RTF 1 - Reutlinger Tübinger Fernsehen
Samstag, der 04. Februar 2012
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Nachrichtenarchiv

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Die Woche ab 1. November 2009

Spendenübergabe für Umweltprojekt in Tübingen
Donnerstag, 5. November 2009 - 17:15 Uhr

2.500 Euro- Soviel Geld hat es jetzt für die Schüler der Geschwister Scholl Schule in Tübingen gegeben. Mit dem Geld will die Stadt Tübingen und der Drogerie Markt "DM“ Tübingen die Schule bei der Entstehung eines Solarparks unterstützen. Der grüne OB Boris Palmer, der für seine Umweltkampagnen bekannt ist, hofft jetzt mit der Spenden-Aktion noch mehr Bürger für den Klimaschutz begeistern zu können.

Baggerbiss für neues Feuerwehrhaus
Donnerstag, 5. November 2009 - 17:12 Uhr

Einen Baggerbiss statt dem klassischen Spatenstich hat es gestern im Reutlinger Stadtteil Sickenhausen gegeben. Der Grund: Die dortige rund 40-köpfige Feuerwehrabteilung bekommt ein neues Feuerwehrhaus. Das neue Gebäude soll rund 720.000 Euro kosten. Das Land beteiligt sich mit rund 105.000 Euro, so Oberbürgermeisterin Barbara Bosch in Ihrer Ansprache. Die Abteilung freiwillige Feuerwehr Sickenhausen hat sich zudem bereit erklärt, selbst einige Arbeiten wie Malerarbeiten oder Einbau von Türen zu leisten. Das neue Haus soll bis Ende 2010 fertig gestellt werden.

Mal was anderes-Ausstellung eröffnet
Donnerstag, 5. November 2009 - 17:10 Uhr

Mehr als 100 Kunstwerke von behinderten Menschen sind jetzt in der Wilhelm-Schickard Schule in Tübingen ausgestellt. Die Bilder entstammen einem ganz besonderem Projekt. Entstanden sind die Malereien unter der Leitung der Abteilung "Ambulante Dienste“ der Bruderhaus Diakonie Reutlingen- Gemalt von 13 geistig behinderten Künstlern. Die Betreuung hat die Künstlerin und Sozialtherapeutin Susanne Blum übernommen. Von den Resultaten des Projekts war sie bereits während der Entstehung restlos begeistert. Die Werke werden am Ende der Ausstellung, also am 14. November, versteigert. Die Erlöse gehen unter anderem an die Künstler selbst und an das Kunstprojekt-für eine Fortsetzung der Kunst-Aktion.

Nach Bundesgerichtshofurteil - Fans lehnen "Stadionverbot auf Verdacht" ab
Mittwoch, 4. November 2009 - 17:44 Uhr

Dass gewalttätige Auschreitungen im Fußball zwischen Fans oder der Polizei immer wieder ein Thema sind, hat sich erst wieder vergangenen Montag beim Zweitligaspiel zwischen Hansa Rostock und St. Pauli gezeigt. Jetzt haben Vereine vom Bundesgerichtshof mit einem "Stadionverbot auf Verdacht" ein neues Mittel in die Hand bekommen. Das höchstrichterliche Urteil spaltet indessen Vereine und Fans. Wir haben uns beim SSV Reutlingen umgehört.

Das Phänomen ist auch beim SSV Reutlingen bekannt. Spiele gegen Erzirvalen wie dem SSV Ulm sind emotional stark aufgeladen. Während die Emotionen bereits in den beiden Spielzeiten hoch kochen, beginnt das eigentliche Problem zumeist nach dem Spiel. Dann drohen Krawalle zwischen gewaltbereiten Fans beider Seiten und den Ordnungskräften der Polizei.

Dass Vereine Stadionverbote auf Verdacht erteilen dürfen - so jetzt die höchst richterliche Entscheidung des Bundesgerichtshofs - stößt auf Fan-Seite auf wenig Begeisterung. So auch bei dem SSV-Fanbeauftragten Marc Bietz. Es passiere schnell, dass beispielsweise bei Auswärtsspielen Leute, die sich nur das Spiel anschauen wollten, sich plötzlich mitten im tobenden Mob wiederfänden.

