RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
Untitled Document




















 
 


 

Nachrichtenarchiv

Recherchieren Sie in unserem Archiv: Hier können Sie die RTF.1-Nachrichten der vergangenen Jahre nachlesen. Über unsere Suchfunktion haben Sie die Möglichkeit, sich gezielt über ein Thema zu informieren.

Suchen nach:

Die Ergebnisseite öffnet sich in einem neuen Fenster. So haben Sie auch die Möglichkeit,
die Texte auszudrucken.

Die Woche ab 1. Juni 2008

Tübinger Kulturnacht bietet 140 Veranstaltungen an 82 Orten
Samstag, 7. Juni 2008 - 17:36 Uhr

Spätschicht hieß es gestern Abend in Tübingen. In der ganzen Stadt öffneten Kulturbetriebe, aber auch ungewöhnlichere Orte ihre Tore zur zweiten Tübinger Kulturnacht. Wer wollte, konnte bis tief in die Nacht hinein Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und Theatervorführungen besuchen. An insgesamt 82 Orten fanden mehr als hundert Veranstaltungen statt. Mit Sirenen begann die zweite Tübinger Kulturnacht. Während die Sirene auf der Lateinschule heulte, schaukelten an der Neckarbrücke die Sirenen aus der Odyssee. Das Schauspiel wollten sich viele Tübinger nicht entgehen lassen. In Scharen waren sie zur Neckarbrücke gekommen. Auch Oberbürgermeister Boris Palmer schaute dem Spektakel zu. Der Neckar zwischen Platanenallee und Altstadt wurde zur Meeresenge, in der Homers Sirenen ihr Unwesen trieben. Unvorsichtige Seeleute lockten sie mit ihrem Schaukeln ins Verderben. Die Aufführung bildete den Auftakt zur Kulturnacht. 82 Orte, 140 Veranstaltungen. Nachdem die Sirenen erst einmal verstummt waren, hatten die Besucher die Qual der Wahl. Im Stadtmuseum Kornhaus beispielsweise war Slam Poetry angesagt. Passend zur derzeitigen Ausstellung "Wortschatz“ gab es Wortakrobatik von den besten Tübinger Poeten des Schulprojekts "Raus mit der Sprache“. Zur gleichen Zeit in der Kulturhalle eine Vernissage der Lebenshilfe Tübingen. "Hell ist der Tag - bunt ist die Nacht“ heißt die Ausstellung. Die Bilder wurden von Menschen mit und ohne Behinderung gemalt. Auch die Kunsthalle konnte mit einer Vernissage aufwarten. In der deutschlandweit beachteten Ausstellung sind Bilder von Cornelia Schleime zu sehen. Gezeigt werden Gemälde und Aquarelle aus den letzten zehn Jahren. Zu dieser Ausstellung sehen Sie demnächst noch einen ausführlichen Beitrag auf RTF.1. Wer lieber Musik hören wollte, der hatte auch dazu unzählige Gelegenheiten über die ganze Stadt verteilt. Häufig auch an ungewöhnlichen Orten. So wurde die Stadtbücherei zum Jazzclub. Hier spielten die Players feinsten Gypsy-Jazz. Sogar der Turm der Stiftskirche wurde zur Bühne, die ganze Altstadt zum Konzertsaal. Immer vor dem Glockenschlag zur vollen Stunde spielte das Blechbläserquintett der Studentenphilharmonie. Studenten musizierten auch am wohl ungewöhnlichsten Ort der Tübinger Kulturnacht: im Neckarkraftwerk. Unter dem Motto Klingendes Kraftwerk waren hier teils jazzige, teils rockige Töne zu hören. Den Anfang machte die Bigband der Universität Tübingen. 82 Orte, 140 Veranstaltungen. Da fiel die Wahl oft schwer. Aber gerade, da die Besucher die Orte jederzeit wechseln konnten, bot sich so die Gelegenheit, die Kultur der Universitätsstadt in ihrer ganzen Vielseitigkeit kennenzulernen.

