels veränderten sich also auch die Anbaubedingungen. Für die Weingärtner aber nicht nur zu deren Leidwesen. So habe seit den 90er Jahren eigentlich nie mehr das Problem bestanden, dass Trauben nicht richtig reif geworden wären. Die Kehrseite ist natürlich, dass eine frühe Reife auf regenreiche Monate fallen kann, wodurch die Weinbauern bei der Ernte schnell reagieren können müssen.
Der Anbau und die Ernte des Weins geschieht hier in Metzingen wie vielerorts im Land durch Privatmenschen - größtenteils in Eigenregie. Bei Weinausbau, Pflege und Vermarktung kommt dann allerdings die Württembergische Weingärtnergenossenschaft ins Spiel, die den Großteil des ländlichen Weinbaus repräsentiert.
Der Anbau und die Ernte des Weins ist verhältnismäßig einfach und kann von Hobbywinzern gestemmt werden. Die Schwierigkeit liegt dagegen in der Weiterverarbeitung und Vermarktung des Weins - und zu hoher Kostenaufwand für die Meisten. Diesen Aufwand übernimmt die Württembergische Weingärtnergenossenschaft. Jeder Weingärtner liest seine eigenen Trauben und bringt sie dann in eine Kelterstation. Dort wird das Gewicht erfasst, der Weingärtner ausbezahlt und anschließend erfolgt die Weiterverarbeitung.
Der Jahrgang 2011 verspricht dieses Jahr nämlich wieder ein sehr guter zu werden. Rund 300.000 Weinflaschen dürften allein durch die Metzinger Ernte gefüllt werden können.
Vorwurf der Volksverhetzung: Staatsanwaltschaft klagt gegen Tübinger Wigbert Grabert
Mittwoch, 14. September 2011 - 16:39 Uhr
Die Staatsanwaltschaft Tübingen erhebt Anklage den rechtsextremen Tübinger Verleger Wigbert Grabert.In Graberts Verlag war 2009 ein Buch erschinen, das - bnach Angaben der Staatsanwaltschaft - eine Erschiessung von Kiewer Juden im 2. Weltkrieg durch ein Sonderkommando leugnet. Laut Staatsanwaltschaft ist die Erschießung historische Tatsache. In diesem Zusammenhang habe man bei Wohnungsdurchsuchungen gegen Grabert und den Buch-Autor umfangreiches Beweismaterial sicher gestellt. Grabert stand schon 2009 wegen Volksverhetzung vor Gericht. Er wurde damals zu einer Bewöhrungsstrafe con 8 Monaten verurteilt worden.
GÖnner hält sich Kandidatur für Südwürttemberg-Hohenzollern-CDU weiter offen
Mittwoch, 14. September 2011 - 16:37 Uhr
Tanja Gönner, die frühere baden-württembergische Umweltministerin, schließt weiter eine Kandidatur für den Vorsitz der CDU Südwürttemberg-Hohenzollern nicht aus. Gönner würde in diesem Fall gegen den Meßstetter Bundestagsabgeordneten Jörg Bareiß antreten.Die Bild-Zeitung hatte heute gemeldet hatte, dass Gönner am 22. Oktober kandidiere. Demgegenüber ließ die42jährige heute verlauten: sie werde heute erst weitere Gespräche in Berlin führen - und sich dann morgen mit ihrem Sigmaringer Kreisverband beraten.
SOldaten aus Meßstetten könnten Rolle beim Papst-Besuch spielen
Mittwoch, 14. September 2011 - 16:36 Uhr
Beim Besuch des Papstes in Freiburg könnten Soldaten aus der Zollernalb-Kaserne in Meßstetten andere Kräfte zur Überwachung des süddeutschen Luftraums verstärken.
Einem Bundeswehrsprecher zu Folge wäre die Zollernalb-Kaserne mit ihrer Radar-Anlage für diese Aufgabe gut geeignet, weil sie auf einem der höchsten Punkte der Alb liegt.
