Neuer Club - 27 eröffnet
Samstag, 16. Mai 2009 - 16:14 Uhr
Tübingen hat jetzt nach dem im vergangenen Jahr eröffneten Top 10 einen neuen Club. Gestern öffnete das Twenty Seven im Tübinger Gewerbegebiet Unterer Wert zum ersten Mal seine Tore. Das Twenty Seven hat immer Freitags und Samstags auf. Die Besitzer nennen ihr Programm für beide Tage reiz- und kostbar. Ob sie sich damit durchsetzen, bleibt abzuwarten, denn es ist nicht der erste Versuch, nach den erfolgreichen Zeiten des Cinderella an dieser Stelle einen Club zu etablieren.
In der Eröffnungsnacht des Twenty Seven strömten schon über 500 neugierige Gäste in den Club. In nur 21/2 Monaten wurde aus einem Konzept Realität. Seit gestern legt der DJ Musik auf die Plattenteller, die so ein bisschen an den Charts vorbeischrammt. Freitags soll klassischer Independent gespielt werden und Samstags kostbare Indie-Perlen die jeder kennt. Die Betreiber wollen bei den Tübingern Kultstatus erlangen. Keine leichte Aufgabe. Früh am Abend war auf der Tanzfläche des Loungartigen Clubs noch nicht viel los, doch das änderte sich sehr schnell und es wollten nur noch wenige Abseits stehen. 350 Besucher sollten es an den klassischen Ausgehtagen sein, damit die Kalkulation stimmt. Darf man vom ersten Eindruck der Premierengäste Rückschlüsse ziehen, ist dieses Ziel durchaus realistisch. Knapp 30 Angestellte sorgen für einen reibungslosen Ablauf. An vier Bars kann der Gast sich mit Getränken versorgen und ein wenig flirten. Ab Oktober erweitert der Club den Tübinger Veranstaltungskalender durch weitere Attraktionen. Im Twenty Seven soll dann auch bei Live-Konzerten getanzt werden. Bis dahin dürfte sich das Twenty Seven in Tübingen etabliert haben. Zumindest war das Gros der Gäste am Eröffnungsabend überzeugt, dass sich der Club in der Region durchsetzen wird. Doch der Club steht erst am Anfang seiner Entwicklung. Die Betreiber planen weitere Umbauten und Verbesserungen. Man darf gespannt sein was sie sich alles einfallen lassen.
Grieshaber-Ausstellung geht zu Ende
Samstag, 16. Mai 2009 - 16:12 Uhr
Nur noch zwei Wochen ist die Ausstellung "Grieshaber und die Moderne“ im Reutlinger Kunstmuseum Spendhaus zu sehen. Der Künstler war einer der bedeutendsten Kunstschaffenden des 20. Jahrhunderts und ein Sohn der Stadt Reutlingen. Im Jahr 2009 jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von HAP Grieshaber. So steht auch die nächste Grieshaber Ausstellung in ihren Startlöchern.
Bislang 13.000 Zuschauer haben sich für die Ausstellung interessiert. Die Organisatoren sind zuversichtlich auch noch die 15.000 Besuchergrenze zu überschreiten. Sie halten es daher für die richtige Entscheidung das gesamte Kunstmuseum für eine einzige HAP Grieshaber-Ausstellung zu öffnen und ziehen schon vorab ein sehr positives Fazit. Viele Besucher kannten Grieshaber noch persönlich und nutzten die Gelegenheit ihn als Künstler noch einmal ganz neu kennenzulernen. Bekannt wurde er vor allem für seine großformatigen Holzdrucke. Zahlreichen Exponate aus dem In- und Ausland unterstreichen aber Grieshabers künstlerische Vielseitigkeit. So fertigte er diese Werke für den Europäischen Gerichtshof in Brüssel. Die nächste Grieshaberausstellung beschäftigt sich jedoch mit Grieshabers Beziehungen zur DDR. Die politische Einstellung Grieshabers war eine Grundvoraussetzung dafür sich mit der DDR einzulassen. Doch er sah diese Verbindung auch aus einer landsmannschaftlichen Perspektive. Ab dem zweiten Juni ist das Spendhaus für zwei Wochen geschlossen um einige Umbauarbeiten zu ermöglichen. Die Arbeiten sind wegen der Achermann-Präsentation notwendig. Seine Holzinstallation wird vom Erdgeschoss bis unter das Dach reichen.