Höhlenretter proben an Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten den Ernstfall
Samstag, 7. Juni 2008 - 17:32 Uhr

Für viele ist es ein Alptraum: Ein Unfall in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb. Bis Rettung kommt, kann es Stunden dauern. An der Falkensteiner Höhle bei Bad Urach hat die Höhlenrettung Baden-Württemberg heute den Ernstfall geprobt. Es galt, einen Verunglückten zu retten, der sich mehr als zwei Kilometer vom Höhleneingang entfernt befand - eine in Deutschland bislang einmalige Übung. Geschäftiges Treiben herrschte heute am Wanderparkplatz Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten. Die Höhlenrettung Baden-Württemberg war mit dreißig Mann im Einsatz. Das Szenario: In der Höhle hatte sich jemand bei Kilometer 1.100 den Fuß verletzt. Ohne fremde Hilfe kommt er nicht mehr raus. Solche Höhlenunfälle seien selten, sagte Einsatzleiter Alexander Maier. Alle zwei bis drei Jahre gebe es einen größeren Einsatz wie beispielsweise einen Hochwassereinschluss. Die meisten Höhlenrettungen finden in der Falkensteiner Höhle statt. Ein Rettungseinsatz verläuft bei den Höhlenrettern wesentlich langsamer als im Sanitätsrettungsdienst. Hier entscheiden nicht Sekunden, sondern Stunden. Ein derartiger Einsatz kann auch die Nacht hindurch dauern. Die richtige Vorbereitung der Ausrüstung ist besonders wichtig. Die eigene Sicherheit geht vor. Nach und nach werden die Trupps in die Höhle geschickt. Ein Voraustrupp mit Arzt kümmert sich um die Verletzten. Ein Telefontrupp legt das Kabel für das Höhlentelefon, da Funktelefone und Handys hier nichts nützen. Mehrere Höhlentaucher müssen den Siphon sichern - das ist die Stelle, an der das Wasser bis an die Höhlendecke reicht. Erst wenn alle Vorarbeiten erledigt sind, kann die Trage in die Höhle gebracht werden. Mit dem Ende der aufwendigen Rettungsübung ist nicht vor morgen zu rechnen.

Naturtheater Reutlingen weiht neue Zuschauertribüne ein
Samstag, 7. Juni 2008 - 17:29 Uhr

Das Naturtheater Reutlingen hat gestern Abend die neue Zuschauerhalle eingeweiht. Nach neun Monaten Bauzeit ist das Freilichttheater damit fit für die diesjährige Saison.
Wofür die Zuschauerhalle eigentlich gut ist, das zeigte sich schon am ersten Abend. Es regnete in Strömen, doch die Zuschauer saßen im Trockenen. Für die Redner musste dann schon ein großer Regenschirm aufgetrieben werden. Denn die Schauspieler des Naturtheaters agieren bei Wind und Wetter. Mit der Einweihung der Zuschauerhalle feierte der Verein zugleich sein achtzigjähriges Bestehen. "Die Jungfrau von Orleans“ war die erste Aufführung im Wasenwald. Diesen Sommer stehen Les Misérables und Jim Knopf auf dem Programm. Und das vor der nagelneuen Zuschauerhalle. 1,2 Millionen Euro hat sie gekostet. Das meiste davon hat der Verein selbst gezahlt. Zuschüsse kamen von der Stadt Reutlingen sowie vom Landkreis und vom Land.

Nach dem Unwetter: Unternehmer und Privatleute kämpfen mit den Folgen
Samstag, 7. Juni 2008 - 17:28 Uhr