Tübinger Hölle & Hüttner AG zieht in den Tübinger Technologiepark
Mittwoch, 14. September 2011 - 16:36 Uhr
In der Tübinger Paul-Ehrlich-Strasse Nummer 5 sind jetzt die Umrisse des neuen Rohbaus klar erkennbar. Die Investition in den Neubau ist für den Bauherrn, die Hölle & Hüttner AG, ein klares Bekenntnis zum Standort Tübingen. Das neue Gebäude bietet für den Bioinformatik-Hersteller rund 500 Quadrameter Fläche - in direkter Nähe zum Tübinger Technologiepark. Hölle und Hüttner bieten Software-Dienstleistungen für die Bereiche "Life Science“ sowie für den Automobilbereich und den Maschinnenbau an - und gehören zu den landesweit größten Anbietern imBio-Informatik-Bereich.
Reutlingen erhält Besuch aus Partnerstadt Reading/ USA
Mittwoch, 14. September 2011 - 16:34 Uhr
Partnerschaftsbesuch: Mit einem musikalischen Ständchen hat gestern eine Delegation aus der US-amerikanischen Partnerstadt Reading Vertreter der Stadt Reutlingen im Rathaus begrüßt. Ihre Reutlinger Mitsänger kamen von der Betzinger Sängerschaft. Die Partnerschaft mit der Stadt Reading im US-Bundestaat Pensylvania besteht seit 1998. Und aus Sicht der Reutlinger Oberbürgermeisterin reicht die Bedeutung einer solchen bi-nationalen Städtefreundschaft weit über das Regionale hinaus. Sie trage zur Völkerverständigung, zum besseren Kennenlernen und zum Abbau von Klischees und somit zum Frieden bei, so Bosch.
Die Basis für die Partnerschaft zwischen Reading und Reutlingen besteht seit 1998. Die Vorarbeit dafür wurde von der Betzinger Sängerschaft und dem damaligen Reutlinger Finanzbürgermeister Robert Hahn in Reading geleistet - damals übrigens ebenfalls mit einem musikalischen Ständchen.
Erster Tübinger ' Familiensporttag"
Mittwoch, 14. September 2011 - 16:32 Uhr
Erster Tübinger Familiensporttag 2011: Unter dem Motto: "Gemeinsam gewinnt“ hat es am vergangenen Wochenende auf dem Gelände der TSG Tübingen, des SV03 Tübingen, der Freibadstraße und der Paul-Horn-Arena zahlreiche Sport- und Mitmachangebote für die ganze Familie gegeben. Der Familiensporttag, der es zum Ziel hatte, Menschen allen Alters zu mehr Bewegung und sportlichen Aktivitäten zu motivieren, war eine Kooperationsveranstaltung der TSG und des SV 03 Tübingen, zusammen mit dem Insituit für Sportwissenschaften und der Tübinger Volksbank. Organisiert wurde die im Wortsinne "bewegende“ Veranstaltung für Alte, Mittel und Jung von 25 Studierenden des Insituts für Sportwissenschaften.
Sportcamp des TSV Betzingen
Dienstag, 13. September 2011 - 17:32 Uhr
Spiel und Spaß mit Sport - wie bereits in den vergangenen Jahren hat der TSV Betzingen wieder sein Sportcamp für Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren angeboten. Die rund 20 Übungsleiter eröffneten den Teilnehmern Einblicke in verschiedenste Sportarten. Hockey, Tennis, Tischtennis bis hin zur akrobtischen Sportart "Parcours“ waren geboten - und Fußball fehlte natürlich auch nicht. Die breite Vielfalt bescherte den rund 120 Kindern eine bewegungsreiche letzte Ferienwoche.