Jeggle on Tour
Samstag, 16. Mai 2009 - 16:10 Uhr
Die CDU-Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle konnte sich gestern in Dusslingen über Probleme vor Ort informieren. Die Feuerwehr war im Einsatz um eine unter Wasser stehende Unterführung wieder passierbar zu machen. Solch ein Einsatz ist wohl immer bei starken Regenfällen nötig, doch noch ist keine Lösung in Sicht. Während eines vorangegangenen kurzen Rundgangs präsentierten die örtlichen Honoratioren dem Mitglied des Europaparlaments die langsam voranschreitenden Bauprojekte. Im Rathaus erhielt Jeggle einen Überblick über Dusslingen. Hier blickt sie auf den alten Ortskern. Am 25. Mai setzt sie ihre Tour durch den Landkreis Tübingen fort.
Brand in Lustnau
Samstag, 16. Mai 2009 - 16:10 Uhr
Im Morgengrauen brannte heute das Jugendhaus Bauwa Downtown in Lustnau nieder. 28 Feuerwehrmänner und drei Löschfahrzeuge bekämpften den Brand erfolgreich. Sie benötigten dafür eine gute halbe Stunde. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, ebensowenig wie die Höhe des Sachschadens. Der Jugendclub ist erst einmal nicht mehr nutzbar.
Vor verschlossenen Türen - Erzieherinnen und Sozialpädagogen in Reutlingen und Tübingen streiken
Freitag, 15. Mai 2009 - 17:36 Uhr
Reutlinger und Tübinger Eltern standen heute morgen vor verschlossenen Kindergarten-Türen. In einer bundesweiten Urabstimmung der Gewerkschaft verdi hatten sich vorgestern rund 90 % der deutschen Erzieherinnen und Sozialpädagogen für Streikmaßnahmen ausgesprochen. ziel sind bessere Arbeitsbedingungen. Der bisherige Tarifvertrag für Erziehungsberufe läuft zum Jahresende aus.
Reutlingen heute Morgen: Mehrere hundert Erzieher und Sozialpädagogen sammeln sich zum Protest. Gestern hatte die Gewerkschaft ver.di einen bundesweiten, unbefristeten Arbeitskampf beschlossen. Zu den ersten bestreikten Kommunen im Land gehörten Ulm, Reutlingen und Tübingen. Kindergärten und sozialpädagogische Dienste blieben hier geschlossen. Erzieherinnen und Sozialpädagogen wollten so ihren Unmut gegen ihre Arbeitsbedingungen lautstark in die Öffentlichkeit tragen. Fühle fühle sich von der Gesellschaft und der Politik im Stich gelassen.
Mit Protest- und Streikaktionen vor Ort wollen die Erzieherinnen jetzt Druck auf die kommunalen Arbeitgeber in Landratsämtern und Rathäusern machen. Das Ziel: ein neuer "Gesundheitsvertrag" für mehr Lohn, weniger Arbeit, mehr Personal und besseren Gesundheitsschutz in Erziehungsberufen. Bisher duckten sich die Kommunen aus ihrer Verantwortung und verwiesen auf den übergeordneten Kommunalen Arbeitgeber Verband, so Gewerkschafter Martin Gross von ver.di Fils-Neckar-Alb. Man erwarte von den Rathausspitzen, dass diese jetzt ihrerseits Druck auf die Kommunalverbände ausübe.
Bei der angesprochenen Interessenvertretung der Rathäuser betrachtet man die Streikaktionen der Erzieherinnen als überflüssige Drohkulisse. So habe man in Deutschland beeits sehr hohe Gesundheisstandards. Ausserdem verweigere man sich Verhandlungen nicht und das wüßte die gewerkschaftsseite auch. So sei für den 27. Mai bereits ein treffen zwischen den Kommunalverbänden und Berlin anberaumt, so Joachim Wollensack vom
Kommunalen Arbeitgeber Verband Baden-Württemberg. Streiks dürften immer nur das letzte Mittel einer Tarifauseinandersetzung sein. Streikaktionen wie heute in Reutlingen, Tübingen und Ulm seien deshalb nicht nur überflüssig. Vielmehr würden sie auf dem Rücken von Eltern und Kindern ausgetragen. Unterdessen hat ver.di für den kommenden Montag weitere Streikaktionen in Stuttgart angekündigt. In Reutlingen und Tübingen soll es bis Pfingsten keine weiteren Streikaktionen mehr geben. Dies kündigten ver.di und die GEW am heutigen Abend an.