SSV-Offizielle wollten sich heute nicht vor der Kamera äußern. Mit der Erteilung von Stadionverboten bleibe es aber wie bisher: Keinen Zutritt mehr für die, gegen die die Polizei ermittele.

Hartgesottene Fans wie die der "Szene E" sehen aber bereits in dieser gängigen Praxis ein Problem, so deren Sprecher Fabian Meyer von der Fan-Organisation "Szene E". Es sei problematisch, dass das Einleiten eines Ermittlungsverfahrens ausreiche, Stadionverbote zu erteilen.Begehe nur eine Person innerhalb einer Gruppe eine strafttat, würden von allen Personen Personalien aufgenommen und oft Anzeigen wegen Landfriedensbruchs gestellt. Später würden dann ein Großteil der Fälle eingestellt. Der Makel eines bereits erteilten Stadionverbots aber bleibe. Stadienverbote, so wünschen sich die Fans, solle es deshalb erst - wie bei anderen Verfahren auch - nach einem rechtskräftigen Urteil geben.

Fimreise in die Vergangenheit - Stadt Reutlingen zeigt am 8. November historische Filmsequenzen
Dienstag, 3. November 2009 - 17:13 Uhr

Eine filmische Reise in die Reutlinger Vergangenheit wird derzeit von der Stadt und dem Baden-Württembergischen Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart zusammengestellt. Gezeigt werden Filmauschnitte aus der Zeit, als die Bilder laufen lernten. Der rund 90 minütige Streifen präsentiert unter anderem Aufnahmen vom Karneval von 1911- eine der ältesten im Land erhaltenen Filmsequenzen überhaupt.

Innerhalb von 8 Monaten wurden mehrere Stunden Material gesammelt - aus privater Hand, aus Archiven, alten Wochenschauen und von Fernsehanstalten. Zu sehen sei, so Stadtarcchivar Dr. Heinz Gemeinhardt, vor allem
das alte Reutlingen vor dem Krieg und vor den Kriegszerstörungen. Viele Reutlinger werde aber sicher auch
das Reutlingen der beiden Nachkriegsjahrzehnte interessieren, als noch die Straßenbahn durch die Wilhelmstraße sei.

Der Film ist indessen keine lineare Stadtgeschichte, sondern ein buntes Kaleidoskop von Ereignissen der Jahre 1911 bis 1984. "Eine Filmreise in die Vergangenheit" der Stadt Reutlingen wird am 8. November im Reutlinger Kulturzentrum Franz K. uraufgeführt.

Brandursache in Albstädter Recyclingfirma geklärt
Dienstag, 3. November 2009 - 17:08 Uhr

Die Ursache des Brands in einer Albstädter Recyclingfirma scheint geklärt. Das Feuer in der Fabrikhalle ist durch eine physikalisch-chemische Reaktion in einem Sperrmüllhaufen ausgebrochen - zu diesem Ergebnis kommt ein Brandsachverständiger der zuständigen Staatsanwaltschaft Balingen. Dabei hätten sich in der Halle Rauchgase gebildet, die später explodiert seien. Bei dem Großbrand war in der Nacht zum Sonntag ein Gesamtchaden von rund 12 Millionen Euro entstanden. Ein Fremdverschulden werde nach derzeitigem Stand ausgeschlossen.