900-Jahr-Feier Neustetten
Dienstag, 13. September 2011 - 17:29 Uhr
Die Teilgemeinden der Gemeinde Neustetten bei Rottenburg haben am Wochenende gemeinschaftlich ihr 900-jähriges Bestehen gefeiert. In Nellingsheim, Remmingsheim und Wolfenhausen waren neben Musik und Verköstigung auch Aufführungen zur landwirtschaftlichen Vergangenheit der Gemeinden geboten. Die Besucherzahlen übertrafen bei weitem die Erwartungen: Allein in der Teilgemeinde Remmingsheim fanden sich den Veranstaltern zu Folge mehr als 5000 Menschen ein.
Schlösslesparkfest mit durchschlagendem Erfolg
Dienstag, 13. September 2011 - 17:28 Uhr
In Pfullingen hat am vergangenen Wochenende das traditionelle "Schlösslesparkfest“ zahlreiche Gäste angelockt. Durch die gleichzeitig stattfindenden Feiern zum 25-Jahr-Jubiläum der Städtepartnerschaft Pfullingen/Passy waren zusätzlich auch viele Franzosen auf dem Fest vertreten. Das gute Wetter und die kulinarischen Angebote sorgten offenbar für guten Appetit - Laut der Veranstalter war das Essen nahezu ausverkauft.
Fazit zum Reutlinger Weindorf
Dienstag, 13. September 2011 - 17:28 Uhr
Gestern ging das Reutlinger Weindorf zu Ende. Mit rund 80 bis 100.000 geschätzten Besuchern sind die Veranstalter sehr zufrieden. Immerhin hatten die Weinliebhaber das Wetter größtenteils auf ihrer Seite - knapp zwei Wochen lang konnten sie über 80 regionale und internationale Weine genießen. Musik, schwäbische und andere Spezialitäten und das traditionellen Weinfassrollen rundeten das Ereignis ab.
Minister Hermann will sich für Regionalstadtbahn Neckar-Alb stark machen
Dienstag, 13. September 2011 - 17:06 Uhr
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 150jährigen Bestehen der Bahnstrecke Rottenburg-Tübingen-Reutlingen sagte Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) zu, sich mit der Landesregierung für die seit langem geplante Regionalstadtbahn für die Region einzusetzen. Die Stärkung des umweltfreundlichen regionalen Personennahverkehrs gehe mit dem Verkehrskonzept der neuen grün-roten Landesregierung Hand in Hand.
Polizeimeldungen vom Wochenende: Verletzte wegen Gewalt und Alkohol
Dienstag, 13. September 2011 - 16:40 Uhr
In einer Balinger Gaststätte hat ein betrunkener Mann am frühen Sonntag Morgen an der Aufhängung einer Lautspreckerbox manipuliert. Das Gerät stürzte in den Gastraum und verletzte zwei Besucher schwer.
In Kiebingen im Landkreis Tübingen kam es am frühen Sonntag Morgen auf dem Festplatz zu einer Schlägerei zwischen einem 17jährigen Tübinger und einem 18jährigen aus Ergenzingen. Der Ergenzinger schlug dem Tübinger mit der Faust ins Gesicht. Der Mann wurde mit ausgeschlagenen Zähnen und Verdacht auf Kieferbruch zur Behandlung in eine Klinik gebracht.
Auch bei einem Fest in Wurmlingen kam es zu Gewalt - in diesem Fall zwischen zwei 16jährigen. Der eine der beiden Jugendlichen erlitt vermutlich einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung.
10. Jahrestag des 11.September 2001: RTF1-Gespräch mit einem Zeitzeugen, dem Fotografen Jürgen Pollack
Sonntag, 11. September 2011 - 16:23 Uhr
Heute vor genau 10 Jahren geschah etwas, das unsere Welt wohl für immer verändert hat: Am 11. September 2001 steuerten islamistische Terroristen zwei Flugzeuge in das New Yorker Worldtrade-Center. 3000 Menschen starben - Amerika startete seinen Krieg gegen den Terror. Der Fotograf Jürgen Pollak hat diesen Moment in New York erlebt - und Bilder geschossen, die heute jeder kennt. Diese Fotos waren heute in Stuttgart zu sehen. Und Jürgen Pollak hat mit uns über den Tag gesprochen, der nicht nur sein Leben verändert hat.