Barrierefreier Hauptbahnhof Tübingen kommt
Freitag, 15. Mai 2009 - 17:10 Uhr
Die Modernisierung und der barrierefreie Ausbau des Tübinger Hauptbahnhofs sind unter Dach und Fach. Heute unterschrieben die Deutsche Bahn und ein Vertreter des Innenministeriums die Rahmenvereinbarung für das landesweite Modernisierungsprogramm. 117 Millionen Euro werden landesweit dafür benötigt. Zum Teil auch von den Kommunen mitfinanziert. Neben Tübingen stehen auch Umbaumaßnahmen an den Bahnhöfen Bempflingen, Wannweil und Rottenburg an.
Stadtwerke Tübingen senken Gaspreise
Freitag, 15. Mai 2009 - 17:10 Uhr
Die Stadtwerke Tübingen senken zum 1. Juli die Gaspreise um 14 Prozent. Der Grund: Wegen der gesunkenen Energiekosten im Zuge der Wirtschaftskrise können die Stadtwerke das Erdgas günstiger einkaufen. Diese niedrigeren Preise wolle man zu hundert Prozent an die Kunden weitergeben.
Batterienrecycling
Freitag, 15. Mai 2009 - 9:43 Uhr
Die Stiftung "Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien“ informiert seit gestern in Balingen über Batterienentsorgung. Konkret fordert sie auf dem Marktplatz zum Einwerfen auf. Einerseits symbolisch, wie heute OB Reitemann. Aber auch echte Batterien können die Balinger hier vorbeibringen.
"Batterien zurück zu geben ist einfach deshalb wichtig, weil wir auf der einen Seite die Umwelt schonen. Batterien im Müll, auch in der Verbrennung machen riesige Probleme. Auf der anderen Seite sind in der Batterie sehr viele wertvolle Rohstoffe drin, die wir natürlich sehr gut wieder ins Recyclin, zurück in den Kreislauf bringen können, auch müssen, um eben die Ressourcen zu schonen.“ (Helmut Reitemann, OB Balingen)
Noch bis morgen steht die begehbare Infobatterie, sechs Meter hoch auf dem Marktplatz. Ihr Inhalt gibt die Inhalte von echten Batterien preis. Rohstoffe wie Kobalt, Zink, Mangan, Eisen und sonstiges finden sich darin. Zu wertvoll, um sie nicht zu nutzen.
"Die Batterien können zu 99,9 % recycelt werden. Deswegen macht es Sinn, sie nicht einfach in den Restmüll zu werfen, sondern an den jeweiligen Stellen abzugeben.“ (Michael Kopaha)
Außer bei der Batt-Recycle Tour können Batterien in entsprechenden Containern im Einzelhandel abgegeben werden.
Thematische Zusammenhänge in der Krise
Freitag, 15. Mai 2009 - 9:28 Uhr
Im Landestheater in Tübingen interessiert sich das Leitungstteam auch in der Spielzeit 2009/2010 wieder für thematische Zusammenhänge zwischen den Stücken. Gestern hat die LTT-Crew das neue Programm vorgestellt.
"Sicher interessieren wir uns für politische Themen, wir interessieren uns für die Zusammenhänge, die in der global vernetzten und in eine Krise gestürzten Wirtschaftswelt so bestehen.“ (Simone Sterr,Intendantin)
Aufbruch und Entgrenzung sind hier die Schlagworte. Das gilt für den Klassiker "Ein Sommernachtstraum“ von Skakespeare, aber auch für die vielen zeitgenössischen Stücke. So steht Simon Stephens wieder auf der Autorenliste. Ihn hat das LTT-Publikum 2006 mit "Am Strand der weiten Welt“ kennen- und lieben gelernt. Sein neues Stück heißt "Harper Regan“. Mit Außenprojekten sucht die LTT-Crew selbst nach Entgrenzung.
"Wir werden in die Kunsthalle gehen. Mit dem Projekt Nippeljesus nach einer Erzählung von Nick Hornby und wir sind 2010 wieder mit dem Sommertheater hier in Tübingen dran.“ (Simone Sterr)
Außerdem hat die Bundeskulturstiftung das LTT ausgewählt, am Projekt "Wanderlust“ teilzunehmen. In diesem Rahmen tauschen sich die Tübinger Theatermacher mit ihren Kollegen vom Nationaltheater in Petrosawodsk aus. Einige Aufbrüche gab es aber auch in den eigenen Reihen. So verlässt zum Beispiel Monika Hunze das Kinder- und Jugendtheater. Die Leitung übernimmt jetzt Hausautor- und regisseur Michael Miensopust.