Am vierten Tag nach dem Unwetter im Zollernalbkreis sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Aber es wird noch lange dauern, bis die Schäden endgültig beseitigt sind. Auf die Bewohner entlang der Starzel wartet noch viel Arbeit. Sie alle hoffen, dass die Versicherung für den Schaden aufkommt. Allein auf die Stadt Hechingen kommen vier Millionen Euro Kosten für die Instandsetzung von Straßen und Brücken zu. Der Schaden für Öffentlichkeit, Wirtschaft und Privathaushalte ist verheerend. Beim letzten großen Hochwasser in Hechingen hatte er noch Spenden gesammelt - jetzt gehört er selber zu den Betroffenen: Woll-Fabrikant Wolfgang Zwerger, Geschäftsführer der Tutto GmbH. Direkt neben der Starzel steht das Fabrikgebäude. Die Produktionsanlagen sind unbrauchbar. Das größte Chaos ist mittlerweile beseitigt. Mit einem großen Team wurde 15 Stunden am Tag gearbeitet, um den Schlamm aus dem Gebäude zu beseitigen. Im Turbinenraum ist eine Wand komplett eingebrochen. Die ganze Fabrik stand unter Wasser. Die Starzel rauschte über das Gelände. Gleich mehrere Abfall-Container sind mit Wolle gefüllt. Die ganze Winterkollektion ist unbrauchbar. Durch Produktionsausfälle entstehen Verluste von 20.000 Euro täglich. "Es ist noch nicht abzusehen, wie hoch der Schaden ist", sagte Tutto-Geschäftsführer Wolfgang Zwerger. Nach ersten Schätzungen beläuft er sich auf 500.000 Euro. Dabei geht es Wolfgang Zwerger und der Tutto GmbH im Verhältnis noch gut. Er gehe davon aus, dass die Versicherung zahlt. Und selbst wenn nicht, würde das zwar einen Rückschlag bedeuten, aber die Produktion ginge weiter. Viele andere Unternehmer stehen vor dem Ruin, denn nicht überall zahlt die Versicherung. Ein wahrer Alptraum war die Flut für Manfred Schilling und Andrea Schlese. Erst vor vier Wochen hatten sie die Alte Mühle am Wasserfall, direkt an der Starzel, bezogen - sich auf das Idyll am Fluss gefreut. Bis am Montagabend das Gewitter kam. Den Garten hat die Flut vollkommen verwüstet. Sogar ein ganzes Auto wurde hier angespült. An einem Baum ist es hängen geblieben - bis zur Unkenntlichkeit zerstört. Aber das ist nicht das größte Problem der Bewohner der Alten Mühle. Auch ein Fass Öl wurde angeschwemmt. Der Boden war komplett verseucht und musste abgetragen werden. An manchen Stellen ist die schwarze Brühe noch zu sehen. Bis die Versicherung kam, durften sie im Haus nichts verändern. Der stinkende Schlamm musste im Keller bleiben. Aber selbst wenn die Versicherung zahlt, haben sie noch einen Eigenanteil von 10.000 Euro. Glück im Unglück für die beiden: Ihr Wohnbereich ist im ersten Stock. Andere verloren ihr gesamtes Hab und Gut und konnten nur sich selbst und ihre Kleidung retten. Die Stadt Hechingen hat ein Spendenkonto eingerichtet. Die Konto-Nummer ist 134 000 134 bei der Sparkasse Zollernalb, Bankleitzahl 653 512 60. Bei der gleichen Bank ist auch das Spendenkonto des Zollernalbkreises. Sie lautet: 134 036 036.

Inzwischen haben mehrere Banken den Betroffenen Soforthilfe als finanzielles Darlehen von 20.000 Euro angeboten. Ab Montag werden auch die Spenden verteilt. Sie belaufen sich derzeit auf eine Viertel Million Euro. Viele Hochwasseropfer waren nur unzureichend oder gar nicht versichert. Am Sonntag wird Ministerpräsident Günther Oettinger das Katastrophengebiet besuchen.

Brand in Sondelfingen
Mittwoch, 4. Juni 2008 - 11:56 Uhr

Im Reutlinger Stadtteil Sondelfingen hat es heute morgen in einem Café gebrannt. Das Feuer war im Erdgeschoss eines dreistöckigen Gebäudes ausgebrochen. Vier Personen verließen das Gebäude unverletzt, der fünfte Hausbewohner erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Die Kriminalpolizei hat noch in den Morgenstunden die Ermittlungen aufgenommen. Vermutlich wurde das Feuer gelegt, bisher gibt es aber keine Hinweise auf Täter und Tatmotiv. Die Feuerwehr war mit 15 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Der Brand verursachte einen Sachschaden von rund 150.000 Euro.