Es sind Bilder, die bis gestern Abend um 20 Uhr noch keiner gesehen hat. Und es sind doch Bilder, die wohl fast jeder weltweit irgendwie zu kennen glaubt. Festgehalten von ihm: dem Fotografen Jürgen Pollack, am 11.September 2001. Pollack war wenige Tage zuvor mit einer Greencard in New York angekommen. Am 11. September saß er in einem Apartment, ein paar Straßen nur vom World Trade Center entfernt.
Pollack hörte am Morgen den ersten Flieger über sein Apartment donnern. Und wunderte sich noch, wie tief die Maschoine über die Häuser schoss. Dann ging Pollack Brötchen fürs Frühstück holen. Und sah die beiden TÜrme des World Trade Centers brennen. Pollack lief zurück in seine Wohnung, griff nach seiner Kamera, entschlossen, die Ereignisse des Tages fotografisch festzuhalten.
Relativ schnell ist den Menschen am World Traqde Center klar: die Flugzeugeinschläge sind nicht Zufall, sondern ein terroristischer Anschlag. Die Unglaublichkeit dieses Anschlags kann an diesem Tag Pollack noch nicht begreifen.
Trotzdem - so Pollack: zunächst lief das Leben um die getroffenen Türme relativ normal weiter. Pollack fotografiert, hält aber Abstand, denn sensationslüsterne Fotos will er nicht machen.
Wie die meisten der Umstehenden ist der Fotograf sicher: die Türme bleiben stehn. Die Feuerwehr löscht die Brände. Und was kaputt ist, wird später wieder repariert. Eine Ruhe, die sich schlagartig ändert. In dem Moment, in dem die Türme einstürzen. Die Menschen um ihn verlieren die Fassung. Die Fotos zeigen blankes Entsetzen.
Pollak ist sich sicher: mit dem 11. September, der rund 3000 Menschen das Leben kostete, hat die Welt einen grundlegend anderen Lauf genommen. Die Verwicklung der USA in zwei kostspielige Kriege, die Finanzkrise und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten- für Pollack sind sie direkte oder indirekte Folgen des 9. September. Auch bei Jürgen Pollack persönlich hat der 11. September 2011 Spuren hinterlassen. Der Anschlag, den er vor Ort miterlebte: die bisher schlimmste Erfahrung seines Lebens. So muss sich Krieg anfühlen, denkt Pollack.Und lernt den Frieden schätzen, der den Menschen in Europa seit rund 60 Jahren vergönnt und allzu selbstverständlich geworden ist.
Der Fotograf entschliesst sich 12 Monate später, nach Deutschland zurückzukehren. Sein privates Bildarchiv hatte Pollack nur für den 10. Jahrestag der Katastrophe an "Ground Zero" für die Stuttgarter Galerie f75 geöffnet.
Niederlage für HBW in der Handballbundesliga - Balingen verliert bei den Rhein Neckar Löwen
Sonntag, 11. September 2011 - 13:19 Uhr
In der Toyotahandballbundesliga musste sich der HBW Balingen-Weilstetten im badisch-schwäbischen Duell bei den RheinNeckarLöwen mit 22:29 geschlagen geben. Herth, Schlinger und Alvanos trafen vor 4400 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena je fünfmal für den HBW.
Kantersieg zum Saisonautakt - Metzinger Handballerinnen schlagen Harrislee deutlich
Sonntag, 11. September 2011 - 13:18 Uhr
Jubel in pinkschwarz, Einen 42:28 Kantersieg feierte die TuS Metzingen in der neuen eingleisigen zweiten Liga gegen den TSV Nord Harrislee in der Nähe von Flensburg. Vor 450 Zuschauern in der Öschhalle war einmal mehr Annamaria Ilyes mit 13 Toren die beste Werferin. Den Spielfilm und die Stimmen gibts dann morgen im Sport.