Gomaringen hofft auf Landesmittel für Rathausbau
Donnerstag, 14. Mai 2009 - 14:12 Uhr
Nach der groß angelegten Innenstadtsanierung der vergangenen Jahre hofft Gomaringen jetzt beim Bau eines neuen Rathauses in der Ortsmitte auf weitere Landesgelder. Die möglichen Modelle und die bisher geleisteten Sanierungsmaßnahmen wurden jetzt dem zuständigen Landesminister Ernst Pfister vorgestellt.
Für Wirtschaftsminister Ernst Pfister ist Gomaringen kein unbeschriebenes Blatt. Im Sommer 2008 war er am Gomaringer Schloss vorbeigewandert. Damals unter den Zuschauern: Gomaringens Bürgermeister Manfred Schmiederer. Ein Wiedersehen gab es dann am Dienstag Abend, als sich Pfister Eintrag ins "Goldene Buch" der Gemeinde eintrug. Der HHintergrund: Wie für die bereits abgeschlossene Kernstadtsanierung erhofft sich Gomaringen auch für den angedachten Rathausneubau Unterstützung aus Pfisters Landessanierungsprogramm. Das alte Rathaus, so BÜrgermeister Schmiederer, sei mittlerweile viel zu klein und weise einen Sanierungsbedarf von über 1,1 Millionen auf. Nun denke man über einen Neubau in der Ortsmitte nach.
Favorit des Gemeinderats für einen Neubau ist bisher ein Standort in der Ortsmitte gegenüber dem Gomaringer Schloss. Damit für Gomaringens Rathausprojekt aspäter auch Landesgelder fließen, so Pfister, müsse die Gemeinde aber erst noch einige formale Hürden überwinden - so brauche es beispielsweise einen Baubeschluß durch den Gemeinderat. Darüber hinaus seien Gemeinden verpflichtet, 40% der entstehenden Kosten selbst zu tragen. Grade dies, so Pfister, werde im Zuge der momentanen Wirtschaftskrise für viele Gemeinden zum Stolperstein. Eine Garantie für Landesgelder könne er freilich auch dann nicht geben, so
Pfister. Denn im Moment gebe es fünf Mal mehr Anträge als Geld zur Verfügung stünde. Ihm persönlich - so erfuhren die Anwesenden aber dann doch - erscheine das Gomaringer Rathaus-Konzept als durchaus überzeugend.
IG Metall Reutlingen-Tübingen befürchtet Pleiten und Entlassungen
Dienstag, 12. Mai 2009 - 18:11 Uhr
In der regionalen Metall, Elektro- und Textilbranche drohen nach Gewerkschaftsangaben angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise zahlreiche Firmenschließungen und Entlassungen. Neben dem bereits bekannten "Aus" für die Reutlinger "SFR Formenbau" seien mindestens drei weitere Großbetriebe in der Region am Ende. Aktuell rechne man mit dem Verlust von 160 Arbeitsplätzen. - so die Verantwortlichen der IG Metall Reutlingen-Tübingen gestern auf einer Pressekonferenz. Mehr als kritisch stehe es um weitere 500 Beschäftigte bei den bereits insolvent gemeldeten Betrieben "Ruwel" aus Pfullingen, der Nehrener "Dimex" und "Assyst Bullmer" aus Meßstetten. Nun sei die Bundesregierung in Berlin am Zug, so Gert Bauer von der IG Metall Reutlingen-Tübingen. Bei all den Geldern, die derzeit für notleidende Banken im Raum stünden, nämlich 500 Milliarden für die Banken und 104 Milliarden für Hypo Real Estate - halten wir es für richtig, jetzt auch den Bestand der Arbeitsplätze finanziell zu sichern. Man fordere deshalb einen Schutzschirm auch für Arbeitsplätze und Beschäftigung.
Für die IG Metall stehe ARbeitsplatz erhalt an erster STelle. Deshalb fordere man auch wirtschaftlich bedrohte Betriebe auf, statt geplanter Entlassungen die Kurzarbeit auszuweiten. In rund 30 Prozent der regionalen Metall- Betriebe- so die IG Metall - werde im Moment schon kurz gearbeitet.
Wie gestern auch in Albstadt erhebt die IG Metalljetzt mit landesweiten Protestkundgebungen auch weitere Forderungen an die Politik. So soll das Renteneintrittsalter wieder auf 65 Jahre gesenkt und das Arbeitslosengeld wieder 36 Monate gezahlt werden. Die so entstehenden Kosten - so der Tenor - sollten über höhere Steuern für Reiche finanziert werden. Für morgen hat die IG Metall zu einer weiteren Kundgebung auf dem Reutlinger Marktplatz aufgerufen.