Mit Netzwerken in eine postive Zukunft
Montag, 2. November 2009 - 17:54 Uhr

Im Wandel der Zeit, müssten die Unternehmen stärker mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen zusammen arbeiten und so genannte Cluster bilden. Die Region Neckar-Alb besitzt solche Cluster im Bereich Automobil, Textilien und Medizintechnik. Um solche Netzwerke zu stärken fand heute zum dritten Mal in Folge das Cluster Forum im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Und das stieß im Vergleich zu den Vorjahren auf noch mehr Interesse. Rund 300 Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Politik nutzten den Tag, um sich über die Erfolge und Herausforderungen der Wissens- und Technologieverbünde zu informieren. Professor Hans-Jörg Bullinger von der Fraunhofer Gesellschaft, mit einem jährlichen Forschungsvolumen von 1,4 Milliarden Euro, zeigte seine Schwerpunkte in den kommenden Jahren. Besonders die Elektroautos stehen im Fokus, denn von der Serienreife sei man noch weit entfernt. In der anschließenden Diskussionsrunde berichteten einige Netzwerkpartner über ihre Erfahrungen. Die Vorteile der Zusammenarbeit überwogen die Befürchtungen der Unternehmer, die Netzwerkpartner würden Ideen stehlen und so Schaden anrichten. Neben der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen müsste zudem der Austausch von Unternehmen unterschiedlicher Branchen vorangetrieben werden. Hier sei Systemdenken gefragt, betonte auch der Vizepräsident der IHK Reutlingen Dr. Hans-Ernst Maute. In der Region Neckar-Alb gibt es derzeit drei der 130 landesweiten Cluster. Es müssten sich komplette Systeme zusammenfinden, die auf eine Region basierten, so Maute. Die mittelständischen Unternehmen würden so zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit finden und könnten der jetzigen Krise entgegentreten. Das schaffe neue Produkte und neue Märkte. Noch immer sind die Netzwerke stark von der Automobilindustrie geprägt. Es entstehen aber auch neue im Bereich der Umwelttechnik oder auch Tourismus und Gesundheit. ''Cluster' heisst auf deutsch 'Haufen', deshalb bringen wir sie zusammen", so Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Hier hätten die verschiedenen Unternehmen und Forschungseinrichtungen die Chance, dass neue Ideen geboren würden. Seit langem bewegen sich die baden-württembergischen Unternehmen auch außerhalb der Landesgrenzen. Dennoch bestünden nur wenig europäische Netzwerke. Die bürokratischen Hürden für Fördergelder seien zu hoch und die Organisation mangelhaft. Auch Wirtschaftsminister Pfister wolle sich für den internationalen Austausch stark machen und auf seinen Wirtschaftsreisen Politiker und Unternehmen von den Vorteilen überzeugen.

Church-Night in Tübingen
Montag, 2. November 2009 - 10:15 Uhr

"Süßes, sonst gibt’s Saures!“ - dieser Ruf drang am Samstag nach Einbruch der Dunkelheit wieder aus vielen Kinderkehlen, denn es war "Halloween“. Doch nicht alle sind begeistert von diesem Brauch aus den USA. Und so hatte das evangelische Jugendwerk auch in diesem Jahr wieder zu einem Alternativ-Programm eingeladen - der "Church Night“:

Mord in Tübingen, im Schatten der Jakobuskirche. Doch das war kein Resultat der Halloween-Nacht, sondern der Auftakt zu einem interaktiven Krimi, angesiedelt in der Zeit Luthers. In Gruppen mußten sich die Jugendlichen jetzt als Detektive betätigen, und von verschiedenen Personen überall in der Tübinger Altstadt Hinweise zusammentragen. So wartete etwa im Dunkel vor dem evangelischen Stift ein Student und Luther-Anhänger - mit offenbar ganz eigenen Motiven. Weiter ging es durch die Gassen der Altstadt. Zur Weingärtnerin, zum Ablasshändler oder zur Nonne Frida Frei. Die jungen Darsteller verkörperten ihre Rollen derart glaubhaft, daß sich mancher Hobby-Detektiv zu fragen schien, was denn am Ende echt und was erfunden war.
Doch bei allem Spiel gab es durchaus einen ernsten Hintergrund - auch wenn man sich nicht als Konkurrenz zu

Niels Hoffmann (ltd. Jugendreferent CVJM TÜ):
"Also ich würde mal sagen, wir sind eine Alternativveranstaltung und wollen die Jugendlichen einladen, sich mit unserem Gott zu beschäftigen. Ich glaube, dass Jugendliche sehr auf der Suche sind nach Sinn, dass sie sehr unter Leistungsdruck leiden und einfach wir als Kirche eine Botschaft haben, die die Menschen bedingungslos liebt“

Ähnlich sehen es die Darsteller, die Stunden in der Kälte standen. Wer alle Zeugen befragt und den Mord aufgeklärt hatte, konnte sich anschließend an der "Luther-Bar“ stärken. Und dann ging es zum Gottesdienst in der Jakobuskirche.

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