Heimniederlage für SSV Reutlingen in der Oberliga - SSV unterliegt Illertissen mit 2:3
Sonntag, 11. September 2011 - 13:17 Uhr
Zum Fußball und in die Oberliga, der SSV Reutlingen unterlag vor 800 Zuschauern an der Kreuzeiche dem FV Illertissen mit 2:3. Die Gäste führten bereits mit 3:0 ehe der SSV durch Rill und ein Eigentor verkürzen konnte. Zum Ausgleich reichte es jedoch nicht mehr.
Auswärtssieg für TSG Balingen - Fußballoberligist gewinnt in Kehl
Sonntag, 11. September 2011 - 13:16 Uhr
Einen 4:2 Auswärtssieg feierte die TSG Balingen beim Kehler FV. Keller taf zweimal für die TSG. Es war der vierte Balinger Sieg in dieser Saison.
Hawks Meister - Tübinger Baseballteam kehrt in die zweite Bundesliga zurück
Sonntag, 11. September 2011 - 13:15 Uhr
Durch zwei Heimsiege gegen Freising sicherten sich die Tübingen Hawks die Meisterschaft in der Baseballregionalliga. Nach dem 4:0 und 5:1 kehren die Habichte in die zweite Bundesliga zurück. Glückwunsch !!
"Mit Leidenschaft ins Holz gerissen“ - Reutlinger Kunstmuseum Spendhaus würdigt Otto Lange
Sonntag, 11. September 2011 - 12:48 Uhr
Er gehört zur sogenannten "verlorenen Generation“ jener Künstler, deren Leben von gleich zwei Weltkriegen geprägt war. Dazu litt Otto Lange unter dem Boykott durch die nationalsozialistischen Machthaber. Lange wurde 1879 in Dresden geboren und starb bereits Mitte der Vierziger Jahre. Teile seines Werks sind derzeit im "Städtischen Kunstmuseum Spendhaus“ in Reutlingen zu sehn.
"Mit Leidenschaft ins Holz gerissen“ - so lautet Titel der Ausstellung im Reutlinger Kunstmuseum Spendhaus. Langes Holzschnitte gehören Kunstkennern zu Folge zum Besten, was der deutsche Expressionismus insgesamt zu bieten hat. Trotzdem: die Präsentation von Langes Werken in der Achalmstadt könnte für so manchen vermeintlichen Expressionismus-Kenner zur Entdeckungsreise werden.
Der Dresdner Expressionismus werde ja zumeist mit "Der Brücke" verknüpft, so Museumschef Herbert Eichhorn. Lange aber sei zu Unrecht in Vergessenheit geraten.
Widersprüchlich und zerrissen, wie die Zeit in der Lange lebte, ist auch das vielschichtige Oevre des Dresdners. Da sind zum Beispiel die biblischen Themen, die radikal wie sonst von keinem anderen Expressionisten behandelt werden. Für Eichhorn sind sie Hauptwerke des deutschen Expressionismus.
Daneben stehen aber Langes sanfte Seiten. Auch die sind in der Reutlinger Ausstellung vertreten. Blumenstilleben, die nicht wie Holzschnitte, sondern eher wie Aquarelle wirken.
Dass Langes Werke nur ganz Wenigen bekannt sind - ganz anders als die anderen Vertreter des Dresner Expressionismus als Langes Zeitgenossen Nolde, Kirchner oder Häckel hatte mit Langes frühem Tod 1944 zu tun. Während andere Künstler nach dem Dritten Reich wieder persönlich präsent waren, geriet Lange in Vergessenheit. Die Reutlinger Ausstellung will hier einen Gegenakzent setzen.