Polizei warnt vor Gefahr auf Bahn-Anlagen
Dienstag, 12. Mai 2009 - 16:53 Uhr
Die Polizei warnt Eltern und Kinder davor, Gleise und Bahnanlagen als Abenteuerspielplatz zu benutzen. Besonders in der Ferienzeit käme es immer wieder zu Unfällen, da die Verletzungsgefahr von vorbeirauschenden Zügen oft unterschätzt würde. Zudem stelle das Spielen im Gleisbereich auch eine Straftat dar. Die Polizei bittet daher, Kindern und Jugendliche über diese Risiken aufzuklären.
Tübinger Findungskommission für afrikanische Partnerstadt entscheidet sich für Moshi
Dienstag, 12. Mai 2009 - 16:52 Uhr
Die afrikanische Stadt Moshi in Tansania könnte Tübingens elfte Partnerstadt werden. Diese Empfehlung hat eine Findungskommision aus Mitgliedern aller Gemeinderatsfraktionen getroffen. Damit hat sich Moshi gegen seine Mitbewerber Buea und Mekelle durchgesetzt. Bei der Entscheidung hätten vor allem bereits existierende Kontakte eine Rolle gespielt, so OB Boris Palmer. Die endgültige Entscheidung soll dann im Herbst durch den neu gewählten Gemeinderat fallen.
Unfall legt Verkehr in Tübingen lahm
Dienstag, 12. Mai 2009 - 16:50 Uhr
Drei Verletzte und ein Blechschaden von 7.000 Euro - so lautet das Fazit des schweren Unfalls, der sich heute Morgen auf der B28 zwischen Tübingen und Unterjesingen ereignet hat. Ein 31jähriger Fiesta-Fahrer war über einen Parkplatz an einem Rückstau vorbeigefahren. Als der 31jährige mit hohem Tempo wieder auf die Fahrbahn einscherte, hatte er die Kotrolle über sein Fahrzeug verloren und war frontal mit einem Schulbus zusammen geprallt. In der Folge kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Tübingen. Der Fahrer des Busses und eines der acht Grundschulkinder erlitten leichte Verletzungen, der Unfallverursacher ist schwer verletzt in eine Klinik eingeliefert worden. Seinen Führerschein hat die Polizei beschlagnahmt.
Gesundheitswoche "Gesina" in Albstadt eröffnet
Dienstag, 12. Mai 2009 - 16:47 Uhr
Rund um die Themen Gesundheit" und "Wohlfühlen ' dreht sich derzeit alles auf der "Gesina"- ' der Gesundheitswoche in Albstadt", die gestern nahe der Sonnenstraße im Stadtteil Ebingen eröffnet wurde. Außer entspannenden Massagen und zahlreichen Produktangeboten für gesunde Ernährung sind für die Besucher auch allerlei allgemeine Informationen und Tests verfügbar- so beispielsweise über die Auswirkungen von Mobilfunkstrahlen und Elektrosmog auf die menschliche Gesundheit. Besucher können sich noch bis zum 17. Mai an insgesamt 18 Veranstaltungsorten über die Themenschwerpunkte Ernährung, Bewegung, Therapie oder Wellnessmöglichkeiten informieren. An der Veranstaltung beteiligen sich rund 90 Vereine,Geschäfte, Einrichtungen, Kassen und Kliniken.