Nach Unwetter: Züge fahren ab morgen wieder
Dienstag, 3. Juni 2008 - 17:31 Uhr

Die Hohenzollerische Landesbahn wird voraussichtlich ab morgen den Zugverkehr zwischen Jungingen und Hechingen wieder aufnehmen. Das teilte soeben das Landratsamt des Zollernalbkreises mit. Wie berichtet hatte in der vergangenen Nacht im Killertal ein schweres Unwetter gewütet, bei dem drei Frauen ums Leben gekommen waren. Ein Lokführer schwebt immer noch in Lebensgefahr.

OB Palmer unterstützt weiter Erhöhung der Beiteiligung in Brunsbüttel
Dienstag, 3. Juni 2008 - 16:49 Uhr

Der Grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer ist wegen seiner Äußerungen zur Beteiligung der Tübinger Stadtwerke am neuen Kohlekraftwerk in Brunsbüttel in seiner eigenen Partei in die Kritik geraten. Palmer sagte der Wochenzeitung "Die Zeit“ die Beteiligung sei nötig, um Tübingen von den großen Energieversorgern unabhängig zu machen - nur so könne man den Strommarkt ökologisch neu ausrichten. Im Juli will der Aufsichtsrat der Stadtwerke eine Entscheidung darüber treffen, ob man die Beteiligung noch erhöht oder nicht. Dagegen laufen jetzt seine Tübingen Parteikollegen Sturm. Christian Kühn, Mitglied im Landesvorstand, ist enttäuscht und so geht es vielen seiner Parteifreunde. Von einem Grünen Oberbürgermeister im Tübinger Rathaus hätte er sich mehr Fingerspitzengefühl gewünscht. Er ist gegen die Beteiligung der Tübinger Stadtwerke am Kohlekraftwerk in Brunsbüttel. Weil er befürchtet, dass die Stadt Tübingen ihre ökologische Glaubwürdigkeit verspielt. Der Aufsichtsrat der Tübinger Stadtwerke will im Juli dieses Jahres darüber entscheiden, ob die Beteiligung am Kraftwerk noch erhöht werden soll. Für die Stadtwerke eine rein ökonomische Entscheidung. Denn mit der geltenden Gesetzeslage könne mit erneuerbarer Energie noch kein Geld verdient werden. Stoppen könnte das Vorhaben nur der Gemeinderat. Oberbürgermeister Palmer bleibt dabei. Er hält eine Erhöhung der Beteiligung für unausweichlich. "Mir wäre es lieber, wenn wir uns nicht an dem Bau eines Großkraftwerkes beteiligen müssten, aber solange die Gesetzeslage so ist, wie sie ist, können die Stadtwerke aus ökonomischer Sicht nicht darauf verzichten. Also tut bitte nicht so, als ob Eure Wünsche bereits Realität wären, das kann nicht funktionieren“, so der Oberbürgermeister. Boris Palmer muss dieser Tage dafür gerade stehen, was seine Vorgängerin Brigitte Russ Scherer vor 3 Jahren entschieden hat.

Schweres Unwetter: Drei Tote nach Hochwasser in Zollernalbkreis
Dienstag, 3. Juni 2008 - 16:16 Uhr