Neben bekannten Werken ist es dem Museum auch gelungen, Blätter aus entlegenen Sammlungen heranzuschaffen. INsofern ist die Ausstellung in Reutlingen laut Eichhorn eine kleine Sensation.
"Mit Leidenschaft ins Holz gerissen" - Werke des Dresdner Expressionisten Otto Lange - noch bis zum 09. Oktober im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus, in Reutlingen.
Immer weniger Schüler - Demografischer Wandel erreicht die Region
Sonntag, 11. September 2011 - 12:39 Uhr
Im Regierungsbezirk Tübingen gibt es immer weniger Schüler, weil die Zahl der Schulanfänger sinkt. Einer Mitteilung des Regierungspräsidiums zu Folge betrifft der Schülerschwund zum neuen Schuljahr vor allem Grund-, Haupt- und Werkrealschulen. Hintergrund sind die seit Jahrzehnten schwachen Geburtenzahlen.
Im Landkreis Tübingen ist die Anzahl neuer Grundschüler zum Vorjahr um 3,2 Prozent gefallen. Innerhalb des Regierungsbezirks ist der Landkreis Reutlingen mit rund 7,5 Prozent weniger neuen Schülern negativer Spitzenreiter. Die Zahl der Lehrer erhöht sich hingegen: im gesamten Regierungsbezirk treten jetzt rund 800 neue Lehrer ihren Dienst an.
"Qualitätspakt Lehre“: Uni Tübingen halt 13,2 Millionen Euro vom Bund
Sonntag, 11. September 2011 - 12:37 Uhr
Die Bundesregierung unterstützt die Universität Tübingen mit 13,4 Millionen Euro. Den Förderbetrag erhält die Uni im Rahmen des bundesweiten "Qualitätspakt Lehre“ über eine Zeitspanne von fünf Jahren. Mit dem 2-Milliarden-Europaket will der Bund gewährleisten, dass die Qualität an den Universitäten in ganz Deutschland trotz steigender Studierendenzahlen auf einem hohen Niveau bleibt. Das Geld soll vor allem in den Ausbau der Lehre fließen.
Metzinger Modekonzern "hugo Boss" arbeitet NS-Vergangenheit auf
Sonntag, 11. September 2011 - 12:37 Uhr
Der Metzinger Modekonzern Hugo Boss hat vorab Teile seiner Studie über die eigenen Verwicklungen zum Nationalsozialismus veröffentlicht. Mit der Studie, die offiziell am 22. September erscheinen soll, will Boss eine objektive und lückenlose Aufarbeitung der Konzerngeschichte erzwingen. Die Studie will zahlreiche neue Details liefern - unter anderem zu den Zwangsarbeitern, die Boss beschäftigte. Firmengründer Hugo Boss war NSDAP-Mitglied und hatte den Umsatz damals durch die Produktion von Uniformen gesteigert.
Tourismus in der Region boomt
Sonntag, 11. September 2011 - 12:36 Uhr
Die touristischen Attraktionen der Schwäbischen Alb ziehen nach Angaben des Statistischen Landesamts immer mehr Gäste an. Und die verweilen auch in der Region zunehmend länger: Denn die Anzahl der Übernachtungsgäste ist in den Landkreisen im Vorjahresvergleich um rund 8 Prozent gestiegen. Rund 80 Prozent der Unterkünfte waren in den Somermonaten belegt - trotz des überwiegend schlechten Wetters.
Besonders beliebt ist den Erhebungen zu Folge der Zollernalbkreis und hier die Gegend um Hechingen, Balingen und Albstadt. Mit dazu beitragen dürften Traufgang- Wege wie der Rundweg "Zollern-Panorama“. Der Weg mit den spektakulärem Ausblicken auf den Hohenzollern ist jüngst von der Zeitschrift "Wandermagazin“ zum zweitschönsten Deutschlands gewählt worden.
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