Landeskabinett besucht Reutlingen
Dienstag, 12. Mai 2009 - 16:34 Uhr
Als Gastgeber für die Heimattage 2009 steht Reutlingen in den Startlöchern. Am Samstag geht’s bereits los mit dem Baden-Württemberg Tag. Die Landesregierung hält traditionell eine ihrer Ministerratssitzung in der Gastgeberstadt. Dazu fanden sich heute Günther Oettinger und seine 10 Minister in Reutlingen ein. Außerhalb der Sitzung nahm sich der Landesvater zudem Zeit, Stadt und Leute besser kennen zu lernen. Großer Empfang für den Ministerpräsidenten am frühen Morgen im Foyer des Ratsgebäudes in Reutlingen. Der Eintrag ins goldene Buch der Stadt war dabei Pflichtprogramm- nicht nur für das Staatsoberhaupt. Gastgeberin Oberbürgermeisterin Barbara Bosch freut sich über den hohen Besuch. Die aufwendigen Vorbereitungen hätten sich gelohnt. Einen ernsten Ton schlug hingegen Oettinger nach der Ministerratssitzung an. In dieser hatte die Landesregierung eine erste Steuerschätzung für 2009 besprochen. Deutlich über 40 Milliarden Euro würde die Bundesrepublik an Steuereinnahmen einbüßen. In der nächsten Ministerratssitzung müssten daraus die Konsequenzen gezogen werden. Welche Konsequenzen das Steuerminus für die einzelnen Kommunen bedeute, werde das Finanzministerium diesen Donnerstag bekannt geben. Trotz des Einbruchs wolle das Land, so Oettinger, an der Netto-Null-Neuverschuldung 2009 festhalten. Mit dem Ortswechsel in den Spitalhof in der Stadtmitte Reutlingens schien die Stimmung auf zu hellen. Musik gab es von der Rockband des Reutlinger Gemeinderats. Die selbstkomponierten Songs fanden schnell ihre Fans. Zu dem Empfang waren Lokalgrößen und Ehrengäste der Stadt eingeladen. Diese fanden sich auch zahlreich ein, um den Reden Boschs und Oettingers zu lauschen. Der Vorschlag des Ministerpräsidenten beim nächsten Treffen einen musikalischen Wettbewerb zwischen der Kapelle des Reutlinger Gemeinderats und seinen Ministern zu veranstalten, brachte am Ende des Besuchs viele zum Schmunzeln.
Reutlingen erhält 2,3 Millionen für Stadthalle
Montag, 11. Mai 2009 - 17:42 Uhr
Die Stadt Reutlingen erhält für den Neubau der Stadthalle einen Zuschuss von 2,3 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg. Das gab Wirtschaftsminister Ernst Pfister heute in Stuttgart bekannt. Die Gelder von insgesamt 50 Millionen Euro verteilte das Wirtschaftsministerium im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms. Gefördert wird auch die Gemeinde Hirrlingen im Kreis Tübingen: Sie erhält 400.000 Euro für den Umbau des ehemaligen Klosters.
Tödlicher Arbeitsunfall 1: Mann stirbt bei brennendem Auto in Kirchentellinsfurt
Montag, 11. Mai 2009 - 17:42 Uhr
Bei einem Brand eines Autos am Sportgelände in Kirchentellinsfurt ist heute Mittag ein Mann ums Leben gekommen. Nach den ersten Ermittlungen geht die Polizei von einem Arbeitsunfall aus. Die Beamten fanden in der Nähe des Autos einen Benzinkanister. Offensichtlich war es zu einer Verpuffung gekommen, bei der der 63jährige tödlich verletzt wurde. Die näheren Umstände des Unglücks werden noch untersucht.
Tödlicher Arbeitsunfall 2: Zwei Männer bei Münsingen von Stromschlag getroffen
Montag, 11. Mai 2009 - 17:40 Uhr
Bei einem Arbeitsunfall bei Münsingen-Rietheim sind heute Morgen zwei Männer aus dem Landkreis Reutlingen ums Leben gekommen. Die beiden Mitarbeiter eines Hohensteiner Bauunternehmens waren damit beschäftigt, einen Bagger auf einen Tieflader aufzuladen. Dabei geriet der Bagger an eine Stromleitung. Die beiden Männer wurden von einem Stromschlag getroffen und tödlich verletzt.
Positives Fazit nach 72-Stunden-Aktion in Region Neckar-Alb
Montag, 11. Mai 2009 - 17:37 Uhr
72 Stunden, und die Welt ist besser geworden. So lautet das Fazit der bundesweiten 72-Stunden-Aktion, die gestern zu Ende gegangen ist. In der Region Neckar-Alb engagierten sich mehrere tausend Jugendliche in rund fünfzig Gruppen. Sie alle verwirklichten Projekte, von denen sie erst am Donnerstag, zu Beginn der Aktion, erfahren hatten.
Projektpräsentation im Seniorenzentrum in Geislingen. Die Mitglieder der dortigen KJG hatten die Aufgabe, drei große und drei kleine Tastwände für Demenzkranke zu basteln. Bei Menschen mit Demenz sollen die Wände Erinnerungen an frühere Zeiten wecken und somit das Gehirn stimulieren. Damit war die Aufgabe erfüllt - und das schon lange vor Ablauf der vorgeschriebenen 72 Stunden. Das Fazit durchweg positiv.