Das schwerste Unwetter seit mindestens vierzig Jahren hat vergangene Nacht im Zollernalbkreis gewütet. Dabei sind drei Frauen ums Leben gekommen. Der Gesamtschaden ist noch nicht abzusehen. Hunderte von Kellern wurden überflutet, zahlreiche Autos zerstört, Wohn und Geschäftsräume vom Schlamm begraben. Besonders schlimm traf es die Gemeinde Jungingen im Killertal. Hier starben zwei Frauen. Sie wurden in einem Auto vom Hochwasser erfasst. In Hechingen ertrank eine weitere Frau in einem Keller. Ein Zugführer, der ungebremst gegen einen Baumstamm stieß, schwebt derzeit in Lebensgefahr. Wohin man blickt, hat die Starzel eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Der wirtschaftliche Schaden ist immens. Die Auslage in einer gerade erst eingerichteten Metzgerei in Hechingen-Stetten ist komplett unbrauchbar. Zahlreiche Autos wurden von den gewaltigen Wassermassen zerstört. Die B 32 war bei Jungingen zunächst nicht befahrbar - die Gemeinde von der Außenwelt abgeschnitten. Die Rettungskräfte kamen zunächst nicht bis zum Unglücksort. Erst im Laufe der Nacht konnte ein Gesamtbild ermittelt werden. Und das war verheerend. Insgesamt tausend Rettungskräfte waren im Einsatz. Teilweise kamen sie aus Stuttgart, Karlsruhe und Bruchsal. Allein in Jungingen waren zweihundert Feuerwehrleute und Rettungskräfte tätig. Aber auch zahlreiche freiwillige Helfer. "Ich war heute Nacht schon sehr beeindruckt, wie viele Rettungskräfte aus ganz Baden-Württemberg mit Freiwilligen Hand in Hand Hilfe leisteten um Schlimmeres zu verhindern", sagte Landrat Günther Martin Pauli. Am Vormittag besuchte Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech den Zollernalbkreis. In einer Pressekonferenz in Balingen versicherte er, dass alle Verantwortlichen alles tun würden um zu helfen. "Wenn darüber hinaus finanzielle Hilfen möglich sind, werden wir das prüfen", sagte Rech. Allerdings existiere keine rechtliche Grundlage. Deshalb müsse jeder Fall einzeln im Ministerrat entschieden werden. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren. So zum Beispiel auch bei der Kläranlage in Hechingen. Diese wurde von den Wassermassen überschwemmt. Inzwischen sind die Durchgangsstraßen wieder befahrbar. Brückenbauten werden auf ihre Stabilität untersucht. Zahlreiche kleinere Brücken sind zerstört. Die Hohenzollerische Landesbahn wird vorerst nicht zwischen Hechingen und Jungingen verkehren. Es wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Das Landratsamt hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Nummer ist 07433/92 - 1103.

Große Enttäuschung - Erste Aussteller verlassen Verbrauchermesse Blickpunkt
Montag, 2. Juni 2008 - 18:16 Uhr

Zahlreiche Veranstaltungen haben am vergangenen Wochenende um die Gunst der Besucher geworben. Bei strahlendem Sonnenschein zog es die meisten Menschen ins Freie. In der Reutlinger Eishalle herrschte dagegen gähnende Leere. Über 50 Aussteller sind zu der neuntägigen Verbrauchermesse angereist. Der Veranstalter stellte für diesen Zeitraum einen Besucheransturm von fast 80.000 Menschen in Aussicht. Verglichen mit den tatsächlichen Zahlen grenzt das für viele Aussteller an Betrug. Gerade mal eine Handvoll Besucher verirrten sich am Wochenende auf die Messe. Viele Aussteller sind Hunderte von Kilometern angereist und haben mehrere tausend Euro investiert. Der Veranstalter kündigte schriftlich einen erwarteten Besucherandrang von 80.000 Menschen in neun Tagen an. Aussteller Peter Werner füllt sich verschaukelt. Er war zwar nicht von so vielen Besuchern ausgegangen, aber mit so wenig hatte er nicht gerechnet. Der Vertreter vom Messe-Veranstalter Centurion war vor der Kamera nicht zu einer Aussage bereit. Das Unternehmen habe aber alle Werbemöglichkeiten ausgeschöpft. Über das Ergebnis sei er selber schwer enttäuscht sagte er gegenüber RTF1. Er werde keinen Fuß mehr nach Reutlingen setzen. Viele Aussteller waren so frustriert, dass sie bereits gestern ihre Stände abbrachen. Rund die Hälfte will trotz des enttäuschenden Wochenendes bleiben. Zwei Tage wollen sie noch aushalten - viel Hoffnung haben sie nicht mehr.