Egal ob handwerkliche oder organisatorische Fähigkeiten gefragt waren: Die Jugendreferate in den Dekanaten Balingen, Zollern, Rottenburg und Reutlingen-Zwiefalten meldeten: Alle Projekte wurden erfolgreich abgechlossen. Allein im Landkreis Reutlingen waren 700 Jugendliche im Einsatz. Ursprünglich hatten sich 450 angemeldet. Unter ihnen auch die Jugendleiter in Pliezhausen, die einen kompletten Spendenlauf auf die Beine gestellt hatten. Unter den Teilnehmern: Landrat Thomas Reumann. Schon am Sonntag-Vormittag zeigte er sich begeistert über alle 15 teilnehmenden Gruppen im Landkreis. Er sagte, er sei sehr optimistisch. Der Optimismus war angebracht. Beim Spendenlauf wurden 3000 Euro eingenommen. Sie gehen an das Tandem-Projekt der Hauptschule Pliezhausen. Und die katholischen Jugendreferate versichern: Überall waren alle mit viel Spaß bei der Sache.
72 Stunden: Katholische Jugendliche engagieren sich
Sonntag, 10. Mai 2009 - 18:04 Uhr
Drei Tage hatten die Jugendleiter Pliezhausen Zeit, einen Spendenlauf für das Tandem-Projekt an der Hauptschule Pliezhausen zu organisieren. In der gleichen Zeit sollte die KJG Geislingen Tastwände für Demenzkranke erstellen. Das sind nur zwei von rund 50 Gruppen, die sich innerhalb der 72-Stunden-Aktion in den vier Dekanaten der Region Neckar-Alb ehrenamtlich engagierten.
Reutlingen, Donnerstag, 17 Uhr 7. Gespannt warten die Jugendleiter Pliezhausen auf ihre Aufgabe. Allein im Landkreis Reutlingen nehmen 15 Gruppen an der bundesweiten Aktion teil. Die Aufgabe für die Pliezhäuser ist nicht einfach: Es geht darum, einen Tandem-Spendenlauf zu organisieren. Die Einnahmen sollen dem Tandem-Projekt an der Hauptschule Pliezhausen zu Gute kommen. "Die Aufgabe ist lösbar", sagte Johannes Schäfer von den Jugendleitern.
Pliezhausen, Donnerstag, 18 Uhr: Erstes Brainstorming. Auf die Jugendleiter wartet eine Menge an Organisationsarbeit. In drei Tagen einen Spendenlauf organisieren. Andere nehmen sich dafür ein halbes Jahr Vorlaufzeit. Trotzdem Optimismus.
Geislingen im Zollernalbkreis, Freitag 13 Uhr 30. Bei der KJG ist handwerkliches Geschick gefragt. Die Aufgabe lautet: Drei große und drei kleine Tastwände für Menschen mit Demenz herstellen. Die Tastwände sollen Erinnerungen an früher wecken und so das Gehirn der Demenzkranken anregen. Den schwierigsten Teil der Aufgabe haben die Jugendlichen aber schon hinter sich: Die Materialien mussten besorgt werden. Die Bretter gab es umsonst bei einer Schreinerei. Einige werden noch gestrichen, bei anderen werden die Materialien bereits angeordnet. Hier ist Kreativität gefragt. Die Aufgabe erscheint lösbar: Mit dem bisherigen Fortschritt zeigen sich die KJGler zufrieden. Immerhin ist es erst Freitag, und die Gruppe ist schon sehr weit.
Pliezhausen, Freitag, 15 Uhr: Der Kopierer läuft heiß. Tausende Flyer sollen gedruckt und noch am Abend an möglichst alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Nur wenige halten im katholischen Pfarrbüro die Stellung. Die meisten sind währenddessen bei Firmen unterwegs, um Sponsoren zu suchen. Mit Erfolg. "Wir haben sehr viele Zusagen bekommen für die finanzielle Unterstützung", sagte Johannes Schäfer. Und natürlich muss viel telefoniert werden. Die Jugendleiter müssen einen Veranstaltungsort organisieren, brauchen eine Ausschankerlaubnis, und das sind nur zwei von vielen Dingen, an die sie denken müssen.
Pliezhausen, Samstag, 18 Uhr: Der Spendenlauf steht. Jetzt ist der Aufbau in vollem Gange. Schrauben für ein Human Soccer Spiel. Denn die Teilnehmer des Spendenlaufs brauchen nicht nur Essen und Trinken, sondern auch Unterhaltung. Noch läuft alles nach Plan. Die Jugendleiter sind gut in der Zeit.
Geislingen, Sonntag, 10 Uhr: Die Tastwände für Demenzkranke sind bereits fertig. 72 Stunden hatten sie nun wirklich nicht gebraucht. Bereits am Freitag Abend waren die sechs Wände größtenteils fertig gewesen. Am Samstag hatte dann nur noch der letzte Schliff gefehlt. Jetzt können die Jugendlichen den Sonntag geruhsam angehen lassen. Das Fazit: Durchweg positiv.
Pliezhausen, Sonntag, 11 Uhr 15. Landrat Thomas Reumann bei der Eröffnung des Spendenlaufs. Die Jugendleiter sind fast schon am Ziel angelangt. Prominente Unterstützung kommt von Fußball-Weltmeister Guido Buchwald, dem Paten des Projekts. Wenige Minuten später startet der Spendenlauf. Die Jugendleiter zeigen gemeinsam mit Guido Buchwald und Thomas Reumann, was Tandem-Spendenlauf bedeutet: Wer an den Start gehen will, braucht einen Tandem-Partner. Für jede von einem Tandem-Paar gelaufene Runde zahlen die Sponsoren 72 Cent. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Hauptsache, man ist zu zweit unterwegs. Die Einnahmen aus dem Spendenlauf gehen an das Projekt Tandem der Hauptschule Pliezhausen. Es soll Hauptschülern den Weg ins Berufsleben erleichtern. Bei der Rennleitung ist der Andrang inzwischen groß. Immer mehr Pliezhäuser haben sich spontan dazu entschlossen, am Spendenlauf teilzunehmen. Von der Prominenz gibt es viel Lob und Anerkennung für die Organisatoren. Auch die Jugendleiter selbst ziehen ein positives Fazit über die 72 Stunden. Alle zusammen haben höchstens fünf Stunden in der Nacht geschlafen.
Seit 17 Uhr 7 ist die diesjährige 72-Stunden-Aktion beendet. Ein endgültiges Fazit stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest. In Geislingen und Pliezhausen heißt es auf jeden Fall: Aufgabe erfüllt!
Walter Tigers: Niederlage in Ludwigsburg
Sonntag, 10. Mai 2009 - 17:55 Uhr
Für die Tübinger Walter Tigers ist die Basketball-Saison gestern Abend mit einer Niederlage zu Ende gegangen. Die Mannen von Tolga Öngören verloren bei der EnBW Ludwigsburg 69 zu 88. Beste Werfer für die Tigers waren Rasko Katic mit 17 und Michael Haynes mit 16 Punkten.
TV Neuhausen gewinnt letztes Ligaspiel
Sonntag, 10. Mai 2009 - 17:54 Uhr
Auch nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Regionalliga Süd ist beim TV Neuhausen die Luft nicht draußen. Die Ermstäler gewannen gestern Abend ihr letztes Liga-Spiel beim Absteiger SC DHfK Leipzig. Am Ende stand es 29 zu 22. Die 900 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel, das die Gäste aber doch verdient gewannen. Diese Mannschaft gehöre in die zweite Liga, so das Fazit von Trainer Kurt Reusch.
Simone Deitermann gewinnt Marbacher Vielseitigkeitsturnier
Sonntag, 10. Mai 2009 - 17:54 Uhr
Freunde des Reitsports kamen am Wochenende in Marbach ganz auf ihre Kosten. Denn auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts starteten die Vielseitigkeitsreiter beim internationalen Turnier. Am Freitag begann das Turnier mit der Dressur, diese Bilder zeigen den gestrigen Geländeritt, und heute fiel die Entscheidung beim Springreiten. Die Pferdesportler konnten dabei in drei Wettbewerben antreten. Den CIC-Drei-Sterne-Wettbewerb gewann Simone Deitermann auf Flambeau vor Julia Mestern auf Schorsch und Michael Jung auf La Biosthetique-Sam, alle drei aus Deutschland.
Fristverlängerung für Tübinger Jugendgemeinderat
Sonntag, 10. Mai 2009 - 17:53 Uhr
Tübinger Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren können noch bis Morgen Abend für die Wahl zum Jugendgemeinderat kandidieren. Die Fristverlängerung hat jetzt die Stadt Tübingen bekannt gegeben. Es seien bisher nur 43 Bewerbungen eingegangen, nötig seien aber 48, so die Begründung. Bewerbungen können an das Bürgermeisteramt in Tübingen gerichtet werden. Bei der Jugendgemeinderatswahl vom 29 Juni bis 5 Juli werden insgesamt 24 Interessenvertreter von den Jugendlichen gewählt.
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