Tanz und Tradition - der Schwäbische Albverein feiert sein Landesfest in Tübingen
Sonntag, 1. Juni 2008 - 16:13 Uhr

Das Landesfest des Schwäbischen Albvereins hat dieses Wochenende tausende Besucher in die Tübinger Innenstadt gelockt. Besonders die Volkstanzgruppen begeisterten die Zuschauer. Diese machten aus dem Tübinger Marktplatz eine große Bühne. Eigentlich verwandelte sich an diesem Wochenende die ganze Innenstadt zu einer großen Bühne. Vor der Stiftskirche prallte das mittelalterliche Flair der Neckarstadt auf die farbenprächtige Kultur Asiens. Aber eigentlich schien beides ganz gut zu harmonieren. Unter den Tänzern herrschte rund herum gute Stimmung. Sprachbarrieren überwinde man mühelos, zur Not gehe es eben mit Händen und Füßen, so Manfred Stingel von der Volkstanzgruppe aus Frommern. Das letzte Treffen in der Neckarstadt liegt über 80 Jahre zurück. Tübingen wurde bereits vor zweieinhalb Jahren als Ort für das diesjährige Landesfest ausgewählt. Und so waren Stocherkahnfahrten dieses Wochenende natürlich einer der Höhepunkte für die auswärtigen Besucher. Von der breiten Öffentlichkeit wird der Schwäbischen Albverein hauptsächlich als Wanderverein für Senioren gesehen - dieses Bild sei aber längst zu eindimensional. Der Wimpelzug durch die Stadt war heute das große Finale des Landesfestes. Die Ortsgruppen zogen mit den Trophäen der vergangenen Treffen durch die Innenstadt und erhielten auf dem Marktplatz den Wimpel vom Landesfest in Tübingen. Es ist eine der ältesten Traditionen des Schwäbischen Albvereins. Sein 125-jähriges Bestehen will der Schwäbische Albverein in fünf Jahren ganz groß feiern. Aber auch der 120ste schien für alle Beteiligten eine runde Sache zu sein.

Konjunktur in Region stabil
Sonntag, 1. Juni 2008 - 16:12 Uhr

Die Konjunktur in der Region Neckar-Alb bleibt stabil. Laut neuester Konjunkturumfrage der IHK Reutlingen beurteilen 41 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als "gut“ und 47 Prozent als "befriedigend“. 12 Prozent sind mit ihrer aktuellen Lage nicht zufrieden. Sorgen würden den Unternehmen die Kostenentwicklung und der anhaltende Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise bereiten, so die IHK. Außerdem führe der chronisch schwache Dollar zu einem Rückgang der Exporte in den wichtigen Auslandsmarkt USA. Die Beschäftigungssituation in der Region, die sich zuletzt sehr erfreulich präsentierte, werde darunter in nächster Zeit etwas leiden.

Tübinger BG Unfallklinik weiht neue Photovoltaikanlage ein
Sonntag, 1. Juni 2008 - 16:11 Uhr

Die Tübinger BG Unfallklinik hat jetzt in einer Kooperation mit den Stadtwerken eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Ganz im Sinne der derzeitigen Umweltkampagne "Tübingen macht blau“ spart die Anlage auf dem Dach der BGU knapp 21 Tonnen CO2 im Jahr. Schon bei der Planung des Gebäudes wurden die statischen Voraussetzungen für eine Photovoltaikanlage mit einberechnet. Die Gesamtkosten von 220.000 Euro teilten sich BG Unfallklinik und Stadtwerke je zur Hälfte auf. Fördergelder kamen beispielsweise aus dem Ökostromprogramm "energreen“ des Tübinger Stromversorgers. Die Investition habe sich vom ersten Tag an gelohnt, so Mast. Das Krankenhaus hat eine jährliche Stromrechnung von rund 900.000 Euro. Im Eingangsbereich der BG Unfallklinik können Patienten und Besucher die Leistung sowie den gesparten CO2-Wert der Anlage ablesen. Das diene unter anderem dazu, das Potenzial einer Photovoltaikanlage in der Bevölkerung bekannt zu machen. Die BGU setzt auch künftig auf Ökostrom - der geplante Neubau soll ebenfalls eine Photovoltaikanlage bekommen.

Vertrauenssache - Rottenburger Blaulichthelfer präsentieren ihre Arbeit der Öffentlichkeit
Sonntag, 1. Juni 2008 - 16:09 Uhr

Rund um die Rottenburger Festhalle haben sich gestern Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei und Technisches Hilfswerk präsentiert. Besonders die kleinen Besucher riskierten gern mal einen Blick in einen Krankenwagen - zu wissen wie man einen Arm schient kann schließlich immer nützlich sein. Und ans Steuer eines Streifenwagens kommen die Kleinen auch nicht alle Tage. Mit Abstand die meisten Zuschauer fanden aber die Vorführungen der Rettungshundestaffel. Die Vierbeiner müssen ein hartes Training durchlaufen bevor sie in den Einsatz dürfen. Die Hunde werden vor allem bei der Suche nach vermissten Personen eingesetzt. Mit ihrer Spürnase können die Tiere aber auch geringste Menge von Drogen finden. Die überwiegend ehrenamtlichen so genannten Blaulichtfahrer wollten mit der Aktion die Bürgernähe und das Vertrauen in ihre Arbeit stärken.

Tuning Invasion - Autoliebhaber treffen sich in Rottenburg
Sonntag, 1. Juni 2008 - 16:08 Uhr

Freunde aufgemotzter Autos sind gestern bei der Rottenburger Tuning Invasion voll auf ihre Kosten gekommen. Das Motto der Veranstaltung war wie jedes Jahr "Protzen und Glotzen“ - und zu sehen gab es tatsächlich einiges. Den Innenraum ihrer Fahrzeuge statten manche Tuner besser aus als ihr Wohnzimmer. Riesige Stereoanlagen füllen den ganzen Kofferraum aus, Flachbildfernseher sind in die Nackenstützen eingelassen und die Sitze sind natürlich mit feinstem Leder bezogen. Aber auch das Äußere der Liebhaberstücke wird mit viel Arbeit aufpoliert und gestaltet. Und zu guter Letzt muss der fahrbare Untersatz natürlich auch noch ein paar PS unter der Haube haben. Für die schönsten und technisch hochwertigsten Exemplare der Schau gab es am Ende des Tages einen Preis.

Zurück zum Wochenverzeichnis

© RTF.1 - Vervielfältigung und elektronische Speicherung ohne vorherige Rücksprache und ohne Quellennennung nicht gestattet.

Untitled Document

Fragen? Die RTF.1 Hotline: 0700 700 6 7000
(normaler Telefontarif)

Wir suchen Verstärkung! Jobs bei RTF.1

Erfahren Sie als Erster die Neuigkeiten rund um RTF.1 - Ihrem Regionalfernsehen für die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollern-Alb!

Melden Sie sich jetzt bei unserem Newsletter an!

Ihre eMail-Adresse: 
  Untitled Document
Suche



Google

Forum§Recht:

Am Mittwoch den
- zum Thema:
-

RTF.1 Talk:

Fasnet in der Region - mit Hästrägern, Masken, Hexen, Rotmäntele, Feurigen Hunden, Klosterrälle, Krättaweible, Lumpakapellen...

Jobs bei RTF.1:

Vertrieb: Mediaberater/in

Heute nach den RTF.1 Nachrichten

RTF.1 Ticketshop:

> Veranstaltungen in Reutlingen
> Veranstaltungen in Tübingen
> Veranstaltungen in Balingen
> Veranstaltungen in Stuttgart

RTF.1 Service

>
RTF.1 Ticketshop
Karten für Events in der Region und bundesweit
> SMS-Service
SMS online senden ab 5 Cent/SMS

> Grußkarten
Motive aus der Region verschicken

RTF.1 Nachrichten

Per Internet und
WAP aufs Handy
Auf den PDA
Als RSS-Feed

Kochen wie die Profis

Die Rezepte aus dem "Club der Köche" für Sie zum Nachkochen

Jetzt mitmachen:

als Moderator/in oder Mitarbeiter unserer Jugendsendung!

Günstige Flüge ab
Flughafen Stuttgart
ab 19,99 von HLX - Hapag-Loyd Express
Angebote von Thomas Cook -W-

Rechte Spalte
 

Kabel Baden-Württemberg

Kabel Baden-Württember  

 
|